Von Win 10 auf Win 11 updaten auf alter Hardware

EmmaL

Lieutenant
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Hallo,

ich habe einen alten PC der nicht mehr offiziell Windows 11 nicht mehr unterstützt. Ich müsste das also mit einem Bypass installieren. Das wäre auch alles kein Problem, wenn nicht dort eine menge Einstellungen in Programmen gemacht worden wären, die ich nach einem Clean-Install nicht mehr hinbekommen würde. Daher ist nun meine Frage, ob es eine Möglichkeit gibt, auch von Win 10 auf 11 zu Updaten, so dass die Einstellungen diverser Programme erhalten bleiben?

Danke für eure Hilfe.
 
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Das Inplace Update solle problemlos funktionieren. Einfach den Assistenten laden und einen USB-Stick erstellen:
https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows11

Dann das Setup vom USB starten

/Edit
Im Fall das ISO laden und mit Rufus die Reglementierungen für Windows 11 in den Einstellungen ausschalten. Damit bekommst du auch eine lokales Konto, sofern gewünscht.
 
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Ja und pfff da braucht es dann auch keinen Stick und keinen Assistenten. Iso herunterladen, bereitstellen, setup /product server.
 
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Beim Inplace Upgrade muss man drauf achten, dass die ISO in der gleichen Sprache heruntergeladen und installiert wird, wie die originäre Sprache des installierten und upzugradeten OS ist.
Wenn es nicht die gleiche Sprache ist, steht die Option "Daten und Apps behalten" nicht zur Verfügung.
.
 
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Volume Z schrieb:
setup /product server.
Gibt es nicht mehr mit 25H2....

Mit Rufus ein ISO machen und die Beschränkungen entfernen. Dann das setup starten.
 
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Wie "alt" ist der PC und welche Befehlsätze werden unterstützt?

Ich hatte letzte auch so ein Thema mit einem wirklich sehr alten PC.
Da war es auch nicht über Umwege möglich Win 11 zu installieren.
In dem Fall hat SSE4 gefehlt.

Es gibt halt eine Grenze beim Tricksen mit Win 11.
 
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EmmaL schrieb:
Daher ist nun meine Frage, ob es eine Möglichkeit gibt, auch von Win 10 auf 11 zu Updaten, so dass die Einstellungen diverser Programme erhalten bleiben?
1. Mit rufus einen Windows 11-Installationsstick erstellen und die Kompatibilitätsprüfungen deaktivieren.
2. Imagebackup des kompletten Systemdatenträgers durchführen (Ernsthaft! Andernfalls kein Mimimi später!)
3. Windows starten und auf dem Installationsstick die setup.exe ausführen.
4. Folge den Anweisungen, die Dich durch die Installation führen.

Das war es ganz kurz zusammen gefasst.

Funktioniert aktuell mit intel core-i-Prozessoren z. B. der 4. Generation.
Ob dies bei zukünftigen Windows 11-Versionen noch der Fall sein wird, kann niemand garantieren.
Microsoft setzt mind. die 8. Generation voraus, die Befehlssätze haben, die ältere nicht unterstützen.
Es kann also nicht auf Dauer garantiert werden, dass das das System so stabil funktioniert.
 
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1. BackUp ist das A und O. Hatte bei solchen Upgrade schon mehrfach nicht mehr bootende Systeme etc.
2. Windows 10 muss in 64Bit im UEFI Modus installiert sein -> kann der Rechner kein UEFI kein Upgrade möglich
3. FlyOOBE ist dafür gemacht ein laufendes Windows 10 auf 11 zu upgraden
-> https://github.com/builtbybel/Flyoobe
 
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Wozu? Was willst Du mit der Schnecke?

Unterhalb von 16 GB RAM und mit weniger als einer 4C-CPU ist Windows 11 keinesfalls empfehlenswert; schon mit 8 GB RAM und einer 2T-4C-CPU, wie ich in einem PC drin habe (Pentium Gold 5400T), wird es zur grafischen Ruckel-Zuckel-Schnecke. Wenn eine HDD statt SSD drinsteckt, kannst Du den Rechner nach dem Installieren gleich verschrotten.

Wenn man mit so einem PC noch ernsthaft arbeiten möchte, sollte man z.B. ein modernes Linux nehmen, dann geht das. Das braucht je nach Desktop-Environment so ca. 8-12 GB Speicherplatz, aber nicht über 40 GB wie Windows 11.
 
@mchawk777 Der Pentium Gold 5400T ist meines Wissens der kleinste Core-i-Abkömmling, der hochoffiziell Windows-11-tauglich ist (vielleicht gibt's für Masochisten auch noch einen passenden Dual-Core-Celeron). Ich habe so ein Ding in einem HP Mini mit 8 GB RAM und 256 GB SSD vor zwei Jahren mal zum Spottpreis als Leasingrückläufer erworben.

Mit Windows 11 und Office 2024 ruckelt sie sich allerdings ziemlich einen zurecht, weil der Pentium Gold nur 12 statt 24 Grafik-Execution-Units hat. Sprich: Es macht wirklich keinen Spaß, weil störenderweise wirklich jede Fenster-Animation ruckelt, egal ob Explorer-Fenster-Minimieren oder Office-Menü-Animation. Auch merkt man nach dem Einloggen die Belastung durch die "Telemetrie" oder Update-Installationen sehr deutlich. Außer für die klassische Sekretärin oder als Messrechner würde ich so ein Ding nicht für Microsofts Windows empfehlen.

Mit Debian-Linux und KDE-Plasma-Wayland (Dual-Boot) läuft die kleine Kiste aber am 4K-Bildschirm butterweich und mit flüssigen Animationen. Das Windows bleibt (vorerst) eher für Notfälle drauf.

Dein angesprochener Pentium Silver ist natürlich noch schlimmer, weil der nicht mal die Core-i-Architektur hat. Mag aber sein, dass die echten 4C bei den wenigen Watt gegenüber den 2C-4T des Pentium Gold mit 35 W gar nichtmal so sehr im Nachteil sind, zumal Intel ja bei der Atom-Architektur irgendwann mal die out-of-order-Architektur nachgerüstet hat.

Soviel also zum Thema "Alter PC" des TE. Wenn in dem angesprochenen "alten PC" aber eine DX11- (besser: DX12)-taugliche Grafikkarte, eine vernünftige SSD und genügend RAM stecken, und er mindestens 4 Threads parallel verarbeiten kann, mag das Experiment einen gewissen Erfolg haben. Die Sinnhaftigkeit ist aber auch dann ohne konkreten Anlass nicht unbedingt gegeben.
 
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Also bei mir hat der Install von 25H2 mittels product server flag im März diesen Jahres noch funktioniert. Die ISO hatte ich dabei frisch mit dem Microsoft Tool direkt bei MS geladen.
Konnte damit mein Thinkpad T540p problemlos auf Windows 11 hoch ziehen.
Da das Ding auch 16GB RAM hat läuft WIn11 nicht besser/schlechter als es Win10 vorher getan hat.
 
Am besten mit Rufus ein USB-Stick erstellen mit den Abwählen der Optionen:

1775443267093.png


Die Einstellungen kommen wenn du auf Stick erstellen gehst als abfrage.

Rufus Version 4.13

Danach dann ein Inplace Upgrade machen.
Achtung Stick erstellen mit der Windows Version machen die Aktuell ist.
Aktuell ist der Build 262.00.8117.

https://www.deskmodder.de/blog/2025/06/28/windows-11-25h2-26200-iso-esd-deutsch-english/
 
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Spock37 schrieb:
Der Pentium Gold 5400T ist meines Wissens der kleinste Core-i-Abkömmling, der hochoffiziell Windows-11-tauglich ist (vielleicht gibt's für Masochisten auch noch einen passenden Dual-Core-Celeron). Ich habe so ein Ding in einem HP Mini mit 8 GB RAM und 256 GB SSD vor zwei Jahren mal zum Spottpreis als Leasingrückläufer erworben
Hatte ich auch in einem Fujitsu Q958. Habe ich durch einen Core i3 9100 ersetzt, hat 4 Kerne, überfordert nicht die Kühlung und gibts bei Ebay günstig. Damit (und 16 GB RAM ) funktioniert Win11 ordentlich. Sollte doch bei dem HP auch möglich sein?
 
@puri Korrekt... einen ebenfalls gebrauchten 8100T von Kleinanzeigen habe ich inzwischen deswegen auch schon im Regal liegen. Der hat nicht die krüppelige 610-Grafik mit nur 12 EU, sondern die 630-Grafik mit 24 EU. Das macht für Microsoft offenbar den entscheidenden Unterschied.

Aber, wie gesagt: Mit Debian Trixie und Wayland in Kombination mit KDE/Plasma ist das gar nicht nötig. Die gesamte Oberfläche ist auch mit dem Pentium Gold 5400T in 4K-Auflösung mitsamt Animationen und Schatteneffekten flüssig ohne Geruckel -- wie man es ja nach all' den Hardware-Fortschritten der letzten 25 Jahre auch erwarten würde. Auch nicht nötig für Youtube (mehr als FullHD verwende ich schon aus Umweltschutzgründen normalerweise nicht). Nur, wenn man wirklich mit Microsoft's Windows 11 und Microsoft's Office was tun möchte.

Und meine Beispiele bezogen sich ja konkret auf die Bemerkung des TE eines "alten PC". Und das hat eben mit dieser riesigen 40 GB-Software (so groß war meine gesamte Seagate Barracuda ATA IV im Jahr 2002) namens "Windows 11" gewisse Grenzen, und zwar in Bezug auf Festplatte (keine HDD, Systempartition mindestens 80 GB), CPU (mindestens vier echte Kerne), Speicher (mindestens 8 GB, besser 12 oder 16) und Grafik (sollte DirectX-11-tauglich sein mit gewisser Rechenleistung). Wozu man das aber alles braucht, wenn das Betriebssystem doch im Grunde nicht mehr, sondern eher weniger kann, als Windows Vista aus dem Jahr 2006, was mit 20 GB auch schon unfassbar verfettet war (was ja den Markterfolg gekillt hat), ist mir nicht klar.
 
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SSD960 schrieb:
Gibt es nicht mehr mit 25H2....

Mit Rufus ein ISO machen und die Beschränkungen entfernen. Dann das setup starten.
Schau mal, bei dem Video macht der das auch noch mit 25H2 und den product server Befehlt


DHC schrieb:
Wie "alt" ist der PC und welche Befehlsätze werden unterstützt?

Ich hatte letzte auch so ein Thema mit einem wirklich sehr alten PC.
Da war es auch nicht über Umwege möglich Win 11 zu installieren.
In dem Fall hat SSE4 gefehlt.

Es gibt halt eine Grenze beim Tricksen mit Win 11.

Es ist ein i5 4460 und ich habe 16GB Ram. Das sollte doch passen, oder? Die CPU kann SSE4.2.
Volume Z schrieb:
Gibt es nicht mehr mit 25H2. :D

Schau mal im Link oben, der macht das Update noch so.
 
Tipps gibt’s hier genug, wie denn doch Windows 11 darauf läuft.

Ich würde trotzdem einen voll kompatiblen PC ins Spiel bringen oder den jetzigen PC auf Linux umzustellen.

Da es ein i5 4460 mit 16GB RAM ist, gehe ich von nur Bürotätigkeiten aus. Gebraucht (generalüberholt) gibts PCs um die 250 Euro die voll Windows 11 unterstützen.
 
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EmmaL schrieb:
Es ist ein i5 4460 und ich habe 16GB Ram. Das sollte doch passen, oder? Die CPU kann SSE4.2.
Ja, das sollte passen. Funktionieren wird es, aber wie lange, kann niemand sagen, denn Microsoft schmeißt gerne mal beim jährlichen Beta-Funktions-Upgrade die eine oder andere CPU-Generation raus.
 
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