News Vibecoding-Klone: Claude soll Spiele wie Halo oder GTA V nicht mehr nachbauen

In dem Dilemma stecke ich aktuell auch etwas. Ich möchte Ende November mein RPG bei Steam in den Early Access schicken und eine Demo wäre unter normalen Bedinungen eine tolle Idee. Davon habe ich inzwischen Abstand genommen, um solche Slop-Kopien zu vermeiden. Aber ist das der richtige Weg?! Unsicher.

KI bringt viele tolle Möglichkeiten, aber leider auch viele negative... Aber das ist ja bei jeder Technologie irgendwie so. 🤔
 
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Djura schrieb:
Man könnte dem Produzenten schlicht die Wahl der Plattform überlassen und bei Nichtgefallen auf den Kauf verzichten. Aber nein, die nimmersatte Raupe namens „Konsument“ macht sich lieber ihre eigene Welt. Pippi Langstrumpf – nur in asozial.
nö
 
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Ich hoffe, dass Nachbauten von Titeln, die man schon besitzt, weiterhin erlaubt sind. Es gibt Spiele wie Jurassic Park: Trespasser oder Ultima 9: Ascension, die es aktuell nicht zu kaufen gibt oder die nie fertig mit Bugs gefixt wurden. Bei solchen Titeln drücke ich die Daumen für einen modernen Port, gerne natürlich nur für Besitzer*innen des Originals.

Auch erhoffe ich mir Softwareupdates oder Nachbauten von Abandonware, die im Gewerbe auf manchen Geräten läuft. Ich habe hier Maschinen mit Software laufen, deren Macher*innen nicht mehr existieren. Gerne würde ich einige Bugs fixen oder es zumindest versuchen.

Weiterhin toll wäre, Geräte wie Smartwatches zu versorgen, die irgendwann ihren Support verlieren. Hier will man dem Hersteller ja nichts klauen, aber Hardwareschrott vermeiden.
 
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Gerade für ältere Spiele hat das was da die letzten Wochen alles passiert ist ein riesiges Potential, um die Spiele am Leben zu erhalten und zugänglicher zu machen.

Rechtlich ist das natürlich so ne Sache, aber wenn das Spiel eh schon aus dem Store genommen wurde geht denen ja nicht mal ein Cent an Umsatz flöten.

Das was Claude bereits konnte können in ein paar Monaten auch die chinesischen Modelle. Dann geht die Party weiter.

Wer die Büchse der Pandora geöffnet hat muss auch mit den Auswirkungen leben können.
 
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Rhemsey schrieb:
In dem Dilemma stecke ich aktuell auch etwas. Ich möchte Ende November mein RPG bei Steam in den Early Access schicken und eine Demo wäre unter normalen Bedinungen eine tolle Idee. Davon habe ich inzwischen Abstand genommen, um solche Slop-Kopien zu vermeiden. Aber ist das der richtige Weg?! Unsicher.

KI bringt viele tolle Möglichkeiten, aber leider auch viele negative... Aber das ist ja bei jeder Technologie irgendwie so. 🤔
Sehe hier leider zukünftig aus Sicht des Entwicklers nur den Weg, möglichst viel in die Cloud zu verlegen. Offline Spiele kann man eigentlich nicht mehr bringen. So sehr sich viele Leute nun freuen, weil sie alles kostenlos bekommen, die Zukunft sieht schlecht aus mMn. Warum nicht auch mal nur einen Schritt weiterdenken.

Die Einschränkungen von Anthropic bringen realistisch natürlich nichts. Spätestens in ca. 9 Monaten haben wir offene Modelle, die Opus 5.5. Niveau erreichen.
 
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trockenerToast schrieb:
Wundert mich eh nicht, dass das ganze Thema hier so Zuspruch findet. PC gamer waren schon immer großartig darin sehr viel Geld für Hardware auszugeben und beim rest dann gerne mal zu "sparen".
Ich glaube nicht, dass hier immer nur der Spargedanke führend ist (außer vielleicht bei Programmen wie Artcraft). Bei Spielen geht es aber vorwiegend um Kompatibilität von Klassikern, hätte ich gedacht. Manchmal werden auch tolle Ideen umgesetzt, wie D2 Survivors, die eine Art Mod sind. Die hätten genauso gut auch von Blizzard stammen können, dort sieht aber wohl keiner das Potenzial. Mir ist aber klar, dass man hier nahe an Copyright-Problemen dran ist.
 
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Djura schrieb:
Man könnte dem Produzenten schlicht die Wahl der Plattform überlassen und bei Nichtgefallen auf den Kauf bzw. Konsum verzichten. Aber nein, die nimmersatte Raupe namens „Konsument“ macht sich lieber ihre eigene Welt. Pippi Langstrumpf – nur in asozial.
Man könnte ja auch versuchen Kunden durch gute Produkte vom Kauf zu überzeugen anstatt durch Gängelung und Zwang Geld zu verdienen. Aber gut für die Unternehmen, dass es immer Stiefellecker geben wird, die ein solches Geschäftsgebaren auch noch verteidigen
 
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Marcel55 schrieb:
Wer die Büchse der Pandora geöffnet hat muss auch mit den Auswirkungen leben können.
Nur das in diesem Fall die Büchse nicht von den Entwicklern selbst geöffnet wurde. Selbst, wenn sie den Inhalt auch nutzen.
 
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jaded_fisherman schrieb:
Ui, eine Beledigung ist immer gut, wenn man das eigene Pseudoargument untermauern möchte. Nicht.
 
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Für viele Spiele etwa Drakan gibt es derzeit keine lauffähige Version. Die CD habe ich zwar noch, doch die Installation lässt sich nicht mehr durchführen – schade um ein so starkes Adventure aus dem Jahr 1999. Eine optimierte, durch Dekompilierung erstellte Version wäre ein echter Segen.
 
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Djura schrieb:
Man könnte dem Produzenten schlicht die Wahl der Plattform überlassen und bei Nichtgefallen auf den Kauf bzw. Konsum verzichten.
Das Argument zieht spätestens nicht mehr seitdem wir x86 Hardware Konsolen haben.
Wenn er mein Geld für ein PC Release offensichtlich nicht haben will, kann er auch nicht enttäuscht sein wenn andere das für ihn erledigen.
 
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Huch wer hat da dem nächst eine IPO und möchte sich den Con of the Century nicht durch potenzielle Klagen versauen lassen?
 
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KitKat::new() schrieb:
Das Bedenkliche hieran ist, dass ein US Konzern bestimmt was für Software gebaut werden darf.
Sorry aber das Bullshit, Du kannst dir jede erdenkliche Software bauen, solange sie nicht die Rechte anderer verletzten. Wer hier Software bauen will, soll das machen, aber dann bitte eigene Software, komplett von Null und ohne erdreistung von verletzten Markenrechten.
 
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ruthi91 schrieb:
Das Argument zieht spätestens nicht mehr seitdem wir x86 Hardware Konsolen haben.
Wenn er mein Geld für ein PC Release offensichtlich nicht haben will, kann er auch nicht enttäuscht sein wenn andere das für ihn erledigen.
Da kann das Pseudoargument noch so löchrig sein, trotzdem wird es genutzt um die eigene zusammenfantasierte Weltordnung zu untermauern. Sowas wie Verzicht existiert in der Fantasie wohl nicht. :D
 
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Onyva schrieb:
Ich glaub nicht das KI der Spieleindustrie gut tut.
Dann sollten die schleunigst qualitativ hochwertige Spiele bringen würde ich sagen oder?
 
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Dass solche Sperren oder Befugnisse über diffuse, natürlich-sprachliche Systemprompts "implementiert" werden, ist richtig unheimlich. Verhält sich so auch bei Moralvorstellungen, "bias" oder ob die KI lehrt, wie man ABC-Waffen baut. Es reicht eine Anweisung von oben, solche no/low code conditions in Sekunden ein- oder auszubauen. Hier noch betont gelangweilt mit zwei Mittelfinger-Dödelsätzen, wo einem Hype im Handumdrehen mal eben der Hahn zugedreht wird. What can go wrong.
 
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Crifty schrieb:
Sorry aber das Bullshit, Du kannst dir jede erdenkliche Software bauen, solange sie nicht die Rechte anderer verletzten.
Wo wurden denn Rechte verletzt? Meines Wissens nach, wurden nur die Tools gebaut. Die Urheberrechtlichen Spieldateien musstest du selber von der Playstation bspw. ziehen. Somit wurden keine Rechte verletzt und die Anwälte würden eh Schlange stehen.
 
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Vigilant schrieb:
Nur das in diesem Fall die Büchse nicht von den Entwicklern selbst geöffnet wurde. Selbst, wenn sie den Inhalt auch nutzen.
Das nicht, aber so BigTech allgemein...im Endeffekt müssen die einen jetzt ausbaden was die anderen angerichtet haben.
Aber unter Kontrolle ist das ganze ja eh nur bedingt.
 
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Yogi666 schrieb:
Ein Game als sinnvolles Gesamtprodukt aus Game design, technische Umsetzung und schönen Art Assets kann KI nicht erzeugen. Davon ist es weit entfernt. Egal ob in den Händen von Laien oder Experten.

Da ich aktuell selbst Games entwickle, hab mich ein wenig damit beschäftigt was diese AI games so können.
Die meisten sind nicht wirklich nutzbar. Kurze videoclips von 30-60 sekunden weil es danach auseinanderfällt.

Und selbst da sieht ma schon dass es schrecklich laggt und teils auf 3-4 fps droppt.
Andere games die flüssig sind, sind technisch trivial und auf dem Level von Tutorials die man an einem Tag macht. Ja zugegeben, der prompt wurschelt es in Minuten zusammen und das an sich ist beeindruckend.

Künstlerische Assets sieht man auch oft an dass sie AI generiert sind. Außer ein Experte retouchiert es ein wenig.

Game Design kann KI auch nicht.

Das größte Problem was ich gesehen hab ist dass es einfach ist für Laien mit AI dein Game zu klauen, leicht zu modifizieren und als ihr eigenes zu verkaufen. Wenn das mit Mainstream Modellen nicht mehr geht bin ich da sehr begeistert von. Ich hab nichtmal was dagegen wenn Leute zur Privatnutzung mein Game klauen. Aber um es zu verkaufen oder Malware zu verteilen das ist nicht okay und sehr einfach mit aktuellen KI Tools.

Find ich gut und hoffe Copilot zieht da nach.
Das Gesamtprodukt ist immer so gut wie das Konzept, die Vision und die Durchführung dahinter. Den Rest kann KI definitiv umsetzen, ganz besonders die technische Umsetzung. Am Ende ists natürlich auch eine Frage der verwendeten Tokens und welche Dienste du damit noch anhängst. Und wie konzentriert ein sinnvolles Fundament aufgebaut ist.

Aber hier die KI pauschal als unfähig für ein Gaming Gesamtprodukt zu deklarieren, ist schlichtweg naiv denkend. Das sag ich dir auch als jemand der sich bereits mit Spiele- und Appentwicklung intensiv beschäftigt hat. Rein künstlerisch auf bestimmte Assets, Designs oder Texturen magst du (noch) eingeschränkt recht haben, aber wer hindert eine bestimmte fähige Person oder ein Team daran eine potente KI nicht einfach damit zu füttern? KI als Mitarbeiter in einen funktionieren Arbeitsprozess einbinden, glaube da würde einige staunen was am Ende rauskommt. KI muss ja nicht alles auf einmal übernehmen.

Und ganz ehrlich: Wer random irgendwelche dubiosen Vibe-coded Tools oder Software ohne Virencheck oder vernünftige Storequelle bezieht, hat sich die Malware am Ende verdient...selber Schuld.
 
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KI-Firmen klauen sich heimlich alles an Informationen zusammen, die sie in die Finger kriegen können. Und zerstören dabei manchmal das Ursprungswerk. Aber wehe, wir dummen Normalsterblichen versuchen damit, etwas nachzubauen. :freaky:
 
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