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NewsVideospiele: Was macht einen Gamer aus und seid ihr einer?
Über 41 Millionen Gamer gibt es in Deutschland, berichtet diese Woche der Branchenverband game. Die allermeisten davon spielen vorwiegend auf dem Smartphone – aber sind es dann eurer Meinung nach überhaupt Gamer? Welche Kriterien definieren die Bezeichnung? Und was ist mit euch, seht ihr euch selbst als Gamer?
Früher war ich mal gamer. Inzwischen ist es eher Gelegenheitsspieler. Mir fehlt inzwischen zeit und Motivation, obwohl die Hardware dazu vorhanden ist (Gaming PC, Switch, ROG Ally).
Spannende Umfrage! Ich habe früher viel gespielt, aber irgendwann bin ich zu Linux umgestiegen und habe festgestellt, dass es mich genauso sehr reizt ein Spiel zum Laufen zu bringen wie es tatsächlich zu spielen. Im Verlauf der Zeit wurde das Spielen dann immer weniger, weil Studium und später Beruf zu viel Zeit in Anspruch nahmen und es einfach keinen Spaß mehr macht, wenn man nur alle paar Monate mal dazu kommt. Man verliert da wohl die Skills und dadurch auch die Lust am Spielen. Deshalb für mich fast nur noch Gelegenheitsspiele am Smartphone, der Spiele-PC ist auf dem Hardware-Stand von vor zehn Jahren und wird gefühlt nur einige Male pro Jahr mal gebootet, obwohl das Spielen unter Linux ja im Vergleich zu früher viel problemloser klappt...
Während Corona war ich sicher ein (Casual-)Gamer. Da hab ich mich regelmäßig aktiv dazu entschieden, mich an den PC zu setzen und stundenlang zu zocken. Meistens F1, rFactor und Project Cars. Ich hab auch gemerkt, wie ich immer besser geworden bin. Vor Corona auch immer mal wieder und die Ausrüstung war immer vorhanden.
Aber heute? Glaub, ich hab in diesem Jahr nur im Browser ein paar Mal Rätselspiele mit Remote-Kollegen gespielt (das zählt hier sicher nicht als Gaming). Ob ich dieses Jahr schon eine Spielstunde auf Steam habe, weiß ich nicht. Letztes Jahr war es auch nur irgendwas um eine Stunde rum, hab dann im Herbst den PC aussortiert. Also bin ich inzwischen sicher kein Gamer mehr. Handyspiele habe ich auch nicht.
Selbst jetzt, wo ich mal endlich wieder etwas Zeit habe, sitze ich lieber auf dem Balkon in der Sonne.
Investierte Zeit und vorhandene Ausstattung sind sicher Faktoren, um ein Gamer zu sein.
Wo eigentlich Zusammenhalt, Rücksicht und gegenseitige Unterstützung stehen sollten, breitet sich in der Gaming‑Community Trennung, Feindseligkeit und Abwertung aus.
Früher habe ich sehr intensiv Microsoft Train Simulator gespielt, hatte sämtliche Streckenerweiterungen, aber seit einigen Jahren fehlt mir die Zeit und meine Interessen haben sich verlagert.
Bin immer noch sehr großer Eisenbahnfan, bin aber deutlich mehr unterwegs.
Ich zocke auch nur gelegentlich und wenn dann am PC. Dieser ist mittlerweile mit einem 5800x und einer 6900xt auch etwas in die Jahre gekommen, aber für WQHD reicht der noch völlig aus. Auf das Game, was ich mich aktuell freue, ist auf jeden Fall Forza Horizon 6.
Bin 39, meine Frau 40.
Zocken schon seit eigentlich immer Regelmäßig.
Haben auch unsere PCs mit im Wohnzimmer stehen, so wie auch manch Konsole unter dem TV im Regal.
Klar mit voranschreitenden Alter und damit auch mehr Verpflichtungen (Kinder, Arbeit, u.a.) ist es mal mehr oder weniger präsent aber IMMER präsent. Man guckt zwar auch mal Filme oder eine Serie, aber insgesamt nutzen wir lieber die regelmäßigen 2-3h Abends in Ruhe und zocken was. Entweder zusammen im Multiplayer oder eben ein Story Game auf der Couch. Auch abseits dieser 2-3h wird sich gerne mit dem Medium beschäftigt. Sei es über YouTube, oder News etc. Und es gibt ja auch mal Zeiten wo man mehr Zeit mit verbringen kann. (Wochenende/Urlaub etc.).
Hardware gehört da natürlich auch mit zum Hobby dazu.
Wobei ich mich da nicht so hart festlege. Die Spiele wie aber auch die Hardware sind mir ein sehr liebes Hobby was ich gerade so schätze weil es so flexibel und gleichzeitig so unverbindlich ist. Es ist egal wie viel Geld ich ausgeben kann oder will oder wie viel Zeit ich habe oder eben auch nicht. Und so passt sich dieses Hobby für mich mit an meinen jeweils aktuellen Umständen an. Das kann heißen das ich in der einen Phase wieder ewig lange am PC sitze und modde oder mit der Hardware Tüftel. Kann aber auch sein das ich mich einfach nur chillig ein paar Stunden vor die Konsole Parke und vor dem PC Wahnsinn Urlaub nehme.
Spielen am Smartphone mache ich hingegen gar nicht, kann damit nichts anfangen und - bis auf vielleicht ganz wenige Ausnahmen - sind das für mich auch keine ernst zunehmende Spiele. Aber wenn es den Leuten Spaß macht, bitte, sollen sie ihn haben
Flight Simulator nach realen verfahren ist Gaming? Dann ja.
Ansonsten zocke ich noch viel openRCT2. Und gerne viel Retro-Kram (SNES, GameBoy, N64). Aktuelle Games nur relativ wenige, das letzte halbwegs aktuelle PC-Game bei mir war STALKER 2. Meine PS4 verstaubt seit Jahren, die Switch wird nur unregelmäßig eingeschaltet, meistens wenn ein Kollege da ist und wir Smash Bros, Mario Kart oder Mario Party zocken. Single Player Games auf der Switch hab ich länger nicht mehr gezockt.
Wer hier ein Kreuzchen setzt...
[x] Jemand, der nur Gelegenheitsspiele am Smartphone spielt, ist kein Gamer.
...muss rein logisch auch hier...
[x] Ob jemand, der bloß am Smartphone spielt, ein Gamer ist, hängt von der Auswahl der Spiele ab.
...das Kreuzchen setzen.
Auf dem Smartphone kann jemand mittels ScummVM auch die LucasArts-Adventures spielen, ein LandsOfLore und so weiter. Abseits dessen gibt es zig Größen auch als native Ports, wie z.B. die InfinityEngine-Titel. (habe jetzt absichtlich Titel genannt, bei denen reiner Touch-Input zur Steuerung ausreicht) Wer dann trotzdem noch Leuten absprechen möchte, Gamer zu sein, hat die Thematik schlicht nicht durchdrungen.
Ein Teil der Leute - unabhängig von der Plattform - aus der beschönigenden Statistik sind einfach mit casual zu ergänzen, also casual gamer. Auch jemand der früher mal die Zeit hatte kann mittlerweile andere Prioritäten im Leben haben. Daher sind die meisten hardcore gamer schlichtweg Jugendliche bis junge Erwachsene.
@Vitche Frage 2 "Auf welcher dieser Plattformen spielst du regelmäßig?" sollte vermutlich multiple choice sein, oder? So ist es Frage 1 einfach nochmal.
Für mich gehört zum Gamer sein primär, dass man sich selbst so sieht. Ich schaue ja auch viele Filme und Serien, aber sehe mich deshalb nicht als "Cineast" o.Ä., weil ich mich selten tiefer mit dem Thema beschäftige und es bis auf wenige Ausnahmen nur als Zeitvertreib sehe. Bei Spielen interessiert mich aber auch das dahinter oftmals.
Ansonsten soll jeder spielen was er meint außer reine Casual Games auf dem Smartphone. Es kann mir keiner erzählen, dass man sich für Spiele interessiert und dann bei werbeverseuchten Match 3 und Farming Games mit tagelangen Wartezeiten für Upgrades landet.
Djura schrieb:
Wo eigentlich Zusammenhalt, Rücksicht und gegenseitige Unterstützung stehen sollten, breitet sich in der Gaming‑Community Trennung, Feindseligkeit und Abwertung aus.
@Vitche Frage 2 "Auf welcher dieser Plattformen spielst du regelmäßig?" sollte vermutlich multiple choice sein, oder? So ist es Frage 1 einfach nochmal.
spannende sonntagsfrage!
ich glaube die wichtigste eigenschaft die einen gamer definiert ist, sich selbst als einer zu sehen. persönlich denke ich es gehört schon dazu, pc/konsole zu zocken und nicht handyspiele, aber die mutti die 5 stunden am tag candy crush daddelt, sieht sich vermutlich selbst auch nicht als gamerin.
Finde wer nur zwischendurch als kleinen Zeitvertreib auf dem Smartphone spielt nach dem Motto: "Bahn kommt in 10min, Ich spiele noch Candy crush", ist für mich kein Gamer. Ansonsten ist die Plattform finde ich völlig egal. Allerdings denke ich auch , dass "Gamer" etwas ist, als das man sich einfach selber identifiziert und nicht von anderen so eingeordnet wird. Und ja ich weiß, dass sich der erste und zweite Teil etwas widersprechen