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Generelle Empfehlungen für Standlautsprecher

zandermax schrieb:
D.h. beim Verstärker wären keine nennenswerten Alterungserscheinungen zu erwarten, die den Klang stark verzerren.

Welches Modell von Elac bis 1800 Euro pro Paar würdet ihr empfehlen?
Wie @Madcat69 schon gesagt hat: "Klang altert nicht".

Was aber passieren kann: elekotronische Bauteile und Verbindungen bzw. Lötstellen können leiden und den Klang beeinflussen: Drehregler (Lautstärke, Bass / Mitten / Höhen, Schalter für die Eingangsquelle) können bei der Bedienung über die Lautsprecher hörbare Kratzgeräusche erzeugen. Sollte das der Fall sein, kannst du deinen Telefunken immer noch durch einen soliden, schlanken Verstärker ersetzen. Kleinanzeigen ist voll von tollen Geräten für kleines Geld.

Die Leistung reicht mehr als aus. Es gibt hier im Forum zahllose Beispiele, die den Zusammenhang zwischen Leistung und Lautstärke erklären.

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Nachtrag: wieso möchtest du aktive Lautsprecher (also mit eingebautem Verstärker) mit einem Vollverstärker betreiben? Wenn ich das richtig sehe, könnte der Wiiim Pro direkt an z.B. eine ELAC Navis angeschlossen werden.

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Wenn du deinen Telefunken behalten möchtest, hätte ich hier einen ersten -passiven- Gebrauchtkauf vom Händler: Audio Physic Virgo. Dazu dein Amp und fürs Streaming den Wiiim Pro. Kleines Budget und wahrscheinlich großer Klang. Disclaimer: ohne deine Räumlichkeiten und den Telefunken zu kennen :)
 
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Ich hatte jetzt an die Elac 247.4 gedacht.
 
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zandermax schrieb:
Erst wenn man den Pegel ganz kurz erhöht (mehrmals am Poti zwischen 0 und 100 % drehen), steigen beide Lautsprecher wieder ein und bleiben dann auch aktiv, egal wie lange man den Verstärker betreibt und egal wie niedrig der Pegel ist.

Hört sich nach Kontaktproblemen des Relais für die Lautsprecher-Einschaltverzögerung an.

Dürfte auf dem Bild der schwarze Klotz sein zwischen den beiden Gewebe-Kabelschläuchen:

http://john.ccac.rwth-aachen.de:8000/telefunken/ra100/index.html
 
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@zandermax: die 247.7 war damals bei mir auf der Liste, als sie herausgekommen ist. Ich habe aber knapp 3 Jahre vorher erst die FS 127 (siehe Signatur) gekauft, die seither ohne Probleme ihre Dienste bei mir verrichtet.

Die 247 ist eher "analytisch" abgestimmt und trifft damit voll meinen Geschmack: sie spielt klar, erzeugt bei richtiger Aufstellung (Stereodreieck, Wandabstand, Spikes oder etwas anderes zum Entkoppeln vom Boden) eine schöne, breite Bühne und Tiefenstaffelung. D.h., bei klassischer Musik, Jazz-Combos oder so etwas wie den MTV Acoustic / Unplugged Sessions spielt sie dann voll ihre Stärken aus. Elektronische aller Art beherrscht sie aus meiner Sicht auch gut.

Wenn ich mir die technischen Daten deines Telefunken anschaue, könnten die beiden gut zusammenarbeiten.
Ich vermute, dass du in der Neutralstellung der Klangregler mit die beste Stimmwiedergabe haben dürftest (je nach Hörvorlieben).

Ehemaliger Neupreis lag bei € 2.000.- das Paar. Wieviel sollen die 247er denn kosten?
 
Ne. Ein Verwandter von mir ist Radio- und Fernsehtechniker. Das müsste hinhauen 😀
 
Wenn man sich aber mal nur Preis/Leistung anschaut, finde ich die negative Haltung ggü. Den Nubert XS-6000 schon überraschend. Die Elac leisten weniger und kosten auch viel zusammen mit einem potenten Verstärker.
 
Ich habe nichts gegen die Nuberts gesagt. Ich kann mir dahingehend kein Urteil erlauben, da ich sie nicht gehört habe. Bei einem Preis von € 2.900.- / Paar erwarte ich, dass das keine "Tröten" sind.

Die Elacs "leisten weniger": bezieht du das auf die Wattzahl der eingebauten Endstufe? Falls ja: das sagt nichts zur Klangqualtität aus. Evtl. dahingehend, ob und wie lange du die Boxen ohne die Chassis zu beschädigen mit hoher Lautstärke laufen lassen kannst.

Im Passivbereich kommst du gebraucht sicher mit € 1.000.- / Paar mit etwas sehr gutem ins Spiel. Dazu ein Amp bis € 1.000.- max. und du hast eine tolle Kombi für max. € 2.000.-. Eher im Bereich zwischen € 900.- und € 1.500.-
 
zandermax schrieb:
Die Elac leisten weniger und kosten auch viel zusammen mit einem potenten Verstärker.

Warum kalkulierst Du einen überteuerten Verstärker mit ein, obwohl Du selbst bisher mit 2 x 40 Watt ausgekommen bist ? Solange Du nicht so laut drehst, dass der Verstärker bei Spitzenpegeln ins Clipping fährt, macht die Leistungsreserve genau Null Unterschied beim Klang.

Die heutige Vernunftklasse für Nicht-Partypegel sieht so aus:

https://geizhals.de/yamaha-a-s301-v55271.html

Für Wohnungen in Mehrparteienhäusern ist auch das schon totaler Overkill.

An meinen Nuvero 60 für 1500€ hängt ein Yamaha RX-797 für (gebraucht) 200€.
 
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Also ich habe den Wiim Pro plus gekauft. Jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher, ob ich neue Lautsprecher möchte. Mit nem guten DAC davor sind die einfach klasse. Ganz wie früher, als man alles über CD gehört hat.
 
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Einen Nachteil gibt es: über den optischen Eingang am Wiiim lässt sich am TV die Lautstärke nicht regeln. Das ist sehr ärgerlich.
 
Ich würde mal hier einen Blick darauf werfen: http://microlab.com/ Ich habe seit einigen Jahren zwei Lautsprecher von dieser Firma und sie funktionieren noch immer noch tadellos. Hier findest du so ziemlich alles, was das Soundspezialistenherz begehrt.
 
Die Situation mit dem optischen Ausgang ist langfristig tatsächlich etwas nervig mit dem Wiim Pro, da es keine Möglichkeit gibt die Lautstärke am TV einzustellen.

Der Telefunken macht auch weiterhin Probleme. Ich bin tatsächlich am überlegen ob ich etwas in Richtung Yamaha S-501 kaufe. Der müsste sich über die TV-Fernbedienung steuern lassen.

Wiese sind hier eigentlich AV-Rciever so hoch im Kurs? Für Stereo hat der doch nur unmengen unnötiger Technik.
 
Je nach Aufstellsituation ist ein Einmesssystem auch bei Stereo nicht zu verachten und man hat mehr Möglichkeiten, wenn man doch mal später noch was ändern möchte - z.B. 3.1 oder sowas.
Klanglich wird im Blindtest ohnehin keiner ernsthaft einen Unterschied hören.
 
D.h. günstige Minimallösung wäre Yamaha S-501 oder 701. Die sollten ja gutes P/L haben? Ich nehme an der Yamaha a-s1200 ist nur für Menschen die auf Rinkerntrafo und Gold bestehen?

Ich hatte lange überlegt, ob ich einen Stereoverstärker mit HDMI ARC möchte, aber die sind alle unverschämt teuer. ZB Audiolab A6000 MK 2 für 850 Euro ...

AV-Reciever = viel teurer und abseits der Raum"korrektur" keine nennenswerten Vorteile, solange man im 2.0-Universum bleibt .
 
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Hallo, ich verstehe die Aussage nicht:

''AV-Reciever = viel teurer und abseits der Raum"korrektur" keine nennenswerten Vorteile, solange man im 2.0-Universum bleibt .''

wie meinst Du das? Ein AVR hat auch nur bei Stereo ungleich mehr an Funktionen als jeder Stereo-Verstärker.
Und was an einem AVR (gebraucht) teuer sein soll, verstehe ich leider auch nicht.
Ein Stereoverstärker (die großen von ''früher'') sind im Verhältnis immer teurer als ein AVR.
Es würde den Rahmen sprengen, das mehr an Funktionen des AVRs hier aufzulisten.

Nur ein Gedanke: Anstatt Yamaha S-501 würde ich persönlich bei Kleinanz. z.b einen gebrauchten Denon X3500h kaufen. Er kann alles was der Yamaha auch kann, nur gefühlt noch 1000 Dinge mehr, wovon einige eventuell einmal nützlich sein könnten. (Haben ist ja besser als brauchen)
 
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zandermax schrieb:
Ich hatte lange überlegt, ob ich einen Stereoverstärker mit HDMI ARC möchte, aber die sind alle unverschämt teue
Gibt's ab 96€ mit dem SMSL A50 Pro, kannst sogar einen passiven Subwoofer (also ein alter aktiver Sub mit kaputtem Verstärker für günstige 0€, musst nur etwas umbauen) anschließen.

zandermax schrieb:
abseits der Raum"korrektur" keine nennenswerten Vorteile
Das ist ein verdammt großer Vorteil. Ein gebrauchter AVR wäre keine schlechte Option.
 
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