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die (Single Ended) Vorverstärker-Ausgangsspannung verschiedener Modelle varieren von 0,5V bis zu 25V, manche sogar höher. Welche Vorteile bringt der höhere Pegel? Und was bedeutet das für Endstufen?
Ernsthaft 25V ? Nicht etwa 2,5? (Ungläubig: kannst du ein Beispiel nennen oder einen Link? )
Das bedeutet für Endstufen, dass deren Eingang normalerweise massiv übersteuert würde...
Das deine Endstufe einen Schaden davon trägt, wenn sie mit dem Pegel nicht klar kommt.
In der Theorie ein besseres SNR, aber das muss die Endstufe bezüglich der Eingangsbeschaltung auch ab können. Und der Verstärkungsfaktor ist in dem Fall auch ein völlig anderer. Die Endstufe ist dann ja eher ein Impedanzwandler, weniger Signalverstärker.
Unsymmetrischer Ausgangspegel ist da maximal 26Vs-s, was ~21,5dBu bzw. 9,2Veff entspricht.
Der Vorteil eines niedrigeren Verstärkungsfaktors ist prinzipiell bessere Signalqualität, z.B.: https://www.audiosciencereview.com/...hmark-ahb2-review-updated-measurements.50844/
Je nach Schaltung sind das keine allzu großen Unterschiede und würde in diesem Fall auch überhaupt nicht ins Gewicht fallen. Früher wären wesentlich geringe Line-Pegel üblich (z.B. 200mV) als heute und Verstärker hatten höhere Eingangsempfindlichkeiten (höhere Verstärkungsfaktoren).
Ein unsymmetrisches Signal mit bei höherem Pegel natürlich auch weniger störempfindlich.
Wenn du jetzt beispielsweise 100W Ausgangsleistung für deine Lautsprecher mit 8 Ohm Impedanz brauchst, muss die Ausgangsspannug der Endstufe sqrt(100x8)=20V betragen. Bei 200mV Eingangspegel wäre der benötigte Verstärkungsfaktor also 100 bzw. 40dB, bei einem Line-Pegel von 2V nur 10 bzw. 20dB.
Viele Geräte bieten einstellbare Ausgangspegel an, mein RME kann beispielsweise zwischen 4 und 24dBu Ausgangspegel (symmetrisch) eingestellt werden.
Im Kfz Bereich bedeutete eine höhere Line Spannung mehr Resistenz gegen Störgeräusche....die gute alte Zeit
Zumindest war eine Headunit mit 4 oder mehr V Pre-Out was besonderes und meistens nur den Topmodellen vorbehalten
VG
Vielen Dank. Hoffentlich konnte ich Deine Aufkläring korrekt begreifen.
Du meinst, mit diesem größeren Ausgangspegel (26 Vpp) kann der Endstufe-Verstärkungsfaktor reduziert werden? Allerdings soweit ich weiß sind Endstufen nicht einstellbar. Und kann die Endstufe diesen hohen Pegel überhaupt vertragen?
Noch eine Unklarheit: entspricht 26 Vpp ±13V oder 0 bis 26V?