Verständnis frage AIO Einbau

xxMuahdibxx schrieb:
Bei einer 500 Watt GPU -> Fronteinbau.. weil extrem viel Wärme im Gehäuse aufgebaut wird.
Gerade bei einer 500 Watt GPU würde ich dafür sorgen, dass die GPU nicht die (leicht) vorgeheizte Luft aus dem Radiator bekommt, sondern Frischluft. Weil bei der 500 Watt GPU ist jedes gesparte Grad bei der angesaugten Luft "Gold wert", während es der CPU gerade mit einer AIO i.d.R. nicht juckt, ob sie jetzt (bei gleicher Lautstärke) 60°C oder 70°C hat.
Bei der GPU hört man mindestens den Unterschied.
 
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@kachiri sehe ich anders denn gewisse chiplet Designs arbeiten egal wie sehr nahe an der Obergrenze. Wenn man da schon gut vorgeheizte Luft durchjagt bremst die CPU Recht schnell.
 
CBdan1100 schrieb:
Radiator vorne mit unten liegenden Anschlüssen funktioniert halt zu 99,99% nicht wegen der Grafikkarte und der Schlauchlänge.
Geht bei mir mit ner 4080FE und einer Kraken X63 ziemlich entspannt. Sind die Schläuche bei anderen AIOs echt so kurz?
 
Laut Arctic ist beides okay:
1784193462974.png


Man beachte die Anmerkung "Risiko von Blubbergeräuschen".
 
Creeping.Death schrieb:
Man beachte die Anmerkung "Risiko von Blubbergeräuschen".

Jup das Vorzeichen eines früheren Ausfalls.

Hatte knapp 5 Jahre eine Silent loop 2 360er dann war sie dicht. Top Einbau.

Luftkühlung und es geht nix mehr hops.
 
@Creeping.Death Langfristig ist das schon ein Problem. Kurz- und Mittelfristig ist es maximal ein "Geräuschproblem". GamerNexus hat das ja damals auf die Spitze getrieben, als er eine AIO an den Anschlüssen aufgesägt hat, um letztlich genau dieses Problem optisch nachvollziehbarer zu machen.
Das "Problem" ist, wenn ein gewisser Wasserstand erreicht ist, ist die Luft nicht einfach nur "über" dem Einlass. Sondern auch auf Höhe des Einlasses und die zirkuliert damit automatisch mit im System. Langfristig KANN das ein Problem werden.


Ist aus meiner Sicht das beste Video zu dem Thema. Man muss sich aber auch nicht übermäßíg verrückt machen.

Aber im Grunde ist der Konsens aus ALLEN Tests dahingehend: Ideal TOP-MOUNT oder FRONT-MOUNT mit Schlauchanschlüssen unten. Okay ist es aber auch, wenn beim FRONT-Mount die Schlauchanschlüsse oben sind, solange der Radiator insgesamt höher ist, als die Pumpe (die meist über der Coldplate ist)
 
kachiri schrieb:
Das "Problem" ist, wenn ein gewisser Wasserstand erreicht ist, ist die Luft nicht einfach nur "über" dem Einlass.
Wenn der Wasserstand in der AiO so weit abgesunken ist, dann hast du eh ein größeres Problem (meiner Meinung nach).
Wenn es anfängt zu blubbern, musst du nachfüllen.

Bevor jetzt er Einwand kommt, dass nicht jede AiO einen Fillport hat, dann möchte ich sicherheitshalber erwähnen, dass man bei vielen AiOs einfach die Bodenplatte abschrauben kann zum Füllen (bei Arctic LFII und LFIII z.B.).
 
"Einfach die Bodenplatte abschrauben".
Eh ja.

Der Vorteil einer AIO im Vergleich zu einer Custom Lösung ist neben dem Preis ja auch die "Wartungsfreiheit". Die wenigsten werden ihre AIO auffüllen. Selbst wenn die AIO einen Port besitzt, heißt das noch nicht einmal, das es vorgesehen ist.
Zumal halt auch immer die Frage: Was überhaupt da reinfüllen. Bei be quiet! mag da noch eine Flasche dabei sein. Aber sonst? Und irgendwas sollte man ja aufgrund der Materialmischung auch nicht unbedingt in den Kreislauf kippen.

Und dann ist es in der Regel auch gar nicht SO einfach, die Bodenplatte abzuschrauben...

(Mal unabhängig davon, dass damit die meist doch recht umfangreiche Garantie von 5-6 Jahren futsch ist)
 
@prayhe : ich bin in der glücklichen Lage immer wieder mal AIOs verschiedener Herstellern testen zu dürfen und ich habe es mit noch keiner einzigen AIO geschafft, die Anschlüsse bei Fronteinbau unten zu positionieren. Meine Grakas sind aber auch immer recht groß.
Ich würde die Anschlüsse unten positionieren, wenn es möglich wäre.
@Creeping.Death : Wenn der Wasserstand so stark sinkt, würde ich mir ernste Sorgen machen. Meine 2019er Arctic LF2 zeigt das nicht.....
 
kachiri schrieb:
"Einfach die Bodenplatte abschrauben".
Eh ja.
Ja, das ist so easy, dass das Arctic sogar bei ihrem Problem vor ein paar Jahren (auf Wunsch) dem Kunden überlassen hat.
kachiri schrieb:
Der Vorteil einer AIO im Vergleich zu einer Custom Lösung ist neben dem Preis ja auch die "Wartungsfreiheit".
Das sind AiOs auch. Deshalb habe ich ja geschrieben, dass du bei solch einem heftigen Wasserverlust ein größeres Problem hast.
Meine Arctic hatte nach rund zwei Jahren knapp einen Fingerhut voll verloren - wenn sie nicht sogar ab Werk nicht zu 100% gefüllt war.
kachiri schrieb:
Zumal halt auch immer die Frage: Was überhaupt da reinfüllen.
Bei den geringen Mengen im Zweifel einfach destilliertes Wasser.
 
AIOs sind aus gutem Grund nicht luftlos mit Wasser gefüllt.
Eine Custom Wakü hat ja auch einen Ausgleichsbehälter, der nicht bis oben voll mit Wasser ist.
 
kachiri schrieb:
Der Vorteil einer AIO im Vergleich zu einer Custom Lösung ist neben dem Preis ja auch die "Wartungsfreiheit". Die wenigsten werden ihre AIO auffüllen. Selbst wenn die AIO einen Port besitzt, heißt das noch nicht einmal, das es vorgesehen ist.

Hmm... IIRC haben z.B. die Alphacool Eisbären einen Port, und Alphacool liefert auch noch ein Fläschchen ihrer Flüssigkeit mit.

Was sollte da 'nicht vorgesehen' sein?
Ergänzung ()

CBdan1100 schrieb:
AIOs sind aus gutem Grund nicht luftlos mit Wasser gefüllt.
Eine Custom Wakü hat ja auch einen Ausgleichsbehälter, der nicht bis oben voll mit Wasser ist.

Hmm... ein elastischer Ausgleichsbehälter, um die thermische Ausdehnung des Wassers abzufangen, sollte dann eine luftlose Vollbefüllung ermöglichen...
 
Die Eisbär ist aber auch eher ein Einhorn und auch eher eine Mischung aus AIO- und Custom-Wasserkühlung. Die Eisbär hat ja sogar einen AGB im Pumpblock.
Mehr oder weniger kannst du hier ja quasi sogar ALLES anpassen. Du kannst den Radiator wechseln. Du kannst die Schläuche verändern... ;)
 
Lian Li O11 Vision-M
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