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News Videospiele: Was macht einen Gamer aus und seid ihr einer?

Erinnert mich an die ewigen Diskussionen, was jetzt "echter" Metal und "echte" Metaller sind. Inklusive komischer Shibboleths (die sich aber permanent ändern) und Kriegsgeschichten von DAMALS, verbunden mit Beschwerden über die verweichlichte Jugend von heute, die diese Geschichten nicht miterlebt haben :D

Meine beste Definition wäre: Du gehörst zu einer Subkultur, wenn andere Leute aus dieser Subkultur (natürlich nicht alle, "Zwei Leute, drei Meinungen" und so) finden, dass du dazu gehörst. Ja, das ist eine ziemlich rekursive Definition, aber solche sozialen Dinge lassen sich eben selten "hart" definieren, ist ja keine Mitgliedschaft in einem Verein.
 
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eldiablo85 schrieb:
Die meisten der Spiele kenne ich und habe ich selbst gespielt, aber bis auf Terraria (das ich tatsächlich mal auf einem Smartphone hatte) kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, Spaß damit zu haben. Alleine die Steuerung, per Touch auf dem kleinen Ding Subnautica oder RDR spielen, nein danke. Mit Controller vielleicht und dann auch nur am Tablet.
Alles nur mit Touch das zu spielen wäre in etwas so sinnvoll den MS 2024 mit Maus und Keyboard zu spielen.
Natürlich mit Kontroller, warum das dann am Tablet sein soll verstehe ich wiederum nicht, wo doch so manches Mobile dieser Tag mehr Screen und mehr als ne Switch 1 hat, mehr als ne Switch lite sowieso.

Controller Grips fürs Telefon gibt es natürlich auch noch, wobei Rocksmith wird wie gesagt mit einem Instrument gesteuert, E-Gitarre, Bass, oder ein Klavier, geht ja alles tadellos am Handy. Wobei ich da auch ein Tablet bevorzuge, einfach wegen der Bildschirmgröße, wobei ich natürlich genauso gut einfach vom handy auf einen Monitor oder Fernseher ausgeben könnte.

Games mit reiner Touch Steuerung gibt es natürlich auch, manchmal taugen die auch richtig,
So eine TD Game wie Anomaly Warzone Earth macht auch mit Touch tierisch Laune. Aber alles kann man natürlich nicht mit Touch umsetzen, so wie man auch nicht alles einfach mit einem Joystick spielen kann. Aber manchmal ist es nett dann doch die Möglichkeit zu haben.

Gerade Terraria mit Controller ist Touch als Zusatz Input anstatt ein Touchpad eine ziemlich solide Ergänzung.
 
"regelmäßig" ist ein schlechtes Wort. Ich zocke jedes Jahr an Weihnachten mit meinem Neffen auf seiner Konsole. Das ist regelmäßig - aber nicht häufig, was ihr wohl eigentlich meint.
 
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Gamer seit Ende der 80er. Angefangen auf dem C64, dann ab 91/92 PC only.
 
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Ranayna schrieb:
Diese laute Minderheit reicht aber schon dafuer, dass ich mir den "Gamer" Schuh nicht anziehen will.
Wenn du das zuende denkst, willst du bald nicht mal mehr den "Mensch" Schuh anziehen. Metelheads hatten am 6. Januar das Kapitol gestürmt.
Tabletops gibt es den Stereotypen vom ungewaschenen Incel auch in freier Wildbahn, auch wenn er ein eigenentlich seltenes Exemplar ist, und so weiter und so weiter.

Wir sind doch mehr als die Summe der Schubladen in die wir gesteckt werden können, da sollte man drüber stehen. Oder auch nicht, die Weichei Schublade sollte schließlich auch kein Stigma sein. Kann ja jeder am Ende wirklich so sehen wie er will.
 
Ich sehe mich selbst schon seit vielen Jahren als Core-Gamer. Daher stört es mich nicht übermäßig, dass der Begriff "Gamer" immer weiter verwässert wird, damit ein Branchenverband sich aufplustern kann.

Meine Selbstdefinition wird mich immer weit genug von den Casual-Gamern abgrenzen. Niemand wird je auf die Idee kommen, jemanden, der mal in nem Wartezimmer ne Runde Candy Crush gedaddelt hat, als Core-Gamer zu bezeichnen.
Mal davon ab, dass meine Beispielperson aus dem Wartezimmer sich ziemlich sicher selbst nicht einmal als Gamer sehen würde; es wird sofort klar, dass Gaming für mich sehr viel mehr ist, als nur ein Zeitvertreib für zwischendruch.
 
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Gamer mit Leib und Seele. Sogar vor meinem ersten Computer (ZX Spectrum) Anfang der 80er mein Taschengeld an den Videoautomaten verzockt. So leidenschaftlich, dass mir mein neues Fahrrad vor der Zockbude gestohlen worden ist :D
 
Apocalypse schrieb:
wo doch so manches Mobile dieser Tag mehr Screen und mehr als ne Switch 1 hat, mehr als ne Switch lite sowieso.
Switch 1 OLED: 7", 16:9, 128 cm²

Poco F6: 6,67", 20:9, 107,4 cm²

Macht schon einen Unterschied mmn. Handys haben halt "Duplo Formfaktor"
 
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Ranayna schrieb:
Bei den Free-to-Play Gatcha Spielen steckt das Geld.

Was kein Wunder ist, weil die bekannten Gacha-Games selbst die hartnäckigsten f2p-Schnorrer besser behandeln, als die unverschämten AAA-Hersteller ihre Vollpreise zahlenden PC-Kunden.

Wegzensierte spielbare Demos, wegzensierte freie Speicherfunktion, miese Maus-/Tastatursteuerungen und Nötigung zum Controller. Ich war schon lange stinksauer auf die AAA-Hersteller, bevor Genshin Impact erschien.

Der rote Teppich war schon lange ausgerollt, und Genshin Impact hat die Chance genutzt.
 
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JMP $FCE2 schrieb:
Das ist ja noch harmlos. Habs ne Weile gespielt aber letztendlich den Spass verloren, weil es dann doch zu gross war.

Aber da gibts ja noch viel schlimmere Kandidaten. Ich bin mal selber eine Weile in den "Faengen" von Atlantica Online gewesen.
 
Ich glaube ich kann mich heute so nicht mehr bezeichnen, weil meine Nutzungsprofil ein komplett anderes ist. Vor ca. 15 Jahren, habe ich noch exzessiv jedes Spiel bis zum sprichwörtlichen Umfallen gespielt das auch nur ansatzweise spaßig war. Ich schätze mal bei mir hat der Rückgang unter anderem auch soziale Gründe, denn ich bin nie ganz warm geworden mit Online-Multiplayer. Die 5 bis 10 Lan-Partys im Jahr, (teilweise sehr winzig mit nur 4 Leuten) waren meine Highlights und dazwischen hat der Online Multiplayer vielleicht die Durststrecke etwas verkürzt. Auch Story getriebene Titel habe ich lieber auf der Couch wie eine Art Film konsumiert. Diese Gruppen-Dynamik fehlt heute komplett. Zudem bin ich voll auf VR hängen geblieben und da ist es dann nochmal schwieriger Leute zusammen zu trommeln für einen Spiele-Abend. UEVR hilft aber ein bisschen! Über die Feiertage hatte ich mal wieder ein weinig von diesem LAN-Party Feeling, mit RV there yet. Ich war zwar der einzige mit einem VR-Headset aber das hat dadurch erst recht für einige lustige Momente gesorgt. Aber abseits von solchen Ausnahmen bin ich komplett in der Modelleisenbahn-Abteilung angekommen. Ich spiele ansonsten nur noch DCS jeden Freitag und irgendwie passt da der Gamer-Begriff auch kaum.
 
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War ein waschechter Gamer in meiner Jugend und bis gefühlt zum Alter 38 war ich voll dabei, obwohl Familie und Kinder - ich war fast ein suchti :)

Dan kam ein Umbruch bei mir, ich kann es ABSOLUT nicht erklären warum wieso oder weswegen.
Ich hab die Lust verloren, die Lust regelmäßig zu spielen, aktuell ist es so, das ich in der Woche zwei oder drei Stunden spiele.

Eventuell liegt es an der Gaming Kultur das es sich drastisch geändert hat, wir bekommen nur noch fast schlechte Spiele präsentiert, mit wenig Liebe , Tiefe - da fehlt halt was.

Natürlich triggert die Familie jetzt mehr, das ich mehr zeit investieren muss und sollte, denn die Zeit was ich dort verbrate - die kommt nicht mehr, aber die Zeit die ich mit meiner Familie verbringe, das bleibt, und deswegen hat sich bei mir viel geändert.

Auch die Zeit, ja genau, die Zeit fehlt, ich finde einfach die Zeit nicht mehr dazu, viel Arbeit, dann habe ich ein schönes Garten wo ich dort viel Zeit verbringe , dann ist es schon Abend, dann sitzt man vor der Glotze mit Frau und schaut Serie an, dann ins Bett.
 
Alphanerd schrieb:
Switch 1 OLED: 7", 16:9, 128 cm²

Poco F6: 6,67", 20:9, 107,4 cm²

Macht schon einen Unterschied mmn. Handys haben halt "Duplo Formfaktor"
Switch 1 lite 5.5" und die OG hatte auch nur 6.2"

Aber ja, 16:9 Smartphones sind selten geworden. Aus gutem Grund, noch Breiter wäre ja auch wirklich fürchterlich in der Tasche :D
 
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Apocalypse schrieb:
OG hatte auch nur 6.2"
Hier sieht man es ganz gut, die hat trotz 0,47" weniger als oben genanntes Phone leicht mehr Fläche mit 108 cm²
 
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Wäre lustiger gewesen, wenn die Umfrage um die Spielgewohnheiten gehen würde...
Wie stufen sich die Befragten ein: "Cozy, Casual, Pro oder Social Gamer". Darüber hätte man dann trefflich diskutieren können.

So gilt wirklich jeder als Gamer, auch wenn er/sie nur hin und wieder Hearts, Mahjong oder Solitär zocken.
 
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Ranayna schrieb:
Ich bin mal selber eine Weile in den "Faengen" von Atlantica Online gewesen.

Ist nicht mein Genre. Online habe ich 16 Jahre lang Quake 3/Quake Live CTF gespielt, und danach bis heute Overwatch.

Genshin Impact ist quasi drei Spiele in einem: Open-World-RPG mit Super-Mario-Steuerung und Zelda-Bewegungsfreiheit, und mit riesigen unterirdischen Höhlenlabyrinthen wie das erste Tomb Raider oder Shadow Man.

Einige der "Klone" spiele ich auch, wie WuWa, Infinity Nikki, und neuerdings NTE. Der AAA-Markt mit seiner Malen-nach-Zahlen-Kletterei an vorgegebenen, gelb markierten Kanten hat dem absolut nichts entgegenzusetzen. Da nehme ich lieber die Anime-Grafik in Kauf, als das lahme AAA-Gameplay.
 
ich verstehe die ganze diskussion nicht. sind wir wieder bei "bist du ein 1337 Haxx0r"? irgendwie ist es doch egal, ob sich einer als gamer bezeichnet.

leute, die angeln, sind angler. leute, die musik machen sind musiker. ergo sind leute, die spiele spielen auch immer irgendwo gamer - auch wenns die hardcore zocker nicht wahr haben wollen.
 
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Identifikation -> Gruppenzugehörigkeit -> Gemeinschaft -> Bestätigung -> Sicherheit

Da kann unser soziales Hirn schon mal freidrehen... 😅. Beliebtes Prinzip bei Rattenfängern aller Art.
 
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Thares schrieb:
Eventuell liegt es an der Gaming Kultur das es sich drastisch geändert hat, wir bekommen nur noch fast schlechte Spiele präsentiert, mit wenig Liebe , Tiefe - da fehlt halt was.
Ab wann soll das gewesen sein?
Schlechte Spiele gab es doch schon immer, dazu ne Menge Durchschnittskost und einzelne Perlen.
Je nach Plattform und Genre gibt es natürlich schwächere und stärkere Jahre, aber doch immer noch mehr, als man jemals gespielt bekommt, oder?
Letztes Jahr z.B. Claire Obscure (nicht ganz meins, aber unbestreitbar sehr beliebt), Arc Raiders und BF6.

Selbst wenn es ein paar Jahre Durststrecke gibt, mein persönlicher Backlog ist randvoll, z.B. steht Baldurs Gate 3 auf der Liste, vielleicht schaffe ich es diesen Winter mal.

Ne, an den Spielen und der Gamingkultur liegt es aus meiner Sicht eher nicht. Ich denke, es ist das Alter, die verschobenen Prioritäten und vor allem die vielen Jahrzehnte und tausenden Stunden, die man als "fortgeschrittener" Gamer schon gezockt hat. Da wird es auch für sehr gute Spiele schwieriger zu begeistern.
 
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Apocalypse schrieb:
Hmm, oder doch? Ich meine, Telespiel ja irgendwie doch.
Wenn dann ein Textadventure im Hardcore-PVP Modus mit der Quest "Trolle so oft wie möglich ohne Permabann".

Das Spiel ist relativ beliebt denn es ist ziemlich leicht. :freak:
 
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