Waffengesetz

Hallo LATEX

leider kann ich auch nur das wiedergeben, was öffentlich zugänglich ist.
Anderes Beispiel aus selben Umdruck:
1:55.000 an Drogenkonsum zu sterben.

Niemand käme auf die Idee in das Betäubungsmittelgesetz deshalb unangemeldete Kontrollen aller Haushalte in Deutschland aufzunehmen.

Hallo Nossi

Ist das so?
In den USA, dem Prototypen für eine Nation mit liberalen Waffengesetzen sterben jährlich mehr Menschen im eigenen Land durch Schusswaffen als in den diversen Kriegen, in denen die USA involviert ist. Vor einigen Jahren - leider finde ich die entsprechende Quelle nicht mehr - gab es sogar die Nachricht, das alleine in Chicago innerhalb eines Jahres mehr Menschen erschossen wurden als im selben Jahr im Irakkrieg.
Schlechter Scherz oder? USA bedeutet United States of Amerika.
Also ein Staatenbund mit vielen, sehr unterschiedlichen Waffengesetzen.
Interessanterweise ziehen Staaten mit vielen Verboten dem zitierten Schnitt massiv nach unten.
Bei einem "europäischen Waffengesetz" wäre das übrigens England.
Interessanterweise nimmt in Staaten mit "Waffentragepflicht" die gesamte Kriminalität statistisch, schlagartig ab.
 
Das ist ja nun nichts anderes als der Versuch, das ganze durch formale Details schön zu reden. Im allgemeinen versteht man unter den USA eine einzige Nation. Sicherlich sind die Gesetze unterschiedlich, interessant ist aber nur, was am ende raus kommt. Jetzt plötzlich davon zu reden, dass es ja einzelne Staaten wären rechnet eine Statistik von über 30.000 Schusswaffen-Toten auch nicht schön. Und das sind nur die toten, ohne die verletzen. Das ist die höchste Rate weltweit, pro Kopf gesehen. Also lass bitte die Nebelkerzen stecken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Nossi,

das ist nicht der Versuch etwas schön zu reden. Das gehört zu den Tatsachen. Es gibt kein USA Waffengesetz. Genausowenig wie es ein Europa Waffengesetz gibt.

in
Vermont stehen ca 35% der Bevölkerung unter Waffen. Dabei erzielen sie eine Mordrate von 0,7 a 100.000 Einwohnern.

In New York
stehen ca 11% der Bevölkerung unter Waffen (knapp ein Drittel). Dabei beträgt die Mordrate 13,2 a 100.000 Einwohner

Bezeichnend dabei gibt es in den verschrienen USA den Ort Kennesaw (Geogia) in dem Schusswaffen für jeden Haushalt vorgeschrieben sind. Diese gesetzlich eingeführte Pflicht hat schlagartig zu 89% weniger Einbrüche geführt.
Ergänzung ()

Sie fassen verschiedene Waffengesetze zusammen und addieren ein Ergebnis.
Eine Unterscheidung zwischen legal und illegal hat da keinen Platz.
Den Bezug zu unserem Waffengesetz stellen Sie in welchem Punkt her?

Amerikanisches Waffengesetz und amerikanische Verhältnisse zeugen meiner Meinung nach von Spielfilmbildung, bei der natürlich,Held oder Bösewicht, eine Schusswaffe gegen den anderen richtet.
Hat mit der Realität überhaupt nichts zu tun.
 
Die Einwohnerzahl pro Kilometer^2 in New York ist aber auch dezent höher als in Vermont. Aber dass weißt du natürlich auch;)
 
a 100.000 Einwohner.

Selbst daraus wird kein USA Waffengesetz.
Ergänzung ()

Im Übrigen sind für mich Gesetze, Gesellschaft, Kriminalität keine Details. Schade, wenn Sie das so empfinden.
Ich nehme sowas jedenfalls schon ernst.
Ergänzung ()

Tatsächlich setze ich mich nicht mit den Wohnverhältnissen der New yorker oder der Texaner auseinander. Das würde dann meiner Meinung nach auch wenig zum deutschen Waffengesetz beitragen.
 
Nossi schrieb:
Im allgemeinen versteht man unter den USA eine einzige Nation. Sicherlich sind die Gesetze unterschiedlich, interessant ist aber nur, was am ende raus kommt. Jetzt plötzlich davon zu reden, dass es ja einzelne Staaten wären rechnet eine Statistik von über 30.000 Schusswaffen-Toten auch nicht schön. Und das sind nur die toten, ohne die verletzen. Das ist die höchste Rate weltweit, pro Kopf gesehen. Also lass bitte die Nebelkerzen stecken.

"Was man darunter versteht" ist absolut unwichtig, ehrlich.
Deine 30.000 Tote zählen auch 60% Selbstmorde mit, wovon ein Gutteil Ex Soldaten sind die es nicht packten wieder zu Hause zu sein, diese Zahl wird also hoffentlich wieder sinken nachdem man jetzt endlich dementsprechende Programme im DOD eingeführt hat um den Soldaten zu helfen.

Zahlen die Selbstmorde dazu zählen finde ich auch als nicht zielführend, da keine Fremdeinwirkung passiert und ein Suizid generell auch durchgeführt wird wenn keine Schusswaffe zur Hand ist.

Die höchste Rate weltweit? Ja sicher, in den G7.... :D

Wie du schon selber richtig sagst gibt es in den USA Bundesstaaten mit unterschiedlichen Gesetzen, also darf man niemals die gesamten USA in einen Topf werfen, das wäre so als wenn man eine Gesamt EU oder Afrika Statistik machen würde.

Man sollte nur den jeweiligen Bundesstaat hernehmen in dem ein einheitliches Gesetz gilt, alles andere ist niederer Populismus und schlichtweg Statistikverfälschung.

Nur weil einige Europäer die USA immer nur als Eines sehen, heisst das nicht dass sie im Recht sind.
Würden hier ein paar Leute sich der Tatsache im klaren werden dass ein US Staatsbürger einen grossen Unterschied zwischen den einzelnen Bundesstaaten macht und jeder Bundesstaat viel mehr Autonomie geniesst als ein deutsches Bundesland, wäre Vieles leichter zu erklären oder diskutieren.

Die Amerikaner mögen zwar alle dieselbe Sprache haben, aber untereinander herrscht fast dasselbe HickHack wie in der EU, lediglich mit mehr Humor.
Ein Europäer versteht das kaum.

Ich bitte darum mit dem Vergleich DE und Gesamt USA endlich aufzuhören.
 
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Die Amerikaner mögen zwar alle dieselbe Sprache haben, aber untereinander herrscht fast dasselbe HickHack wie in der EU, lediglich mit mehr Humor.
Ein Europäer versteht das kaum.

das kannst du beliebig weit runterbrechen. willst du etwa eine statistik für ganz deutschland nehmen? also bayern, nrw und berlin eiskalt in einen topf werfen? in meiner heimatstadt hat es einen einzigen mord gegeben (ohne waffen, eine frau wurde erwürgt), da kannst du doch nicht einfach die statistik für deutschland nehmen... ;) verstehst du was ich meine? man muss sich schon einigen, auf welche ebene man sich in der diskussion bezieht. es gibt immer brennpunkte und es gibt ländliche gegenden wo trotz waffen in privatbesitz noch nie was passiert ist. was ist jetz der maßstab? ich denke wenn man sich auf staaten als Maßstab einigt, ist das schon ganz ok so.
 
Bin ich deiner Meinung, bleiben wir bei Staaten, darum geht es ja.

Es geht ja darum dass Einige Leute waffengesetzlich unabhängige Bundesstaaten und bundesgesetzesabhängige (Bundes)länder in einen Topf werfen.

Man "darf" also Deutschland mit Florida oder Kalifornien vergleichen wo EIN Bundesstaat ein einheitliches Waffengesetz hat, aber niemals mit den gesamten USA mit den 50 verschiedenen Gesetzen.

Will man die USA vergleichen, dann bitte mit der EU.

Wieso sollte man nicht eine gesamtdeutsche Statistik verwenden wenn das Waffengesetz in DE einheitlich ist?
So wie du das sagst sollte man die Bundesländer separat vergleichen, so als gäbe es pro Bundesland ein eigenes Waffengesetz.
Das sehe ich anders.

Man kann also Kalifornien mit den Counties Anaheim, Orange und LA County etc dann mit DE und Bayern, Berlin, Baden Würthenberg etc vergleichen, aber bitte nicht DE mit 50 unterschiedlichen Bundesstaaten und auf der anderen Seite sicher auch nicht Bayern mit Gesamtdeutschland.

Das wollte ich zum Ausdruck bringen.
 
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Wieso ist das so schwer zu verstehen?

du hast mich nicht ganz verstanden: diese ganze statistikvergleicherei ist nonsens. du kannst die mordraten von florida nicht mit deutschland vergleichen, weil es ein ganz anderes land mit ganz anderer mentalität ist. die eine seite zieht immer die usa als "beweis" für die gefährlichkeit waffen ran, die andere immer die schweiz als "beweis" für die harmlosigkeit von waffen. fakt ist, wir sind weder schweiz noch amerika. du kannst jetzt hingehen und mit einer statistik aus chicago belegen wie schlimm schusswaffen sind, dann kommt der nächste und belegt mit einer statistik von einem schweizer kanton das gegenteil. das führt zu nichts.

ich verstehe ja, dass du versuchst die unterschiedlichen waffengesetze als maßstab zu nehmen, aber die gesetze sind nur ein faktor von vielen. du kannst in den slums von sagen wir rio die strengsten waffengesetze der welt einführen und in bern jegliche waffenverbote aufheben, was glaubst du wo dann die mordraten am höchsten sind?

natürlich hast du in soweit recht, dass im norden der usa eine andere mentalität herrscht als in den südstaaten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab dich schon verstanden, habs editiert während du geschrieben hast.
Ich hatte auf andere User hier Bezug genommen und sehe es so wie du.

Demagrophie ist etwas das auch viele vergessen, deswegen will ich eigentlich die USA gar nicht diskutieren, habs in der Arbeit genug und ein normaler Europäer wird das nie verstehen.
 
"Eine Volksentwaffnung erhöht die Verwundbarkeit der Bürger, sie reduziert nicht die Gewalt, sondern privilegiert die Kriminellen und Terroristen auf Kosten der Unschuldigen"

Soso, und welch ein Link, ich bin beeindruckt :)

Man hört oft dieses Argument, aber hat sich einer schon mal gefragt, wie viele legale Waffenbesitzer einen Einbruch im eigenen Haus schon mal vereitelt haben oder generell im Jahr vereiteln? Wir reden ja jetzt über Deutschland wo man nicht zwingend davon ausgehen kann, dass jemand eine M4 zu Hause hat und diese auch ständig griffbereit unterm Kopfkissen aufbewahrt.

Interessant ist auch, dass hier von denselben Leute, wenn die Argumente ausgehen (falls sie überhaupt welceh haben), andere Länder wie die Schweiz oder England herangezogen werden, dann aber wenn man den Blickwinkel auf die USA schiebt plötzlich Kommentare wie: "Aber man darf doch die USA oder einen Bundesstaat nicht mit Deutschland gleichsetzen" blablablup. Dann kommen auch Demographie und soziale Aspekte plötzlich in den Vordergrund, während sie im Zusammehnag mit der Schweiz oder England scheinbar keine Rolle spielen. Beeindruckend neutrale Haltung ;)

In den allermeisten Ländern mit liberalem Waffengesetz und/oder hoher Waffendichte haben wir nun mal eine hohe Rate des Missbrauchs dieser Waffen und generell eine hohe Kriminalitätsrate. Gehen die Kontrollen hoch und steigt die Überwachung dann sinkt auch die Kriminalität. Es gibt Länder mit einem derart hohen Anteil an Waffen, so dass man im Prinzip davon ausgehen kann, dass jeder Bürger mindestens über eine Waffe verfügt. Dennoch explodiert hier die Gewalt. Also welchen Schutz bietet dir eine Waffe in Mexiko wenn du in einer Kneipe sitzt und 3 Männer in die Bar kommen und einen Mafiosi abknallen und dabei den einen oder anderen Gast mitnehmen. Da will ich mal sehen wie der ein oder andere Aushilfsrambo hier seine 44er zückt und zurückballert. Huuwii

Btw. ich frage mich warum dieser Thread nicht unlängst geschlossen wurde, da er nahtlos seinem Vorgänger folgt. Links von Waffenlobbyseiten, Leute mal ehrlich. Dann kann ich genauso gut zu einem Nazi gehen und fragen ob er Hitler doof findet. Oder einen Fuchs in den Hühnerstall als Bewacher stellen. Oder einen Junki den Apotheken-Drogentransporter fahren lassen oder etc.

Aber vielleicht noch ein einziges und letztes Wort zu den USA: Wie viele US Bundesstaaten haben ein strikteres Gesetz als das in Deutschland? Mir persönlich sind nicht so viele bekannt, aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

Darüber hinaus frage ich mich, warum Waffenbesitzer in DE rumheulen. Was soll der Rotz? Man kommt doch an Waffen, sogar ohne großartige Vorbedingungen. Über 25 ist die höchste Hürde, dass man nicht kriminell aufgefallen ist. Und das es seit 3 Jahren (endlich!) auch Kontrollen gibt dürfte doch auch nicht so schlimm sein. Insbesondere wenn man mal beachtet, wie viele Waffenbesitzer offensichtlich zu dumm/unwillens/unfähig sind um Waffen sachgerecht zu lagern.

Du musst den Tüv Menschen auch in dein Auto lassen und du musst den Heizungsfritzen auch in deine Wohnung lassen. Also was heult ihr rum frage ich mich die ganze Zeit? Ist doch alles prima was wollt ihr denn mehr? Der Jäger darf jagen der Sportschütze darf auf seine heuißgeliebten Scheiben schießen. Ist doch alles bestens, also wozu dann noch dieser Thread?
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin !

Bin auch für das Schliessen.....hier schreiben weniger als ein paar Leutchen, womit dieses Thema scheinbar keine *ZENSUR*, ähm, niemanden mehr interessiert...weil weder A (die Befürworter) noch B (die Gegner) etwas ändern werden können.
Jeder vertritt halt seine Meinung und keiner wird die jeweils andere Partei umstimmen oder überzeugen.

Somit: vertane Zeit.

Dierk
 
Helios co. schrieb:
......... also wozu dann noch dieser Thread?

Weil du den letzten schon mit Ignoranz ganz gut versaut hast.

@Dierk-mit-e:

Willst du uns jetzt etwa weismachen dass die restlichen Threads hier etwas bewirken oder ändern können?

Schliesslich ist das hier ein Forum dessen Sinn eigentlich Diskussionen, Information und Hilfestellung sind.
Äusserungen wie diese sind echt übel, ich sag dir auch nicht was und wo du gewisse Dinge diskutieren sollst nur weil mir deine Interessen vielleicht am Arsch vorbeigehen.

Wenn du was bewirken willst, spende an den WWF oder übernimm die Patenschaft eines Kindes um 1 Euro am Tag.
 
Weil du den letzten schon mit Ignoranz ganz gut versaut hast.

Und ich dachte du mit blödsinnigen Aussagen, hirnrissigen Vergleichen und ständigen Beleidigungen?! Denn mehr als Rotz und der Fingerzeig auf England ohne jegliche Beachtung weiterer Faktoren kam von dir bis jetzt ja nicht: Uga England böses Gesetz uga Engand bumm Kriminalität uga Waffen gut! Aber dein neuer Avatar ist gelungen :)

Und es ist dennoch sehr fragwürdig, warum ein geschlossener Thread direkt "wiedereröffnet" werden kann ohne Konsequenzen. Aber gut, letzten Endes wurde eh schon alles gesagt zu dem Thema.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
eine Frage an Deutschland.
Hier in Österreich ist Selbstverteidigung ein Grund, um eine Waffe zu bekommen, das soll heißen, ich gebe bei der Behörde an, eine Waffe(Pistole, Revolver, Halbautomat) zu wollen, lege dann Psychologisches Gutachten, Waffenführerschein(Einführung in Umgang mit Waffe), etc. bei und bekomme eine Waffenbesitzkarte. Damit kann ich mir dann eine Pistole etc. kaufen.

Gibt es in Deutschland Waffen nur für Jäger oder Sportschützen?
 
sondern aufgrund des verhaltens einiger bestimmter teilnehmer.

So ziemlich jeder Teilnehmer hat sich zu dem Thema eher bedenklich verhalten, dass ist das Problem an diesem Thema und zeigte sich auch gerade wieder am Verhalten von Dr4en und meiner Wenigkeit.

Das ein besagter Mod selbst ein gewisser Interesse an diesem Thema hat, hatte nichts mit der Wiedereröffnung zutun? Sorry Lübke, du hast dich aber auch nicht mit Ruhm bekleckert. Das Problem an diesem ganzen Thema ist, dass die Waffennarren hier nicht einmal ansatzweise einen plausiblen Grund nennen können, warum sie sich eigentlich beschweren. Bei dir waren es die Paintballer und bei m-sicherheit scheinbar Waffengesetze an sich bzw. deren Durchsetzung in Form von Kontrollen. Aber was ist das für eine Diskussionsgrundlage?

Und die Beispiele und angeblichen Fakten die bis jetzt dazu angeführt wurden, gehen gänzlich am Thema vorbei. Ohne wenn und aber wird A nach B und von da nach Z gesprungen und irgendwelche Parallelen dabei aufgebaut.

Waffengesetz = böse da Waffen = Schutz aber Schutz = illusion also braucht man Waffen. Dann wird von legalen Waffen auf illegale geschlossen und umgekehrt und die Tatsache, dass man illegale Waffen nicht verhindern kann führt auch wieder zu der Logik, dass man legale Waffen braucht um sich selbst schützen zu können. Das war bis jetzt die Argumentationskette der Befürworter von Waffen oder besser gesagt derjenigen die im Grunde nicht wissen was sie wollen. Hauptsache es sind Waffen die sie bekommen, das möglichst leicht, möglichst billig und möglichst in allen Klassen.

Wenn man dann aber einpaar Fragen stellt, wie beispielsweise wie viele Waffenbesitzer bereits in der Verlegenheit waren sich mit der Waffe schützen zu müssen, herrscht trauriges Schweigen. 3 Posts weiter wird dann wieder dasselbe Argument angeführt um einen Standpunkt zu untermalen. Sorry, ich bin ja shcon länger hier im Forum, aber so eine lächerliche und hirnzerfetzende und aufgeladene Diskussion wie diese hier, habe ich bis jetzt ein einziges mal erlebt. Wenn wirklich jedes Argument einfach nur Polemik ist, das man auf irgendwelchen stümperhaften Waffenlobby Seiten vorfindet, die dann auch noch von irgendwlechen bekannten hardcore Waffennarren wissenschfatlich untermauert werden, dann kannst du keine Diskussion führen. Und Aussagen wie "aber ich will doch nur schießen" hauen dem fass dann nur noch den Boden raus.

Das einzieg halbwegs sinnvolle Argument, dass bis jetzt gefallen ist, bezieht sich auf den Aspekt der Freiheit. Vielleicht sind Waffen ein Teil der Freiheit, stellt sich nur die Frage zu welchem Preis. Aber darüber könnte man wenigstens reden! Aber doch sicherlich nicht über Vergleiche wie Küchenmesser = M4 Gewehr da ja auch tödlich. der weil ich ein Auto mit viel PS fahre bin ich genauso gefährlich wie ein Waffenseitzer mit 10 Pistolen und Gewehren.

In welcher Form erwartet man in diesem Umfeld eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema? Es kann doch nicht sein, dass von denselben Leuten dieselbe Statistik zig mal angeführt, die besagt, dass legale Waffen kein Problem darstellen. So weit so gut. Aber das Kleingedruckte, auch wenn man die besagten Personen darauf hinweist, besagt: So bald eine Waffe nicht vom Besitzer missbraucht wird gilt die Tat als durch eine illegale Waffe durchgeführt. Und dennoch wird derselbe Rotz immer und immer wieder aufgeführt.

Dann werden wie gesagt England und die Schweiz genannt. Als die Musterbeispiele um alles zu rechtfertigen. Das es hier zig Faktoren gibt die man zu bedenken hat wird nicht einmal ansatzweise anerkannt, auch wenn hierfür zig wissenschaftliche Studien vorhanden sind und auch verlinkt wurden. Im selben Zug, wenn von der Gegenseite auf die USA verweisen wird, kommen Sprüche wie: Aber man kann doch nicht die USA gleichsetzen mit Deutchland, da Demographie, etc cc.. Sorry, aber da fällt man doch vom Stuhl!

Am Ende des ganzen, wenn nichts gefruchtet hat, wird man als ignorrant bezeichnet oder beleidigt. Ist das die Diskussion die du dir vorstellst?
 
Zuletzt bearbeitet:
@Robert.: hier ist tabellarisch aufgeführt, welche vorraussetzungen für welche waffe erforderlich sind:
http://de.wikipedia.org/wiki/Waffengesetz_(Deutschland)

selbstverteidigung als grund für waffenbesitz halte ich für sehr fragwürdig. wenn du angegriffen wirst und eine waffe mit dir führst, kann diese waffe auch ohne weiteres in die hände deines angreifers geraten und gegen dich eingesetzt werden.
außerdem kann im falle von beidseitigem waffenbesitz die situation schneller eskalieren.
ich bin für paintball, schießsport, jagd und sammeln, aber waffeneinsatz durch zivilisten gegen menschen halte ich grundsätzlich für äußerst fragwürdig.

@Helios co.: nochmal: der grund für die schließung war nicht der inhalt sondern der umgang miteinander.
Am Ende des ganzen, wenn nichts gefruchtet hat, wird man als ignorrant bezeichnet oder beleidigt. Ist das die Diskussion die du dir vorstellst?
nein, das ist der grund der zur schließung geführt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Lübke,
ich halte Selbstverteidigung nicht für fragwürdig sondern für ein Grundrecht.
Das die Waffe gegen einen selbst eingesetzt wird, halte ich für nicht möglich/realistisch.

Wenn jemand bei mir einbricht , möchte ich zB zu meinem eigenen Schutz eine Schusswaffe zuhause haben, sonst wäre man schutzlos ausgeliefert.
Es dauert einige Zeit bis die Polizei bei einem eintriftt, was soll man in der Zwischenzeit machen?

BTW:
Ich besitze aber keine Waffen.
 

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