• Mitspieler gesucht? Du willst dich locker mit der Community austauschen? Schau gerne auf unserem ComputerBase Discord vorbei!

News Videospiele: Was macht einen Gamer aus und seid ihr einer?

Investierte Zeit ist aus meiner Sicht nur ein sekundärer Faktor. Was für mich zählt ist ob man sich mit einer gewissen Ernsthaftigkeit/Anspruch mit einem Spiel beschäftigt.
Wer nur so vor sich hin 'daddelt' bekommt auch bei hunderten spielstunden keinen 'gamer tag' von mir, wer nur 1-2 Std die woche investiert aber ein komplexeres oder nicht triviales ziel verfolgt schon.
beispiel? mein vater hatte sich mal in den kopf gesetzt herauszufinden wo die levelgrenze bei microsoft solitaire liegt. Ursprünglich mit dem Verdacht das es entweder auf 2 Ziffern oder 8 Bit begrenzt sein könnte. Iirc geht es über 1000 hinaus und er wollte dann langsam aufhören weil 16 bit doch etwas weit weg sind und 'er ja nicht mehr spielt am pc' - den 'gamer tag' hätte er trotz aller beteuerungen aus meiner sicht verdient.

Plattform, Art der Spiele etc ist aus meiner sicht völlig irrelevant.
Das ist gefühlt so als würde man nur DnD spieler die fest einen Abend die Woche mindestens X stunden spielen und Y Euro in Würfel investiert haben als RPGler betrachten. Natürlich nur mit einem Rosentorp, Strandtorp oder Mellansel (Ikea) als Tisch.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: F4T4L1TYftw
Heutzutage, wo man Dank Internet auch Eindrücke aus anderen Bubbles bekommt, könnte ich fast behaupten, dass ich nie Gamer war. Habe aber sehr viel Zeit investiert und trotzdem ist vieles an mir vorbei gezogen und ich wundere mich, wie Leute noch mehr Freizeit hatten und gefühlt ALLES gespielt haben.
 
Ich bin wieder süchtig geworden und spiele mehrmals am Tag Tetris Effect Connected, allerdings im Offline-Mode und versuche meine alten Zeitrekorde zu knacken.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Apocalypse
Bigeagle schrieb:
Das ist gefühlt so als würde man nur DnD spieler die fest einen Abend die Woche mindestens X stunden spielen und Y Euro in Würfel investiert haben als RPGler betrachten.
Hallo, D&D, das ist ein Dungeon Crawler kein Rollenspiel, den Jungs haben wir schon vor Jahrzehnten die Gamer Credentials weggenommen!

SCNR.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Bigeagle
Meiner Meinung nach, versucht ein Gamer auch Spiele durchzuspielen. Bei "Gaming-Streamer" ist es meist leider so, das Sie Spiele nur anfangen und schnell die Spiele wechseln. Dabei sind oft Spiele erst im Lategame herausfordernd. Sicher wollen Streamer eine breite Palette an Games präsentieren, aber ich kann sagen, das ich über ~80% der Spiele zu Ende gespielt habe. Leider gibt es auch Gurkenspiele, die mich nicht motivieren es zu Ende zu spielen. Spiele ziemlich jedes Game Genre und habe locker über 1000 Spiele gezockt. Angefangen in den 80er Jahren mit Atari 2600, C64, Super Nintendo, MegaDrive, PS1. PS2, PS4, PS5 aber Hauptsächlich PC seit 1994.
 
SingleTarget schrieb:
Meiner Meinung nach, versucht ein Gamer auch Spiele durchzuspielen.
Schwierig bei manchen online - Games. Shooter mit zeitlich begrenzten Runden z.B., da gibt es nicht das klassische "durchspielen".
 
@Ja_Ge Deswegen ja auch keine 100%. Klar gibt es Spiele, die "Unendlich" gehen. Aber Online PVP ist nichts für mich und meine Nerven. (Oft gecheate ect.)
 
Viele die für Spiele nichts übrig haben, da kann es gut möglich sein dass sie nie die notwendige Erfahrung gemacht haben um in dieses Thema zu kommen.
Das ist nämlich nicht so dass das man ganz von selbst und automatisch sich dafür interessiert. Das Interesse muss erst durch bestimmt Ereignisse aktiviert werden. ich denke das passiert per Zufall. So meine Theorie.
Bei mir war das bis Ende 90er so. Zu Weihnachten Super Nintendo bekommen, aber so richtig gefreut habe ich mich nicht darüber. Ja gut, viel anderes gab es zu der Zeit eh nicht. Dieses ganze Konzept der Spiele kaufen hat mich nicht überzeugt. Daraufhin musste ich einige Spiele dafür gekaufen, weil nun hatte ich das Teil. Ich glaube das erste war R-Type 3.. estens viel zu schwer und das erste Level 10 mal wiederholt, dann aufgehört. Das nächste dieser Art gekauft, wieder genau das gleiche. Und so ging das einige Monate. Bis dann irgendwann die PS1 in aller Munde war, aber hat mich auch nicht so interessiert. Ich war lieber mit Kumpel draußen Scheiße bauen.

Der hatte aber eine PS1 und N64 mit Wave Racer. Haben später sämtliche gebrannte PS1 Spiele gezockt, darunter auch die gebrannte Version von Medal of Honor 1, auch das nie selber gespielt. Waren einige ganz lustige Sachen dabei. Besonders Wave Racer. Aber auf die Idee zu kommen selber Spiele zu kaufen wäre ich nie. Bis hierhin hat mich das ganze Thema Spiele noch nicht überzeugt.

Eine PS One war dann plötzlich da, auch das müsste zu Weihnachten gewesen sein. Da haben die Eltern noch mal in die Tasche gegriffen. Das war schon deutlich interessanter als diese 2D Shoot n Ups am Nintendo.
Die ersten beiden Spiele die ich dafür bestellt habe waren Demolition Racer + Driver 1.
Driver auch nur weil immer auf dem Schulhof darüber gequatscht wurde, was man doch alles in dem Spiel machen kann.. Bilder darob aber nie gesehen.
Der erste Start von Driver 1 war eine Enttäuschung, ich habe mich gefragt wieso die Grafik so schlecht ist und wieso man in keine Gebäude reingehen kann, und warum man nicht mnal aussteigen kann? Die haben doch alle so davon geschwärmt. Im laufe der Spielzeit fand ich das dann ganz gut weil die Atmo ziemlich gut war, aber sauschwer.
Demolition Racer hat mich aber als allererstes Spiel komplett umgehauen. Das hat genau den Nerv getroffen. Das war nur Zufall, weil das ein Blindkauf im Quellekatalog war.
Später kamen noch Tony Hawk 1, Medal of Honor Undergrund und die beiden 007 Spiele zur Sammlung dazu, alles PS1.
Das müsste auch der Wendepunkt gewesen sein, der mich zum Spieler machte. Medal of Honor Underground war ne Bombe. Und heute sind die Spiele legendär. Und das vorhin erwähnte Medal of Honor 1 gehört auch dazu, auch wenn ich das komischerweise nie hatte. Gar nicht viel später kam die PS2 raus und zu fast allen vorhin genannten die Nachfolger als Next Gen Variante. Also Tony Hawk 3, 007 Agent im Kruzfeuer, Medal of Honor Frontline usw. Plus GTA 3. Besondes gta 3 hat viele zum zocken gebracht, weshalb sie bis heute zocken.

Jeder Mensch ist ein Zocker, viele wissen es nur noch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alle die abseits des PC oder Konsole spiele, sind zumindest für mich, keine klassischen Gamer.
 
Unioner86 schrieb:
Alle die abseits des PC oder Konsole spiele, sind zumindest für mich, keine klassischen Gamer.
So ähnlich sehe ich es auch, zu Konsole zählen für mich aber auch Handheld's.
Wer jeden Tag 3 mal seine Münzen in Clash of Clans einsammelt ist für mich kein Gamer.

Manegarm schrieb:
Jeder Mensch ist ein Zocker, viele wissen es nur noch nicht.
Das kann man so sehen aber eben nicht in Bezug auf das Gaming um das es geht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Unioner86
Was ich interessant finde wie hier die Meinungen auseinandergehen. Das sieht man auch an den Antworten in der Umfrage.

Ich glaube, bei dem Thema kann man schneller ins Fettnäpfchen treten als bei vielen anderen Themen. Eine Person als Gamer/Nichtgamer zu bezeichnen wegen XY, und die Person sieht es ganz anders, kann schnell nach hinten losgehen.
 
Bei dem Teil der Umfrage, bei dem ihr kontroverse Thesen zur Bewertung vorlegt, gibt es eine, vielleicht zwei Optionen, die ich anklicken würde, vor allem, weil ich denke: wer denkt, ein Gamer zu sein, ist auch einer. Die These, dass die Regelmäßigkeit des Zockens relevant sei, fragt wenigstens nach einer messbaren Größe, wobei das ja auch bei jemandem was Ungünstiges ausspucken kann, der sich als Gamer bezeichnet, der aber wegen der Umstände nicht so kann, wie er will. 🥺

Alle anderen abgefragten Thesen machen IMHO nur unnöige Fronten auf und versprechen IMHO keine wirklich interessanten Erkenntnise.
 
Zurück
Oben