Verlängerung der AKW-Laufzeiten?

Bist du für eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten und warum werden sie gewollt?

  • Ja.

    Stimmen: 165 44,1%
  • Mir egal.

    Stimmen: 16 4,3%
  • Nein.

    Stimmen: 162 43,3%
  • Rein ökonomische Gründe.

    Stimmen: 79 21,1%
  • Ausgezeichneter Lobbyismus.

    Stimmen: 87 23,3%
  • Beides.

    Stimmen: 37 9,9%

  • Umfrageteilnehmer
    374
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich muss nichts nachblubbern.

Das ist nichts anderes als nachblubbern, wenn man immerwieder die Phrasen irgendwelcher Berichte und Forscher wiederholt...

dass der Stollen Konrad aufgrund der Gesteinbeschaffenheit ebenfalls ungeeignet ist, weil das Erz Wasserführend und Porös ist, sollte man darauf hören.

Soll es dort doch eintropfen und einbrechen, wichtig sind die Gesteinsschichten drumherum.
Die Asse liegt in Ton-Mergel Gestein, da geht nicht viel durch. Die Zeit bis das Konradwasser
in den normalen Grundwasserkreislauf eintritt dauert zehntausende wenn nicht sogar hunderttausende Jahre.

Der Geologe, der damals ende der 60er Anfang der 70er gesagt hat, die Asse wird in 20 - 30 Jahren mit Wassereinbrüchen zu kämpfen haben, hat auch Recht behalten

Ein blindes Huhn... Wenn nächstes mal jemand anderes was richtiges Behauptet hat ist er der Held.
Das ist das tolle an unserer Gesellschaft.

Ich weiss ja nicht was du studierst. Aber vielleicht ist es ja ein Ingenieur-Studium

Passt, Umweltschutztechnik.

Zur Endlagerung kann ich nichts sagen, wie auch. KEIN Land hat diesbezüglich eine Lösung! KEINES! Trotzdem wird weiter fleißig AKWs gebaut.

Finde die Methode der USA nicht schlecht, lagern und bewachen, anstatt wegkippen und verdrängen.

Sonne wird es in Zukunft mehr als genug geben. In Skandinavien wird das Klima immer milder, sodass dort schon teilweise Wein angebaut wird.

Sagt deine Glaskugel? Da gibs verschiedene Szenarien, ich würd mich nicht auf eines versteifen und alle Investitionen dahinschieben...

Aha und wie viele Länder nutzen dann derzeit Kernenergie? Kling nach ziemlich vielen. 30 Länder besitzen Kernkraftwerke. Bei glaube weiteren 19 Sind welche in der Planung. Durch Finnland hat man allerdings gesehen, dass man bei denen noch nicht ausgehen kann, dass die Kraftwerke wirklich jemals ans Netz gehen.

Ah ich hab ganz vergessen, dass Strahlung polititsche Karten respektiert, interessant*wall*
Es reicht doch, wenn die Nachbarländer den Spaß nutzen..
 
Leon schrieb:
Und jetzt sei doch bitte nicht so naiv. Was soll das Bundesumweltamt und das BA für Strahlenschutz den darauf sagen! Sie werden sicherlich nicht zugeben, dass es eine Gefährdung gibt.
Wenn ich jetzt auf diesem Niveau anfange, Dinge zu widerlegen, dann ist jegliche Diskussion zwecklos.
Es werden von den uneingeschränkten Gegner der Atomkraft jeglicher Hauch von Gegenwind als nicht verlässliche Quelle betrachtet, alles was für seine Meinung spricht wird ohne zu hinterfragen für bare Münze genommen . Wie will man so diskutieren, wenn entsprechende Quellen nicht gewürdigt werden (bzw. warum Quellen von z.B. Greenpeace oder Berichten, wenn sie der eigenen Meinung entsprechen, ohne zu hinterfragen angenommen werden).
Ich bin für ein rationales vorgehen bei der Abschaltung der AKWs. Und das sollte auch zusammen mit den Kohlekraftwerken geschehen.
Nur weil die Anti-Atomkraft-Lobby rekativ stark ist und Solarlobby hier in Deutschland relativ stark ist und massiv Geld verdienen will (man beachte nur einmal die absurd hohen Subventionen), muss ich mich davon noch lange nicht anstecken lassen und einem rationaleren Vorgehen abrücken.
Ich denke, dass eine breite Verteilung des Geldes in verschiedene Zweige deutlich sinnvoller wäre. Aber wahrscheinlich ist auch diese Kritik nicht erwünscht...
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Seppuku

Sicher ist es nicht in Ordnung die quellen nicht anzuerkennen. Auf der anderen Seite geschieht das leider auch. Hast du ja selbst geschrieben, das Greenpeace und andere Umweltorganastionen nicht glaubwürdig sind. Übrigens haben sie keinen Finanziellen Vorteil sich dagegen zustellen. Auch diese Quellen müsst ihr anerkennen und auch irgendwelche Berichte aus dem Fernsehen. Die Ärztezeitung ist nicht seriöser als andere Journalisten oder Umweltorganisationen.

Zum Thema und deiner Quelle. Hab sie mir nicht ganz durchgelesen. Aber was ich gefunden habe, ist, dass sowohl die Initiatoren der Studie als auch das Bundesumweltministerium zugeben, dass es im Umkreis von 5 km um Atomkraftwerken einen Auffälligen erhöhten Wert von Kinderleukämie gibt. Dies ist definitiv eine erschreckende Tatsache. Die Frage ist jetzt nur woran es liegt. Sie stellen auch fest, dass die Studie prinzipiell fachlich korrekt ist in der Durchführung. So wie ich gelesen habe stellt das Umweltbundesamt auch nur fest, dass das herausgekommen ist was sie haben wollten. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Krebsrisiko und Strahlenexposition bzw. das das Risiko nicht darauf zurückzuführen ist. Weiter stellen sie fest, das es derzeit keinen Grund gibt die Grenzwerte deshalb herabzusetzen.

Jetzt die Frage wie man es lesen kann. Sie stellen fest es ist eine Erhöhung festzustellen. Diese kann wissenschaftlich nicht erklärt werden nach jetzigem Wissen. Vielleicht heißt das, dass die Kernreaktion doch nicht so gut erforscht ist wie es heißt. Den der erhöhte wert um Atomkraftwerke wurde ja schließlich auch vom Umweltbundesamt bestätigt. Einen Grund könnten sie dafür allerdings nicht finden. Daraus zu schließen das die Kraftwerke auf keinen Fall schuld dran sein können kann ich nicht erkennen.

@ NeoN

Du drehst alles zu deinem Gunsten. Das ist ne Art. Du hast geschrieben, dass es erstaunlich wenig Länder sind, bei denen man nicht in der nähe eines Kraftwerkes leben muss. Sicher macht Strahlung an Grenzen nicht halt. Aber die Schreibweise: Interessant, dass das fast die einzige sind... würde ich behaupten willst du uns wieder das Argument auftischen, warum sollen alle anderen Länder (die ja leider nur 30 sind) Falsch liegen wenn sie auf Atomkraft setzen. Dies habe in als Unsinn deklariert. Ich glaube auch fest, dass ich mit der Einschätzung, dass du uns das sagen wolltest richtig liege.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ wunschiwunsch

Wo habe ich geschrieben, dass Greenpeace nicht glaubwürdig sind? Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass jede Studie, Äußerung oder jeder Bericht kritisch hinterfragt werden muss. Vor allem dann, wenn es von Institutionen kommt, die einer Ideologie oder wirtschaftlichen Interessen folgen und deren Meinung im voraus schon feststeht (wo werde ich einen Artikel eines Kraftwerkbetreibers kritischer lesen als der einer offensichtlich objektiven Person)
Ich würde schon behaupten, dass die Artikel z.B. in der Ärztezeitung (oder andere Zeitungen für spezielle Fachbereiche) im Schnitt seriöser sind als viele andere Artikel. Sie hängen natürlich auch stark von der Meinung des Autors ab, die wir in diesem Fall nicht kennen. Die Artikel richten sich an ein Fachpublikum. Das macht meiner Erfahrung nach schon einen deutlichen Unterschied, da in diesem Fall auch der Autor kompetenter sein muss, als wenn es für Laien geschrieben ist. Insbesondere wenn es um die Interpretation von Studien geht, trennt sich die Spreu vom Weizen. Je besser der Artikel ist, desto mehr leuchtet er alle Seiten aus.
wunschiwunsch schrieb:
Daraus zu schließen das die Kraftwerke auf keinen Fall schuld dran sein können kann ich nicht erkennen.
Das kann man nicht und das will ich auch nicht in die Kritik hineininterpretieren. Mir ging es lediglich darum, dass man die Ergebnisse der Studie (wie jede andere auch) für eine gute Interpretation kritisch hinterfragen soll und muss.
 
...das Greenpeace und andere Umweltorganastionen nicht glaubwürdig sind. Übrigens haben sie keinen Finanziellen Vorteil sich dagegen zustellen.

Wer heute noch meint solche Organisationen würden nur für den guten Zweck arbeiten der irrt gewaltig.
Die sind genauso auf Kommerz und Mitgliederfang aus wie die "Gegenseite" und desto haarsträubender die vermeintlichen Nachrichten, desto mehr Idioten fassen sowas (ohne etwas zu hinterfragen) als richtig auf.

Aber was ich gefunden habe, ist, dass sowohl die Initiatoren der Studie als auch das Bundesumweltministerium zugeben, dass es im Umkreis von 5 km um Atomkraftwerken einen Auffälligen erhöhten Wert von Kinderleukämie gibt.

Dann soll man eben die Menschen umsiedeln, hat man bei anderen Problemen auch nicht anders gemacht.
Das Problem besteht ja sowieso, die Leukämie geht nicht weg, weil ein Meiler abgeschaltet wird bzw. die Dinger strahlen dort die nächsten 50 Jahre eh munter vor sich hin.
Hört sich zwar blöd an, aber wenn man sich immer nur nach den möglichen "Kolleteralschäden" acht genommen hätte/nehmen würde, ständen wären wir wohl noch im ersten Jahrtausend oder noch viel früher.

Du drehst alles zu deinem Gunsten.

Anscheinend passt es ja..

Du hast geschrieben, dass es erstaunlich wenig Länder sind, bei denen man nicht in der nähe eines Kraftwerkes leben muss.

Das bezog sich auf die Auffassung nicht in der Nähe von AKW's leben zu wollen bzw. DE solle keine AKW's haben.

Interessant, dass das fast die einzige sind... würde ich behaupten willst du uns wieder das Argument auftischen,

Ne so war es nicht gedacht, aber ich kann noch eins hinterherschieben:
Viele Länder dürfen es nicht, viele können es nicht und viele haben kein Geld dafür und dann gibt es sicher noch ein paar für die Atomenergie uninteressant ist, aber sicher es wird auch einige Länder geben die es wirklich nicht wollen.
Interessant auch noch, das immer mehr Länder wollen..
 
wunschiwunsch schrieb:
Selbst die Atombranche spricht von maximal 200 Jahren und da sind schon Vorräte eingerechnet die man erst in der Zukunft entdecken will. Laut den Zahlen die ich kenne Reicht Uran egal ob Teuer oder nicht für gut 80 Jahre

Noch nicht bekannte Vorräte werden nie mit eingerechnet.
du meinst vermutlich "Nicht Wirtschaftlich"Förderbares Uran
es ist wie so Oft, Keiner Fördert Uran für 130 $/kg wenn man es auch für 40$/Kg kaufen kann.
deshalb ist es noch "Unwirschaftlich" in 50 Jahren kann es anders aussehen.


BWMi geht von mehr als 240Jahren aus.
(das 1. was ich auf die Schnelle gefunden habe)

das sind aber nur die Konventionellen Vorkommen!
Durch Phosphat Erze lassen sich 22Mio. T fordern, das entspricht 400 zusätzlichen Jahren

Wiki schrieb:
Prinzipiell ist auch die Uran-Extraktion aus Meerwasser möglich, das mit einem Urangehalt von etwa 4 Milliarden Tonnen[4] das größte bekannte Uran-Vorkommen darstellt. Dazu könnten spezielle Absorber an Küsten mit hohem Tidenhub oder innerhalb natürlicher Meeresströmungen platziert werden. Auf Basis von Versuchen in den USA und in Japan wurden die Kosten für Uran aus Meerwasser auf ca. 300$/kg geschätzt[5][6]. Dies liegt weit über den heutigen Marktpreisen, die Gestehungskosten von elektrischer Energie würden sich bei Einsatz dieses teuren Urans um weniger als 0,01€/kWh erhöhen
(einige Zehntausend Jahre bei heutigem Verbrauch)


Nun mal Fern ab ob Atomstrom gut oder Schlecht ist:
-->über die Uran Vorräte müssen wir uns überhaupt keine Sorgen machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
OK das ist doch schon mal ne Quelle. Allerdings würde ich den einen Satz so verstehen, dass auch dort durchaus noch nicht erkannte Vorräte eingerechnet sind: Weltweite Ressourcen, die bei steigenden Preisen und technischem Fortschritt gewinnbar sind oder aus geologischen Gründen zu erwarten sind. Davon werden über 70 % als gesichert angesehen.
Ok wenn sie 70 % als sicher einstufen ist das wirklich ne Menge und Akzeptabel.

@ NeoN

Ich glaube du hast gar kein Interesse an der Diskussion oder? Willst du nur provozieren. Ok ich denke mal schon. Anders kann man sich deine Äußerungen nicht mehr erklären. Hast du dir mal durchgelesen was du geschrieben hast?
Dann soll man eben die Menschen umsiedeln, hat man bei anderen Problemen auch nicht anders gemacht.
Das Problem besteht ja sowieso, die Leukämie geht nicht weg, weil ein Meiler abgeschaltet wird bzw. die Dinger strahlen dort die nächsten 50 Jahre eh munter vor sich hin.
Hört sich zwar blöd an, aber wenn man sich immer nur nach den möglichen "Kolleteralschäden" acht genommen hätte/nehmen würde, ständen wären wir wohl noch im ersten Jahrtausend oder noch viel früher.

Ähm weil sowieso schon einige erkrankt sind und das Problem in de Zukunft noch besteht weil der Reaktor noch weiter Strahlt machen wir einfach paar Jahrzehnte weiter bis wir unsere Kinder mal schützen? Geht's noch? Entweder du willst wirklich nur provozieren oder scheinst ärztliche Hilfe zu gebrauchen weil du nicht mehr ganz richtig im Kopf bist. Sorry für diese Ausdrucksweise bzw. Beleidigung, aber ein wenig Moralisches Denken sollte in jedem von uns zu finden sein. Ich glaube langsam das ist ne Fehlannahme. Hoffe es wird irgendwann nicht mal was gegen dein Wohl durchgesetzt. Zumindest kannst du dich ja dann nicht dagegen wehren, weil Kollateralschaden ja von dir als geringes Problem angesehen wird und egal ist wenn einige Leiden müssen.
Zumal ja noch in Frage steht ob es nicht auch noch erhöhte Erkrankungszahlen gibt, wenn man den Radius auf 50 km erhöht. Wird dann echt nicht mehr viele Bewohnte gebiete geben in Deutschland.
 
Ah ein Moralapostel, aber das kann ich auch: Irgendwie werden die armen Leukämie-Kinder ganz schön instrumentalisiert...

Aber stimmt schon war schon ne recht harte Äußerung, aber wenn man das ein bisschen abstrahieren kann, sieht es schon anders aus..

Naja eine wahre Diskussion ist das hier eh nicht und wird es auch nicht werden,
jeder (einschließlich mir) pickt sich das raus was ihm am besten passt und antwortet dann.
Argumente zu denen man gerade nix im Kopf hat werden übergangen.

btw. Das ich provokativ schreibe sollte schon länger aufgefallen sein:D Da is auch einiges an Ironie und Übertreibung dabei..
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmm sie werden zu sehr instrumentalisiert? Interessant. Stell dir mal vor du wärst der den es getroffen hat oder deine Kinder, Familie oder deine besten Freunde.
 
Mir ist noch ein Aspekt in Sachen Politik eingefallen: Die Politiker diskutieren das Thema mit wahrscheinlich ähnlichen Aspekten auf einer (hoffentlich) anderen Ebene,
das gleiche "Hin-und-her", die gleichen "Zwischenrufe" egal welcher Richtung und ebenso die Bezweifelung von Daten.
Also ist es genauso schwer eine Entscheidung zu fällen und was macht man, wenn man sich nicht entscheiden kann?
Man bleibt beim Alten bis ein "Knackpunkt" kommt, sei es der Super-GAU (-> AK adé) oder das Scheitern einer reg. Technik.
 
@neo

Du machst es dir definitv zu einfach. Die Leuts, die in den Beiträgen vorkommen sind Experten, bis auf die "Aktivistin".

Du hast immernoch nicht auf die Frage geantwortet, warum ein Arzt der auch noch die Kikk-Studie begleitet hat, wenn ich mich recht erinnere, ein Interview aufgrund einer einfachen Frage abbricht.

Die Kritik geht auch an Seppuku. Ich hinterfrage Quellen auch kritisch und glaube nicht alles. Wenn mir aber belegbare Fakten geliefert werden, dann glaube ich das schon.

Achja und Dein tolles Ärzteblatt, den Zahn kann ich Dir auch ziehen, so toll ist die nicht. Wie ich geschrieben habe, arbeite ich hauptberuflich im Gesundheitswesen und habe mit der Zunft tagtäglich aufs neue zu tun. Sowohl im Tagesgeschäft, der Notfallrettung, als auch in der Ausbildung und Fortbildung von Ärzten. Ja, auch ich bin als Fachberater und Pädagoge für Erwachsenenbildung tätig.

Egal, dass ist nicht das Thema. Ich finde es nach wie vor Schade, dass keiner auf die Berichte zumindest mal eingeht und seine Meinung äussert. Aber wie ich vermute, ist es wahrscheinlich uninteressant zu merken, dass man in einigen Punkten eben nicht Recht hat.

Sei es drum. Die Diskussion ist eh am Punkt wo sich die Fronten verhärtet haben.
 
Was weiß ich was der Arzt für Gründe hatte. Wer weiß wie die Umstände drumherum waren.
Vlt. wollte er bewusst nicht in eine "einseitige" Diskussion gedrängt werden,
was heute im Journalismus immer häufiger vorkommt.
Aber klar es kann auch sein, das deine Theorie oder Auffassung stimmt.

Was mich viel mehr, als die Reaktion von Prof. Dr. Dr. XY zu Frage Z, interessieren würde, wären absolute Zahlen über die Häufigkeit und vor allem Stärke der Erkrankungen in allen Regionen und Ortschaften um AKW's, dazu noch die normalen Zahlen, sonst ist das wieder nix anderes als die typischen Statistiken.
Mit Aussagen alà eine 5-Fach höhere Rate in dorf A kann man sich natürlich mehr Aufmerksamkeit verschaffen, als mit Aussagen wie "in diesem Dorf sind z.B. 8 Kinder erkrankt".
 
Ich fand es aer eben nicht eine einseitige Befragung. Er sagte es gibt diese Häufung in allen Bereichen von Industrieanlagen. Auf die Frage hin wo denn noch, bricht er ab. Das ist finde ich nunmal berechtigeter Weise komisch.

Es gibt Untersuchungen auch im Bereich der BASF in Ludwigshafen. Komisch dass dort die Zahlen anders sind.

Ausserdem, so finde ich, ist es völlig Wurscht, wieviele Fälle zusätzlich dazukommen. Mag es es sein das es in "normalen" Bereichen z.B. 2 Fälle gibt und um AKWs herum 5 oder 8. Dann sind das deutlich mehr und dass kann kein Zufall sein. Es kann durchaus sein, dass ich als Vater von einer 2 Jährigen Tochter da mittlerweile empfindlicher reagiere.

Zu Deiner Anmerkung bezüglich der Zahlen... Die gibt es tatsächlich, zumindest sind sie mir für den Bereich Biblis bekannt. Ich musste vor eingen Jahren bei einer Anhörung bezüglich einer Castorlagerstätte in Biblis einen Sanitätsdienst mitmachen. Es war damals von rund 9 Erkrankungen innerhalb von 8 Jahren die Rede. Beunruhigend wie ich finde. Woher die Zahlen stammen, kann ich aber nicht sagen, die kamen von den Bewohner die gegen Biblis waren. Aus den Fingern haben die sie sich aber sicherlich nicht gesaugt.
 
Was soll man zu dem NDR-Bericht großartig sagen? Die meisten Kritikpunkte wurde ja in diesem Thread schon angesprochen.
Der Titel der Reportage lässt die Tendenz des Filmes schon erahnen und wird durch die Reportage selbst bestätigt.
Und woher soll irgendjemand anderes wissen, warum dieser Kerl so schlecht vorbereitet sich einem Interview stellt bzw. sich so in die Enge treiben lässt?
Ich bin auch im Gesundheitswesen tätig. Und jetzt?
Und die Punkte, die in dem von mir verlinkten Artikel angesprochen werden, sind aus welchen Gründen unglaubwürdig?
 
Er sagte es gibt diese Häufung in allen Bereichen von Industrieanlagen.

Ja aber warum wird dann so enorm auf der Atomkraft rumgehackt, wenn es das auch an anderen Orten gibt. Das ist einer der Punkte auf den ich auch schon hingewiesen habe.

Es war damals von rund 9 Erkrankungen innerhalb von 8 Jahren die Rede.

Das ist natürlich nicht schön, aber ist es absolut sicher, dass es nur an der Radioaktivität liegt?

Das mag sich jetzt echt Scheiße anhören, aber da gibt es soviele Probleme was Erkrankungen durch
die "Umwelt" eines Menschen angeht, ich hätte mit höheren Zahlen gerechnet.

Vlt. bin ich da eher abgestumpft, weil ich mich ziemlich für Katastrophen und Probleme egal welcher
Art interessiere und man sieht es ja pausenlos in Nachrichten und Dokus.

Wenn man sieht, dass in manchen Dörfern in Kasachstan fast jeder Einbewohner unter Krebs oder
anderen Beschwerden durch die Atomtests der Sowiets leidet, scheint das hier ja geradezu harmlos.
 
Vermutlich aus den gleichen Gründen die Du hier ständig bringst. :rolleyes: Ich glaube Politikern die hautsächlich Wirtschaftliche Interessen vertreten kein einziges Wort und ich glaube Ärzten die gekauft worden sind kein einziges Wort. Schweingrippe ist ein gutes Beispiel, wie schnell etwas super und ganz ganz wichtig ist. Ich war auch soo bescheuert und habe mich impfen lassen, weil ich mich habe belatschern lassen und war auch ein starker Befürworter der Impfung. Im Nachhinein ist man schlauer, was man von unseren Politikern, wiem an gerade tagtäglich demonstriert bekommt, nicht behaupten kann. Ich soll also Leuten die in einem Ministerium sitzen und gleichzeitige im Aufsichtrat eines Energiekonzerns glauben, dass alles sicher ist. Nee ist klar.:freak:

Und Kritik wurde bisher an den einzelnen Punkten dezüglich des Berichtes noch nicht laut. Deswegen habe ich ja nachgefragt.

Welche Antworten auf die Fragen hast Du denn? Wer löscht, warum gibt es nur halbherzige Katastrophenschutzpläne. Warum werden Jodtabletten nicht dort vorgehalten wo die im Zweifelsfalle gebraucht werden. Was macht man dagegen, dass die Gebäude einem gezielten Beschuss oder der Absturz eines Flugzeuges nicht standhalten? Usw usw.

@neo

Und warum kann er keine nennen? Ein einfaches, Hey in Mannheim um die Müllverbrennungsanlage sind die Anhäufungen auch, oder bei der CIBA oder bei MERK oder ROCHE oder BASF. Kann er nicht, will er nicht! WARUM? Ein einfaches: "Warten Sie ich hole die Unterlagen, ich weiss es nicht auswendig..!" (ist Plakativ, ich weiss...) hätte gereicht. Und was passiert? Nervöse Zuckungen im Gesicht und schwupps, weg war er.
Und dann noch die zwei Tussis von Vattenfal, die sich zum Schluss stotternd aus der Affäre gezogen haben, bezüglich des Warnschreiben gegen die Aktivistin! Das stinkt alles zum Himmel.

DIe Fälle im Biblis sind Beispiele, trotzdem kommen sie auch in allen andern BEreichen um AKws vor. Und da das so ist, bezweifel ich es, dass es Zufälle sind. Für mich steht eines Felsenfest. Wenn man tief im inneren weiss, dass die Studie einen Wahrheitsgehalt hat, hat man nur zwei Möglichkeiten um einen großen Aufschrei zu verhindern, man bezeichnet es als ZUFALL oder als FALSCH. Alles andere wäre politischer Selbstmord. Wer würde denn zugegen, "Hey, die Studie stimmt, es ist besser wenn ihr wegzieht!"

Echt so naiv schätze ich Dich jetzt nicht ein.

Bezüglich den massiven Problemen in der Welt ist das alles Peanuts, mag sein. Mag auch sein, dass wir bisher nur Glück gehabt haben oder auch nicht, weil alles soooo sicher ist. Es bleibt ein sehr fader Beigeschmack. Und wegen den Zahlen, wenn es Deine Tochter oder Sohn erwischt, sind dir die Zahlen scheissegal!
 
Zuletzt bearbeitet:
Leon schrieb:
Vermutlich aus den gleichen Gründen die Du hier ständig bringst.
Und die wären?
Zum Thema Schweinegrippe gab es auch recht früh "neutrale" Artikel und Betrachtungsweisen (soweit es mit dem damaligen Kenntnisstand möglich war). Vor einigen Wochen gab es auch eine kritische Nachtbetrachtung in DAZ und PZ. Ich weiß jetzt aber nicht, was die Schweinegrippe mit dem Thema zu tun haben soll.

Warum soll ich antworten auf die Fragen haben? Die Kritikpunkte sind gerechtfertigt. Warum man so etwas seitens der Behörden nicht stärker reglementiert und kontrolliert weiß ich nicht. Sollte definitiv nicht so sein. Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht, welche Antwort du von mir erwartest.
 
Dann mag die Studie halt eventuell stimmen, trotzdem ist eine Panikmache deswegen nicht gerechtfertigt.
Du bist da wohl echt sehr sensibilisiert, gehst du auch so "Militant" gegen Autofahrer vor, wenn in einem Jahr
plötzlich 5 Unfälle mehr als im Jahr zuvor in deinem Dorf passieren?:eek:

Und klar, wenn es um die eigenen Leute geht, ist man immer "vorsichtiger",
aber das kann auch nach hinten losgehen wenn man es übertreibt.
Nicht das deine Tochter später drunter leidet, wenn du dir das Thema u.Ä. zu sehr Herzen nimmst.

Wir alles hatten uns doch schon beim "CO2-Politikum" in der "Wolle" wa?:D

E: Noch was zur Politik, die müssen das natürlich herunterspielen, sonst müsste man anfangen
auch in anderen Bereichen zu kehren und dann wirds Chaotisch.

Man kann ebenso nicht sagen: "Wir schalten die Dinger jetzt/bald ab",
weil dann kommen die nächsten Forderer, wenn sie sehen das Andere "Erfolg" hatten:
- störende Kohlekraftwerke, Kohleabbaubetroffene
- störende Windanlagen -> da werden dann auch die Leute neben den Handymasten wach
- ...
 
Zuletzt bearbeitet:
was soll die diskussion noch?

mit der wahl von hannelore kraft zur ministerpräsidentin von nrw hat schwarz/gelb die mehrheit im bundesrat verloren.

die wäre aber für die verlängerung der akw-laufzeiten nötig gewesen. der zuständige berichterstatter beim bundesverfassungsgericht hat bereits öffentlich klargestellt, dass etwaige versuche seitens der bundesregierung, den bundesrat zu unterlaufen, nicht toleriert werden würden.

fazit: es wird keine verlängerung geben.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Froschkönig
Abwarten, ich setzt immer noch drauf. :P
Mit 70% Wahrscheinlichkeit wird es kommen.

@Leon
also Leuten die in einem Ministerium sitzen und gleichzeitige im Aufsichtrat eines Energiekonzerns glauben, dass alles sicher ist. Nee ist klar.
Das kannst aber genauso um drehen, weshalb soll man den Heinos glaube, die davon reden dass es eine Gefahr gibt, ist ja wie bei der Schweinegriffe. Angst machen um nix, hab mich zum Glück das impfen erspart, wenn ich mir an schaue, die Leute dies in meinem Umfeld hatten, waren nach 2 Tagen wieder Fit!

Hier ist das Argument schon gekommen, warum sollen wir anfangen damit. Sehe ich im Grunde auch so, was bringt es wenn wir unsere Sicheren AKWs abreisen und neben dran billige AKWs ausem Boden gestampft werden ...
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben