VRMs kühlen, nötig? Empfehlungen?

SirSinclair

Lieutenant
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Ich habe mir folgendes AM4 Motherboard für einen Musik/Videoediting-PC angeschafft:
ASUS PRO A520M-C II/CSM
https://www.asus.com/motherboards-components/motherboards/csm/pro-a520m-c-ii-csm/

Als CPU wird ein Ryzen 5 5600 installiert (ohne OC, das MB unterstützt eh kein OC), für die Kühlung der CPU habe ich einen Wraith Prism angeschafft, denke der sollte reichen um die CPU effektiv zu kühlen.

Meine Frage ist nun:

Das MB hat auf den VRMs keine(n) Kühlkörper, was meint ihr wäre es in Verbindung mit dem Ryzen 5 5600 empfehlenswert nachträglich Kühlkörper auf den VRMs anzubringen oder sollten die nicht so heiß werden das Kühlkörper nötig sind?

Falls ihre meint das Kühlkorper nötig sind:
Welche sind empfehlenswert die dann auch die Temperatur der VRMs effektiv reduzieren?

siehe auch Foto der VRM Sektion des MBs unten im Anhang:
 

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Das mit dem überhitzen war nur ein Problem bei AM3+ Plattform. Normalerweise ist das nicht nötig, Selbst Workstation und Serverboards haben das in der Regel nicht.

Liegt dir Leistung der CPU an oder nicht?
 
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Fujiyama schrieb:
Das mit dem überhitzen war nur ein Problem bei AM3+ Plattform. Normalerweise ist das nicht nötig, Selbst Workstation und Serverboards haben das in der Regel nicht.
Gut zu wissen, danke!
Fujiyama schrieb:
Liegt dir Leistung der CPU an oder nicht?
Mir ist die Frage nicht klar, der Ryzen 5 5600 hat einen offiziellen TDP von 65 W soll aber in der Realität auch höhere Verbrauchsspitzen haben (80-90W?), soweit ich gelesen habe.
 
Nötig sind sie nicht, sonst wären sie dabei.
Bei einem GIGABYTE B550M DS3H mit einem 3700X (also auch 65W TDP) habe ich mit Silikon-basiertem Wärmeleitkleber aber auch ein paar Kühlkörper auf die oberen VRMs geklebt, weil es die Langlebigkeit verbessert. Mit einem Top Blower Kühler wie dem Wraith Prism sollten sie auch genug Abkühlung kriegen. Klingt jetzt nicht so, als wäre der 5600 dazu gedacht 24/7 in Volllast zu laufen.

Sidestory:
Ich hatte eine Weile ein Gigabyte X470 AORUS ULTRA GAMING, das ich mit einem 2700X und anschließend mit einem 5900X genutzt habe. Die VRMs waren Mist und sind unter Volllast trotz Kühlkörpern auf 115-125°C gekommen, so dass dann die CPU gedrosselt wurde. Ich hatte an der Stelle mit einem Wasserkühler aber auch wenig Luftstrom, so dass ich einen zusätzlichen Lüfter entsprechend darüber fest gezurrt hatte, um wenigstens das Drosseln zu vermeiden. Die Temperaturen waren trotzdem Mist ;)
 
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Kommt drauf an:
Werden die VRMs zu warm, sollten sie gekühlt werden.
Stimmen die Temperaturen, besteht kein Handlungsbedarf.
Stört es dich und du möchtest dein Gewissen beruhigen, dann kühle sie.

Denk aber dran, du wirst sie dann wohl oder übel an die MOSFETs kleben müssen. Aber eigentlich sollte es kein Problem sein, wenn du damit klarkommst, dass du im Worst Case mal 90 °C in HWInfo siehst. Ich habe selbst schon einen Ryzen 9 3900X auf ein 0815-Billo-Board ohne VRM-Kühler gepackt. Das funktioniert seit Jahren unauffällig.
 
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SFFox schrieb:
mit Silikon-basiertem Wärmeleitkleber
Hast du dazu Details? Produktname oder Link?
SFFox schrieb:
aber auch ein paar Kühlkörper auf die oberen VRMs geklebt,
Hast du noch einen Link zu diesen Kühlkörpern?
SFFox schrieb:
weil es die Langlebigkeit verbessert.
Ja, Langlebigkeit ist genau der Grund warum ich mir diese Gedanken mache.

SFFox schrieb:
Klingt jetzt nicht so, als wäre der 5600 dazu gedacht 24/7 in Volllast zu laufen.
24/7 nicht, aber beim Videoediting und teilweise auch beim Musik machen (mit VSTs) kann die CPU schon mal einige Stunden lang ziemlich ausgelastet sein.
Ergänzung ()

Schwobaseggl schrieb:
Kommt drauf an:
Werden die VRMs zu warm, sollten sie gekühlt werden.
Stimmen die Temperaturen, besteht kein Handlungsbedarf.
Welche Temperaturen sind denn akzeptabel für die VRMs?
 
Zuletzt bearbeitet:
das ist eine cpu mit 65W tdp und einem top-blower kühler - da muss man gar nichts am board machen... bei der überlegung, jetzt noch irgendwelche extra kühlkörper + kleber zu kaufen, hättest du auch gleich ein board mit kühlkörpern holen können, wenn dir das so wichtig ist.
 
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SirSinclair schrieb:
Welche Temperaturen sind denn akzeptabel für die VRMs?
Bis 85 °C: Optimal
Bis 100 °C: Unbedenklich
Bis 115 °C: Grenzwertig
Ab 115 °C: Zu warm

Damit sind Lastwerte gemeint; Idle interessiert niemanden, da die Werte in der Regel niedriger sind.

Man muss aber klar sagen: Je kühler, desto haltbarer wird das Ganze. Ob und wie stark sich die Lebenszeit des Boards dadurch verändert, keine Ahnung. ;)

Ansonsten gilt: Airflow regelt. So ein Top-Down-Blower ist natürlich besser für die Kühlung der VRMs als eine Wasserkühlung.

Aber teste das Ganze doch einfach; ich würde darauf wetten, dass es ohne Probleme funktioniert.
 
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0x8100 schrieb:
hättest du auch gleich ein board mit kühlkörpern holen können, wenn dir das so wichtig ist.
Das Board war die einzige Wahl wegen des PCI Slots den ich für eine schon vorhandene semiprofessionelle PCI-Soundkarte benötige die ich weiterverwenden möchte.
 
SirSinclair schrieb:
Hast du dazu Details? Produktname oder Link?
https://www.amazon.de/dp/B00XQ9AZ8Y Der hier ist es. Er ist nicht-leitend und damit sehr einfach und sicher zu benutzen. :)

Bzgl. Kühlkörper hatte ich noch einige Reste zu Hause, da habe ich leider keinen Link für dich. Da du ein anderes Board hast musst du sowieso selbst ausmessen wie viel Platz du hast/welche Größe/Fläche du brauchst. Wenn du nach Alu Kühlkörper suchst wirst du schon einiges finden.
 
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@javajo Je nach Einsatzbereich würde ich dir zustimmen. Kupfer für VRMs, die theoretisch nicht mal Kühler brauchen, bringt Alu mehr als genug Wärmeleitfähigkeit mit ;) Kupfer halte ich hier für Materialverschwendung. Zumal ist Alu viel leichter (nur 33% des Gewichts von Kupfer) was zuträglich ist, wenn Komponenten nur per Kleber an kleinen SMDs halten.
 
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SirSinclair schrieb:
Mir ist die Frage nicht klar, der Ryzen 5 5600 hat einen offiziellen TDP von 65 W soll aber in der Realität auch höhere Verbrauchsspitzen haben (80-90W?), soweit ich gelesen habe.
Die TDP gibt die thermische Verlustleistung an bzw. die erforderliche Dimensionierung des Kühlkörpers. (65W)
PPT das maximale Limit für die Leistungsaufnahme.
 
Top Blower plus 5600. Da muss man sich wirklich keine Sorgen um die Temperaturen der VRMs machen.
 
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Ok, danke an alle für die Tipps, Infos und Kommentare, sobald ich den PC zusammengebaut habe werde ich dann erst mal die Temperaturen der VRMs unter Last messen und dann entscheiden ob ich noch Kühlkörper anbringe oder nicht.
 
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Die Boards ohne Kühlkörper setzen hard auf Standardkühlung -> TopBlow Kühler, es läuft auch in "heiss" (Tower Kühler), die Frage ist halt dann nur für wie lange...
 
@SirSinclair

Ich habe die "grössere" Variante Deines boards, das ASUS PRO B550M-C/CSM.
Und das läuft bei mir seit Jahren vollkommen problemlos ohne Kühlkörper auf den VRMs.
Ich hatte da schon diverse Kühler drauf, allesamt top-blower.
Solange die VRMs genug Luft bekommen wird es keine Probleme geben.
 
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fram schrieb:
Ich habe die "grössere" Variante Deines boards, das ASUS PRO B550M-C/CSM.
Und das läuft bei mir seit Jahren vollkommen problemlos ohne Kühlkörper auf den VRMs.
Danke, dein positiver Erfahrungsbericht mit einem sehr ähnlichen Board ist sehr hilfreich, welche CPU verwendest du auf diesem Board?

Ich hatte das ASUS PRO B550M-C/CSM auch in Betracht gezogen aber dann verworfen weil ich noch einen PCIe Slot zusätzlich zum PCIe x16 Slot benötige, und beim B550 Board wäre der einzige zusätzliche PCIe Slot durch eine Doppelslot GraKa blockiert, während das A520 Board noch einen nicht blockierten PCIe x1 Slot hat.
Wenn beim B550 Board der PCIex4 Slot auf der anderen Seite des PCIex16 Slots platziert gewesen wäre, dann hätte ich wohl auch dieses Board genommen (schon allein wegen der 4 DIMM Slots).
 
Ich habe da seit ein paar Jahren einen 5800X3D drauf.
Demnächst werde ich umbauen und einen 5900X einsetzen, aber auch der wird ohne Probleme laufen.

Ich hatte das B550-board gekauft weil ich auch noch einen klassischen PCI-slot haben wollte, für meine ESI-Maya.
Allerdings habe ich auch den PCIe-4x besetzt, trotz der dual-slot RX9070XT.
Ich habe das einfach mit einem flach bauenden riserkabel gelöst.

Sieht ziemlich wild aus im Gehäuse, weil zusätzlich noch in beiden M.2-M-key-Sockeln ein M.2-to-U.2-Adapterkabel steckt.
 
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