Das Gießkannenprinzip kann man anwenden, wenn man Nutzer freiwillig für etwas bezahlen lässt und nicht wenn man gezwungen ist diesen Mist zu finanzieren. Ich finde die Reportagen der ÖR hervorragend, die Nachrichten waren schon immer recht gut und das Kinderprogramm ebenfalls, man muss das "Steuergeld" aber nicht mit allen Händen zum Fenster rauswerfen und nach mehr schreien.Vigilant schrieb:Die Öffis haben sicherlich Effizienz-Potential, aber für den Betrag liefern sie dafür aber auch eine enorme Bandbreite ab, inkl. regional abgestimmter Inhalte. Und das führt dann halt auch dazu, dass ein größerer Anteil Inhalte für jemanden irrelevant sein kann. Gießkannenprinzip halt.
Wir haben aktuell 21 ÖR TV-Sender und 69 ÖR Radiosender, hier sollte man einen riesigen Kahlschlag ansetzen. In der Privatwirtschaft gäbe es schon längst kostensparende Zusammenführungen und Firmenaufkäufe, so ein Apparat kann schlichtweg nicht effizient wirken. Wie viele Chore, Orchester und Sender wollen wir mit unseren Beiträgen finanzieren?
Alleine wenn man sich die Liste anschaut, wie viele ÖR Popsender braucht Deutschland eigentlich?
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_öffentlich-rechtlichen_Programme_in_Deutschland
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