Ware wurde abgeholt und dann doch nicht ?

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AW: Ware wurde abgehollt und dann doch nicht ?

Suphi schrieb:
Als email bekommen.

Dann schreib darauf zurück, dass hier wohl ein Fehler vorliegen muss und der Vertriebspartner den Teppich bereits am xx.xx. abgeholt hat. Das der Vertriebspartner nur alt gegen neu gemacht hat usw. du dafür unterschrieben hast (ist in dem Sinn egal ob das nur für die Lieferung war, das müssen die dann erstmal herausfinden) und für dich die Sache damit erledigt ist.

Wichtig ist, dass das eben schriftlich erfolgt (geht auch per e-mail), denn wie gesagt am Telefon können bzw. dürfen die kaum etwas entscheiden, da werden sie immer Ausreden finden oder abwimmeln.
 
@hallo7: Das interessiert Plus.de nicht ob da ein Fehler vorliegt, ich soll nachweisen, dass der Bote es mitgenommen hat.

so.. gestern war der Bote da, da ich aber nicht zu Hause war, wurde mir eine Nachricht hinterlassen.
Obwohl ich vorher mittgeteilt habe das ich die Ware nicht habe, wurde trotzdem ein Bote vorbeigeschickt.
Ich soll mich mit Auftraggeber in Verbindung setzten,so steht es in der Benachrichtungskarte.

Auftraggeber ist in Augsburg (Lieferant)
Empfänger ist eine Privatperson in 90768 Fürth.

leider haben die am Wochenende geschlossen, werde mal am Montag dort anrufen.

gruss

Suphi
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde die Sache einfach aussitzen und es auf eine Klage ankommen lassen. Der der den Tepich geliefert hat, hat den alten auch wieder mitgenommen, soll sich die Firma an den Lieferanten wenden und nicht du.
 
Suphi schrieb:
@hallo7: Das interessiert Plus.de nicht ob da ein Fehler vorliegt, ich soll nachweisen, dass der Bote es mitgenommen hat.

Du solltest ihnen das aber nachweislich mitteilen. Wie gesagt, das Telefon bringt in dem Fall nichts.
Deine Aussage ist, dass der Teppich bereits abgeholt wurde und du nichts falsch gemacht hast. Bitte vllt noch um Klärung mit dem Lieferanten bzw. allgemeiner Klärung der Situation, da du eben keine Handlungsmöglichkeit hast.

Wie es sonst weiter geht weiß ich nicht, kann man auf eine Sache mahnen?
 
@hallo7: Ich werde darauf bestehen,dass sie nachweisen sollen, dass sie ihren Teppich nicht erhalten haben.

Da fällt mir ein..
Dezember hatten wir ein Boten vor der Tür und er sollte ein Packet abhollen.
Es war nicht der selbe Auftraggeber wie in diesen Fall,deswegen habe ich es hier nicht erwähnt.
Der Lieferant wußte damals von so einem Auftrag gar nichts, sie haben auch kein Auftrag aufgegeben um etwas abzuhollen.
So die Information am Telefon damals,ob das ein Zusammenhang mit den verlorenen Teppich hat weiß ich net.

OMG wiso habe ich nur bei Plus.de etwas bestellt !

Suphi
 
Zerbrich dir nicht den Kopf darüber. Schick eine E-Mail, in der du den Sachverhalt schilderst, danach einfach aussitzen.

Man hat doch besseres zu tun. E-Plus ist scheinbar ein ziemlicher Sauhaufen.
 
Nicht lesen, aber sofort schießen und anschließend verurteilen.
Ein Teppich von E-Plus! Kein Wunder daß das schief geht.
 
Suphi schrieb:
@hallo7: Ich werde darauf bestehen,dass sie nachweisen sollen, dass sie ihren Teppich nicht erhalten haben.

Das wird nicht viel bringen. Du hast den Teppich nachweislich erhalten, kannst aber nicht nachweisen ihn zurückgeschickt zu haben.

OMG wiso habe ich nur bei Plus.de etwas bestellt !
Plus.de kann dafür recht wenig. Der Bote hat entweder Mist gebaut und die Abholung nicht dokumentiert, oder aber bewusst gehandelt und hat jetzt den Teppich.
Im ersteren Fall besteht noch die Hoffnung, dass der Teppich irgendwo im Lager der Spedition steht. Dann taucht er wieder auf. Im letzterem Fall sieht es schlechter aus. Da könnteste höchsten gegen den Boten Strafanzeige stellen.
 
Der Bote hat ja den Auftrag von E-Plus erhalten den Teppich zurückzunehmen. Unaufgefordert nimmt kein Bote etwas zurück, ausserdem hat der TO unterschrieben. Der TO ist in diesem Fall nicht der Auftraggeber und hat folglich mit der Sache nichts zu tun, nur der Auftraggeber kann eine Nachforschung veranlassen. Wie gesagt ich würde wie schon vorgeschlagen eine schriftliche Stellungnahme abgeben, am besten eingeschrieben und dann die Sache aussitzen, auf weitere Bettelbriefe würde ich dann gar nicht mehr reagieren. Ich kann mir nicht vorstellen, daß bei diesem Sachverhalt das Gericht gegen dich entscheiden würde.
 
plus ≠ E-Plus
plus.de ≠ e-plus.de
Discounter ≠ Mobilfunkanbieter.
Teppich ≠ Mobilfunknetz
 
Kronos60 schrieb:
Der Bote hat ja den Auftrag von E-Plus erhalten den Teppich zurückzunehmen. Unaufgefordert nimmt kein Bote etwas zurück,
Das ist so nicht richtig. Kostenfreie Retouren (mit Rücksendeaufkleber) nimmt ein Bote natürlich immer mit. Der scannt den Aufkleber ab und gibt dem Kunden einen Zettel mit Unterschrift.

ausserdem hat der TO unterschrieben. Der TO ist in diesem Fall nicht der Auftraggeber und hat folglich mit der Sache nichts zu tun, nur der Auftraggeber kann eine Nachforschung veranlassen.
Der TE hat für den Erhalt des neuen Teppichs unterschrieben. Für die Abholung müsste der Bote(!) unterschreiben, dass er die Abholung erhalten hat.

Wie gesagt ich würde wie schon vorgeschlagen eine schriftliche Stellungnahme abgeben, am besten eingeschrieben und dann die Sache aussitzen, auf weitere Bettelbriefe würde ich dann gar nicht mehr reagieren. Ich kann mir nicht vorstellen, daß bei diesem Sachverhalt das Gericht gegen dich entscheiden würde.

Die Rechtsklage ist hier eigentlich ziemlich klar. Plus.de hat ihm zwei Teppiche geliefert, nur einer wurde bezahlt. Das einer zurückgesendet wurde, kann der TE nicht beweisen. Die Chancen für den TE vor Gericht zu gewinnen tendieren gegen 0.


Es bleibt nur zu hoffen, dass der Teppich irgendwo im Lager der Spedition liegt.
 
@
WhiteShark

1. Es gab kein Rücksendeetikett.
2. Der TO hätte eine Bestätigung verlangen können aber nicht müssen.
3. man kann es wenden wie man will, fakt ist der TO ist nicht der Auftraggegber und damit ist er aus der Sache raus. Anders hätte es nur ausgeschaut wenn der TO den Tepich auf seine Kosten zurückgeschickt hätte, aber dann hätte er ja eine Bestätigung in der Hand.
4. Und ob die Firma ein Rüpcksendeetikett ausstellt oder nicht bleibt der Firma überlassen, sie haben sich halt entschieden einen Boten mit der Lieferung und der Rücknahme zu beauftragen. Auch damit hat der TO nichts zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
WhiteShark schrieb:
Das ist so nicht richtig. Kostenfreie Retouren (mit Rücksendeaufkleber) nimmt ein Bote natürlich immer mit. Der scannt den Aufkleber ab und gibt dem Kunden einen Zettel mit Unterschrift.

Mein Notebook wurde wegen einer Garantieleistung auch mal abgeholt ohne das etwas unterschrieben wurde oder ich etwas bekommen habe (im Nachhinein seh ich das Problem, aber es ist wohl doch so, dass das nicht jeder Bote macht, er hat mir aber beim richtigen Verpacken geholfen^^).

Plus.de hat den Austausch in Auftrag gegeben, die Schuld bei einem Fehler auf den unbeteiligten Kunden zu wälzen ist sicher nicht ok und auch die Verantwortung muss man dem Kunden mitteilen, wenn er eine zu tragen hat.
Weiters steht die lange Zeitspanne von 5-6 Monaten im Raum, währendessen sich offenbar niemand um den Teppich gekümmert hat. Ein Unternehmen darf sicher nicht Produkte die sie haben wollen so lange bei Kunden lagern. Vielleicht könnte man die Lagerkosten gegenrechnen :P
Jetzt im Ernst, ein Gericht erkennt sicher, dass es Menschen gibt die so eine Bestätigung sicherlich nicht 6 Monate behalten, wenn sie im Glauben sind, dass alles geklappt hat... Das ist jetzt kein Dokument welches man 7 Jahre aufbewahrt.
 
Kronos60 schrieb:
@
WhiteShark

1. Es gab kein Rücksendeetikett.
Ändern nichts daran, das der Bote die Rücknahme hätte quittieren müssen
2. Der TO hätte eine Bestätigung verlangen können aber nicht müssen.
Der Bote hätte ihm das von sich aus geben müssen.
3. man kann es wenden wie man will, fakt ist der TO ist nicht der Auftraggegber und damit ist er aus der Sache raus.
Die Frage ist ob Plus die Spedition zur Abholung beauftragt hat. Wenn nicht, dann wäre der TE der Auftragsgeber.
Ändert aber nichts, denn die Abholung wurde nicht dokumentiert und ist nicht nachweisbar. Egal ob es einen Auftrag gab oder nicht. Der Auftrag wurde nicht ausgeführt.

Anders hätte es nur ausgeschaut wenn der TO den Tepich auf seine Kosten zurückgeschickt hätte, aber dann hätte er ja eine Bestätigung in der Hand.
Ja, es fehlt die Bestätigung, richtig.

4. Und ob die Firma ein Rüpcksendeetikett ausstellt oder nicht bleibt der Firma überlassen, sie haben sich halt entschieden einen Boten mit der Lieferung und der Rücknahme zu beauftragen. Auch damit hat der TO nichts zu tun.
Wenn keine Bestätigung erfolgt, so trägt der Kunde den Schaden bei Verlust, da er nicht nachweisen kann versand zu haben.


Wie gesagt, sofern der Teppich nicht mehr auftaucht, hat der TE schlechte Karten und kann nur auf Kulanz hoffen (wonach es nicht aussieht).


Plus.de hat den Austausch in Auftrag gegeben, die Schuld bei einem Fehler auf den unbeteiligten Kunden zu wälzen ist sicher nicht ok und auch die Verantwortung muss man dem Kunden mitteilen, wenn er eine zu tragen hat.
Es ist ärgerlich für den Kunden und teures Lehrgeld, richtig. Aber das man nicht einfach jemandem Wertsachen aushändigt, ohne was in der Hand zu haben, sollte man wissen (oder lernt es auf die teure Weise).

Beispiel um es zu verdeutlichen:
Ihr bringt ein Paket zur Post und lasst euch keine Quittung geben oder werft sie weg. Empfänger behauptet kein Paket erhalten zu haben.
Wer haftet? Richtig, der Absender, denn der kann nicht nachweisen versendet zu haben.
Ob man das Paket zur Post bringt, oder dem Boten mitgibt, macht keinen Unterschied.
Wer die Abholung beauftragt hat, spielt auch keine wirkliche Rolle. Denn der TE kann nicht nachweisen, dass die Abholung auch durchgeführt wurde.


Der TE wird ja sicher gleich am Montag bei der Spedition anrufen. Dann wird sich zeigen ob der Teppich auftaucht. Wenn nicht, so wird Plus.de wohl das Geld einfordern.
Da kann man versuchen das ganze auszusitzen. Inkasso wird sicher eingeschaltet und verursacht weitere Kosten.
Mit etwas Glück sehen die von einer Klage ab. Kommt es zur Klage, sollte man sofort bezahlen um die Klage abzuwenden. Denn die würde der TE garantiert verlieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Er muss gar nichts bezahlen. Im Zweifel würd ich den fusseligen Teppich zurückgeben und mir nen neuen kaufen (woanders).
 
Wenn er den Teppich zurückschickt, dann bekommt er aber kein Geld zurück. Egal wie, er verliert 300€.
 
Der TO braucht keine Bestätigung, nocheinmal weil er nicht der Auftraggeber ist.PUNKT.
 
Willst du es nicht verstehen? Wenn er keine Bestätigung hat, dass abgeholt wurde, so kann er nicht nachweisen das der Auftrag auch ausgeführt wurde.
Wer der Auftrag gegeben hat ist völlig irrelevant.

Die Forderung von Plus ist gerechtfertigt und würde auch vor Gericht ohne Probleme durchgehen.
 
Nochmal, denn es scheint untergegangen zu sein: Hat der Auslieferer damals auf die Mitnahme des alten Teppichs bestanden oder wurde er ihm eher von TE "aufgedrängt"? Wenn der Auslieferer direkt nach dem alten Teppich gefragt hat, muss es ja auf seinem Auftrag gestanden haben, sonst wüsste der ja gar nichts davon. Wurde er erst vom TE oder dessen Familie darauf angesprochen, so nach dem Motto, was machen wir mit dem alten Teppich, nehmen sie den mit, dann sieht es schlecht aus. In dem Fall hat der Auslieferer davon nicht gewusst und vermutlich nur geistesgegenwärtig das Teil eingesackt. Die telefonische Auskunft legt ja nahe, dass es so gewesen sein könnte, da angeblich die Abholung ein getrennter Vorgang sein soll und in dem Fall wäre der TE schon selbst Schuld den Teppich ohne jeglichen Beleg los geworden zu sein.
 
Für die Lage des TEs spielt es aber keine große Rolle ob der Bote nach dem Teppich gefragt hat, oder ihm einfach so mitgegeben wurden.
Offensichtlich hat der Bote die Abholung nicht dokumentiert und den Teppich einfach so mitgenommen.

Die Frage ist nun, was der Bote damit gemacht hat. Vielleicht hat er es nicht als Retoure, sondern als Entsorgung mitgenommen.
Machen Speditionen bspw bei Kühlschränken auch. Neuen liefern, alten mitnehmen und entsorgen.
 
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