verständnissproblem Mainboard

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Garky

Gast
hi leute

ich hab da ein leichtes verständnissproblem, welches ich schon mit freunden besprochen hab aber auf keinen grünen zweig komme. hoffe mal ihr könnt da mal helfen und/oder eure eigenen erfahrungen beitragen.

also folgendes
bei den meisten zusammenstellungen, die hier im forum für neu rechner gemacht werden, wird ein Asrock board empfohlen. ob drauf ein i7, i5 oder ein bully/vishera drauf zum einsatz kommt is egal.
seit ettlichen jahren (mit dem gigabyte k8nf9 ultra) hab ich eigentlich immer große/teure mainboards gekauft und diese auch immer sehr lange zeit behalten können. beispiel mein altes GA-MA790FX-DQ6 hatte ich im ersten monat gekauft als es rauskam. das mobo hat den X2 6000+ sowie einen Phenom II 940 und dannach einen Phenom II 1090T mitgemacht. ich habs nur getauscht weil ich mehr ram wollte/brauchte. jetzt hab ich ein GA-Ma990FX UD7 verbaut und ich vermute auch mal das ich damit jahre lang ruhe hab.

zurück zum thema.
warum werden immer relativ günstige boards empfohlen wenn darauf oft genug die dicksten cpus zum einsatz kommen?

würde mich echt mal interessieren warum das so ist.

hoffe mal auf eine gute diskusion.

gruß
Garky
 
Weil beispielsweise Asrock in der Zuverlässigkeit gut zugelegt hat - warum sollte man ein 200-Euro-Mainboard kaufen, wenn ein 50-Euro-Board genauso gut/schnell läuft? Entweder ein Board läuft oder läuft nicht, und wenn es läuft ist es egal ob es 50 Euro kostet oder mehr. (Vom Übertakten mal abgesehen.)

Dem Chipsatz ist es egal, welcher Name draufgedruckt ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil für die meisten User die teuren Boards absolut gar keinen Vorteil bieten.
Was du beschreibst hat außerdem auch nichts mit dem Preis des Boards zu tun. Ob das geht oder nicht liegt oft allein am CPU Hersteller.
 
Weil die teuren nicht wirklich mehr bieten (außer man will irgendwelche Rekorde aufstellen oder benchen). Der kleine unterscheid in der Qualität macht sich (wenn überhaupt) erst nach Jahren bemerkbar und dann ist eh meist ein neuer Sockel draußen und mann muss eh umrüsten beim aufrüsten.

Sie bieten also ein deutlich besseres Preis/Leistungsverhältnis,
 
Wurde bereits alles gesagt!

Teure Boards lohnen sich nur für Enthusiasten, für den Otto-Normal-User reicht ein günstiges Board.
 
gibts denn keine stabilitätsprobleme oder kompabilitätsprobleme mit billig boards? denke da an ram oder unterstützung für cpu mit mehr tdp?
 
auf der Herstellerseite (Mainboard) steht doch immer eine QVL für Ram bereit, und eine ähnliche Liste für CPUs - alles darüber hinaus ist ausprobieren ob billig oder teuer macht keinen unterschied
 
Also ich hab jetzt derzeit 3 Asrock Boards am laufen, nie Probleme gehabt wie z.B. im meinen Hauptrechner in der Signatur ...
 
wenn die leute unbedingt alle paar monde was neues haben müssen, bitteschön. aber billig ist nicht günstig, billig muß man sich leisten können; denn wer billig kauft, kauft zweimal.

asrock ist ne billigmarke von einem branchenprimus, asus. die haben dort mittlerweile nen ganz brauchbaren ruf. ich selber hab mal ein 478er brett von denen gekauft, als ich zu tiefsten 775er zeiten noch einen 478er brauchte. leider hat das die damaligen laufzeiten von asusbrettern nie erreicht. pünktlich nach 2,5 jahren ist das teil in rauch aufgegangen. so lange gibt es heute teilweise eine cpu-version nicht mal mehr am markt.

da ich persönlich auch eher auf verlässlichkeit und stabilität setze, habe ich mir bretter gekauft, die weisgott nicht günstig waren, dafür aber auch nach jahren noch immer ohne zu mucken laufen. erst letztens habe ich mal wieder mein xfx 750i sli ausm schrank gezogen und hatte lust, mal wieder mit dem e6850 zu basteln (nen rechner für nen nicht so gut betuchten kumpel zusammenschrauben). das teil lief auf anhieb und hat sich über nichts beschwert, weder ram noch graka waren dem teil ein dorn im steckplatz ;-), selbst die vor nem jahr vorgenommenen einstellungen für 4GHz waren sofort da und der proz lief auch wieder damit.

ich habe auch noch grottig alte asus a8n-sli, auch premium und deluxe in benutzung. die laufen auch noch wie die bienchen. da haben mich "billige" und "günstige" mobos/marken einfach zu häufig enttäuscht.

mein letztes mobo war ein "p6t7ws sc" läuft noch immer und reicht von vorne bis hinten. hat zwar ne schöne stange geld gekostet, dafür kann ich damit meinen basteltrieb ausleben und genügend unsinn treiben. siehe http://fastra2.ua.ac.be/ vor allem das video macht laune.
 
Zuletzt bearbeitet:
@MahatmaPech:

Ich kenn ebenso Berichte davon. Und zugegeben, damals war AsRock auch mehr als grottig. Mittlerweile, und das bestätigen auch Tests und einige User, hat die Qualität und Zuverlässligkeit von selbiger Firma erheblich zugenommen und bietet gute Quali für gutes Geld.

Im Endeffekt muss das alles jeder für sich entscheiden, aber ich brauche kein 200 € Board. Und das Pro4/MVP läuft und rennt super, keine Beschwerden. In 5 Jahren hab ich eh neue Hardware gekauft. Wer das Geld hat bitte, ich denke aber AsRock ist mittlerweile auf einem so guten Level um mit ASUS Schritt halten zu können. Aber wie so oft scheiden sich bei Tochterfirmen die Meinungen :rolleyes:
 
MahatmaPech schrieb:
da ich persönlich auch eher auf verlässlichkeit und stabilität setze, habe ich mir bretter gekauft, die weisgott nicht günstig waren, dafür aber auch nach jahren noch immer ohne zu mucken laufen.

Zwischen Verlässlichkeit, Stabilität, Preis und Lebensdauer gibt es bei Mainboards selten einen direkten Zusammenhang!
 
DunklerRabe schrieb:
Zwischen Verlässlichkeit, Stabilität, Preis und Lebensdauer gibt es bei Mainboards selten einen direkten Zusammenhang!

gegenwart? ich rede von älteren boards. heutzutage vielleicht selten. damals zu So939 und 1366 zeiten schon eher. für mich aber immerhin ausreichend, um den möglichen ärger für die mehr-euros wegzukaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich seh das genau so wie MahatmaPech
bisher mit billigen sachen (und in dem fall war billig schrott) oft genug einen griff ins klo gemacht.
teure sachen haben schon alleine beim hersteller den prestige das sie länger halten müssen als das billig/günstige zeugs.
ich seh halt einfach nur das ein board teils oft genug länger in betrieb ist als eine graka, cpu, ram und diverse hdd und ssd und deshalb sollte das teil auch was taugen.

wenn man immer recht oft die cpu tauscht wie in letzter zeit von s775 auf 1156 dann auf 1155 und jetzt evtl sogar auf 2011, is mir klar das man da zuviel geld rausballert wenn jedesmal ne 300 euro platine her muss.
 
@MahatmaPech:
"Gibt" und "Gab"! Früher war das kaum anders.
Und Pech kann man außerdem immer haben, das ist statistisch nicht relevant.

@Garky:
Nach objektiven Gesichtspunkten ist diese Ansicht zu 100% nicht haltbar.
Kaputt geht immer mal irgendwas und richtigen Schrott, im Sinne von minderwertiger Qualität, gibt es richtig selten. Günstig und billig ist außerdem nicht identisch.

Wenn man es mal rein auf die Haltbarkeit runterbricht, dann gibts es zwischen Boards für 50 Euro und für 500 Euro praktisch keinen Unterschied.
 
https://www.recycledgoods.com/zoom.aspx?productID=12001

http://www.tholt.com/toshtop.html

sowas nur mit wfw 3.11 hab ich zuhause noch rumstehen. der war damals nicht billig. und nun kommt der clou. die 3000DM kiste springt sofort an. hat sogar ein excel 4 word 6 und powerpoint 2 drauf. das teil ist passiv gekühlt. 486er mit 384mb hdd und 1,44mb fdd.

und die laptops von heute können sowas auch, wenn man in der richtigen kategorie ein entsprechendes sümmchen auf die ladentheke legt. ein gamer für 400€ in laptopform wird nicht möglich sein, aber ein arbeitstier locker.

ich lege lieber in der für mich richtigen kategorie eine angemessene summe hin und habe aber VORHER genügend erkundigungen zum wunschprodukt eingeholt. teilweise informiere ich mich mehrere monate am markt, bevor ich einen relevanten erwerb tätige.

und nun noch eine weisheit:

"was lange hält, kost' koi' geld!" aus dem schwäbischen, die leute haben schließlich das sparen erfunden. die kaufen sich auch ordentliche autos, die nicht nach 5 jahren futsch sind. da wird ein daimler auch mal 10-12 jahre gefahren und gepflegt. mein auto ist jetzt über 13 jahre alt und hat erst 300'000km runter. und der läuft nochmal 300'000km bei guter pflege.

und nun back to topic...ähm asrock
 
Ganz wie du meinst, da sage ich jetzt nichts zu. Der Preis von Systemen aus der 486er Zeit hat einfach rein GARNICHTS mit Qualität zu tun und besonders dieser Autovergleich ist so schwach, gerade weil Mercedes in der nahen Vergangenheit ernsthafte Qualitätsprobleme hatte.
 
Es gibt schon Leute, die aus Ihrem Rechner das letzte an Leistung herausholen wollen, was aber dann schon Hobby ist. Das geht in der Tat nur mit einem hochwertigen Board, die es ja mittlerweile auch von Asrock gibt.
Für uns normal sterbliche reicht aber ein preiswertes Board, was die Ausstattung hat die man sich wünscht.

Ich finde es auch pauschal, billig und Asrock in einem Satz zu verwenden. Man kann auch billig und Asus oder Gigabyte kaufen. Ob es da 10 Euro Unterschied sind interessiert doch nur Pfennigfuchser.
Es ist schon richtig, das jeder selbst entscheiden muss, was er da kauft und worauf Wert gelegt wird.
 
DunklerRabe schrieb:
Ganz wie du meinst, da sage ich jetzt nichts zu. Der Preis von Systemen aus der 486er Zeit hat einfach rein GARNICHTS mit Qualität zu tun und besonders dieser Autovergleich ist so schwach, gerade weil Mercedes in der nahen Vergangenheit ernsthafte Qualitätsprobleme hatte.

überhaupt nichts? dann bau dir jetzt nen pc zusammen aus eurem "highend-zeugs" mit brettern für 50€ u.ä. und in fünfzehn jahren will ich den sehen. ohne änderungen, ergänzungen, updates oder upgrades in der hardware. bau am besten ein schloß dran und lass' den schlüssel beim notar hinterlegen.
wenn der pc dann noch läuft, ohne die elektronen auszuschwitzen, dann hat die qualität nicht die bohne damit zu tun. sollte aber dein pc nicht mehr arbeiten, dann ist qualität evtl doch ein grund für langlebigkeit. neben pflege et cetera perge perge.

ja auch mercedes hatte probleme bei einer der e-klassen, die aber weniger auf qualität beruhen, als vielmehr auf einem zu dünen blech und einem neuen trennverfahren, an dessen schnittkanten leider keine grundierung/lack hielt. dadurch wurde dem rost leider ein einfallstor geöffnet.

hinweis: es heißt in der jüngeren vergangenheit und in naher zukunft !!!
 
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