Vertragswechselbeistand

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Bis nächste Woche Montag muss der Unitymedia-Business-Vertrag aufgrund einer Preissteigerungsfalle (s. u.) gekündigt werden, was ich morgen tun werden (wobei der Neuvertrag nicht eilt, da drei Monate vor Ende gekündigt werden muss). Ich bin mir jetzt nicht sicher, was getan werden soll. Vor zwei Jahren boten Vodafone und die Telekom hier nur 16 Down an, mittlerweile wurde VDSL ausgebaut, sodass es nun eine echte Konkurrenzsituation gibt. Meine Fragen sind vor allem:

1. Welcher Fritzbox-Router ist zu empfehlen? Ich war mit der 6490 Cable ziemlich zufrieden. Sollte nicht schlechter sein als diese. Und selbst Unitymedia muss mittlerweile ja eigene Router akzeptieren.
2. Wenn die Unitymedia-Leitung „ging“, dann kamen auch die vollen 50 Down an. Ist das bei DSL genauso, wenn maximal 100 Down vor Ort möglich sind (sprich 50 liegt deutlich unter dem beworbenen Maximum)?
3. Das Problem, dass Unitymedia keine IPv4-Adressen für Privatkunden mehr hat, hat in den letzten zwei Jahren aber nicht auch noch Vodafone und die Telekom erreicht, oder?
4. Wisst ihr, ob Unitymedia jetzt, da keine Neukundenverhältnis mehr vorliegt, nur noch einen teuren Vertrag (s. u.) anbieten würde? Damit ich beim Kündigungsanruf gut verhandeln kann...
5. Welchen Tarif würdet ihr empfehlen?

Ich habe die Daten der in Betracht kommenden Tarife (an Unteranbieter wie 1&1 bin ich nicht wirklich interessiert, selbst Vodafone sagt mir nicht wirklich zu) folgend aufgelistet:

Erster Unitymedia-Business-Vertrag (Kabel)
35,58 € monatlich, nach 24 Monaten 59,38 € monatlich
213,96 € einmalige Leistungen
50 Down, 5 Up, ca. 250 Down maximal möglich
kostenlos Fritzbox 6490 Cable (Wert: 185 €)
IPv4-Adresse bei Unitymedia, da Business
24-Stunden-Störungshotline
gilt nur für Neukunden!?; Vertragstypus besteht bist heute fort

Alternative 1: Vodafone-DSL
27,49 € monatlich (Durchschnitt)
49,99 € einmalige Leistungen
50 Down, 10 Up, 100 Down maximal möglich
2,99 € monatlich Fritzbox 7430 (kostenlos, wenn Internetbestellung) (Wert: ~ 95 €)
5,99 € monatlich Fritzbox 7590 (Wert: ~ 250 €)
kostenlos Wechsel innerhalb der ersten 12 Monate in 16-Down-Leitung möglich
wäre erstes Mal bei Vodafone-Festnetz, das Mobilnetz ist aber nach eigenen Erfahrungen sehr solide

Alternative 2: Telekom-DSL
29,95 € monatlich (Durchschnitt)
69,95 € einmalige Leistungen
50 Down, 10 Up, 100 Down maximal möglich
kein Leihangebot für Fritzbox
vor Unitymedia bei Telekom, die Leitung war zwar schlecht (zeitlich und örtlich bedingt), aber wenige Störungen/schnelle Behebungen dieser (besser als bei Unitymedia)

Vielen Dank!
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, so ein Zweitanbieter wäre vielleicht interessant, wenn es keine 2-Jahre-Mindestlaufzeit gäbe... So ist das schon arg in die Wundertüte gegriffen.
 
Wundertüte? Technisch genau das, was Du im Moment hast ;)

Congstar (max. 50) gäbe es auch noch ... ist ja quasi Telekom, nur ohne Laufzeit, IPv4 gibt's dort auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Typischerweise kann VDSL die versprochene Leistung besser halten als Kabel. Sofern das Modem sagt "ist Leitung mit xx Mbit/s" dann bekommst du auch diese xx Mbit/s
Upload ist bei DSL meist besser afaik.

Ein Router ist deutlich günstiger wenn du willst. Eine FB 7362SL gibts ~40€ gebraucht wenn du willst.
Telefonkabel gehört immer einem Anbieter, meist Telekom und alle Anbieter bieten darauf die gleiche Geschwindigkeit. D.h. wenn du früher Telekom hattest, es war ne schlechte Leitung, dann wird Vodafone heute nicht besser sein. Der Mobilfunk eines Anbieters hat keinerlei Relevanz beim Festnetz. Wenn aber jetzt auf VDSL umgestellt wurde von vorhe 16Mbit/s ADSL dann sollte das Netz natürlich sehr viel besser sein. Aber trotzdem bei beiden immer gleich.
 
Kabel bietet schlechten Upload .

Vodafone bestätigt selber das sie nicht das liefern was sie verkaufen .

1&1 hat entweder selber eigene Leitungen oder nutzt diese von der Telekom . Bei letzterer bezahlst du mehr als bei 1&1 .

Ich war bei Cablesurf und 20 / 1.6 und habe jetzt einen 50 / 10 Anschluss bei 1&1 seid 01.12 .17. Einrichtung durch die Telekom war pünktlich . Und die Einrichtung einer eigenen Fritte 7490 automatisch .

Die Geschwindigkeiten werden eingehalten . Zu unterschiedliche Zeiten gemessen .

Überregionale Kabel- und DSL-Provider im Kunden-Check : http://www.computerbild.de/fotos/Alle-Ergebnisse-DSL-Provider-Zufriedenheit-Studie-11875498.html#1
 
Was_denn schrieb:
1&1 hat entweder selber eigene Leitungen oder nutzt diese von der Telekom . Bei letzterer bezahlst du mehr als bei 1&1 .

Oder nutzt die von anderen regionalen Anbietern. Mit allen Vor- und Nachteilen, je nach Gegend. So einfach ist das schon lange nicht mehr.
 
1&1 nutzt wenn auch nur die Leitung ihres Mutterkonzerns oder Fremdleitungen eigene Leitungen hat "1&1" keine! Das Mutterkonzern ja die Firma 1&1 nein ...
 
Bei 1&1 bekommt man wenigstens einen Vertrag ohne 24 Monate Bindung.
Zahle 16,99 Euro für 12 Monate, kann aber nach 3 Monaten kündigen, bekomme die FritzBox 7590 für 99 Euro Einmalzahlung dazu.
Zwar werden dafür nochmals monatlich 4,99 Euro fällig, aber ich kündige nach 3 Monaten und die Fritzbox gehört dann mir!
 
Also rein aus Erfahrung kann ich sagen, dass man den Vertrag erstmal immer kündigen sollte, sei es Strom, Gas, Mobilfunk, TV, oder Internet. Man wundert sich, wie hoch der Handlungsspielraum auf einmal von den Kundenbetreuern wird. Die haben ja auch strikte Richtlinien, was sie wann und wie anbieten dürfen.
 
Tiu schrieb:
Bei 1&1 bekommt man wenigstens einen Vertrag ohne 24 Monate Bindung.
Zahle 16,99 Euro für 12 Monate, kann aber nach 3 Monaten kündigen, bekomme die FritzBox 7590 für 99 Euro Einmalzahlung dazu.
Zwar werden dafür nochmals monatlich 4,99 Euro fällig, aber ich kündige nach 3 Monaten und die Fritzbox gehört dann mir!

Lies mal die Bedinungen genauer. Zum einen sind die Tarife nicht die selben, zum anderen gehört dir die Box deswegen noch nicht. Früher war bei den Tarifen ohne Laufzeit mal ein brauchbarer Vertrag dabei, mittlerweile ist das weitaus teurer. Zudem gibts weder Startguthaben noch Wechselprämie. Die Anschlusskosten ignorierst du auch völlig. Ebenso wie die Versandkosten von nochmal locker flockig 10 Euro.
 
Das stimmt,
Der Typ von der Telekom reduzierte meinen Vertrag um monatlich 25 Euro und legte noch 120 Euro Gutschrift oben drauf.
Fragen kostet nix!

Doch, die FritzBox gehört Dir.... aber richtig, erst nach 2 Jahren!
https://www.mobiflip.de/1und1-fritzbox-miete/
 
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owned_you schrieb:
1&1 nutzt wenn auch nur die Leitung ihres Mutterkonzerns oder Fremdleitungen eigene Leitungen hat "1&1" keine! Das Mutterkonzern ja die Firma 1&1 nein ...

United Internet hat auch keine eigene Leitungen.

UI nutzt Leitungen Leitungen von Telekom/Vodafone/Telefonica/QSC. Jenachdem was im Ort verfügbar ist.
 
UI nutzt auch noch weitere Leitungen, je nach Ort. Die Liste ist damit nicht vollständig @über mir.

@Tiu: " Doch, die FritzBox gehört Dir.... aber richtig, erst nach 2 Jahren!" -> Was soll der Quatsch. Oben behauptest du noch was ganz anderes. Darauf hab ich gesagt, dass es nicht stimmt und dir fängst mit "doch" an... :rolleyes:
 
Also ich bin jetzt seit 2 Wochen weg von KabelDeutschland (Kabel 100) und hin zu VDSL mit bisher 100Mbit / 40Mbit. Die Leitung ist rund um die Uhr stabil. Werde demnächst auch den Raspberry Pi an die Leitung klemmen und das mal dokumentieren.
Persönlich werde ich nur noch zur Telekom gehen, weil das was die Fritz.Box synchronisiert bekommst du auch tatsächlich. Beim Kabel wenn irgendwann mal 50 - 100 Kunden mehr drauf sind, dann geht deine Bandbreite runter bis zur Unbenutzbarkeit.
 
AW: Vertragswechsel

DSL != VDSL

Ich kann bestätigen, dass die abzocke der Telekom bei DSL nicht bei VDSL übernommen wurde. Waren es bei DSL 16.000 maximal 12.000 bei einem Reseller, bei der Telekom nur unfaßbar betrügerische 6.000, ist es bei VDSL anders. Wettbewerb sei Dank?!?

Die beworbenen 100.000 werden tatsächlich sowohl in der Brutto-Rate als auch Netto überboten, aktuell 109.000 Netto. Und der Upload mit 40.000 ist auch "nett".

Leider kostet 100 .000 in der Regel die Freizügigkeit, also Zwangsvertrag von 2 Jahren. Ich verstehe bis heute nicht, weshalb die Telekomiker-Unternehmen die Leute mit Knebelverträgen binden müssen, anstatt mit Service und Leistung zu überzeugen. Was weiss ich wie meine Situation in 12 Monaten aus sieht?

So wird aus Dienstleistung einfach nur Verachtung und Hass. Wenn ein Vertragswechseln zum Sklavenaufstand wird anstatt eine Selbstverständlichkeit, dürfen sich Firmen nicht wundern, wenn man Milliarden in die Werbung stecken muss und trotzdem nur Häme übrig bleibt.
 
Leider kostet 100 .000 in der Regel die Freizügigkeit, also Zwangsvertrag von 2 Jahren. Ich verstehe bis heute nicht, weshalb die Telekomiker-Unternehmen die Leute mit Knebelverträgen binden müssen, anstatt mit Service und Leistung zu überzeugen. Was weiss ich wie meine Situation in 12 Monaten aus sieht?

Ganz einfach weil du als Management eine gewisse Planungssicherheit brauchst, wenn du Mrd. in ein Netz investieren musst. Oder glaubst du ernsthaft die Bahn baut eine Strecke aus für XXX Mrd. € wenn sie nicht weiß, ob die Strecke in 10 Jahren noch befahren wird? Unterhalt von Infrastruktur ist extrem teuer, weil durch die große Fläche, viel Aufwand betrieben werden muss. Denk mal darüber nach!

So wird aus Dienstleistung einfach nur Verachtung und Hass. Wenn ein Vertragswechseln zum Sklavenaufstand wird anstatt eine Selbstverständlichkeit, dürfen sich Firmen nicht wundern, wenn man Milliarden in die Werbung stecken muss und trotzdem nur Häme übrig bleibt.

Ich habe den direkten Vergleich zwischen Telekom und Vodafone und muss sagen, dass ich bei der Telekom bessere Erfahrung mit dem Kundenservice gemacht habe, als mit Vodafone. Wenn du natürlich nur negative Erfahrung gemacht hat, tut mir das wirklich sehr leid für dich. Aber pauschalisieren ist nicht immer der beste weg ;-).
 
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Cris-Cros schrieb:
Also rein aus Erfahrung kann ich sagen, dass man den Vertrag erstmal immer kündigen sollte, sei es Strom, Gas, Mobilfunk, TV, oder Internet.
Klappt leider nur, wenn Konkurrenz vorhanden ist.
Hat der Anbieter das regionale Monopol, bringt das rein gar nichts.

RangnaR schrieb:
bei der Telekom nur unfaßbar betrügerische 6.000
Ich wette mit dir, dass die 6000 kbit/s in der Auftragsbestätigung genannt wurden, bzw. der Korridor.
Was hat das dann mit Betrug zu tun?

RangnaR schrieb:
Ich verstehe bis heute nicht, weshalb die Telekomiker-Unternehmen die Leute mit Knebelverträgen binden müssen, anstatt mit Service und Leistung zu überzeugen.
Ganz einfach, die Endkundenpreise sind auf einem Allzeittief und das seit Jahren.
Da bleibt nicht viel Geld für geschultes Personal an der Hotline.

Das Problem ist ja, dass der 0815 Kunde am liebsten 100+ MBit/s mit tollem Service für 19,95€ bei 1und1 hätte.
So funktioniert aber die Rechnung für die Provider einfach nicht mehr.

Meiner Meinung nach müssten die Preise langsam Mal wieder steigen, aber ich befürchte die Akzeptanz dafür ist sehr gering, da aus mir unerklärlichen Gründen fast jeder der Meinung ist, dass die Preise für Internetanschlüsse (im Gegensatz zu Strom, Wasser und Gas) nur sinken können.
 
AW: Vertragswechsel

RangnaR schrieb:
DSL != VDSL

Ich kann bestätigen, dass die abzocke der Telekom bei DSL nicht bei VDSL übernommen wurde. Waren es bei DSL 16.000 maximal 12.000 bei einem Reseller, bei der Telekom nur unfaßbar betrügerische 6.000, ist es bei VDSL anders. Wettbewerb sei Dank?!?

Kannst du diese "Bestätigung" auch beweisen? Denn wäre es so, dann würde die Telekom sich strafbar machen und die Bundesnetzagentur würde die Festung stürmen.
Ansonsten ist es Bullshit, den du dir einfach durch hörensagen irgendwie zusammengereimt hast
 
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