Verständnisfrage --> Repeater mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten

Hepcat

Lt. Junior Grade
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Dez. 2002
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272
Hallo zusammen,

ich hab mal eine Verständnisfrage:

Da ich zur Zeit mein WLAN neu aufbaue (wegen Umstieg auf Glasfaser und somit neuen Router/schnelleres WLAN), habe ich mir auch neue Repeater (Fritz 2400) besorgt.

Ich habe auch noch meinen alten Repeater Fritz 310. Damit das WLAN auch noch ins letzte Eck ins Obergeschoss reicht, hätte ich mir gedacht, den ebenfalls einzubinden. Rein technisch nicht das Problem.

Aber was bedeutet das für die Geschwindigkeit meines WLAN-Netzes, wenn ich "schnelle" Repeater mit einem "langsamen" zusammen betreibe? Gibt dann der Fritz 310 den Takt vor oder kommt es darauf an, von welchem Repeater mein Empfangsgerät grad das Signal bekommt?

Für eine kurze Auskunft bin ich dankbar!
 
Das macht nichts, der 310er ist dann eben einfach langsamer.
Die Möglichkeit die 2400er als LAN-Brücke einzubinden besteht nicht zufällig? Das wäre die Ideallösung.
 
Die 2400er bzw den 310er hast du mit Kabel zum Router verbunden oder per Wifi?
 
Die Repeater (2400 und 310) sind mit Wifi mit dem Router verbunden.
Die Möglichkeit, den 2400 als LAN-Brücke einzubinden, besteht. Da aber jeder dann sein eigenes WLAN aufbaut, müssten die mobilen Geräte (Handy, Laptop) beim Wechsel des Stockwerks ja dann immer das richtige (=beste) WLAN auswählen.

Wenn ich alle Router (2400 und 310) per Wifi in einem WLAN betreibe, verstehe ich es so, dass die Geschwindigkeit davon abhängig ist, von welchem Repeater mein Gerät (z.B. Handy, Laptop) grad die Signale empfängt?
 
Ich hoffe per Kabel, weil sonst war's das gleich wieder mit dem schnelleren Internet.
Ergänzung ()

Hepcat schrieb:
Da aber jeder dann sein eigenes WLAN aufbaut, müssten die mobilen Geräte (Handy, Laptop) beim Wechsel des Stockwerks ja dann immer das richtige (=beste) WLAN auswählen.
Sorry, das ist Unsinn. So oder so ist ein Repeater - ob nu als "LAN-Brücke" aka Access Point eingebunden - ein weiterer Zugangspunkt zum WLAN, also quasi "ein eigenes WLAN". Da sich aber SSID, Verschlüsselung und dazugehöriger Schlüssel identisch konfigurieren lassen, sieht ein Endgerät eben nur eine SSID mit mehreren Beacons, einer pro Zugangspunkt. Das ist für das Endgerät dasselbe, egal ob drei Dutzend Repeater in Reihe geschaltet werden oder siebenunddrölfzig Access Point (AVM-sprech "LAN-Brücke" :freak:) eingesetzt werden.

Wenn du gar eine Fritzbox als Router hast, dann bindest du die FritzRepeater alle als LAN-Brücke in das Fritz-Mesh ein und dann sollte das Roaming auch recht gut funktionieren.
 
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So ist es!
Nebeneffekt dabei ist, dass als LAN-Brücke konfiguriert die volle WLAN-Bandbreite zur Verfügung steht und immer der volle Uplink zum Router. Ich habe selbst ein Mesh aus 7590 und 2400 (diesen bewusst, weil er als LAN-Brücke im WLAN schneller ist als der 3000er) und das Springen zwischen den Access Points merkt man gar nicht, wenn man nicht auf den Empfang achtet.
 
Man sollte aber dazu sagen, dass allen (Pseudo-)Mesh-Systemen gemein ist, dass man sich beim Roaming auf Gedeih und Verderb der Automatik des Systems unterwirft. Bei den meisten scheint FritzMesh gute Dienste zu leisten, wenn es aber nicht gut läuft, hat man so gut wie keinen Einfluss darauf, um es zu verbessern. Die Devise heißt also "Hop oder Top"
 
Auch der langsame Repeater belegt Airtime. Er wird nur dann helfen, wenn am gewünschten Punkt tatsächlich gar kein Empfang möglich ist - ansonsten wird er IMMER den möglichen Durchsatz in deinem gesamten WLAN reduzieren. Je nach Nutzung mal mehr und mal fast gar nicht.
Mir scheint, dass Du noch nicht verstanden hast, dass der erzielbare Durchsatz nicht nur von den eingesetzten Access Points sondern auch maßgeblich von den Fähigkeiten der Endgeräte abhängt. Denn weder hier noch in deinem anderen Thread liest man was dazu: https://www.computerbase.de/forum/t...g-was-kann-ich-noch-tun.1923650/post-23709418
Der AVM 2400 ist als kabelgebunder AP mit mehreren Wi-Fi 5 Endgeräten für guten Durchsatz empfehlenswert.
Als Repeater wird er nur ein Wi-Fi 5 Endgerät mit 2x2 MIMO optimal versorgen können, da wäre ein AVM 3000 besser geeignet.
Hast Du nur Wi-Fi 4 Endgeräte, wirst Du nicht mal Ansatzweise die 400MBit/s übers WLAN bekommen. Ebenfalls dann, wenn die Abdeckung mit 5GHz Netz dort wo der Durchsatz gebraucht wird nicht gegeben ist.
Wenn Du dein WLAN strukturiert neu aufbauen willst, halte Dich an den Post im anderen Thread: https://www.computerbase.de/forum/t...g-was-kann-ich-noch-tun.1923650/post-23713673
Dadurch verbesserst Du dein WLAN fundiert, nachhaltig und weißt am Ende auch, wie es funktioniert.
Alternative ist, Du kaufst so viel AVM Hardware aus dem obersten Regal, wie dein Budget hergibt, drückst ein paar Knöpfe und irgendwie wird es laufen. Ich bin kein Freund dieser Lösung - vor allem nicht weil Du weder hier noch im anderen Thread nach einer Kaufberatung sondern nach Optimierung und Verständnis gefragt hast.
 
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