W-Lan Router für VDSL

Smagjus

Vice Admiral
Registriert
Feb. 2011
Beiträge
6.146
Hallo liebe Leute,

ich suche einen Router mit folgenden Eigenschaften:

  • VDSL-Unterstützung bis 50 Mbit
  • Integriertes Modem
  • Am liebsten eine Fritzbox, muss aber an dem Telekom Anschluss zurechtkommen
  • W-Lan, Reichweite ab 5 Metern
  • Mindestens 2 Lan-ports für verschiedene Geräte, besser 3

Kann da jemand was empfehlen? Nehme auch gerne gebrauchte, falls jemand gute Angebote kennt.

Ich kenne mich leider mit Netzwerkhardware kaum aus - ich bitte das zu entschuldigen.
 
gibt 2 Fritzboxen mit VDSL Modem

3370 ohne Telefonanlage
7390 mit Telefonanlage
 
easy.2ci schrieb:
gibt 2 Fritzboxen mit VDSL Modem
Jedoch mit zwei unterschiedlichen VDSL-Chipsätzen:

easy.2ci schrieb:
3370 ohne Telefonanlage
Lantiq VR9 Chipsatz, Nachfolger des alten Texas Instruments UR8 in der FRITZ!Box 7270 und Texas Instruments AR7 in allen älteren FRITZ!Box-Modellen

easy.2ci schrieb:
7390 mit Telefonanlage
Ikanos Fusiv Vx180, Centillium-Nachfolger

Der Ikanos funktioniert eigentlich wie all seine Vorgänger von Centillium - nämlich meist gar nicht. Bei ADSL synchronisiert er gern bis zu 3000 kBit/s unter dem UR8, bei VDSL gibt es auch sehr viele Meldungen bezüglich Verbindungsabbrüche - die billigere Box ist hier also die bessere, außer du benötigst die Telefonfunktionen. Es gibt auch noch eine weitere VDSL FRITZ!Box: die 7570, besser bekannt als Speedport W920V. Diese basiert auf dem UR8-Chipsatz, da dieser jedoch nicht wirklich VDSL-geeignet war ist ein Infineon Vinax-Chipsatz als Modem vorgeschaltet. Auch diese Kombination funktioniert gut, je nach Leitung ist der VR9 oder der Vinax der bessere Chipsatz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

dann nimm die AVM Fritz!Box 7390. Die kann auch im 5GHz WLAN funken und nicht nur im überlaufenen 2,4GHz und hat einen 4x GBit Switch. Im Dezember hättest Du die 7390 bei Amazon für 159,- € bekommen. Eintagesweihnachtsangebot. Jetzt mußte über 200,- investieren. Falls Du bei ebay guckst, gehen meistens für ca. 185,- € weg, achte auf die Modellnummer/Artikelnummer 20002448
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hmm, kann man mir verständlich erklären, in welchem Fall ich die Telefonfunktionen benötige?
 
Bei VoIP-Telefonie (kommt drauf an, was du bei der Telekom angekreuzt hast) oder wenn du die internen Funktionen der FRITZ!Box wie Anrufbeantworter, Faxempfang und Telefonbuch verwenden willst.

BaserDevil schrieb:
Die kann auch im 5GHz WLAN funken und nicht nur im überlaufenen 2,4GHz und hat einen 4x GBit Switch.
Bietet die 3370 auch und das WLAN ist sogar besser.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die letztgenannten Funktionen sind irrelevant für mich. Ich lasse die Leitung ganz einfach von 3000 nach 50000 hochstufen und weiß nicht, ob ich vorher bereits voip hatte. Alter Router ist der Speedport w500v. Da der scheinbar voip hat, werde ich das wohl in Zukunft auch benötigen oder?

Edit:
Sehe gerade, dass das Telefon an einem DSL Splitter hängt und nicht direkt mit dem Router verbunden ist. Also wohl doch ohne voip.

Vielen Dank an die Helfer :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann ist es ohne VoIP - die Telekom ist jedoch im Moment ganz scharf drauf, die Anschlüsse auf VoIP umzustellen, von daher müsstest du bei deinem neuen Tarif nachsehen.
 
Hallo, lohnt es sich denn überhaupt so eine Fritz Box zu kaufen wenn man eine ALICE oder Vodafone Box/Gerät besitzt ?

Ist der speed oder ping besser bei einer wlan verbindung?
 
Zuletzt bearbeitet:
allso ich würde sagen nein wenn man keine spielen hosten will und so ich habe den von telecom und alles besten Ping uso (SpeedportW721V)
 
Dennis Eckerich schrieb:
Ist ja auch eine AVM FRITZ!Box nur umgelabelt und mit eingeschränkter Telekom-Software. Die Hauptvorteile der FRITZ!Box liegen eigentlich in den Telefonfunktionen - integrierter Faxempfang, Anrufbeantworter, Telefonbuch mit Namensweiterleitung auf das Telefon, ISDN sowohl extern als auch intern kann einfach sonst kein Heimgerät. Außerdem muss man es AVM lassen, die Weboberfläche ist gut aufgebaut und ein paar Kleinigkeiten wie die variable WLAN-Nachtabschaltung sucht man bei der Konkurrenz halt vergeblich. Noch dazu läuft das Teil auf Linux und ist somit (wenn auch unter Garantieverlust) erweiterbar - meine FRITZ!Box 7270 betreibt z.B. einen hausinternen Server für die HD+ Karte. Das ganze Gerät läuft bei ein bisschen mehr als 10W Stromverbrauch mit aktiven WLAN - mit getrennten Geräten bekommt man das im Normalfall nicht hin.
 
Hallo,

das die Speedports nur umgelabelte Fritzboxen sind stimmt aber nicht mehr. Das war einmal. In den Speedports steckt jetzt Huawei Mist drin.
 
Der W721V ist zumindest in einer Version von AVM - möglicherweise gibt es auch nur eine Version davon.
 
Also ich kann dir die FB7390 empfehlen, die funktioniert einwandfrei mit T-Com VDSL Tarifen, musst nur schaun wo du sie günstig herbekommst :-). Normal kostet die so 200€. Aber auf div. Börsen bekommste die schon für unter 100 wenn du richtig suchst.
 
Warum bitte Hardware von AVM? Die haben, um es nett auszudrucken, eine selbstsichere Preisspanne.

Wie wäre es mit einem VDSL Modem (Kostenpunkt ungefähr 30 Euro) sowie einem Router mit WLAN AP (Kostenpunkt 100 Euro). Wenn du deine Telefone über den Router verwalten möchtest (VOiP, ISDN, ...) kannst du ein weiteres Gerät kaufen oder dein aktuelles verwenden.
Durch diesen Einsatz von "dedizierter" Hardware, ist alles ausfallunkritischer und im falle eines Defekts billiger zu tauschen. Fällt dir dein Modem aus, kaufst du für 30 Euro einfach ein neues. Fällt der Router aus, zahlst du weniger als 100 Euro für ein vergleichbares Ersatzgerät und kannst u.U. dein aktuellen SpeedPort als Ersatz verwenden (abhängig ob der Router ein externes Modem ansprechen kann).

Sollte dich die Lösung interessieren, kann ich dir Hardware empfehlen.
 
Voip wird nicht verwendet - das habe ich gestern bei der Telekom erfragt. Deswegen werde ich mir die fritzbox 3370 holen - Kostenpunkt 150€. Die gebrauchten sagen mir weniger zu, da offensichtlich bei den Geräten aus der Anfangszeit etliche Probleme autraten.

Nun, warum die all-in-one Lösung? Um es grob auszudrücken, aus "Faulheit". Ich möchte nicht bis zu 3 Geräte konfigurieren, wenn es eins auch könnte. Auch habe ich keine Lust, später den Fehler zu suchen, wenn ein Gerät mal Probleme macht und ich nicht weiß welches. Wenn die Fritzbox irgendwann Probleme machen sollte, wird die eingeschickt und das war's.

Deine Lösung würde sich nach frühestens 2 Jahren lohnen und das ist nicht einmal garantiert.
 
"Meine" Lösung ist schon bei der Anschaffung günstiger ;-). Aber ok, ich verstehe die Argumentation. Die AVM Geräte sind wirklich praktisch für die faulen. Sie sind auch einfach zu bedienen.
 
Eine All-In-One Lösung hat jedoch auch Vorteile: bereits mit Modem und Router kommst du nicht an den Stromverbrauch der FRITZ!Box, wenn noch ein zusätzliches Gerät für VoIP hinzukommt, dann hast du gar keine Chance. Außerdem hast du deutlich weniger Kabel und Stellfläche - wenn das Teil wie häufig im Flur steht, kann das auch ein wichtiger Punkt sein (ich hab erst heute wieder eine ISDN-Anlage, ein ADSL-Modem und einen Access-Point durch einen einzigen W723V ersetzt). Auch von den Anschaffungskosten nimmt sich ein 450 MBit/s Router und ein VDSL-Modem verglichen mit der FRITZ!Box 3370 nicht viel.
 
@ Simpson474
Da hast du natürlich recht. Die Stromkosten sind vermutlich der kritischste Punkt. Ob ich jedoch 5W/h oder 8W/h benötige, ist eher unbedeutend. Außerdem könnte ich den WLAN AP z.B. (automatisiert) vom Strom nehmen, ohne die Verbindung zum Internet zu trennen.

Stellfläche ist selten das Problem. Die drei Geräte werden wohl selten auf den selben Platz positioniert, das macht oft wenig Sinn. Den AP könnte ich möglichst gut positionieren um das Signal zu maximieren (d.h. erhöht, nähe der Decke), das Modem könnte ich direkt neben den Telefonanschluss legen (z.T. Keller). Man kann die Geräte dazu Stapeln (solange es nicht um diese "Designer-Spielzeugkisten" handelt, welche in letzter Zeit so populär sind).

Bleibt weiterhin der enorme Vorteil des Kostenfaktors, wenn ein Gerät kaputt geht. Außerdem habe ich persönlich deutlich bessere Erfahrung mit dedizierten Lösungen gemacht. Mir sind seit 2005 (?) zwei AVM Router (1x ROM defekt, 1x Fehler unbekannt) und ein AVM Modem (ging einfach nicht mehr an, vlt. Stromversorgung oder Modem) kaputt gegangen. Von Qualität zeugt das nicht.
 
Etwa 8€ machen 3 Watt im Jahr aus. Das Ding läuft ja 24/7. Aber das war nicht der Hauptgrund für die letztendliche Kaufentscheidung. Wie bereits oben beschrieben.
 
Zurück
Oben