Und dann genau musst Du dir keine Gedanken machen.Rickmer schrieb:Ein gutes (und redundantes) Backup-Konzept habe ich natürlich trotzdem.
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Verschleiß NVME -SSD
- Ersteller jotemel
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EDV-Leiter schrieb:Den Fall hatte ich bei SD-Karten mit älteren Daten auch schon .. beim Kopieren mit Midnight-Commander gelegentliche I/O Fehler, Aber nach ehrmaligen Versuchen (Retry) konnte doch alles ohne Fehler ausgelesen werden. Die Fehlerkorrektur brauch eben ihre Zeit und manchmal auch mehrere Versuche.
SD-Karten haben normalerweise gar keine Fehlererkennung und -korrektur an sich. Festplatten und SSDs haben Sektorprüfsummen und ECC; SD-Karten und USB-Sticks (normalerweise; es gibt teure Ausnahmen) nicht. Es werden also eher wiederholte Übertragungsversuche gewesen sein, was du da beobachtet hast.
Donnerkind
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LiniXXus schrieb:War die SSD fest verbaut oder als externe USB-SSD lange Zeit abgeklemmt? SSD sollten als USB-Festplatten gelegentlich an Strom angeschlossen werden.
Steve Gibson, der Schreiber des Voodoo-Tools Spinrite, hatte letztes Jahr in Security Now gesagt, dass die SSDs nicht von selbst und ohne Zutun Zellen neu auffrischen. Einfach nur an den Strom stecken hilft daher nix. Du musst die Daten auch auslesen und idealerweise neu schreiben, wenn sie wirklich seit vielen Jahren drauf liegen.
Doch war in meinem Fall auch etwas anderes, weil ich aus Kostengründen eine SSD mit SLC‑NAND gekauft habe. Mit solch einer SSD wird der interne Speicher als Cache mitgenutzt und sobald dieser zur Neige geht, wird die SSD langsamer als eine HDD.
Habe diese extern verbaute SSD immer nur kurz angeschlossen, ggf. was gelöscht und dann wieder abgesteckt. Dadurch konnte die TRIM-Funktion die SSD nicht bereinigen und der Speicherplatz wurde trotz 90 GB, die mir noch zur Verfügung standen, zu knapp.
Mit dem Lesen brach die SSD von 1000 MB/s auf nur 350 MB/s ab und mit dem Schreiben von ca. 950 MB auf nur noch 45 MB/s. Zudem gab es Aussetzer beim Schreiben und Lesen. Das Anschließen hat dazu geführt, dass die TRIM‑Funktion ihre Arbeit verrichten konnte, und einige Zeit später konnte ich wieder 1000/1000 MB/s messen.
Hatte zuvor auch die Partition gelöscht, neu angelegt und das hatte nichts gebracht. Erst als die SSD einfach mit angeschlossen war, hat es sich nach ein paar Stunden von selbst behoben.
Habe diese extern verbaute SSD immer nur kurz angeschlossen, ggf. was gelöscht und dann wieder abgesteckt. Dadurch konnte die TRIM-Funktion die SSD nicht bereinigen und der Speicherplatz wurde trotz 90 GB, die mir noch zur Verfügung standen, zu knapp.
Mit dem Lesen brach die SSD von 1000 MB/s auf nur 350 MB/s ab und mit dem Schreiben von ca. 950 MB auf nur noch 45 MB/s. Zudem gab es Aussetzer beim Schreiben und Lesen. Das Anschließen hat dazu geführt, dass die TRIM‑Funktion ihre Arbeit verrichten konnte, und einige Zeit später konnte ich wieder 1000/1000 MB/s messen.
Hatte zuvor auch die Partition gelöscht, neu angelegt und das hatte nichts gebracht. Erst als die SSD einfach mit angeschlossen war, hat es sich nach ein paar Stunden von selbst behoben.
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@LiniXXus Ich glaube, die wirfst da irgendwie Dinge durcheinander. SLC-NAND heißt, dass die Zelle nur einen Layer hat, also nur ein Bit pro Zelle gespeichert wird. Solche SSDs sind am allerwenigsten von Geschwindigkeitsverlust betroffen. Du meintest eher Pseudo-SLC-Cache, nehme ich an. Das ist aber kein SLC-NAND, sondern TLC- oder QLC-NAND, der wie SLC-NAND in Form eines Cache verwendet wird.
Aus Kostengründen macht auch keinen Sinn so. SLC-NAND ist der hochwertigste, der wie MLC-NAND heute leider kaum noch verfügbar ist. Die absolute Billiglösung ist eher QLC ohne DRAM-Cache. Wobei auch TLC ohne DRAM-Cache bei externen Gehäusen fatal ist, weil diese dann nicht ein Stück vom RAM des Systems für die Mappingtabelle abzwacken können.
Und TRIM wirkt sich eigentlich nur auf die Schreibgeschwindigkeit aus.
@Donnerkind Andererseits lässt sich beobachten, dass manche SSD-Modelle viel stärker zu Read Speed Degradation neigen als andere mit nahezu gleichem NAND. Ich habe bei der Thematik auf jeden Fall noch einige Fragezeichen.
Aus Kostengründen macht auch keinen Sinn so. SLC-NAND ist der hochwertigste, der wie MLC-NAND heute leider kaum noch verfügbar ist. Die absolute Billiglösung ist eher QLC ohne DRAM-Cache. Wobei auch TLC ohne DRAM-Cache bei externen Gehäusen fatal ist, weil diese dann nicht ein Stück vom RAM des Systems für die Mappingtabelle abzwacken können.
Und TRIM wirkt sich eigentlich nur auf die Schreibgeschwindigkeit aus.
@Donnerkind Andererseits lässt sich beobachten, dass manche SSD-Modelle viel stärker zu Read Speed Degradation neigen als andere mit nahezu gleichem NAND. Ich habe bei der Thematik auf jeden Fall noch einige Fragezeichen.
Zuletzt bearbeitet:
Ich nutze diese SSD aber nur als Stick und habe darauf mein Notfall-Windows 11 (WinToGo) drauf. Für Backups habe ich meine NAS und daran zwei externe Festplatten für die Absicherung der NAS selbst angeschlossen. Angesichts dessen habe ich damals nur eine günstige SSD gekauft und ganz übersehen, dass diese keinen TLC‑NAND‑Speicher hat.
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hatte die die Ursprungs-Firmware ?870 EVO(2TB)
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LiniXXus schrieb:Angesichts dessen habe ich damals nur eine günstige SSD gekauft und ganz übersehen, dass diese keinen TLC‑NAND‑Speicher hat.
Also meinst du QLC. Denn schlechter als TLC ist nur QLC.
SLC (1Bit/Zelle) > MLC (2Bit/Zelle) > TLC (3Bit/Zelle) > QLC (4Bit/Zelle).
Bei TLC und QLC kommt idR ein Pseudo-SLC-Cache zum Einsatz, weil der NAND an sich zu lahm ist.
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@jotemel Ja, es gab unkorrigierbare Sektoren und Datenverlust. Erstaunlich ist, dass auch dieser relativ hohe Wert nicht ausreichte, um ein Critical Warning zu verursachen. Entweder wurde der Grenzwert dafür nicht erreicht (was bei einem Wert von über 20k bei insgesamt 400k Zellen eher unwahrscheinlich erscheint) oder die Zellen konnten bei erneutem Versuch erfolgreich beschrieben werden.
Trauen würde ich der SSD nicht mehr. Aber wenn man Backups hat, kann man die sicherlich für unwichtige Spielereien verwenden.
Trauen würde ich der SSD nicht mehr. Aber wenn man Backups hat, kann man die sicherlich für unwichtige Spielereien verwenden.
Ja sorry, war Tippfehler...Denniss schrieb:wo kommt denn jetzt die 970 Evo her? Es war bisher von der 870 Evo die Rede ?!?
Ergänzung ()
So, Abschlussbericht:
SSD steckt jetzt im ext. Gehäuse, 1x überschrieben, neu partitioniert, die Fehlerwerte sind exakt die gleichen wie vorher. Samsung Magician erkennt sie nicht als Samsung-Laufwerk und nennt sie TECH. Kopiervorgänge sehr langsam (liegt aber evt. an der ext. Schnittstelle). Und ja, ich bin froh, dass ich sie getauscht habe. Werde sie nicht mehr nutzen. Trotzdem Sche...e nach der relativ kurzen Zeit. Nochmals danke @All!
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Mal in die FAQ oder Troubleshooting-Tips schauen, vlt. wird ein bestimmter Treiber, Anschluss oder Controller/Einstellungen benötigt.jotemel schrieb:Samsung Magician erkennt sie nicht als Samsung-Laufwerk und nennt sie TECH.
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