TeamViewer Motive 3

News Verpasste Nutzer- und Umsatzziele: Selbst OpenAI zweifelt, ob KI-Ausgaben finanzierbar sind

adnigcx schrieb:
Hör ich da langsam eine Nadel zur Blase wandern ;)
War nicht anders zu erwarten. Die treibende Kraft und wichtigste Kundschaft für KI in allen Formen sind Betrüger...und welcher Betrüger gibt schon echtes Geld aus.

Aber hey, hauptsache der faule und untalentierte IT Mitarbeiter, welcher sich so sein eigenes Grab schaufelt, kann sich so die Arbeit erleichtern.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: adnigcx und Calamyt1
DFFVB schrieb:
...und jetzt gebt den RAM zurück. Danke.

Haben sie den RAM überhaupt schon?
Oder waren das nur Lieferverträge, oder gar nur Absichtserklärungen?

Den Flash könnten sie ruhig auch wieder freigeben...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: iSight2TheBlind und adnigcx
@DerMond
Habe ich damals schon als ich meine IT ausbildung gemacht habe gesagt.
Wenn du scheiß ITler bist bringt dir die ganze Ki nichts. :D
 
900 Millionen wöchentliche Nutzer. Sind das 900Millionen individuelle Nutzer, die den Service in einer Woche zumindest einmal genutzt haben? Finde ich trotzdem beeindruckend.
 
Tja, muss man zukünftig sehen, wie der Zahlwille ist. Man hat natürlich auf der einen Seite Unternehmen, die das bestimmt zahlen werden (kommt auf das Modell und die Höhe natürlich an), aber Privatuser? naaaaja.

Man hat zudem viel zu schnell in die ganze Struktur investiert in viel zu teurer Hardware. Das Wettrennen wurde gemelkt ohne Ende von den Akteuren - langsam kommt der Kater. Man bleibt gespannt, wie es sich entwickelt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: adnigcx
Khorneflakes schrieb:
Genau, darüber spricht man lieber nicht. Der Fiebertraum ist diese Nutzer alle in zahlende Nutzer umzuwandeln. Ob das realistisch ist? Naja...
Vor allem weil der bisher einzig lukrative Einsatzweck darin zu liegen scheint Wirtschaftskunden damit zu gewinnen mit dem Versprechen/Ziel möglichst große Teile der Bevölkerung in die Arbeitslosigkeit zu schicken.
Wo ja letztenendes die Kohle real erwirtschaftet wird.
Ich frage mich wie viele Jahre man BWL Studiert haben muss um nicht den Haken an der ganzen Sache zu sehen!? 🤔
Wenn die KI nicht ganz schnell ein Perpetuum Mobile oder die kalte Fusion erfindet sieht es zappenduster aus.
Vielleicht sollte man Wirtschftsstudierenden auch mal nen kleinen Grundkurs in den Naturwissenschaten und Ökonomie mitgeben als Zwangsfach.🤔
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: iSight2TheBlind und adnigcx
d3nso schrieb:
Die Blase wird nicht platzen, ihr wird langsam die Luft ausgehen und sie wird kleiner. In der ganzen Sache steckt einfach zu viel Geld drin.
Auch wenn viel Geld drinnen steckt kann eine Blase platzen - siehe 2008 mit der Immobilienblase.

Es steckt hier zwar mehr Geld drinnen, aber um so tiefer können die Firmen (bzw. wir alle) fallen.

"Too big to fail" gibt's nicht - wie Lehman Brothers schön gezeigt haben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: jotecklen und thornhill
1 Mrd. zahlende ChatGPT-Nutzer werden die nicht bekommen, dafür ist die Konkurrenz zur Zeit zu stark. Wenn dann würde ich zur Zeit Cloud und Gemini nutzen. Das reicht aber auch.

Ich hoffe auch auf eine RTX 6000 GPU mit >=24-32 GB RAM (~1000-2000€) - wo man auch Privat KI schön laufen lassen kann.
 
Die hohen Hardware-Preise wegen KI sorgen eben auch dafür, dass der Aufbau von KI-Infrastruktur immer teurer wird, weshalb der break-even Punkt auch immer weiter nach hinten rückt.
Aktuell sind wir da ja in einer Wachstums- und Investitionsphase und hier wird Geld ohne Ende verbrannt, um daraus vielleicht eines Tages die Früchte zu tragen.
Wenn KI dazu eingesetzt wird Mitarbeiter zu ersetzen, aber am Ende genau so viel kostet wie der Mitarbeiter zuvor, dann gewinnen nur die KI-Anbieter und Hardware-Firmen, aber alle anderen sind die Verlierer.
Wenn KI in Maßen dazu eingesetzt wird Mitarbeiter zu unterstützen und die Produktivität zu steigern, dann können alle Gewinner sein.

GT200b schrieb:
Ich möchte die Lederjacke auf den Knie sehen, wie er uns dann anbettelt eine RTX 5090 für 799€ FE zu kaufen.
Und wovon träumst du nachts?
 
Laut Artikel soll ja der Umsatz (oder müsste?) er steigen:

2025 hat OpenAI die Umsatzmarke von 20 Milliarden US-Dollar geknackt. Bis 2030 soll dieser aber auf über 280 Milliarden US-Dollar pro Jahr ansteigen

Mit 1 Milliarde Nutzer müsste also jeder ~24€/Monat zahlen.

Laut Google hat Netflix derzeit 325 Mio Nutzer - kann mir irgendwie nicht vorstellen das OpenAI mehr Nutzer haben wird als Netflix - jedenfalls nicht bis 2030, vor allem da es ja genug andere KI Unternehmen gibt, die zum Teil bessere KIs anbieten.

Anmerkung: Ich meine natürlich zahlende Nutzer, nicht insgesamt OpenAI gratis nutzen.
 
Seien wir mal ganz ehrlich.
Ohne verblendetes Ki ist die revolutions gedanken.
Es wird zu 90% nur für schrott genutzt.
Ich kann die 2 videos nicht oft genug posten.

 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tram und adnigcx
samuelclemens schrieb:
Ich frage mich wie viele Jahre man BWL Studiert haben muss um nicht den Haken an der ganzen Sache zu sehen!? 🤔
Ich bin ein alter Sack. Als ich noch jünger war, war es bereits ein Running Gag, dass viele BWL'er nicht die hellsten Kerzen auf der Torte sind. Und seitdem ist die durchschnittliche Qualität der jungen Leute ja nicht besser geworden.

"Ich studiere mal BWL" war der Nachfolger von "Wer nichts wird, wird Wirt". Es herrschte die Auffassung, dass das jeder kann und das immer der Fallback ist, falls alles andere scheitert. Spoiler: Stimmte weder beim Wirt, noch bei BWL.

Tja, und diese Leute rechnen uns jetzt vor wie wertvoll AI ist und was man damit einsparen und/oder an Umsatz erzeugen kann. Dass da viel heiße Luft dabei ist, ist klar.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Weyoun und samuelclemens
900 Millionen Nutzer die nichts zahlen sind doch nur ein Kostenfaktor
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alphanerd und User38
Wie genau zählt man eigentlich die "wöchentlichen aktiven Nutzer"? 900 Mio. sind mehr als jeder zehnte Erdenbürger bzw. mehr als jeder Zweite der "Ersten Welt" ( rund 1,6 Mrd. Menschen).
Ich bezweifele aber, dass wirklich jeder Zweite in Deutschland ein solches Abo hat (ob nun privat, auf der Arbeit, oder gar beides).
Oder zählt man einfach technische "Dinge" wie Autos (z.B. alle VWs seit 2024) mit dazu, weil sie Chat GPT integriert haben, ohne dass man dafür ein extra Nutzerkonto benötigt?
 
Spike S. schrieb:
@GT200b Ich habe mal aufgeschnappt, dass aktuell 25% des weltweiten Kapitalmarktes in KI steckt. Wenn da was platzt, geht nicht nur Herr Lederjacke auf die Knie....

Gab es nicht mal eine Studie, dass wer mehr investiert, sich leichter vertrösten lässt, weil ja durch mehr Investition mehr absolute Rendite rausspringt und das verblendet? Also die die irre viel investiert haben, werden vermutlich die letzten sein, die einen Rückzieher machen.
Sunken Costa Fallacy
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Spike S.
Ich bin extrem gespannt wer übrig bleibt und ob diese 2-3 Firmen dann irgendwann ihre Investitionen wieder rein holen können. Ich befürchte nämlich irgendwie, dass die massiven regelmäßigen Reinvestitionen auch die übrig gebliebenen Firmen vor schwere Herausforderungen stellen
 
Ist ja nichts neues, Sammy hatte ja schon vor Jahren gesagt, dass er nicht erwartet irgendwie Gewinn mit dem Spaß machen zu können. Besser noch, dass Sammy ja auch zugibt, dass "KI" super viele Probleme hat... Aber angehen oder beheben möchte er sie nicht, er sagt explizit "dass soll die Gesellschaft mal machen". Ein sehr toller Typ, Verantwortungsbewusstsein wie ein 6 Jähriger und ein Weitblick eines 4 Jährigen... Aber heute ist das Ziel der Silicone Valley Leute ja immer nur einen neuen Grift mitzunehmen, eine neue Hype-Welle zu reiten und dabei Mrd. einzusacken... Wenn man pleite geht, egal, man hat ja selbst Mrd. eingesackt, dass reicht!


d3nso schrieb:
Die Blase wird nicht platzen, ihr wird langsam die Luft ausgehen und sie wird kleiner. In der ganzen Sache steckt einfach zu viel Geld drin.
Dot-Com Blase mitbekommen? Immobilien-Blase mitbekommen?

Wie viel "Geld" in einer Blase steckt, sagt absolut nichts darüber aus, wie sie platzen wird. Denn dass sie platzt, ist gesetzt und es wird auch nicht ein "langsam geht die Luft raus" werden.

Möchtest du dir mal anschauen, wie viel Geld die "KI"-Giganten im Monat verbrennen ohne irgendwelche Perspektiven auf Gewinn? Was meinst du wohl passiert, wenn in einem Monat mal nicht mehr Genug Geld da ist um den Betreib zu finanzieren? Die Banken sehen das Ding als Risiko-Geschäft, Kredite sind also sehr teuer... Und wenn du 2 oder 3 aber Mrd. Kredite zu sehr schlechten Konditionen aufgenommen hast, was meinst du wohl wird dann beim nächsten Kredit passieren?

Es wird ein wirkliches Platzen geben. Was anders ist weder finanziell noch psychologisch (bleibt eine große Investition weil man Realisiert, dass es vorbei geht aus, werden alle anderen relativ schnell nachziehen), noch logisch irgendwie sinnvoll.

Die Frage ist eher, wie schlimm die Knock-On-Effekte sein werden: im schlimmsten Fall geht die US Wirtschaft tatsächlich "futsch" weil noch ein paar Banken mit weggerissen werden, da die Summen hier einfach zu groß sind um irgendwie sinnvoll bewältigt werden zu können. Im besten Fall wird wenn das Platzen einsetzt bei den großen "KI" Anbietern endlich ein Umdenken einsetzen und sie entwickeln ihre Modelle so um, dass sie effektiv laufen und keiner Mrd. alleine in Stromkosten mehr erzeugen, was dann zu einem tatsächlich "sanften platzen" führen würde, in dem keiner der großen Anbieter wirklich pleite geht und keine Banken pleite gehen... Aber die Investition und Nutzung um sicher 90% einbrechen werden, aka also immer noch ein "richtiges Platzen".

Beide Szenarien sind relativ unwahrscheinlich und realistisch wird die US Wirtschaft nach dem Platzen wohl in eine Rezession stürzen (die es ja jetzt schon gibt, abseits der "KI" Blase), aber die wird nur den Tech und tangential den Banken-Sektor treffen. Ander Unternehmen außen drum werden im Gegensatz zur Immobilien-Blase damals dank dem darauf folgenden Banking-Crash realistisch relativ glimpflich davon kommen und weiter "Business as usual" machen... Nur halt in einer allgemeinen Rezession. Denn sind wir hier realistisch, auch wenn Orange gerade in der Regierung ist, die Dems werden einer Rettung von Banken mit XXX Mrd. Kosten für den Steuerzahler zustimmen und die Reps ebenso, so dass wir wahrscheinlich keine Banken-Pleite(n) erleben werden.

Was aber bleiben wird, ist "KI" als Technik und als Tool, nur dann halt nicht mehr in den Blasen Dimensionen, sondern eher in zielgerichteten, optimierten Lösungen... Beides Dinge, die aktuell kaum zu finden sind.
 
Miuwa schrieb:
900 Millionen wöchentliche Nutzer. Sind das 900Millionen individuelle Nutzer, die den Service in einer Woche zumindest einmal genutzt haben? Finde ich trotzdem beeindruckend.
Beeindruckend ja, aber jeder von denen müsste dann in Zukunft durchschnittlich 311 USD pro Jahr abdrücken, damit sie die 280 Mrd USD Jahresumsatz schaffen.

samuelclemens schrieb:
Ich frage mich wie viele Jahre man BWL Studiert haben muss um nicht den Haken an der ganzen Sache zu sehen!?
Khorneflakes schrieb:
Ich bin ein alter Sack. Als ich noch jünger war, war es bereits ein Running Gag, dass viele BWL'er nicht die hellsten Kerzen auf der Torte sind.
Nur schade, dass Altman und die meisten BigTech-Leads Ingenieure sind (selbst wenn sie teils einen MBA nachgeholt haben) und generative KI eine typische Ingenieurs-Fantasie ist, aka Lösung auf der Suche nach einem Problem. Ein echter BWLer hätte nach der dafür nötigen Invest-Summe bereits lachend abgewunken.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: samuelclemens und knoxxi
Der Hype ist einfach viel zu groß. Es wird komplett übertrieben.
Grundsätzlich ist es mir aber fast egal, welche KI ich nutze. Die sind alle sehr ähnlich und austauschbar.
Meistens nutze ich aber beruflich claude sonnet und privat Gemini.
 
Zurück
Oben