Von Rosa zu Rot - Erfahrungen?

psychofaktory schrieb:
Wie ich bereits geschrieben hatte gibt es speziell bei Vodafone DSL ganz andere Probleme in die man geraten könnte
Wobei man von L3-BSA-Überlast schon länger nichts mehr gehört hat. Und der L2-BSA-Ausbau (um eben die ganzen Telekom-BNG-Standorte mit eigenen Fasern anzuschließen) zumindest hier in der Region eigentlich am Ende ist, zumindest hab ich da länger nichts mehr mit zu tun gehabt.

Nachweis/Sonderkündigung gelingt "ganz normal", da es ja egal ist, ob die Überlast auf der letzten Meile oder im Backbone entsteht.
 
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Brauchst du für VPN nach Hause eine öffentliche IPv4 Adresse? Die hast du im Standard bei der Telekom (und auch noch bei O2). Bei Vodafone musst du betteln und hoffe jemanden schaltet dir diese.
 
Guter Punkt. 1&1 ist glaube ich mal so mal do, d.h. je nach technischer Realisierung geht es von voller DualStack bis DS-lite (oder war das nur CG-NAT).
 
hanse987 schrieb:
Bei Vodafone musst du betteln
Bei Kabel ist das so, bei DSL bin ich nicht sicher, schließlich gibts IPv6 bei VF DSL erst seit Ende 2021 (vorher IPv4 only). Kann also auch DualStack sein, und ein paar Monate später nur noch DSLite. Eine Wundertüte eben.

Hat eigentlich schon jemand gesagt:
Finger weg von VF DSL, sofern es nicht auf den letzten € ankommt
 
Zuletzt bearbeitet:
pufferueberlauf schrieb:
Das mit der Providerwahl ist sicher richtig, allerdings ist es gar nicht o schwer aus einem Vertrag zu kommen, wenn der Provider seine vertraglichen Verpflichtungen nicht einhält, siehe @h00bi s Thread zu dem Thema:
https://www.computerbase.de/forum/t...g-bei-zu-langsamem-internetanschluss.2039201/
Nachdem der Nachweis mittels Messkampagner erbracht wurde war es rein formell tatsächlich nicht schwer aus dem Vertrag zu kommen. Und auch die Bundesnetzagentur hätte hier auf eine Meldung hin innerhalb einer Woche ein Sonderkündigungsrecht für mich erwirkt.

Das Problem war hier nur:
Zuvor war ich bei der Telekom und die Leitung kam permanent mit 100/40 MBit/s störungsfrei an.
Dann kam ich zu Vodafone (Geschäftskundenanschluss!) und jeden Abend brach die Leitung für mehrere Stunden auf 2/32 MBit/s ein.
Da ich beruflich auf die Bandbreite angewiesen bin war ich in diesem Zeitraum erheblich in meiner Tätigkeit eingeschränkt. Teilweise konnte ich überhaupt nicht mehr arbeiten.
Formel war die Sonderkündigung zwar kein Problem, aber technisch dauerte die Umstellung zurück zur Telekom 3 Wochen (laut beider Provider war das bereits die kurzmöglichste Umstellung).
So lange hatte ich unter den Einschränkungen zu leiden.
Alternativen wie Glasfaser oder Kabel gibt es vor Ort nicht.
Es wurde mir vorübergehend ein LTE-Router von Vodafone angeboten. Hier wäre die maximale Bandbreite aber 25/? MBit/s gewesen. Zu Stoßzeiten allerdings auch weniger. UND vom Datenvolumen her limitiert auf 50 GB. Sämtliche Kosten hätte ich natürlich vorstrecken müssen!
Eine 2. DSL-Leitung ins Gebäude gibt es leider auch nicht, so dass ich nicht mal parallel VDSL von der Telekom hätte buchen können.

Kurzum:
Ich hatte für 3 Wochen wirklich große Probleme. Und alles nur weil Vodafone vertragliche Mindestbandbreiten zusichert obwohl man definitiv weiß, dass man diese zu Stoßzeiten nicht liefern können wird, und man nicht im geringsten daran interessiert ist hier auch nur irgendwie Geld in die Hand zu nehmen um den Kunden die versprochene Leistung zu bieten.
Dabei ein absolut unfähiger Kundensupport, Hinhaltetaktik und schamlose Lügen seitens Vodafone.


pufferueberlauf schrieb:
*) das sollte sich bei VF allerdings relativ schnell ueberpruefen lassen ob es L2-BSA oder L3-BSA ist, leider halt erst nach dem Wechsel.
Aktuell kann man tatsächlich noch den L2- bzw. L3-Status online bei Vodafone prüfen:
https://dslshop.vodafone.de/eshop/business/enterprise-locator/index.html

Allerdings ist das leider auch kein Garant dafür, dass mit L2 dann alles rund läuft.

rezzler schrieb:
Wobei man von L3-BSA-Überlast schon länger nichts mehr gehört hat. Und der L2-BSA-Ausbau (um eben die ganzen Telekom-BNG-Standorte mit eigenen Fasern anzuschließen) zumindest hier in der Region eigentlich am Ende ist, zumindest hab ich da länger nichts mehr mit zu tun gehabt.
Das Vodafone-Forum ist leider voll mit solchen Fällen.
Und das ist sicher nur die Spitze des Eisbergs, da ja bei einem Kapazitätsengpass alle Vodafone-Kunden im Anschlussbereich betroffen sind.
Zumal sicher nur die wenigsten bei Bandbreitenproblemen technisch so versiert sind, eine L3-BSA-Überlast damit zu assoziieren.
 
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psychofaktory schrieb:
Aktuell kann man tatsächlich noch den L2- bzw. L3-Status online bei Vodafone prüfen:
Danke! Wird wohl im November abgeschaltet/umgeschaltet, schade ziemlich informativ. Jetzt weiss ich bei mir ist L3-BSA, was allerdings zu erwarten war, immerhin liegt hier VF-Kabel im Haus (und im Viertel) und 1000/50 wird darüber angeboten, nicht überraschend, dass die VSt. hier nicht per L2 angebunden wird
 
psychofaktory schrieb:
Das Vodafone-Forum ist leider voll mit solchen Fällen.
Ach ok. Ich hätte erwartet, das sich solche Fälle auch in "neutralen" Foren wie eben CB mal wiederfinden. Selbst bei OK.de war der letzte Fall davon lange her.
pufferueberlauf schrieb:
Danke! Wird wohl im November abgeschaltet/umgeschaltet, schade ziemlich informativ. Jetzt weiss ich bei mir ist L3-BSA, was allerdings zu erwarten war, immerhin liegt hier VF-Kabel im Haus (und im Viertel) und 1000/50 wird darüber angeboten, nicht überraschend, dass die VSt. hier nicht per L2 angebunden wird
Das finde ich persönlich schon überraschend. Die ersten Vodafone-L2-BSA-Aufträge bei mir waren 2019 und das in einer Großstadt, in der KDG auch gut vertreten ist. Natürlich war durch das KDG-Gf-Netz der Aufwand auch relativ gering... ;) Seitdem hat Vodafone hier teilweise riesigen Aufwand getrieben um selbst ländliche BNG-Standorte mit eigenen/angemieteten Fasern zu erschließen.
 
rezzler schrieb:
Ach ok. Ich hätte erwartet, das sich solche Fälle auch in "neutralen" Foren wie eben CB mal wiederfinden. Selbst bei OK.de war der letzte Fall davon lange her.
Naja, was sollte ein Anschlussinhaber mit einem derartigen Problem mit einem Thread z.B. hier im Forum erreichen können?
Klar dass man sich als betroffener da zuerst an den Provider wendet bzw. ggfs. an die Bundesnetzagentur.

Die Schwierigkeit ist wie gesagt in dem beschriebenen Fall ja außerdem, dass es für Laien schwierig ist den Fehler überhaupt an genau dieser Stelle zu erkennen.
Zumal seitens Vodafone alles ersteinmal auf Installations-/Konfigurationsfehler auf Kundenseite, defekte Router, oder die letzte Meile geschoben wird.

Was sicherlich helfen würde:
Wenn die Thematik in der Öffentlichkeit insgesamt mehr Aufmerksamkeit bekäme.
Denn das was Vodafone da abzieht kann definitiv als Betruf (und zwar im großen Stile) betrachtet werden!

Ich hatte die Computerbase-Redaktion auch schon mal auf den Sachverhalt aufmerksam gemacht und entsprechende Belege dafür eingereicht. Man ist aber leider nicht darauf eingegangen.
 
Kommt auf die Umgebung / Segment an. Je nach Auslastung und / oder Größe des jeweiligen Segments kann Kabelinternet (DOCSIS) einwandfrei funktionieren oder du wirst nur Probleme haben.

Ich würde mal schauen ob du mal in der Nachbarschaft rum fragen tust, aber bitte nur Poweruser / User mit „Ahnung“. Weil der 0815 DAU bestellt oft zB 1000 Mbit, surft aber nur etwas auf Socialmedia rum und schaut etwas Streaming. Die bekommen nicht mit ob von den 1000 Mbit nur 122 Mbit ankommen oder der Ping über 200 liegt.

Kabelinternet ist einfach verdammt komplex. Naja wobei DSL mit hochmodulierten Klingeldrähten auch nicht so ohne sein kann, besonders bei SVDSL (Supervectoring)…
 
Der TE hat keinen Kabelanschluss, es geht hier um DSL, entweder weiter bei der Telekom oder bei einem der Reseller/Mitbewerber, VF hat hier ein ziemlich günstiges Angebot gemacht (1&1 wäre ähnlich) und so geht es mehr um die Eignung von VF als DSL-ISP und weniger um VF als DOCSIS-ISP.
 
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