Verschlüsselung mit OO Writer sicher?

Klueze

Commander
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Sep. 2007
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Hallo zusammen,

ich habe gerade nach einer Möglichkeit gesucht meine mit Open Office Writer erstellten Dateien vor unbefugtem Zugriff zu schützen und bin dabei auf die Dialog Box "Mit Kennwort speichern" im Speichern Menü gestoßen. Dort kann ich nun ein Passwort eingeben und die Datei lässt sich nur noch mit dem eingegeben Passwort öffnen.

Nun ist die Frage wie sicher diese Lösung ist: Ich meine mich erinnern zu können das man unter Word eine ähnliche Funktion hatte die durch das öffnen mit OO einfach zu umgehen war. Hat jemand vielleicht Informationen ob die Datei überhaupt verschlüsselt wird oder einfach nur ein simples Passwort vorgeschaltet wird? Wenn sie verschlüsselt wird am besten noch mit der Verschlüsselungsmethode.

Vielen Dank schonmal im vorraus.
Der Klueze
 
Versuch doch mal deine verschlüsselte Datei mit Word/Notepad/PDF Reader/sonstiges aufzurufen und zu sehen, ob du irgendwelchen Text lesen kannst.
 
Ich würde, sofern die Datei nur stationär gebraucht wird, eher Programmen wie Truecrypt vertrauen. Auch wenn diese nicht unknackbar sind, bieten sie doch einen besseren Schutz als 0815 Passwort-Verweigerung...
 
Es geht aber auch um dateien die per eMail versendet werden, und die auf der anderen Seite ohne große Software anwendungen zu öffnen sein sollen.

Word habe ich nicht da, könnte das vielleicht mal jemand probieren?
 
Moin,

die eingebauten Verschlüsselungen sind einfach nur ein Lacher. Wirklicher Schutz ist damit nicht gegeben, da es reichlich Programme gibt, die das PW entwernen oder knacken können.

Ich würde die Datei mit beispielsweise WinRar packen (evtl. als *.exe, falls der Empfänger kein WinRar hat) und ein schön langes und nicht so offensichtliches/einfaches Password verwenden. Dann bist du auch beim Mailversand auf der ziemlich sicheren Seite.
 
Peter Schüler von heise Open Source, schrieb zu diesem Thema:


Schließlich sehe der aktuelle ODF-Standard 1.1 für die Verschlüsselung von Dokumenten ausschließlich das betagte Blowfish-Verfahren vor, welches bislang von keiner anerkannten Instanz auf seine Sicherheit zertifiziert worden sei. Ergo vermittele es dem Anwender nur ein trügerisches Gefühl der Sicherheit, und das wolle man vermeiden.



Christine A.



Link hierzu: http://www.heise.de/open/artikel/Die-Woche-Offene-Standards-im-Grabenkrieg-221835.html
 
Alles klar und vielen Dank an alle die mir geholfen haben.
 
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