Verkabelung eines Netzteils ohne typisches Kaltgeräte-Kabel

Savange

Cadet 4th Year
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Hallo,

ich habe ein Netzteil für ein spezielles Switch kaufen müssen, das für Temperaturen von bis zu 75 Grad geeignet ist. Bei der Verkablung komm ich aber nicht ganz klar und eine Anleitung liegt weder dem Digitus-Switch (Modell DN-650103) noch dem Netzteil (Modell DN-653100) bei.

Hier mal ein Bild:
IMG_4213.JPG

Am Netzteil oben rechts hätte ich jetzt ein Kaltgerätekabel von einem typischen PC-Netzteil angeschlossen und dazu einfach den Stecker abgeschnitten, um an die Erdung, den Leiter und den Nichtleiter zu kommen.

Auf dem Bild unten links sieht man aber noch "NC" - "-" und "+", doch wie schließe ich diese drei Kabel am Switch an? Am Switch rechts im Bild gibts zwei Mal "+" und "-". Ist es egal wo ich die Kabel anschließe? Was passiert mit "NC"? Außerdem sieht man am Switch eine Erdung, muss die oben links am Netzteil noch mal verbunden werden, wo ich schon das Kaltgerätekabel angeschlossen habe?

Danke!
 
Lass die Finger weg, wenn du davon keine Ahnung hast und lass es einen Elektriker machen. Das ist nichts für Laien
 
Elektriker hab ich schon gefragt, der wusste auch nicht weiter. Daher hoff ich ja hier über eine kompetente Antwort und warte einfach mal, vielleicht liest das ja noch einer der sich auch auskennt.
 
Wenn Du keinen Plan hast und das scheint so zu sein, dann lass da bloß die Finger von!

Geh zu einem Elektromeister und lass Dir das verkabeln! Über 40V und 3 Amper Ausgangsstrom sind kein Spaß mehr, wenn Du das falsch anschließt!

...und vergiss das mit dem Kaltgerätestecker mal ganz schnell wieder!

​Ich könnte da schon weiterhelfen, aber schon aus Haftungsgründen lasse ich die Finger davon!
 
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Das rechts hat ein DC Eingang. Das 230 V 50 Hz Netz hat da eh nix zu suchen.
 
Doch der Hersteller Didigtus empfiehlt dieses Netzteil als offizielles Zubehör-Produkt. Die Teile sind also schon kompatibel, die frage ist ja auch nur was ich mit NC mache... auf der anderen Seite ist es schon schwach vom Hersteller, wenn nicht mal eine Anleitung beiliegt.
 
NC ist "not connected"

PS: bevor du hier von "links" und "rechts" schreibst, sieh dir das Bild welches du gepostet hast noch einmal genau an.
 
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Das Ding hat nicht mal eine VDE Prüfung und damit an einer deutschen Steckdose nichts zu suchen!
 
Nilson schrieb:
Das rechts hat ein DC Eingang. Das 230 V 50 Hz Netz hat da eh nix zu suchen.

Deswegen steht ja bestimmt Links davon auch ein Gleichrichter.

Ich gebe hier auch keine Anleitung, lass da bitte mal jemanden darüberschauen der was davon versteht.

Und den Elektriker würde ich dringend wechseln !

@nicknackman1

Hast Du eine Ahnung weiviel Elektronik ohne VDE Prüfung im Umlauf ist, also mal ehrlich :rolleyes:
 
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Das eine Teil ist ein Trafo, das andere ein Netzteil. An den Trafo kommt Eingangsseitig eine Spannung bis 230V, Ausgangsseitig dann 48V. Die Ausgangsseite wird mit Plus und Minus mit dem Nezteil verbunden (ist ja beschriftet), NC steht für "not connected" ist also bedeutungslos. Die Erdung des Netzteils wird mit einem Schutzleiter mit dem Rack verbunden.
Ausgangsseitig ist am Trafo kein Schutzleiter vorhanden, weil hier mit einer Schutzkleinspannung gearbeitet wird.

So würde ich das ganze auf den Bildern verstehen.

Kannst du mehr Bilder zeigen, auch vom Switch?

L = braun oder schwarz
N = blau
Schutzleiter = gelb/grün

Plus = rot
Minus = schwarz

Dann hast du es ordnungsgemäß verkabelt. Aderendhülsen und flexible Leitungen benutzen, also keine für ortasunverdänderliche Installationen!
 
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nicknackman1 schrieb:
Das Ding hat nicht mal eine VDE Prüfung und damit an einer deutschen Steckdose nichts zu suchen!

Wo steht daß VDE irgendeine amtliche Bedeutung hat? VDE und deren Zeichen ist afaik eine reine Privatangelegenheit: "schön das ihr testet. Nette Leute seit ihr aber zu sagen habt ihr nix". Für Europa reicht normalerweise das CE Zeichen weil der Hersteller (ein deutscher Hersteller hier übrigens) versichert alle gültigen EU Normen einzuhalten. Das reicht auch sofern der Hersteller diese wirklich einhält. Gemeinsamer Markt und so.
 
Was die Verkabelung bzw. den Anschluss angeht bin ich mir sicher.

Wo ich mir nicht sicher bin, ist die Tatsache, wie und wo man diese Komponenten installiert. Für ein Rack sind sie zu klein, für den Schreibtisch unbrauchbar aufgrund der Verkabelung. Das ist nicht zulässig.
Für mich sieht es so aus, als würden diese Komponenten in einen Sicherungskasten oder E-Technik Installationsschrank gehören.
 
Such dir einen anständigen Elektriker, der macht dir das dann auch so, dass dir das Teil anschließend nicht um die Ohren fliegt oder plötzlich 230Volt irgendwo anliegen.
Wenn deiner das nicht hinbekommt, dann hat er den Beruf verfehlt und sollte sich vll. lieber nochmal ein paar Jahre in die Berufsschule setzen oder ansonsten Flaschen sammeln
 
Such Dir wirklich mal einen anständigen Elektriker (Elektrofachkraft). Der Anschluss ist kinderleicht und könnte sogar von einem Azubi im ersten Lehrjahr (natürlich nur unter Aufsicht) durchgeführt werden.

Eine Anleitung zum Anschluß darfst Du hier nicht erhoffen, die darf Dir hier keiner geben (rechtliche Sache).

Du selber hast Dich da ebenso disqualifiziert wie Dein "Elektriker", der ebenfalls keine ausgebildete Elektrofachkraft zu sein scheint (sonst würde er genormte Zeichen und gebräuchliche Kürzel erkennen und deuten können), ihr beide dürft den Anschluß entsprechend nicht selbsttätig durchführen. Das ist jetzt nicht böswillig gemeint (zumindest nicht für Dich, Dein "Elektriker" jedoch darf sich schämen), sondern gibt nur die Sichtweise der Gesetzgebung (TRBS vor Allem) wieder.

nicknackman1 schrieb:
Das Ding hat nicht mal eine VDE Prüfung und damit an einer deutschen Steckdose nichts zu suchen!

An einer Steckdose schließt man das normalerweise auch nicht an, das kommt direkt an die Unterverteilung bzw. wird innerhalb des Schrankes abgesichert (der wiederum selbst fest an eine Unterverteilung angeschlossen ist). Nach Art des Gerätes braucht es selber kein VDE-Prüfzeichen, die Prüfung der Betriebssicherheit und die Inbetriebnahmeprüfung erfolgen durch die ausführende Elektrofachkraft.
 
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Ich tippe ja darauf, dass der "Elektriker" einfach der Hausmeister ist, der sonst auch alles "irgendwie" macht.
 
Twostone schrieb:
Such Dir wirklich mal einen anständigen Elektriker (Elektrofachkraft). Der Anschluss ist kinderleicht und könnte sogar von einem Azubi im ersten Lehrjahr (natürlich nur unter Aufsicht) durchgeführt werden.
Agreed...
Es gibt aber zu viele Lappen im Umlauf...
Aber das ist etwas, was von einer Fachkraft angeschlossen werden MUSS und nicht von nicht VDE geprüften Leuten angeschlossen werden darf, aus Haftungsgründen.

Twostone schrieb:
Eine Anleitung zum Anschluß darfst Du hier nicht erhoffen, die darf Dir hier keiner geben (rechtliche Sache).
Ebend!
Da gibt es nix dran zu rütteln.
Verstehe nicht, warum es hier trotzdem einige versuchen...

Wenn was schief geht und der Fragestelle dann 'versehentlich' Phase und PE vertauscht, wird es lustig.

Twostone schrieb:
Du selber hast Dich da ebenso disqualifiziert wie Dein "Elektriker", der ebenfalls keine ausgebildete Elektrofachkraft zu sein scheint (sonst würde er genormte Zeichen und gebräuchliche Kürzel erkennen und deuten können), ihr beide dürft den Anschluß entsprechend nicht selbsttätig durchführen.
Agreed.
Das hab ich auch sofort erkennen können. Daher ist zum Anschluss auch keine Anleitung nötig.
Zumal das auch nicht vom Endkunden verbaut werden sollte.

Twostone schrieb:
Das ist jetzt nicht böswillig gemeint (zumindest nicht für Dich, Dein "Elektriker" jedoch darf sich schämen), sondern gibt nur die Sichtweise der Gesetzgebung (TRBS vor Allem) wieder.
Dem ist nichts hinzuzufügen!
 
Stefan Payne schrieb:
[...]und nicht von nicht VDE geprüften Leuten angeschlossen werden darf[...]

Wusste gar nicht, daß die VDE mittlerweile auch Fachkräfte auf Durchschlagsfestigkeit etc. prüft... ;)
Du meinst wohl lediglich Leute, die nicht die Qualifikation zur Elektrofachkraft (Begriff gem. TRBS1203 bzw. VDE 1000-10) besitzen. Allerdings kann auch eine elektrisch unterwiesene Person für festgelegte Tätigkeiten den Anschluß (und ggf. Prüfung, vgl. TRBS 1201) durchführen, sofern dies nachweislich Teil des Unterweisungsrahmens war. Nur die Inbetriebnahme muß dann ggf. die VEFK abzeichnen.
 
Twostone schrieb:
Allerdings kann auch eine elektrisch unterwiesene Person für festgelegte Tätigkeiten den Anschluß (und ggf. Prüfung, vgl. TRBS 1201) durchführen,...

Was hier ja eindeutig nicht der Fall ist ;)
 
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