Lass dich nicht von diesen Werten blenden. Die vermeintlich "schlechten" Werte der Nuberts liegen einfach daran, dass Nubert ehrliche Werte angibt, und zwar die Grenzwerte bei -3db, wo der Schalldruckverlust noch als nicht hörbar gilt. Andere Hersteller nennen nicht mal den Schalldruckverlust bei den Grenzfrequenzen. Die Aussage "25 - 25.000 Hz" ist völlig wertlos, solange nicht der Schalldruckverlust angegeben wird (aber dann würde die Schummelei ja auffallen...)
Außerdem: Was wirst du auf den Lautsprechern hören? Sowohl MP3s, CDs als auch DVDs haben eine Samplingrate von 44kHz, was nach dem Nyquist-Shannon-Abtasttheorem eine eine obere Schranke von 22kHz zur Folge hat. Frequenzen darüber gibt es im Material schon nicht. Das entspricht zugleich ungefähr der Frequenz die ein quasi optimales menschliches Gehör wahrnehmen kann. Für viele Menschen ist aber schon früher schluss.
Außerdem gibt es wesentlich wichtigere Eigenschafen von Lautsprechern, die zu untersuchen sind. Weit aussagekräfiger sind der Frequenzverlauf, Phasenverschiebung, Ausschwingverhalten, Abstrahlverhalten etc.
Dass mehr Wege immer besser sind, ist ebenfalls nicht allgemeingültig. Im Sinne der Chassis wäre zumindest die Aussage "3 Wege sind besser als 2 Wege" im Prinzip erst mal Richtig, allerdings machen die Frequenzweichen hier nicht mit: Beim Einsatz von Passivbauteilen gibt es zwangsweise einen Phasenverschub, was einfach gesagt bedeutet, dass es in bestimmten Frequenzbereichen zu Verzögerungen bei der Wiedergabe kommt. Das beeinflusst den Klang nachweislich negativ (empirisch per Hörtests nachgewiesen). Und ohne 3-Wege Frequenzweiche gibt es nun mal auch keine 3-Wege Standbox. Ein gut konstruiertes 2-Wege System kann somit besser klingen als ein 3-Wege System mit unvermeidbarer Verzögerung. Voraussetzung dafür sind gute Breitbandchassis und dahingehend forscht Nubert schon seit 1985 intensivst und hat es meiner Meinung nach auch geschafft.
So tief wollte ich eigentlich nicht ins Detail gehen, aber ich hoffe damit einige Vorurteile bezüglich vermutlich schlechter Werte und 2 Wege System beseitigt zu haben. Wobei ich hier auch noch mal sagen möchte, dass nur selbst hören im Hörstudio oder noch besser in den eigenen 4 Wänden ein abschließendes Urteil zulassen kann. Die Raumakusik darf bei der Wahl der Lautsprecher nämlich auch nicht außen vor gelassen werden.
Außerdem: Was wirst du auf den Lautsprechern hören? Sowohl MP3s, CDs als auch DVDs haben eine Samplingrate von 44kHz, was nach dem Nyquist-Shannon-Abtasttheorem eine eine obere Schranke von 22kHz zur Folge hat. Frequenzen darüber gibt es im Material schon nicht. Das entspricht zugleich ungefähr der Frequenz die ein quasi optimales menschliches Gehör wahrnehmen kann. Für viele Menschen ist aber schon früher schluss.
Außerdem gibt es wesentlich wichtigere Eigenschafen von Lautsprechern, die zu untersuchen sind. Weit aussagekräfiger sind der Frequenzverlauf, Phasenverschiebung, Ausschwingverhalten, Abstrahlverhalten etc.
Dass mehr Wege immer besser sind, ist ebenfalls nicht allgemeingültig. Im Sinne der Chassis wäre zumindest die Aussage "3 Wege sind besser als 2 Wege" im Prinzip erst mal Richtig, allerdings machen die Frequenzweichen hier nicht mit: Beim Einsatz von Passivbauteilen gibt es zwangsweise einen Phasenverschub, was einfach gesagt bedeutet, dass es in bestimmten Frequenzbereichen zu Verzögerungen bei der Wiedergabe kommt. Das beeinflusst den Klang nachweislich negativ (empirisch per Hörtests nachgewiesen). Und ohne 3-Wege Frequenzweiche gibt es nun mal auch keine 3-Wege Standbox. Ein gut konstruiertes 2-Wege System kann somit besser klingen als ein 3-Wege System mit unvermeidbarer Verzögerung. Voraussetzung dafür sind gute Breitbandchassis und dahingehend forscht Nubert schon seit 1985 intensivst und hat es meiner Meinung nach auch geschafft.
So tief wollte ich eigentlich nicht ins Detail gehen, aber ich hoffe damit einige Vorurteile bezüglich vermutlich schlechter Werte und 2 Wege System beseitigt zu haben. Wobei ich hier auch noch mal sagen möchte, dass nur selbst hören im Hörstudio oder noch besser in den eigenen 4 Wänden ein abschließendes Urteil zulassen kann. Die Raumakusik darf bei der Wahl der Lautsprecher nämlich auch nicht außen vor gelassen werden.
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