NVME SSD parallel beschreiben unbedenklich?

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samuelclemens

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Kurz und knapp ohne zu weit auszuholen. Ist es unbedenklich über einen längeren Zeitraum (Stunden) eine NVME SSD parallel mit mindestens Zwei Schreibvorgängen von relativ großen Dateien zu belasten?
Bei HDs war das ja immer etwas problematisch.
Oder sollte ich lieber für den zweiten Schreibvorgang auf ne zweite externe SSD zurückgreifen?
Hintergrund wäre das ich einige dickere sehr alte Backups die auf zich BD-Rs liegen auf eine neue Festplatte übertragen möchte und mir zwei BD-Laufwerke zur Verfügung stehen. Ein internes und ein externes.
Lasse ich beide gleichzeitig buckeln halbiert sich die benötigte zeit und Aufwand (Disc wechsel dich spiel)!
 
samuelclemens schrieb:
Bei HDs war das ja immer etwas problematisch.

Nein.

samuelclemens schrieb:
Ist es unbedenklich über einen längeren Zeitraum (Stunden) eine NVME SSD parallel mit mindestens Zwei Schreibvorgängen von relativ großen Dateien zu belasten?

Schaffst du denn überhaupt ansatzweise den Datenträger konstant mit 4.000MB/s auszulasten?

Ansonsten ist das eine normale Benutzung.
 
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cartridge_case schrieb:
Erfahrungsgemäß ging bei mir da immer der speed in den Keller. Ich nehme an das liegt an der mechanischen Natur des ganzen mit dem Lese/Schreibkopf.
Ergänzung ()

Wenn das also für SSDs kein Problem ist die Frage damit geklärt. Danke.
 
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samuelclemens schrieb:
Erfahrungsgemäß ging bei mir da immer der speed in den Keller.
Und das ist "problematisch?" Kann dir bei einer SSD genauso passieren. Das hängt wie immer von genutzten Geräten ab.

Cu
redjack
 
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Bei billigst NVMe ist der Speed langsamer als bei einer klassischen mechanischen Festplatte. Aber hier ging es nicht um Sonderfälle.

Und ohne Nennung der Hardware und wie die verbaut wurde artet das in lange Spekulationen aus.
Ergänzung ()

cartridge_case schrieb:
Wie schnell liest so ein BD-Laufwerk maximal? :D

72MB/s ist maximal spezifiert. Das bedrängt dann schon billigst NVMe die auf 100MB/s fallen. SMR Laufwerke brechen aber auch auf unter 20MB/s ein. :D
 
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sollte keine auswirkung auf die hardware haben

software, evtl. mehr dateisystem fragmentierung, kommt darauf an mit welcher strategie das dateisystem arbeitet

aber auch das, wird nur in argen extremfällen zum problem
 
Da hilft wohl nur ausprobieren. Hab mir nur sorgen gemacht ob das für die interne m.2 Hardwaretechnisch abträglich wäre wenn ich das stundenlang mache.
Leserate ist ca 22 M/s für das interne LW und 12,5 M/s für das externe. Letzeres liegt wohl am USB 2.0 das ich anscheinend erwischt habe. 🤔
 
Datenträger sind dazu da um beschrieben zu werden, da braucht man sich keine Sorgen machen.

Cu
redjack
 
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@cartridge_case Ne, letzte Woche ist mir eine alte 3 TB in die Binsen gegangen nachdem ich ca 7h lang darauf Daten hin und hergeschaufelt habe als Zwischelager beim aufräumen der anderen Platten.
 
@samuelclemens
Das wird nicht daran liegen, dass Du den Datenträger dazu gebraucht hast, für das er gebaut wurde, aus- /einlagern und speichern von Daten.

CU
redjack
 
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JumpingCat schrieb:
SMR Laufwerke brechen aber auch auf unter 20MB/s ein. :D
Ich hatte mal auf einem Synology mit einer bestehenden Archiv-HDD (SMR) versucht, Videoüberwachung / Videoaufzeichnung einzurichten.

Eine Full-HD Kamera hat die HDD überlastet... da gab's keine andere Wahl als eine für den Zweck geeignete HDD zu kaufen.

Bei SSDs ist das aber überhaupt kein Problem wenn du nicht den letzten Schrott aus der Gammelkiste gekauft hast. Die Millionen von IOPS mit denen geworben wird sind nicht ganz an den Haaren herbeigezogen.
 
samuelclemens schrieb:
Ich nehme an das liegt an der mechanischen Natur des ganzen mit dem Lese/Schreibkopf.
das hast du schon richtig gesagt, einer der größten Vorteile von SSDs ist eben, dass sie keine bewegliche Mechanik benötigen. Eine SSD kann theoretisch viele 1000 Schreibzugriffe gleichzeitig verarbeiten, oft limitieren dann andere Komponenten zB. die CPU, oder eben die Daten-Quelle sprich BDs, HDD usw.
 
samuelclemens schrieb:
Ne, letzte Woche ist mir eine alte 3 TB in die Binsen gegangen nachdem ich ca 7h lang darauf Daten hin und hergeschaufelt habe als Zwischelager beim aufräumen der anderen Platten.
Du hättest die Platte in ihrem Grabe ruhen lassen sollen und vernünftige Hardware dazu nutzen sollen.
Was meinst du was die HDDs in meinem NAS mitgemacht haben als ich da neue Platten verbaut habe und das anderes NAS seinen kompletten Inhalt von ca. 30TB über das Netzwerk zwei Tage lang kompiert hat?
HDDs sind dafür gebaut das zu können, SSDs ebenso. Werden die SSDs zu warm, dann drosseln die.

Es ist also unbedenklich das zu tun, vor allem bei der oben genannten zu erwartenden Schreibrate.

Somit, rauf mit den Daten auf die SSD.
 
Der SSD ist es egal, wie viele Laufwerke du verwendest. Die Laufwerke hängen schließlich am PC, und schreiben nicht unmittelbar auf die SSD. Dieser erhält die Daten, speichert sie zwischen im Arbeitsspeicher und leitet sie dann an das Laufwerk weiter. Das einzige Problem bei einer HDD, was ich sehen würde, ist dass du eine hohe Fragmentierung der Dateien hättest, was die Geschwindigkeit des späteren Auslesens beeinträchtigt. Bei einer SSD ist es aber egal.
 
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prian schrieb:
Du hättest die Platte in ihrem Grabe ruhen lassen sollen
Hat ja nix mit dem aktuellen Vorhaben zu tun. Ging ja nix dabei verloren. Ist halt nur ein finanzieller Verlust gewesen den ich irgendwann vielleicht ersetzen muss.
 
Dass sich bei gleichzeitiger Beanspruchung zweier Laufwerke auf die Performance dieser auswirkt, liegt weniger am Laufwerkstyp, sondern primär an der Anbindung (die sie sich ggf. teilen).

HDDs nutzten üblicherweise SATA und die SATA-Anschlüsse des Boards hängen meist zusammen am Chipsatz. Entsprechend müssen Übertragungen von und zu den Laufwerken gleichzeitig durch den Uplink zwischen CPU und Chipsatz und der Chipsatz selbst hat auch Leistungsgrenzen - es werden also bei der Anbindung Resourcen geteilt. Das kann dir genauso bei SATA-SSDs passieren, wo es tendentiell sogar mehr auffällt, weil die die SATA-Schnittstelle auch schon einzeln auslasten können.

Wenn zwei NVMe-SSDs direkt an die CPU angebunden sind, kommen die sich dagegen nicht direkt in die Quere, weile beide iihre dedizierten PCIe-Lanes haben. Da ist dann höchsten die CPU selbst der Engpass. Oder auch eine NVMe an der CPU + eine am Chipsatz stören sich nicht direkt gegenseitig. Bei zwei NVMe am Chipsatz verhält es sich dann potentiell wieder wie bei SATA(-HDDs).
 
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Banned schrieb:
Nicht MB/s, sondern Mbit/s. ;)
Hatte mich schon gewundert. Das wäre für Disks schon krass gewesen.^^

samuelclemens schrieb:
Ne, letzte Woche ist mir eine alte 3 TB in die Binsen gegangen nachdem ich ca 7h lang darauf Daten hin und hergeschaufelt habe als Zwischelager beim aufräumen der anderen Platten.
Und woher weißt du, dass das daran lag? Spoiler: Lag es nicht. ;)
 
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