Heimnetz: Patchfeld → 1 oder 2 Switches sinnvoll? (NAS + Fritzbox)

Ich seh schon. Eine echte Antwort wie "Man macht es so:" gibt es nicht. Beides geht.
 
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Hi...

Was'n Gewese...
Es gibt die ultimative Antwort "Nur so ist's richtig!" nicht! 🙋‍♂️

Und nur mal als alternativer Hinweis:
Es gibt mittels sog. feldkonfektionierbarer Keystone-Stecker/-Buchsen-Kombi durchaus eine handhabungsfreundlich werkzeuglose Methode für (Installations)Leitungsverlängerungen. 🤷‍♂️
Ansonsten spielt's aber auch keine relevante Rolle, ob ein "Patchkabel" zwischen Patchpanel und Switch nun nur 25, 50 oder 300cm lang ist - hier wäre wahrscheinlich sogar durch die Flexibilität das Patchkabel für eine bessere Installierbarkeit in einem passenden Kabelkanal zu bevorzugen. 😉

Eine Leitung zwischen zwei Switches stellt allein physikalisch immer eine Performancebegrenzung dar - inwieweit die bei Euch in der Alltagsanwendung zu verspüren ist, liegt an Eurem Nutzungsverhalten und kann hier niemand relevant und seriös einschätzen.
Erfolgen permanent Zugriffe auf das NAS als Datenquelle - bspw. las' ich da was von Plex und evtl. HO - wirkt sich das evtl. schon aus. Frage ist letztlich, ob mal mögliche drei, vier Sekunden Wartezeit auf die Datenabforderung wirklich eine eklatante Auswirkung auf Euer Leben haben.​
 
Ja^^
Je nachdem wie du es haben oder wieviel Aufwand du haben willst, gibt es Lösungen die funktionieren.
 
Kunstpixel schrieb:
Ich seh schon. Eine echte Antwort wie "Man macht es so:" gibt es nicht. Beides geht.
Stimmt genau. :)

Letztlich kommt es nur darauf an, was Dir für den Raum besser gefällt. Eines noch: Du wirst ja sicher eine Art Kabelkanal von unten nach oben legen. Da spielt es dann nun wieder keine Rolle, ob in dem Kanal eines oder acht Kabel drin sind. Und in dem Fall würde ich dann doch wieder auf den zweiten Switch unten verzichten - wenn es wirklich nur um die kurze Strecke von unten nach oben geht. Nicht aus irgendwelchen Performancegründen, sondern einfach nur, damit unten so wenig wie möglich im Weg herumhängt.
 
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Kommen die Netzwerkkabel alle von oben? Das umsetzen vom Panel wäre auch eine Möglichkeit evtl.
Ich würde lange Patchkabel nehmen und keine 2 Switche.
 
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Vielleicht wären Unifi Switche was für dich?
Es gibt Recht neu die Flex 2.5G einmal mit und einmal ohne PoE.

Als 8 Port Variante haben die sogar noch einen 9. Port als Uplink mit bis zu 10G auf RJ45 oder SFP+ Basis.

Musst ja nicht beide als PoE nehmen, vielleicht nur den am Patchfeld. Oben an der Fritzbox und NAS kannst du auch den kleineren 5 Port mit 2.5G nehmen. Dann hättest du als Querverbindung eben "nur" 2.5G. reicht ja auch völlig.

Den 5er gibt es auch als PoE Variante.
Preislich müsstest du mit beiden zusammen bei uns die 250€ ankommen.

Bei Bedarf kannst du irgendwann mit Unifi 7 Pro WLAN AP aufrüsten, die haben dann auch 2.5G Uplinks.
 
Kunstpixel schrieb:
ultrakleiner Wirtschaftsraum
Beantwortet immer noch nicht meine Fragen, nochmal anders gefragt:
  1. Warum nicht von Switch1 (beim Patchpanel) direkt in die FRITZ!Box?
  2. Warum nicht das NAS direkt in die FRITZ!Box?
  3. Warum nicht das NAS irgendwo im Haus, also auf die andere Seite des Patchpanels?
Ich verstehe den Sinn des Switch2 nicht. Mir geht es nicht um die Platzierung, sondern um den Sinn, denn die FRITZ!Box hat bereits einen Switch eingebaut in den NAS und Switch1 direkt reinkönn(t)en. irgendwas muss dagegen sprechen, sonst wärst Du nicht auf die Idee mit jenem zweiten Switch überhaupt gekommen. Bin dabei zu verstehen, was dieser zweite, eigentlich dritte Switch soll.
Kunstpixel schrieb:
NAS: [Synology] DS1019+
Der kann LACP. Also nochmal zurück zur Frage: Hast Du oft parallele Zugriffe auf das NAS, also von verschiedenen Endgeräten aus gleichzeitig? Und willst Du dann absoluten Durchsatz?
Kunstpixel schrieb:
Gibt es irgendwelche Nachteile, die ich gerade übersehe? (Latenz, Broadcast, Fritzbox-Verhalten etc.)
Davon merkst Du nichts. Du kannst 20 Switche hintereinander schalten und wirst selbst in Test-Programmen keinen Unterschied feststellen. Problem könnte allein das NAS sein. Das NAS könntest Du über zwei LAN-Kabel anbinden. Das macht nur dann Sinn, wenn mehr ein Client gleichzeitig auf das NAS zugreift und Du immer noch optimalen Durchsatz haben willst. Falls Du das haben willst, dann ist basteln angesagt, denn das muss dann ein Switch2 werden, der LACP kann und einen Multi-Gig-Anschluss bietet. Switch1 muss dann ebenfalls einen Multi-Gig-Anschluss haben, braucht aber kein LACP mehr.
Kunstpixel schrieb:
alle Kabel sind im Betrieb wegen Access Points, diversen TVs, Konsolen, Office usw. im Haus.
Wenn alle acht Kabel in Betrieb sind, bräuchtest Du mindestens einen 9er-Switch. Das ist ungeschickt, weil es viel mehr 8er-Switche gibt, also 7+1. Manchen wir es mal anders herum, so konkret wie möglich. Eine Alternative über Multi-Gig wäre: zweimal Edimax Pro TGS-3109XT. Diese Switch brauchen aber Strom über Schalt-Netzteil. Eine Alternative mit PoE-PD wäre der TP-Link FS308G für Switch1 und TP-Link FS308GP für Switch2, dann aber nur LACP, ohne Multi-Gig (zwischen den Switchen bzw. hin zu den Endgeräten) und ein Kabel müsste direkt in Switch2 gehen.
 
Kunstpixel schrieb:
A: NAS, Homelab, Switch 2, Stromkabel usw.
B: Dort oben sollen die zwei Schränke hin wo ALLES reins oll aus dem Schrank unten und der Wand. Hinter mir sind Waschmaschinen. Wir brauchen Platz in dem Raum. Der Mini-Drucker ist schon raus. Mehrfachsteckdose natürlich auch nach oben in den Schrank
C: Patchfeld. Darunter ist die USV am Boden. Die soll zu B.
Hinter dem "A" Schrank mit Strom und 1x LAN durch und dann am Türrahmen hoch. Dort den Switch der Fritzbox nutzen.
Den vorhandenen 16er Switch beim Patchfeld lassen.
 
Also ich verstehe nicht, wieso einfach alles direkt am Switch 1 steckt, wie groß ist den Homelab und co, dass da nicht einfach die Kabel kurz runtergehen sollten. Also lieber 3x 3m statt 8x3m nutzen.
 
Also soll über die Tür ein kleiner Netzwerkschrank?
Wenn ich mir die Aufputz Kanäle so anschaue, sind die Kabel zum Patchfeld vermutlich freiliegend?
Spricht etwas dagegen, das Patchfeld zu lösen und den Kanal nach rechts zu verlegen und direkt in den neuen Schrank einzuführen?
Falls der Schrank auch über A hängen darf, wären die vermutlich lang genug.
Der Router passt da sicher auch noch mit rein.

Strom sieht tatsächlich abenteuerlich an der Stelle aus, aber die Waschmaschinen brauchen ja auch Steckdosen und der Router benötigt auch Strom. Da würde eine Steckerleiste im Netzwerkschrank ausreichen.

Das würde dir eine Menge Umbauten ersparen.
 
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