(VR-) Gaming-PC mit AMD Vega

eSemmel

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#1
Hallo zusammen.

1. Was ist der Verwendungszweck?
In erster Linie VR-Gaming, aber auch allgemein PC-Gaming und ein bisschen Rendering.

1.1 Falls Spiele: Welche Spiele genau? Welche Auflösung? Hohe/mittlere/niedrige Qualität?
VRChat. :D Beim Rest überlege ich noch. Wichtig wäre mir vor allem, dass gängige VR-Spiele flüssig laufen. Auflösung VR-angemessen.

1.2 Falls Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD: Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?
Hobby. Blender.

1.3 Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, mehrere Monitore, ein besonders leiser PC, …)?
Sollte gut für die HTC Vive geeignet sein. Die Geräuschentwicklung sollte nicht übertrieben laut sein, da ich mit VR-Brille aber sowieso mit Kopfhörer unterwegs bin, sehe ich das aber nicht so kritisch. Ich habe auch noch einen Freesync-Monitor, deshalb ist eine AMD-Grafikkarte erwünscht.

2. Ist noch ein alter PC vorhanden?
Ja, dieses Ding. HP Pavilion. Würde ich aber wahrscheinlich als Office-PC weiter nutzen wollen, da er als Fertig-PC mit knapp bemessenem Gehäuse etwas fitzelig zum Aufrüsten wäre.
  • Prozessor (CPU): Intel Core i5-6400
  • Arbeitsspeicher (RAM): 8 GB
  • Mainboard: Odense
  • Netzteil: Internes 180-W-uATX-Netzteil, Energy Star 6.0
  • Gehäuse: Standard von HP Pavilion (Siehe Link)
  • Grafikkarte: Hybrid: Integrierte Intel HD Graphics & AMD Radeon R5 330
  • HDD / SSD: 1TB / 125 GB

3. Wieviel Geld bist du bereit auszugeben?
Meine Zusammenstellung kostet mich derzeit (ohne Betriebssystem und ohne Zusammenbau) um die 1400 Euro. Wäre auch bereit nochmal 100 draufzulegen, falls bestimmte Komponenten deutlich besser für meine Zwecke geeignet sind.

4. Was ist die geplante Nutzungszeit (in Jahren)?
3-4

5. Bis zu welchem Zeitpunkt soll gekauft werden?
1-2 Wochen.

6. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen?
Ich würde den Service von Mindfactory für 99 Euro in Anspruch nehmen.

Gaming-PCs sind ja bereits zuhauf in diesem Forum vertreten, allerdings fast immer nur im Zusammenhang mit NVidia-Karten. Da ich den PC nicht nur mit HMD, sondern ab und an auch mit meinem normalen Freesync-Monitor nutzen möchte, habe ich mal auf Basis der 1600 Euro Variante eurer Empfehlung für den Idealen Gaming PC etwas zusammengestellt und bitte um euren Rat, ob das auch so stimmig ist, sprich: Passen die empfohlenen Komponenten auch zu einer AMD Vega 56? Beim Netzteil habe ich etwas abgespeckt, da ich hier ebenfalls oft die Empfehlung gelesen habe, nicht zu viel Leistung zu nehmen, wenn sie nicht unbedingt gebraucht wird. Diverse Online-Konfiguratoren sind mit 550 W noch einverstanden, allerdings gibt es dort auch selten alles von meiner Wunschliste. Wie seht ihr das?

Konkret denke ich an folgende Liste:

1 MSI Z370 PC Pro (7B49-001R)
1 Intel Core i7-8700, 6x 3.20GHz, boxed (BX80684I78700)
1 G.Skill Aegis DIMM Kit 16GB, DDR4-3000, CL16-18-18-38 (F4-3000C16D-16GISB)
1 PowerColor Radeon RX Vega 56 Red Dragon, 8GB HBM2, 2x HDMI, 2x DP (AXRX VEGA 56 8GBHBM2-2D2HD/OC)
1 Samsung SSD 860 EVO 500GB, SATA (MZ-76E500B/EU / MZ-76E500E)
1 Seagate BarraCuda Compute 2TB, 3.5", 64MB, SATA 6Gb/s (ST2000DM006)
1 LG Electronics BH16NS55 schwarz, SATA, retail (BH16NS55.AUAR10B)
1 Sharkoon M25 Silent PCGH Edition, schallgedämmt
1 Seasonic Focus Plus Gold 550W ATX 2.4 (SSR-550FX)

Benötige ich einen besseren CPU-Kühler und/oder zusätzliche Lüfter?

VR-Brille:
1 HTC Vive (99HAHZ0xx-00)
1 HTC Vive Deluxe Audio Strap (99HAMR002-00)
 
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#2
Das mit dem Netzteil ist so ne regionale Geschichte.

In den USA hauen die sich in low end Rechner 800w billignetzteile rein.

Auf cb darfst du nix kaufen, was mehr Watt liefert als gpu + CPU tdp.

Die Wahrheit ist: statt vielen Watt zuerst hochwertig kaufen. Und je nach Hardware auch mal Netzteile mit ordentlich Power kaufen.
Netzteile verbrauchen nicht mehr, weil sie mehr Strom liefern können - die ziehen nur so viel, wie sie brauchen + Verluste ("Effizienz").

Und Effizienz ist hier immer das Thema, wieso man möglichst kleine Netzteile kaufen soll - die laufen bei volllast dann nämlich näher am "optimalen Bereich". Was aber viele ignorieren, ist, dass die Verluste durch geringere Effizienz abhängig von der auslastung vernachlässigbar klein sind.

Was bleibt, ist ein zu kleines Netzteil zum aufrüsten, höhere Temperatur durch künstlich hohe auslastung / mehr Lautstärke und ggf. Reduzierte Lebensdauer.

Lange Rede kurzer Sinn: für eine vega56 kann man ruhig ein 650w Netzteil anschaffen.

Wehe man übertaktet mal oder kauft sich ne CPU mit mehr als 4 kernen.

Und da sind wir gleich beim nächsten Thema:

Man kauft von Intel nur den 8700k, und dann auch nur, wenn man den übertaktet.
Ein 8700 ohne k "k"ann nix. Der einzige Vorteil von Intel ist der Takt, und den lässt man damit liegen, nimmt aber alle Einschränkungen mit, die das Intel ökosystem mitbringt.

Also entweder 8700k oder ein ryzen 2700x
 
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#3
In den USA ist denen auch die Effizienz total egal, strom kost da viel weniger wie hier, die haben ja auch je nach region gerne mal 24/7 die Klima laufen.

Was Energie Effizienz angeht sollte man sich niemals an den USA Usern orientieren. Laut denen brauchst eh für ne Nvdia 1030 nen 700W Netzteil.
 

Agit4869

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#4
Wie weit kann man den ryzen 2700x eigentlich übertakten bis er an der grenze ist?
Kommt man dann überhaupt an den 8700k dran? Also das der abstand nicht so groß ist
 
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#5
Solide Zusammenstellung. Für VR Chat reicht das dicke:D wo liegst Du da preislich ? Reizt Du dein Budget damit aus ? Aus eigener Erfahrung kann ich die Oculus CV1 empfehlen. Funktioniert super out-of-the-box und ist günstiger als die HTC Vive. Beide Systeme sind aber gut und am Ende ist es Geschmackssache und eine Frage des Geldes.

Gruß
Holzinternet

EDIT:

Vielleicht wäre das noch eine Überlegung wert:

https://geizhals.de/gigabyte-radeon-rx-vega-64-gaming-oc-8g-gv-rxvega64gaming-oc-8gd-a1735144.html

Ist 60 Euro teurer, hat aber mehr Dampf. Genau das richtige wenn es um VR geht. Immer mehr PS haben als brauchen.
 
Zuletzt bearbeitet: (Beispiel eingefügt)

eSemmel

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#6
Lange Rede kurzer Sinn: für eine vega56 kann man ruhig ein 650w Netzteil anschaffen.

Wehe man übertaktet mal oder kauft sich ne CPU mit mehr als 4 kernen.

Und da sind wir gleich beim nächsten Thema:

Man kauft von Intel nur den 8700k, und dann auch nur, wenn man den übertaktet.
Ein 8700 ohne k "k"ann nix. Der einzige Vorteil von Intel ist der Takt, und den lässt man damit liegen, nimmt aber alle Einschränkungen mit, die das Intel ökosystem mitbringt.

Also entweder 8700k oder ein ryzen 2700x
Vielen Dank schon mal für die schnelle Antwort. Dann eben doch das größere Netzteil.

Allerdings frage ich mich, wieso der Intel 8700 ohne K in der Empfehlung steht, wenn die Übertaktung fast schon ein "Muss" ist? Zu den 40 Euro Aufpreis für das K brauche ich dann ja auf jeden Fall noch einen CPU-Kühler, da in der Box keiner enthalten ist, richtig?

Solide Zusammenstellung. Für VR Chat reicht das dicke:D wo liegst Du da preislich ? Reizt Du dein Budget damit aus ? Aus eigener Erfahrung kann ich die Oculus CV1 empfehlen. Funktioniert super out-of-the-box und ist günstiger als die HTC Vive. Beide Systeme sind aber gut und am Ende ist es Geschmackssache und eine Frage des Geldes.

Gruß
Holzinternet

EDIT:

Vielleicht wäre das noch eine Überlegung wert:

https://geizhals.de/gigabyte-radeon-rx-vega-64-gaming-oc-8g-gv-rxvega64gaming-oc-8gd-a1735144.html

Ist 60 Euro teurer, hat aber mehr Dampf. Genau das richtige wenn es um VR geht. Immer mehr PS haben als brauchen.
Vielen Dank für deine Einschätzung.

Habe gehört, die Vive soll für Brillenträger angenehmer sein und hat u. A. besseres räumliches Tracking. Kommt mir auch von der Peripherie einfach stimmiger vor. Wenn dann die neuen Controller rauskommen, ist auch die Haptik noch mal besser. Also, Vive soll es für mich auf jeden Fall sein. Für den PC habe ich, wie gesagt, an ein Budget von 1400 bis 1500 Euro (plus Windows, plus Zusammenbau) gedacht.

Ja, bei der Grafikkarte schwanke ich noch. Die 64 zieht auch nochmal mehr Strom.
 
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#7
Ja die 64 braucht mehr Saft aber bei dem Netzteil... es ist Hobby und mehr Leistung ist immer gut. Zum Brillen tragen, ich habe auch eine und die passt super unter die Rift. Da gibts keine Probleme. Mit den neuen Controllern meinst Du die Nuckle Controller von Steam ? Ja die machen nen tollen Eindruck. Darauf bin ich auch gespannt. Oculus wird etwas in der Richtung bringen. Lassen wir uns überraschen.

Egal was Du machst, viel Spaß damit und teste mal die ein oder andere VR Anwendung. Ist ne tolle Erfahrung.

Gruß
Holzinternet
 

Hopsekäse

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#8
Beim Netzteil reichen auch 550W.
Mit 8700K unter maximaler AVX512-Folter-Last werden vom ganzen System so ca. 190W gezogen, bei normaler Vollast ca. 140W. Da sind auch Festplatte, Lüfter etc. mit drin.
Eine Red Dragon 56 nimmt je nach Bios-Variante ca. 230-260W. Rechne es dir selbst aus...
Du hast auch mit dem 550er 100W, normal sogar eher 150W Spielraum... und da sind schon mehr als 4 Kerne und sogar ziemlich hoch taktende mit drin... Die Watt-Werte sind so von CB gemessen.
Das mit der Auslastung ist auch eher Unsinn. Es stimmt zwar, dass die Effizienzverbesserung durch unterschiedliche Auslastungen ziemlich vernachlässigbar, aber gerade Volllast oder sehr nah dran sind nicht so effizient. Nach Spezifikation ist der Optimalbereich 50% (da will zumindest die Spezifikation die höchsten Effizienz-Werte sehen). Der Bereich zieht sich bei guten Netzteilen aber auf annähernd selbem Niveau bis relativ hoch hin, fällt dann aber gegen 100% idR wieder ein Stück ab. Meine Faustregel sieht meist vor, dass die übliche Volllast so bei 80-85% der Nennleistung liegen sollte.
650W würde ich nur anraten, wenn du stark übertakten oder doch eine V64+normal übertakten willst.

Das mit dem 8700(K) ist auch Käse. Man muss nicht übertakten. Der 8700 ist fast genau so schnell wie der 8700K. Der 8700 hat zwar einen deutlich geringeren Basistakt, allerdings liegt der auch quasi nie an. Im Turbo auf 1-4 Kernen unterscheiden sich die CPUs nur um 100Mhz, im 6-Kern-Turbo gar nicht. Man lässt die Möglichkeit liegen, selbst zu übertakten. Das will aber nicht jeder. Die Leistung ist ansonsten quasi gleich. Siehe hier:
https://www.computerbase.de/2017-11/intel-core-i7-8700-i5-8600k-test-auto-oc-ddr4/
 

pupsi11

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#9
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#11
ich würde vorschlagen, du liest meinen beitrag nochmal komplett ;)

Das mit dem 8700(K) ist auch Käse. Man muss nicht übertakten. Der 8700 ist fast genau so schnell wie der 8700K.
sicher muss man nicht übertakten - aber wenn uns die vergangenheit eines gelehrt hat, dann ist es der umstand, dass man für eine intel plattform immer die größte unlocked cpu kaufen sollte, weil sich hinterher in keinem vernünftigen rahmen daran etwas ändern lässt, weil intel die plattformen mit jeder cpu generation erneuert. intel kreiert dadurch für jede cpu generation ein eigenes begrenztes öko-system an boards und dazugehörigen cpus.

anfang 2017 hat ein gebrauchter i7 3770k auf ebay noch über 200€ gekostet - zugehöriges gutes z77 board gebraucht >120€. von wegen mal eben "günstig" nen i5 gegen nen i7 tauschen. mittlerweile ist der krempel so veraltet, dass die preise unter 200€ gerutscht sind - aber das ist immernoch absoluter wahnsinn, wenn man das mal mit ryzen vergleicht - da bekommt man nämlich für das geld, was ein 3770k jetzt gebraucht kostet einen neuen r5 1600.

oder jemand der bei kaby lake zu klein eingekauft hat und denkt er bekommt jetzt günstig nen gebrauchten 7700k - pustekuchen. 200-250€ muss man für das teil heute noch hinlegen.

wer sich intel kauft, muss sich im klaren darüber sein, dass das im prinzip ne "intel konsole" ist. cpu und board bleiben so lange drin, bis das ding entsorgt werden muss. ist board oder cpu fällig (zu langsam, defekt, was auch immer) heißts direkt: neue plattform kaufen - und da geht der zirkus wieder von vorne los.

der hauptunterschied zwischen ryzen+ und coffeelake ist der takt - und der ist mit dem 8700 non-k einfach nicht so groß. wenn man hier schon zu intel greift, dann doch auch bitte der prozessor, mit dem man möglichst viel rausholen kann. ansonsten hat man hier gerade so 30€ gespart, dafür dass man nach wie vor nur wärmeleitpaste unter dem heatspreader hat, trotzdem ein z board für schnellen ram kauft, trotzdem nen cpu kühler kaufen muss und trotzdem in zukunft nicht aufrüsten kann.
 

eSemmel

Cadet 1st Year
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#13
Ja die 64 braucht mehr Saft aber bei dem Netzteil... es ist Hobby und mehr Leistung ist immer gut. Zum Brillen tragen, ich habe auch eine und die passt super unter die Rift. Da gibts keine Probleme. Mit den neuen Controllern meinst Du die Nuckle Controller von Steam ? Ja die machen nen tollen Eindruck. Darauf bin ich auch gespannt. Oculus wird etwas in der Richtung bringen. Lassen wir uns überraschen.

Egal was Du machst, viel Spaß damit und teste mal die ein oder andere VR Anwendung. Ist ne tolle Erfahrung.

Gruß
Holzinternet
Vielen Dank! Bisschen was hatte ich auf der Fantasy Basel schon probieren dürfen.

Beim Netzteil reichen auch 550W.
Mit 8700K unter maximaler AVX512-Folter-Last werden vom ganzen System so ca. 190W gezogen, bei normaler Vollast ca. 140W. Da sind auch Festplatte, Lüfter etc. mit drin.
Eine Red Dragon 56 nimmt je nach Bios-Variante ca. 230-260W. Rechne es dir selbst aus...
Du hast auch mit dem 550er 100W, normal sogar eher 150W Spielraum... und da sind schon mehr als 4 Kerne und sogar ziemlich hoch taktende mit drin... Die Watt-Werte sind so von CB gemessen.
Das mit der Auslastung ist auch eher Unsinn. Es stimmt zwar, dass die Effizienzverbesserung durch unterschiedliche Auslastungen ziemlich vernachlässigbar, aber gerade Volllast oder sehr nah dran sind nicht so effizient. Nach Spezifikation ist der Optimalbereich 50% (da will zumindest die Spezifikation die höchsten Effizienz-Werte sehen). Der Bereich zieht sich bei guten Netzteilen aber auf annähernd selbem Niveau bis relativ hoch hin, fällt dann aber gegen 100% idR wieder ein Stück ab. Meine Faustregel sieht meist vor, dass die übliche Volllast so bei 80-85% der Nennleistung liegen sollte.
650W würde ich nur anraten, wenn du stark übertakten oder doch eine V64+normal übertakten willst.

Das mit dem 8700(K) ist auch Käse. Man muss nicht übertakten. Der 8700 ist fast genau so schnell wie der 8700K. Der 8700 hat zwar einen deutlich geringeren Basistakt, allerdings liegt der auch quasi nie an. Im Turbo auf 1-4 Kernen unterscheiden sich die CPUs nur um 100Mhz, im 6-Kern-Turbo gar nicht. Man lässt die Möglichkeit liegen, selbst zu übertakten. Das will aber nicht jeder. Die Leistung ist ansonsten quasi gleich. Siehe hier:
https://www.computerbase.de/2017-11/intel-core-i7-8700-i5-8600k-test-auto-oc-ddr4/
Vielen Dank für deine Einschätzung. Bin was übertakten angeht auch völliger Neuling. Was wäre denn eine normal übertaktete 64?

Für VR dürfte Vega eher knapp sein, das läuft nicht mal mit einer 1080ti wirklich gut.
Also, Vega allgemein? In diesem Test von tomshardware schneidet Vega gar nicht so schlecht ab: https://www.tomshardware.com/reviews/radeon-rx-vega-56,5202-24.html
Ich bin mir bewusst, dass ich nicht den letzten Rest an Performance herauskitzeln kann, habe aber gehört, dass auch mit 45 Hz Modus noch angenehm spielbar sein soll.

ich würde vorschlagen, du liest meinen beitrag nochmal komplett ;)



sicher muss man nicht übertakten - aber wenn uns die vergangenheit eines gelehrt hat, dann ist es der umstand, dass man für eine intel plattform immer die größte unlocked cpu kaufen sollte, weil sich hinterher in keinem vernünftigen rahmen daran etwas ändern lässt, weil intel die plattformen mit jeder cpu generation erneuert. intel kreiert dadurch für jede cpu generation ein eigenes begrenztes öko-system an boards und dazugehörigen cpus.

anfang 2017 hat ein gebrauchter i7 3770k auf ebay noch über 200€ gekostet - zugehöriges gutes z77 board gebraucht >120€. von wegen mal eben "günstig" nen i5 gegen nen i7 tauschen. mittlerweile ist der krempel so veraltet, dass die preise unter 200€ gerutscht sind - aber das ist immernoch absoluter wahnsinn, wenn man das mal mit ryzen vergleicht - da bekommt man nämlich für das geld, was ein 3770k jetzt gebraucht kostet einen neuen r5 1600.

oder jemand der bei kaby lake zu klein eingekauft hat und denkt er bekommt jetzt günstig nen gebrauchten 7700k - pustekuchen. 200-250€ muss man für das teil heute noch hinlegen.

wer sich intel kauft, muss sich im klaren darüber sein, dass das im prinzip ne "intel konsole" ist. cpu und board bleiben so lange drin, bis das ding entsorgt werden muss. ist board oder cpu fällig (zu langsam, defekt, was auch immer) heißts direkt: neue plattform kaufen - und da geht der zirkus wieder von vorne los.

der hauptunterschied zwischen ryzen+ und coffeelake ist der takt - und der ist mit dem 8700 non-k einfach nicht so groß. wenn man hier schon zu intel greift, dann doch auch bitte der prozessor, mit dem man möglichst viel rausholen kann. ansonsten hat man hier gerade so 30€ gespart, dafür dass man nach wie vor nur wärmeleitpaste unter dem heatspreader hat, trotzdem ein z board für schnellen ram kauft, trotzdem nen cpu kühler kaufen muss und trotzdem in zukunft nicht aufrüsten kann.
Was ich so raushöre, ist, dass du eher zu Ryzen raten würdest? Habe mich mit Intel am aktuellen CPU-Test orientiert. Was wäre dein Vorschlag, wenn ich nicht übertakte? Und der boxed Kühler reicht demnach nicht aus?

War da nicht was das die neuen Controller nicht mehr für die Vive 1 gehen sollten oder verwechsel ich das jetzt ?
Hoffe doch mal, dass das kompatibel bleibt. Die Vive Pro ist momentan definitiv zu teuer.
 
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#14
Für VR dürfte Vega eher knapp sein, das läuft nicht mal mit einer 1080ti wirklich gut.
Das ist viel zu pauschal... Die Vega64 Air oder auch H2O sind gute Karten. Punkt. Das sage ich als Nvidia Nutzer. Was man bemängeln kann das ist die Effizienz im Vergleich zur Pascaltechnologie. Mehr auch nicht. Das heißt die Karten verbraten mehr Energie bei gleicher Leistung. Da der TE einen Freesysnc Monitor nutzt wäre es nicht sinnig eine Nvidia einzusetzen. Auch im Hinblick auf das was er nutzen mag (VR Chat). Dafür und für vieles andere reicht eine 64 dicke ! Mit etwas undervolting und oc geht diese steil ab. Nicht immer alles schlecht reden.

Ich kann Dir nur eine 64 anraten. Der Preis ist mit 570 Euro gut und im Rückblick sogar sehr gut. Zugreifen.

Gruß
Holzinternet

EDIT:

Bei der CPU verhält es sich ähnlich. Rein zum zocken könnte Dir auch ein Ryzen 2600(x) gut reichen. Gekoppelt mit einem guten Board und RAM + VEGA64 hättest Du ein tolles System und sparst Geld im Vergleich zu deinem oben angegebenen System. Wäre eine Idee wert.
 

Krotus

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#15
Also zum zocken ist der 8700(K) die schnellere CPU. Der Ryzen ist beim Arbeiten mit Blender etwas schneller.
Jetzt musst Du abwägen was für Dich wichtiger ist.

Die Vega Karten verbrauchen halt auch nicht nur viel Strom und liefern nicht ganz die Leistung der Intel Karten, sie sind auch teurer. Für den Preis von ner Vega56 bekommt man halt auch schon die deutlich schnellere 1080. Da musst Du entscheiden, ist mir das FreeSync wert oder nicht. Beim VR Gaming haste ja eh kein FreeSync. Ansonsten musst Du beim PC Gaming schauen ob Du in dem FPS Bereich bist. Wenn Du immer Spiele spielst wo Du eh am oberen Ende der Bildwiederholrate bist, dann bringt das natürlich auch nix.
 

Obvision

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#18
Der andere nicht erwähnte Vorteil einer AMD Basis (CPU und MoBo) ist das man OC betreiben kann. Man braucht keine teurere K CPU und kein Z Mainboard. Sollte man im Hinterkopf bewahren. Auch das der 2600X für unter 200 Euro weggeht bei gleicher Kernzahl im Vergleich zum 8700(k).

https://www.mindfactory.de/product_info.php/AMD-Ryzen-5-2600X-6x-3-60GHz-So-AM4-BOX_1233731.html

costa quanta 185 Euro...

Der i7 8700 kostet über 100 Euro mehr und das K Modell ist fast doppelt so teuer. Würde ich mir überlegen ob das ein paar Bilder wert sind. Dann eher bessere GraKa oder größere SSD für das gesparte Geld.

Der ist zwar langsamer als der Intel aber ob nu 100 Bilder oder 110 Bilder, dass macht den Kohl nicht fett. Macht aber Ressourcen frei für andere Hardware. Und wie gesagt, man kann direkt OC betreiben.

Gruß
Holzinternet
 

Krotus

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#19
Die Ryzen X CPUs sind aber leider schon so ab Werk getaktet, das mit OC kaum noch was geht. Mehr als mal 100Mhz mehr ist da net drin.
Bei Intel erreicht man mit OC aber 5Ghz, da ist schon ne andere Hausnummer ;)

Aber wie Du gesagt hast muss der TE entscheiden ob er lieber die stärkere CPU für etwas mehr Geld hat oder die Schwächere für etwas weniger Geld.
 

Hopsekäse

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#20
ich würde vorschlagen, du liest meinen beitrag nochmal komplett ;)
Dann ist er immernoch Käse. Du schreibst völlig übertrieben, man dürfe hier auf CB nicht mehr kaufen als TDP-CPU+TDP-GPU. Deshalb habe ich für eine realistische Einschätzung Werte herangezogen, die eben keine TDPs sind und aufzeigen, dass trotzdem noch Luft ist.
Und dass hier wegen der höheren Auslastung dazu geraten würde, stimmt auch einfach nicht. Zumindest habe ich das noch nirgendwo hier gelesen. Die wird eigentlich eher gar nicht beachtet. Ein paar Trottel meinen man müsste 50% anpeilen weil die Spezifikation da am höchsten ist. Ist aber Quark, mit derselben Begründung wie du sie für die falsche Aussage verwendet hast.
Du schreibst hier als wäre die Netzteilberatung auf CB nicht gut und statt sinnvoller oder belegter Argumente musst du Dinge übertreiben bzw. falsch darstellen, nur damit deine Sichtweise Bestand hat.

Ja, bis 2020. Wirklich enorm wichtig. Das sind auch genau die Zeiträume, in denen der Normalo aufrüstet. Gerade wenn man jetzt einen 2700X kauft... Völlig überbewertet.

der hauptunterschied zwischen ryzen+ und coffeelake ist der takt - und der ist mit dem 8700 non-k einfach nicht so groß. ...
Der TE hat aber aufgrund des Gaming-Vorsprungs, der bereits ohne OC vorhanden ist einen 8700 ausgesucht. Und da sind seine 10-20% Mehrleistung halt auch mit dem non-K vorhanden.
ICH selbst würde auch immer einen K nehmen, allein weil ich aus meiner aktuellen CPU durch OC noch ein paar Jahre rausgeholt hab. Aber das will halt nicht jeder und das ist auch ok so.
Die 10-20% sind schon ein Stück und nur weil man mit dem K da noch mehr draus machen kann, heißt das nicht, dass sie nichts wert wären.
Dass die paar Prozente nicht direkt in Gold aufgewogen werden können, war ja bei PC Hardware schon immer so. Wenn AMD 10% auf die Generation davor gut macht, dann sind 10% ja super toll. Wenn eine Intel CPU 10-20% schneller ist, dann ist das ja nichts, weil es mit OC auch 35% sein könnten.

@eSemmel
Eine normal übertaktete V64 wäre halt so eine Custom V64 mit Werks-OC so in mittlerer Höhe. Die Taktraten der schnellsten OC-Modelle oder durch eigenes OC erreichbare Taktraten wären dann für mich "stärkeres OC".
 
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