VPN nutzen auf Android

Ensinger

Lt. Junior Grade
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Sep. 2013
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409
Hallo,

ich hab mir eine VPN App aufs Handy geladen, die ich gerne immer aktiv hätte.
Der Anbieter wirbt damit, dass im Hintergrund automatisch der Killswitch aktiviert ist.
Wenn die Verbindung abbricht wird dann anscheinend automatisch die Internetverbindung blockiert.

Finde ich gut soweit!

Wenn ich das Tablet aber neustarte, dann muss ich die VPN App wieder manuell starten.
Finde ich blöd! Weil bis das soweit ist können diverse Apps ja schon wieder irgendwas ohne VPN Schutz gesendet haben.

In den Android Einstellungen gibt es unter VPN den Punkt "Verbindungen ohne VPN blockieren".
Das wäre genau das was ich brauche. Allerdings unterstützt die VPN App den Punkt nicht.

Gibt es andere Möglichkeiten das zu vermeiden?

Danke
 
Zuletzt bearbeitet:
kannst du die app nicht einfach beim namen nennen?

Ensinger schrieb:
Weil bis das soweit ist können diverse Apps ja schon wieder irgendwas ohne VPN Schutz gesendet haben.
hier hilft die aluhut-schutzhülle fürs phone
 
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Ob die App mit oder ohne VPN was senden duerfte doch voellig egal sein.
Wenn sie z.B. den Standort ungefragt vom GPS ziehen und melden ist VPN nutzlos.
Selbiges gilt fuer abfliessende Surfvorlieben im Browser, Kontakte und restlichen Krams. ;)
 
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Achso ja, der VPN Anbieter inkl. App ist Cyberghost.
Also eigentlich einer der großen.

Habe gerade gesehen, dass bei NordVPN, ExpressVPN etc. die Einstellung über Android kein Problem ist. Dann kündige ich wohl einfach bei Cyberghost und nehm nen Anbieter der das unterstützt
 
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mit root-zugriff kannst du eine firewall installieren, die genau das verhindert. Beispielweise AFWall+. Da kannst du auch pro app andere einstellungen verwenden.
 
BFF schrieb:
Ob die App mit oder ohne VPN was senden duerfte doch voellig egal sein.
Wenn sie z.B. den Standort ungefragt vom GPS ziehen und melden ist VPN nutzlos.
Selbiges gilt fuer abfliessende Surfvorlieben im Browser, Kontakte und restlichen Krams. ;)
nicht ganz.
wenn es um standort verschleierung geht hast du recht (nur mit Smartphone und gps) wenn es um "überbrücken" unsichrer zugangspunkte geht ist vpn richtig.
Aber Danke für den Tipp ich werde nun GPS ausschalten wenn ich es nicht explizit nutze.

Vpn App zum empfehlen: OpenVPN für Android in verbindung mit eigenem Sever/Dienst.
 
Dann mach auch Daten ueber Provider aus. @Ichtiander
Die Erkennung des Standortes ist nicht IP-Basiert und ist ganz passabel per "Funkturm". ;)

BFF
 
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Würde mir zwei Mal überlegen kommerzielle VPN Anbieter zu nutzen. Entweder sie kooperieren mit den Behörden oder sitzen in einem Land ohne Rechtssysteme, ergo können sie alles mit deinen Daten machen...
 
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aber aber $Anbieter wirbt doch mit Schutz der Privatsphäre, Datenschutz und alles wird ganz toll und heile Welt und Blümchenwiese wenn ich nur ein VPN verwende mimimi

Solange ein Großteil der Anwender blind irgendwelche Marketingversprechen blind glaubt sprießen die Anbieter wie Pilze aus dem Boden und oft genug unterstützen diese Anbieter nur IPv4 aber kein IPv6 oder gleich beide Protokolle...

Standorterkennung geht per GPS oder grob per Funkzelle. Solange du den jeweiligen Apps aber nicht die Berechtigung gibst für die Standortfreigabe dann sehen die nix.
Vermeintlich unsichere Zugangspunkte sprich öffentliche WLANs? Viele Gastnetze sind so konzipiert, dass zwar zig Teilnehmer in diesem Netz sind aber nicht untereinander kommunizieren dürfen. Ansonsten sichere Verbindungen nutzen. HTTPS anstatt HTTP, Mailabruf & -versand kann ebenfalls per TLS genutzt werden, etc.

Wenn du dem Anbieter des Netzwerks nicht vertraust dann kann VPN eine Lösung sein aber das setzt voraus, dass du $Drittunternehmen in $Drittland mehr vertraust keinen Schindluder mit deinen Daten zu machen als dem lokalen Anbieter. Zweiter Use-Case wäre wenn du etwas machen möchtest was der Anbieter des Netzwerkes nicht möchte und damit umgehst du dessen Nutzungsvereinbarungen.
Viele vergessen hier nur zu gerne, dass sie nur Gast in so einem Netz sind.

Ergo: Misstraust du einem Zugangsanbieter solltest du auch einem VPN-Anbieter misstrauen, ergo eigenen VPN-Server betreiben.
 
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Tablet ohne SIM Karte oder irgendeine Funkverbindung.
Mir gehts nur darum, dass nicht im Uni Eduroam oder anderen öffentlichen Netzwerken mein Nutzerverhalten etc. mitgeschnitten werden kann.

Dachte da reicht so ein normaler VPN aus
Bin aber auch nicht in der Materie drin
 
Und ich dachte, die uninetze sind verschlüsselt.
beachte auch das VPN Anbieter im eigenen Sinn „man in the middle“ sind und deine Daten an dritte weitergeben können und dafür Kohle kassieren
 
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Es hätte auch ein Blick in die Privacy Policy von eduroam gereicht um zu erkennen, dass dort nicht dein Surfverhalten getrackt und vor allem nicht ausgewertet wird... https://www.eduroam.org/privacy/
Manche überschätzen hier einfach massivst das Interesse an ihrer Person und keine Uni hat drölfzig Proxy/Firewall/Security Admins die den ganzen lieben langen Tag auf irgendwelche Logs starren...
 
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Moin,

Alternative 1
Softwareseitig:
Netguard (Firewall und VPN Adblock bzw. Tunnel)
https://android.gadgethacks.com/how...-blocking-feature-your-android-phone-0176386/

Alternative 2
Hardwareseitig:
Raspi mit PiHole und OpenVPN
https://www.kuketz-blog.de/pivpn-raspberry-pi-mit-openvpn-raspberry-pi-teil3/

Netguard nutze ich selber schon seit Jahren ohne Probleme, da bleibt auch die VPN Verbindung bzw. das Filtering erhalten permanent.
Der Pie ist eh die Wollmilchsau schlechthin, muss man aber mal ca 60-100 Euro investieren. Dafür ist dann das ganze Heim-Netzwerk Werbefrei, und du kannst ihn siehe oben so konfigurieren, dass du extern über den Pie per VPN tunnelst, also das was du machen willst wenn ich richtig verstanden habe.

Theoretisch kannst du dir auch nen kleinen eigenen VPN Server aufm Rechner aufbauen und wenn du zur Uni fährst startest alles damit du von ausserhalb darauf zugreifen kannst. Pie kann halt immer anbleiben.

vg Chris
 
chrigu schrieb:
Und ich dachte, die uninetze sind verschlüsselt.

Was tut das zur Sache? Die Daten die übertragen werden sind ja unter Umständen wieder unverschlüsselt. Er hat mit seinem Punkt schon recht - für sowas ist VPN geeignet. Sei es nun Eduroam oder Hotel-WLAN.
 
Kann jemand was zu Netguard vs Blokada sagen?

PiHole und OVPN - ja es geht, aber es zieht a) akku und b) ist die Performance auf den Upload gedeckelt c) die Latenzen sind auch eher ungeil... wenn eher Wireguard....
 
@gaym0r Die Daten sind ab dem Moment wo sie den VPN-Server des Anbieters verlassen ja auch wieder unverschlüsselt womit man wieder an dem Punkt ist: Vertraut man wirklich einem VPN-Anbieter mehr als dem lokalen Anbieter? Wenn es um schützenswerte Daten geht muss es eine Ende-zu-Ende Verschlüsselung geben. Bietet mir mein Kommunikationspartner dies nicht muss ich abwägen ob ich das Risiko eingehe und trotzdem mit ihm kommuniziere oder ob es sein lasse. Die Daten nur für einen Teil der Strecke zu verschlüsseln ist nicht zielführend.
 
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Naja, wem vertraut man eher, NordVPN mit Sitz in Panama oder einer deutschen Hochschule?
DFFVB schrieb:
Blokada ist ein lokaler VPN-Server. Der Datenverkehr geht also noch innerhalb des Telefons durch das VPN. Verlassen die Daten den VPN-Server, gehen sie wie sonst auch ins Internet. Blokada blockiert bei der Durchleitung alles mögliche, in erster Linie Werbung. Edit: Als lokaler VPN eben systemweit also auch Daten der Apps gehen da durch.
 
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Wilhelm14 schrieb:

a) ist das so nicht (mehr) richtig, sie bieten auch einen eigenen Dienst an (nutze ich nicht) b) war die Frage zu kurz: Ich meinte in Bezug auf Werbung blocken. Blokada finde ich gut, aber sie blokcen teils etwas zu viel. Akku hält länger. Netguard hatte ich nach mehreren Anläufen deinstalliert... weiß aber nicht mehr warum
 
Ja, habe ich immer drüber weg geblickt. Für 5 EUR im Monat oder so kann man auch einem VPN vom Anbieter beitreten, damit der Ausgangspunkt ins Internet nicht auf dem Telefon ist. Netguard nimmt an der Stelle auch Geld. Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht mehr, warum ich Netguard deinstalliert habe. Ich meine wegen Akku und weil es sich immer wichtig-popichtig gemeldet hat.
PS: Meine Ausführungen gelten nicht unbedingt dir, du scheinst die Sache zu verstehen, sondern eher dem TE.
 
Wenn es sicher sein soll, dann hilft nur die Lösung über OpenVPN oder eben einem anderen VPN Server Client, den man sich irgendwo ins private Heimnetz integriert.

Im Heimnetz selber sollte man dann auch die DNS Servereinstellungen ändern. Nicht in allen Routern lässt sich der Standard Gateway / DNS ändern (auf den Pie z.B.), das wäre der erste Schritt. Oder man konfiguriert alle Heimgeräte händisch um (IP vom z.B. Pie als DNS im z.B. Handy ändern).
Die DNS Server Alternative sollte dann nicht unbedingt die 8.8.8.8. sein (Google DNS Service), sondern lieber die 1.1.1.1 (Cloudflare).
https://www.cloudflare.com/learning/dns/what-is-1.1.1.1/

Netguard kann man im übrigen so konfigurieren, dass auf privates VPN (pie, der am DSL Router hängt) zugegriffen wird. Dafür muss man jedoch wie immer seinen Router für aussen zugänglich machen (das hat auch Gefahren, weshalb ich es nicht mache). Das kann etwas tricky sein und auch nicht alle Router können mit den wechselnden extern zugeteilten IPs vom Provider umgehen (gibts aber workarounds).
Akku Drain merke ich bei mir keinen, und die Features gehen auch nur mit der Version glaube 2.26 (siehe Link weiter oben). NICHT die Store Variante, hier hat Google Druck gemacht, dann wurde eine light Version erlaubt.

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vg Chris
 
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