Vorräte überwachen

halwe

Lt. Commander
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Hallo zusammen,
ich möchte gern mein Vorratsregal aus der Ferne überwachen, damit ich unterwegs weiß, was nachgekauft werden muss. Die Variante einer Überwachungskamera habe ich (nach Test) wegen Trägheit wieder verworfen. Nun habe ich die Idee, eins meiner alten Handys zu nehmen und jeden Tag zur gleichen Zeit ein Bild machen und in die Cloud stellen zu lassen. Kennt jemand eine passende Software dafür?

(Ich weiß, dass es hier auch eine Unterabteilung für Smartphones gibt, will es jedoch erst mal hier versuchen, da mir das Thema "Überwachung" hier besser aufgehoben scheint.)
 
Was unterscheidet denn die Überwachungskamera vom Smartphone? Was meinst du mit Trägheit? Kamera ins WLAN, 1x am Tag ein Bild machen lassen automatisch, in die Cloud laden und fertig? Natürlich könnte man auch bei Aufruf ein aktuelles Bild abrufen, sollte eigentlich komplett ohne Verzögerung gehen und man hat ein aktuelles Bild.

Verstehe ehrlich gesagt aber auch nicht ganz den Sinn und die Problematik.
 
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Wie viel basteln kannst/willst du? Ich würde wohl nen Raspberry+Webcam nehmen. Handyakku dauerhaft am Strom ist nicht so gut.
Oder du nimmst ein Handy mit Ladelimit. Mein A14 hat sich auf 80% beschränkt, als es ein paar Wochen am Router hing. Ich würde mir vermutlich eine App für die Fotos schreiben, aber das ist vielleicht nichts für dich. Da ist dann der Raspberry mit nem einfachen Script einfacher.
 
halwe schrieb:
ich möchte gern mein Vorratsregal aus der Ferne überwachen, damit ich unterwegs weiß, was nachgekauft werden muss
Wenn du dir nicht merken kannst, was an Vorräten da ist und du sowieso nur 1x täglich mit dem Handy ein Bild machen möchtest, wäre mein Vorschlag: morgens bevor du das Haus verlässt ein Foto mit dem Handy machen.
Nach einiger Zeit wirst du das in deine Routine eingearbeitet haben.
 
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halwe schrieb:
Die Variante einer Überwachungskamera habe ich (nach Test) wegen Trägheit wieder verworfen.
Wegen Trägheit? Von was? Von dir?

Ansonsten Kamera aufbauen, hinter/unter jeder Reihe von Sachen eingm QR Code aufstellen und Kamera zum Erkennen nutzen, sobald QR Code sichtbar ist musst bestellen.
 
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50 billige NFC Tags bekommst bei Amazon für 6-7€ (bei AliExpress noch günstiger).
Schreibst auf jeden ne Nummer drauf, die du zu nem Artikel zuordnest .. und weißt dadurch welche Artikel da sind und duch die IDs der Tags wie viele von den Artikeln da sind.

Einfach drauf geklebt und gut ist.
Könntest je nach Tag sogar das MHD mit abspeichern.
 
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Du könntest auch eine Asset Verwaltung ( zum Beispiel https://snipeitapp.com/ ) aufsetzen. Dort lassen sich E-Mail Benachrichtigungen für geringe Bestände generieren und bei Entnahme aus dem Regal könnte man einfach einen QR-Code scannen um die verbleibende Stückzahl zu aktualisieren.
 
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Ich denke du brauchst ein Warenwirtschaftssystem. Eingänge einbuchen und Entnahmen aussuchen. Dann hast du immer alles genau im System. Gelegentlich mal eine Inventur durchführen, wenn es doch mal zu ungebuchten Entnahmen gekommen ist.
 
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Blutomen schrieb:
ich würde da gleich den Barcode verwenden.
bibt doch bestimmt Apps mit denen man Vorratslisten erstellen kann und auch Produkte via Barcode im Bestand ändern kann.
Für Produkte die keinen haben, wie selbstgemachte Marmelade, könnte man eigene Codes kreieren.

Das ganze mit Kamera oder Fotos zu machen halte ich für umständlich.
Alternativ eine simple (ausgedruckte) Tabelle in der man die Produkte und den jeweiigen Bestand einträgt.
 
Ich empfehle das über ne Einkaufsliste App zu machen, wir nutzen Bring in der Familie, funzt ganz gut.
Du nimmst die letzte Packung Nudeln oder das vorletzte Ei aus dem Vorrat - Eintrag in die Liste.
Das macht man mit ein bisschen Übung schnell automatisch und weiß auch relativ gut wie dringend man etwas braucht.
 
DickPuschen schrieb:
Ich empfehle das über ne Einkaufsliste App zu machen, wir nutzen Bring in der Familie, funzt ganz gut.
Du nimmst die letzte Packung Nudeln oder das vorletzte Ei aus dem Vorrat - Eintrag in die Liste.
Das funktioniert vielleicht bei regelmäßig genutzten Gütern.

Wenn man sich aber einen Notvorrat (Bohnen, Thunfisch, Nüsse, ...) anlegt um damit auch mal bei 4 Tagen Stromausfall über die Runden zu kommen, wird es komplizierter.
Da musst du das MHD mit beachten und regelmäßig kontrollieren/rotieren. Oder eben mit erfassen und abspeichern.

S.a.M. schrieb:
ich würde da gleich den Barcode verwenden.
bibt doch bestimmt Apps mit denen man Vorratslisten erstellen kann und auch Produkte via Barcode im Bestand ändern kann.
Der Barcode beinhaltet leider nur die EAN und kein MHD. Ist somit nur teilweise geeignet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, man kann verschiedene Listen pflegen und zumindest bei Bring auch zusätzliche Infos zum Artikel vermerken. Da wäre das MHD doch kein Problem.
Ist auch die Frage, geht es um den "normalen" Vorrat oder um das Lager für Endzeitszenarien.
 
Danke für die vielen Rückmeldungen. Wie bei CB üblich, wurde das Thema von allen Seiten beleuchtet, leider zu Lasten der eigentlichen Fragestellung.
Also, von der Kamera kam ich weg, weil, wenn man keine dauerhafte Videoüberwachung will, die Kamera ja immer erst hochfahren muss. Und selbst ein altes Handy liefert mit dem Blitz im Dunkeln schärfere Aufnahmen als die Beleuchtung meiner alten Kameras.
Und nein, ich will für dieses Luxusproblem weder viel basteln noch viel in Hardware investieren. Eher geht es darum, dass die alten Handys / Kameras einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden.
Aber ja, es ist wohl eher eine Softwarefragestellung...
 
Am besten lässt sich das Vorhaben mit einer günstigen Webcam umsetzen.
Viele Modelle haben Akkubetrieb und lassen sich auf ein Intervall einstellen. Beispielsweise kann man einstellen, dass jede Stunde oder täglich ein Bild aufgenommen wird. Sie haben alle von Haus aus Webzugriff übers Handy.
Einige Modelle haben sogar Bewegungssensoren, die ein Bild auslösen, und die meisten haben auch eine Nachtsichtfunktion. Es müsste auch welche mit "Weckfunktion" geben den Akku zu schonen.
Es gibt unzählige Angebote im Preisbereich bis 100 €.
Von der Bildqualität müssten selbst die schlechtesten heutzutage dem Vorhaben gerecht werden.
Vor über 20 Jahren hab ich mal sowas ähnliches mit ner billigst Webcam gemacht für 30€!

Alte Handys halte ich dafür für suboptimal, da deren Akkus wahrscheinlich am Ende ihrer Lebensdauer sind. Außerdem haben die meisten Handykameras keine Nachtsichtfunktion, was in einem dunklen Vorratsraum wichtig sein dürfte. Die Kamera ist zudem eins der größten Energiefresser im Handy.

Einfach mal ChatGPT fragen mit zb dem Prompt. Der spuckt dann genügend Vorschläge aus:
Ich suche eine Webcam mit der ich einen Vorratsraum überwachen kann. Die Kamera sollte 1x täglich ein Bild machen das man per Handy abrufen kann. Eine "Weckfunktion" wäre zur Akkuschonung ideal. Die Kamera sollte am besten die geeignete Software dabeihaben oder Kompatibel zu einer kostenlosen Software sein die die Anforderungen erfüllt. Wichtig wären Akku und Nachtsicht da es im Raum manchmal auch zu dunkel ist.

 
Zuletzt bearbeitet:
Bei digitalen Bildern ist die "Bilder" Kamera von den technischen Fähigkeiten her immer auch eine Video-Kamera.

Wenn es bei dem Wunsch Bilder zu machen bleibt, gibt es einen Pi Zero W für 15 Euro und für den selben Kurs nochmal das Kamera-Modul.

Macht 30 Euro + SD Karte, wenn nicht direkt per W-LAN oder Bluetooth angebunden werden soll.

Für den Laien wahrscheinlich auch ein wenig Bastelei, aber deutlich weniger bei alternativen mit alter Hardware (Handy) welche auf einen anderen Anwendungsfall ausgelegt ist.

Vor allem vom Stromverbrauch ist das wahrscheinlich nahe am Optimum, ohne einen Ingenieur eine Spezielle Lösung entwickeln zu lassen.
 
Danke auch an samuel und Keylan. Aber ja, KI hatte ich schon konsultiert.
Doch wieder eine Webcam?
Die Kameras die ich kenne, haben entweder einen internen Speicher, müssten also für den gelegentlichen Zugriff ständig online und aufnahmebereit sein. Das vermeide ich. Kameras, die potentiell Bewohner filmen könnten, gehören bei deren Anwesenheit vom Strom getrennt. Eine Speicherung der Bilder bei einem Provider setzt bei den Kameras, die ich habe, ein Abo voraus. Und eine Speicherung im lokalen Netzwerk ist nur sinnvoll, wenn ich dieses nach außen öffne.
Und bei Vorräten geht es um feine Details, warum sollte eine Webcam ein besseres Bild machen als eine Handykamera (hohe Auflösung) mit Blitz?
Was allerdings für die WebCam spräche, wäre der Motorschwenk (breiter Blickwinkel).

Vom Batteriebetrieb bin ich inzwischen weg, evtl. würde ich eins meiner alten Handys nehmen, wo man die Batterie noch entfernen kann.

Wenn ich hier ein richtig großes Problem hätte (z. B. hochwertige Vorräte mit regelmäßigen Bestandsfehlern), dann wäre eine Investition in eine richtig gute Kamera sinnvoll. Ich möchte jedoch vor allem alte Hardware einer sinnvollen Nutzung zuführen. Letztlich lebt Smart Home von solchen Use Cases.

Apropos KI: Die empfahl, das mit dem "ein Bild pro Tag in die Cloud stellen" am besten per Tasker zu realisieren und hat mir direkt angeboten, ein Tasker Skript dafür zu erstellen. Nicht ganz eine fertige Lösung, wie ich sie erhoffte, aber es dürfte funktionieren.

Falls das funktioniert sehe ich hier noch einige ähnliche Use Cases..., alte Handys habe ich noch mehr.
 
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