Von Ubuntu zu Manjaro

Peter_2498

Lieutenant
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Hallo,

ich bin schon seit ca. 1 Jahr bei Ubuntu(davor nutzte ich Win 10) und finde es echt gut. Bis jetzt habe ich keinen Grund zu Windows zurückzukehren. Ich will aber Manjaro mal ausprobieren, bin aber noch etwas skeptisch und hätte deswegen mal paar Fragen.

1.Ist Manjaro sehr wartungsaufwendig ? Im Internet lese ich immer wieder, dass man, wenn man Manjaro nutzen will, eventuell öfters mal was ausbügeln muss als bei Ubuntu. Bei Ubuntu hatte ich bisher noch nie Probleme, ich bin aber auch absolut kein poweruser. Ich hab da meine 3-4 Programme und das wars.
2. Mir gefällt diese Windows Optik von Manjaro nicht. Welche Manjaro-Version muss man nehmen, damit man so eine Apple-Optik einstellen kann ?
 
Installier Manjaro doch erstmal in eine VM.
Wieso direkt umsteigen, wenn alles passt?
 
Zuletzt bearbeitet:
1. Falls du genug Resourcen kannst, kann due Manjaro ja erstmal in ner VM testen
2. Du kannst eigentlich jeden Desktop auf jedes Linux packen. Meinst du mit "Apple Optik" Gnome? Dafür gibts ne fertige iso. sonst einfach über den Paketmanager nachinstallieren.
 
Peter_2498 schrieb:
Im Internet lese ich immer wieder, dass man, wenn man Manjaro nutzen will, eventuell öfters mal was ausbügeln muss als bei Ubuntu. Bei Ubuntu hatte ich bisher noch nie Probleme, ich bin aber auch absolut kein poweruser. Ich hab da meine 3-4 Programme und das wars.
Warum willst Du dann wechseln bzw. ausprobieren, wenn doch alles gut ist? Ob Manjaro aufwendiger ist würde ich jetzt so nicht sagen: Ist halt ein anderes Konzept (Rolling Release) mit anderer Architektur dahinter (Arch), also auch aktueller und eventuell etwas bug-anfälliger. Teste erstmal in einer VM.
Peter_2498 schrieb:
Mir gefällt diese Windows Optik von Manjaro nicht. Welche Manjaro-Version muss man nehmen, damit man so eine Apple-Optik einstellen kann ?
Von welcher Oberfläche (KDE, Gnome, was auch immer - Manjaro gibts in x Varianten) sprichst Du bzw. was nutzt Du bei Ubuntu? Grundsätzlich kannst Du aussuchen und einstellen wie immer Du das haben willst. Wir sind ja nicht bei Windows.
 
Zuletzt bearbeitet:
Peter_2498 schrieb:
1.Ist Manjaro sehr wartungsaufwendig ? Im Internet lese ich immer wieder, dass man, wenn man Manjaro nutzen will, eventuell öfters mal was ausbügeln muss als bei Ubuntu. Bei Ubuntu hatte ich bisher noch nie Probleme, ich bin aber auch absolut kein poweruser. Ich hab da meine 3-4 Programme und das wars.

Das ist doch viel zu pauschal. Kommt letztlich darauf an WAS und WIE du es verwendest. Es ist einfach auch ein Linux und kannst du alles anpassen wie du willst.

Peter_2498 schrieb:
2. Mir gefällt diese Windows Optik von Manjaro nicht. Welche Manjaro-Version muss man nehmen, damit man so eine Apple-Optik einstellen kann ?

Du kannst doch die Oberfläche frei auswählen.
Desktop-Umgebung: Xfce, KDE Plasma, Cinnamon, MATE, Gnome, LXDE, Fluxbox, Openbox, Enlightenment und Andere

Ich finde Manjaro eigentlich nur wegen der Rolling-Releases interessant.
 
Ich bin 2015 von Windows 19 auf Linux umgestiegen. Erst hatte ich für ein knappes Jahr Ubuntu und dann habe ich auch den Schritt auf Manjaro gewagt.
Ich kann nicht sagen, dass es großartig wartungsintensiv war. Das einzige Problem, was ich wirklich mal hatte, war als ich auf meinen aktuellen Ryzen umgestiegen bin, aber nicht dran gedacht hatte, dass der Kernel auch dazu passen muss ->startete nicht. Also nochmal kurz den alten Prozessor eingebaut, gebootet und den aktuellen Kernel installiert. CPU gewechselt und fuhr wieder normal hoch, ohne dass ich weiter was machen musste.

Sprich in 5 Jahren hatte ich einmal einen Fall, wo ich ein Problem hatte. Kann sein, dass ich da viel Glück hatte, aber ich hab zu Manjaro eigentlich recht grosses Vertrauen inzwischen.
 
Bei Arch-based Distributionen wie Manjaro ist es lediglich wichtig, die Updates regelmäßig durchzuführen. Wenn du über einen längeren Zeitraum nicht aktualisierst, wirst du früher oder später auf Fehlermeldungen in Form von Paket-Kollisionen und Abhängigkeitsproblemen stoßen. Davon abgesehen läuft so ein Arch-System genauso stabil wie ein Nicht-Rolling-Release (z.B. Ubuntu, Fedora).

Wenn du den Apple-Look möchtest, gehe auf gnome-look.org und lade dir die das GTK3-Theme McMojave und das Icon-Theme McMojave-circle herunter und installiere beides. Mehr musst du nicht tun.
 
Es macht keinen Sinn eine Distri nur wegen dem aussehen zu wechseln, da man verschiedene Oberflächen bei jeder Distri einfach nachinstallieren/austauschen kann.

Der Vorteil von Manjaro ist lediglich, dass es Rolling Release ist und man daher immer die aktuellste software hat und nicht wie bei ubuntu teilweise alte sachen. Bei ubuntu müsste man dann alle 2-4Jahre auf ein neues LTS umsteigen durch eine neuinstallation, weil beim upgrade meist was schief geht. Bei manjaro sollte sowas nicht passieren. Allerdings kann es passieren, dass durch Bleeding Edge doch mal ein Bug rein kommt und dann mal was kaputt geht.
 
Ich wechsel nicht auf Manjaro, wegen dem Aussehen, ich will es einfach mal ausprobieren(vielleicht ist es performanter oder es läuft noch besser). Natürlich bleibt Ubuntu auf dem Rechner, ist ja nur ein Test.

Vangart schrieb:
Wenn du den Apple-Look möchtest, gehe auf gnome-look.org und lade dir die das GTK3-Theme McMojave und das Icon-Theme McMojave-circle herunter und installiere beides. Mehr musst du nicht tun.

Muss man um diese GTK3-Themes zu installieren zwingend Gnome als Oberfläche wählen ?
 
honky-tonk schrieb:
Bis zu 5, bei einigen Ubuntu-Abkömmlingen 3.

Ich ziehe das Ubuntu-Modell vor, weil ich lieber alle paar Jahre mal das erhöhte Risiko eingehe, dass es kracht.

Bolli2 schrieb:
auch Linux Mint 19.3 hat alte Software
Klar, ist ja auch Ubuntu-basiert.
 
Finde dein Vorhaben gut, probier es doch einfach. Ich denke, du kannst mit Manjaro auch noch mehr über Linux lernen als mit Ubuntu.

Gerade gesehen: Acer bietet seine Renoir-Notebooks jetzt auch mit Linux ab Werk an. Für das gesparte Geld gibt es einen 8-Kern-APU statt eines 6-Kernes. Oder eine 512 GB-SSD (statt einer 256 GB mit Windows):
https://www.planet3dnow.de/cms/55209-weitere-renoir-notebooks-in-deutschland-gelistet/
 
Zuletzt bearbeitet:
kannst das auch von dem installer-usb-stick auf deinem Rechner booten, wenn du es mal nativ haben willst.

Ich fands endgeil, weil es noch fixer als Ubuntu ist. Dafür dann in der baseconfig ohne mein geliebtes apt....
Ergänzung ()

HaZweiOh schrieb:
Finde dein Vorhaben gut, probier es doch einfach. Ich denke, du kannst mit Manjaro auch noch mehr über Linux lernen als mit Ubuntu.

näh, das Ubuntuwiki ist für den Einstieg schon wesentlich geiler.
 
Peter_2498 schrieb:
Hallo,

ich bin schon seit ca. 1 Jahr bei Ubuntu(davor nutzte ich Win 10) und finde es echt gut. Bis jetzt habe ich keinen Grund zu Windows zurückzukehren. Ich will aber Manjaro mal ausprobieren, bin aber noch etwas skeptisch und hätte deswegen mal paar Fragen.

1.Ist Manjaro sehr wartungsaufwendig ? Im Internet lese ich immer wieder, dass man, wenn man Manjaro nutzen will, eventuell öfters mal was ausbügeln muss als bei Ubuntu. Bei Ubuntu hatte ich bisher noch nie Probleme, ich bin aber auch absolut kein poweruser. Ich hab da meine 3-4 Programme und das wars.
2. Mir gefällt diese Windows Optik von Manjaro nicht. Welche Manjaro-Version muss man nehmen, damit man so eine Apple-Optik einstellen kann ?

1. Imho ist es nicht wartungsintensiv. Ich nutze schon länger Manjaro KDE Plasma und bei mir gibt es keine Probleme. Erst recht dürftest du keine Probleme haben, wenn du wie du sagst, nur eine handvoll Programme nutzt. Probleme entstehen ja meist nur, wenn man anfängt herumzuexperimentieren und alles mögliche installiert und Einstellungen umstellt bzw. falsch stellt.
-> Stell dich aber schon mal darauf ein, dass du regelmäßig Updates machen musst, da Manjaro eine Rolling-Release-Distro ist. Das ist der Preis, wenn man Up-to-date sein möchte. Also alle 2 Wochen ca.

2. Mir wäre neu ,dass gnome eine Windows Optik hat? Was heißt denn für die Windows-Optik? Eigentlich ist gnome sehr nah an der Apple Optik dran (Leiste oben, icons, etc.) Dass man die 3 bunten Punkte bei den Fenstern hat, kann man auch einstellen, zumindest bei KDE.
 
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