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NewsNetflix, Disney+ und mehr: Streamingdienste zu Investitionen in deutsche Filmindustrie verpflichtet
Streaminganbieter wie Netflix, Disney+ oder Amazon sollen zu stärkeren Investitionen in den Filmstandort Deutschland bewegt werden. Aktuell wird verstärkt im Ausland produziert, was ein neuer Gesetzesentwurf in Zukunft ändern soll.
Zudem stellt der Bund nun Fördermittel für Filme mit einer Summe von 250 Millionen Euro pro Jahr, was einer Verdoppelung verglichen mit dem Vorjahr entspricht. Werden weitere Fördermittel hinzugerechnet, werden demnach über 300 Millionen Euro für die Produktion von Filmen vom Bund bereitgestellt.
Vergleicht man das mit den popeligen 32 Mio € vom Sovereign Tech Fund, merkt man wieder mal, wo die Prioritäten liegen. Da wäre das Geld meiner Meinung nach besser aufgehoben.
Wenn dabei solche Qualität wie bei der Serie "Dark" rauskommt fände ich das sehr gut mag generell Produktionen aus Europa, wie zb. Die Brücke, Black Spot, Bordertown, oder auch Kleo super.
Das aus Deutschland auch gutes kommen kann, haben auch gut im "Westen nichts neues" und "der Tiger" gezeigt.
Aber wenn man mal schaut was sonst so kommt "Schantal im Mächenland" "Till Schweiger Blödsinn Teil drölf" etc. und diese dann aber auch leider sehr oft sehr erfolgreich sind, kann ich oft nur noch den Kopf schütteln.
Das ist doch nichts anderes als Schutzgeld, nicht nur dass wir Unmengen an GEZ zahlen dürfen ob wir wollen oder nicht, dann sollen die noch ne Umlage kassieren, die letztendlich auch der Verbraucher bezahlt? Was hat dann die ach so wochtige dt. Filmindustrie geschafft in den letzen Jahrzehnten? Kann man Anhand der Finger einer Hand zählen...
Dark und How to Sell Drugs Online (Fast) sind die zwei absoluten Ausnahmen bei deutschen Netflixproduktionen, und selbst bei denen kann man geteilter Meinung sein.
Verstehe die Idee hinter dem Gesetz, herauskommen wird dabei aber nichts Gutes.
Wenn die US-Firmen hinter den Streamingdiensten in Europa (Deutschland) auch Steuern zahlen würden, wäre im Staatssäckel vielleicht auch genug Geld um die Kultur zu finanzieren.
Aber dann spielt ja gleich der "orange König" verrückt, weil seine Finanz-Bros ihm die Ohren voll heulen.
Let me get this right... weil kaum jemand den deutschen Müll (abgesehen von gaaaaanz wenigen Ausnahmen) sehen will und somit auch entsprechend weniger produziert wird, soll nun die deutsche Filmbranche subventioniert werden, indem man per Gesetz Anbieter dazu verpflichtet, in diesen Standort zu investieren? Deutschland wird echt jeden Tag etwas bekloppter.
Ich hatte bisher schon das Gefühl, dass es durch Netflix bereits gute Produktionen mit deutscher Beteiligung gab. Ob diese auch in Deutschland produziert wurden, weiß ich nicht.
Vor Netflix habe ich Filme und Serien mit deutschen Schauspielern gemieden, weil sie schon vom Stil her einfach wie eine ARD-Mittwoch-Nachmittagproduktion ausgesehen haben.
Es war noch nie so leicht und vor allem günstig Filme zu drehen, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Wieso muss überhaupt irgendwas gefördert werden?
Bevor in Deutschland irgendwas gedreht wird werden erst einmal die Hände für Gelder aufgehalten, da wird kein Finger gerührt ohne 100% Absicherung. Deswegen ist der Deutsche Film auch auf dem absoluten Tiefpunkt. Seit Jahren die gleiche Grütze mit gleicher Methodik, alles sieht gleich aus.
Von mir aus kann der Deutsche Film völlig verschwinden, ist ja nicht so als gäbe es nicht genügend Alternativen. Ich brauch für gute Unterhaltung keine Deutschen Stimmen und Orte der Wiedererkennung.
Ich bin absoluter Filmfan, aber das geht doch ein bisschen zu weit.
Es fehlt Geld für die Alters- und Gesundheitskassen, aber dann hat man die Kohle für Filmförderungen?
Und dass obwohl doch selbst der Sonntag Abend Langweiler Tatort länger pausieren bzw. weniger Folgen bringen wird und das obwohl noch immer einige Folgen bieder im Giftschrank versauern und damit nie mehr gezeigt werden.
In den Babelsberger Filmstudios stehen immer noch Kulissen von "Das Boot" oder den Langweilern "Die unendliche Geschichte" bzw. "Enemy Mine" oder noch die Lindenstraße Kulissen - das ist einfach überaltert.
Mit deutscher Beteiligung bin ich meist Filme mit viel Geplapper auf engstem Raum, nervige Drei- oder Vierecksgeschichten Komödien oder den angeblich witzigen Christoph Maria Herbst gewöhnt oder irgendetwas mit meist uninteressantem Lokalkolorit oder es muss "künstlerisch wertvoll" sein, womit selten gedreht wird was man sehen will.
Das Geld muss dann halt wieder in Produktionen fließen, die "kulturell wertvoll" und "Bezug zu Deutschland" haben und von politisch besetzten Gremien an die üblichen Verdächtigen verteilt werden.
Kurz: kann nur Mist bei raus kommen.
Falls die Fördervergabebedingungen neu aufgestellt werden im Zuge dieser Aktion, wäre das natürlich gut. Aber ich bezweifel es.
Fuck you göthe 2 waren 7,7 Millionen Kinotickets
Schantal im Märchenland waren 2,7 Millionen.
Der letzte Manta Manta, der quasi von allen Kritikern zerrissen wurde hatte trotzdem noch 1,25 Millionen.