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Unter anderem. AMD bietet halt immer wieder teils auch unnötige Angriffsfläche, weil die Firma eben zwischen 2008 bis 2017 quasi „nicht existent“ war.eastcoast_pete schrieb:Und auch deshalb hat (in meiner Lesart) @DevPandi auch gemeint , daß AMD sich hier entsprechend anpassen sollte (im Sinn von grow up already).
Intel hat mir Core 2 und später dann durch AMDs Fehlversuch mit Bulldozer eine sehr komfortable Position gehabt. Für AMD war das allerdings „nachteilig“ und die Auswirkungen davon sind ja bis heute spürbar. Wann hat AMD jetzt erkannt, dass sie „auch“ Softwarefirma sein müssen?
AMD hat seit 2008 sehr viel Know-How auf Software-Ebene verloren und sehr viele auch schweifen lassen. Als „Underdog“ mit einem Marktanteil X <= 25 % kann man sowas auch machen. Jetzt allerdings nicht mehr.
Man stelle sich wirklich mal vor, AMD hätte 2006/2006 FireStream von Radeon wirklich weiter Verfolgt und die Ressourcen auch für Kooperationen und Unterstützungen aufwenden können.
Genauso jetzt, viele Sicherheitslücken, die aktuell bei AMD gefunden werden, hätte gäbe es so „nicht“, weil die früher gefunden worden wären, da AMD wichtiger gewesen wäre. Genauso hätte AMD die eigene Sicherheitsabteilung besser aufbauen müssen.
Was jetzt passiert ist auf der einen Seite, weil Intel AMD nun deutlich ernster nimmt - gutes Zeichen - auf der anderen Seite zeigt es allerdings immer noch AMDs Schwächen und da muss AMD ran, wenn sie langfristig nun bestehen wollen.
Gute Hardware alleine reicht nicht. Es muss auch der Software-Stack passen. Und ebenso muss AMD gerade beim Marketing sowie Kundenkommunikation echt zulegen. So Faux Pas wie zu letzt mit Treiber und RDNA3, genauso FSR4 sind nicht gut. Das bleibt hängen.