News Warnstreik bei Ubisoft: Angestellte richten sich gegen CEO Yves Guillemot

seyfhor schrieb:
Also wer beim investieren in eine Firma Verlust macht und die Mitarbeiter, die an der Firma hängen, sind eben eher zu bedauern als jemand, der sein Geld einfach nur beim Glücksspiel/Crypto verzockt.

das sehe ich anders, das ist kein Fakt.

Fakt ist allerdings, dass beim Hochfahren und auf dem Krypto-Plateau hier
von CB immer schon nahezu regelmäßig Börsennews kamen. Sei es als
dedizierte Crypto currency news oder bei der neuesten Begründung wieso Grakas
so teuer sind.

Jeder trifft zwar die Entscheidung selbst irgendwo zu investieren, aber
die Hilfe, sowohl technisch wie auch Kursbezogen war hier schon auffallend oft
bei CB vorhanden.
Letzt endlich hat das natürlich bei einer Reihen von Leuten die Eindruck erzeugt,
dass das halt jetzt so ein investment wie in Gold oder Aktien ist. Geht dauerhaft hoch,
vielleicht auch mal runter. Aber von nem Zusammenbruch war man in der Einschätzung
und Weitergabe von "Infos" um 180 Grad entfernt.

Und jetzt - nach dem Zusammenbruch - will man von der eigenen ständigen auch positiven
Berichterstattung nichts mehr wissen.

Krypto Währung wird im übrigen immer noch genutzt für Milliarden Betrug in Form von
Callcenter Scam Anrufen. Da werden nach wie vor Leute, vielleicht nicht die auf dieser Plattform hier,
aber eben viele eher unwissende abgezockt. Die Scam Story Ableitungen enthalten hier
immer noch ne Menge absolut abstruse Geschichten über Bitcoin Boom und weiteren Blödsinn.

Das kommt auch davon, das über den Zusammenbruch und die ganzen strafrechtlichen Verfahren
die aktuell laufen leider wenig berichtet wird. Am meisten berichten noch interessanter Weise die
mainstream Medien darüber. Aber die haben technisch wenig Ahnung, und das sieht man den
Artikeln auch an, leider.
 
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lazsniper schrieb:
und ich bin mal frech und sage, das was du in 10 stunden als selbstständiger arbeitest ist das gleiche was ein mittelmäßig motivierter angestellter in 38 stunden liefert. jetzt dürft ihr mich steinigen falls bedarf besteht ;)
Stunda machats Geld. Etwas zu drastisch den Stift angelegt, aber mit 15-20 Stunden schafft man als Selbstständiger, 1 Mann oder 2/3 Mann Betrieb sicherlich mehr als 38 Stunden als normaler Angestellter.
In vielen Konzernen sind Prozesse so zäh, ineffizient and so on, dass man halt einfach nicht mehr schafft.... keine Steinigung, Zustimmung ;)
 
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floh667 schrieb:
Eine 4 Tage Woche? Also arbeiten von Montag bis Donnerstag? Davon träumen wohl alle
Ist doch kein Problem? Einfach entsprechenden Arbeitgeber suchen.
Der War od Talents war noch nie so extrem, daher stellt der AN momentan die Bedingungen und nicht der AG.
Genauso bei "Vorstellungsgesprächen" liegts am HR dem Bewerbenden die Stelle zu verkaufen, nach initialem guten Eindruck.
 
Ano_Dezimal schrieb:
Es gibt immer mehr Branchen die sogar 6 Tage arbeiten, genau die Einstellung die hier viele an den Tag legen wird irgendwann zum Problem werden.
Aua. , Das die Arbeiter da aber dennoch keine 6 tage bzw mehr als 40h (ehr weniger) haben ist dir klar oder ? Wobei wenn einer 4h am Tag arbeitet kann er gern auch 6 tage die Woche gehen , jedenfals ist doch klar das Personal nicht durchgehend 6 tage arbeitet sondern in einem Wechsel

Und jeder der Überstunden und mehr Arbeit leisten muss soll sich nicht vom Chef oder der Firma bequatschen lassen sondern die Überstunden voll bezahlt + Überstunden Zuschläge bekommen

PS.gibt immer Ausnahmen wenn welche das Glück hatten ihr Hobby zum Beruf zu machen zb oder ihre Berufung gefunden haben
 
seit Jahren im Geschaeft aber trotzdem null Ahnung. Fragt mal ob Ubisoft Loehne ueberm Minimum zahlt...
 
das erinnert mixch an die 25-jähriges-feier meiner damaligen lehrfirma.
chef: wir sitzen alle in einem boot, bla bla....
kommt von hinten: aber du ruderst in die falsche richtung!
firma existiert mitlerweile nimmer.

wenn ich auch nur das siedler-debakel sehe, oder anno-getuhe, sowie diesen eigenen launcher,
und das steht für noch viele mehr dinge dort, ist es kein wunder das diese firma bergab geht,
man schaut seine zahlen nicht an und hört nicht auf seine kunden.
und die, so wie ich, kaufen dann eben nicht mehr, selbst wenn man gerne das neueste anno oder siedler gekauft hätte, weil man die spiele immer alle gekauft hat.
man wird immer stärker gegängelt und der charme der spiele wird kaputt gemacht.
und dann ist der kunde weg, zu recht......
 
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kawanet schrieb:
Nicht verantwortungsloser, als das Verhalten, welches Ubisoft/CEO Yves Guillemot ... finde die Forderungen der Gewerkschaft ehrlich gesagt völlig legitim.
Um Guillemot als Person sollte es aber der Gewerkschaft nicht gehen, sondern vordergründig um die Belegschaft und wenn man bei jemandem der am Boden liegt mit solchen Forderungen bildlich quasi noch nachtritt, dann hat das wenig mit einem sozial-orientierten gewerkschaftlich verantwortlichem Handeln im Interesse aller Arbeitnehmer und für das Fortbestehen des Unternehmens zu tun.

Es ist eher als unsozial einzustufen, aber das wissen die Gewerkschaftsfunktinäre (die manchmal auch Bonzen mit etlichen Aufsichtsratgehältern sind) natürlich.

Zu anderen Zeiten sähe das natürlich anders aus, dann wären gewerkschatliche Forderungen an UbiSoft ethisch legitim, aber in einer existentiellen Not mit Sicherheit nicht.
 
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Chismon schrieb:
Es ist eher als unsozial einzustufen

Nicht unsozialer, als den Mitarbeiter die Pistole auf die Brust zu setzen. Als wenn die Spieleentwickler das Dilemma verschuldet hätten. Deiner Aussage zufolge...

Jetzt als Gewerkschaft diese Forderungen auf zu stellen bei der Talfahrt, die Ubisoft bisher hingelegt hat, ist auch alles andere als verantwortlich (kann u.U. das ganze strauchelnde Unternehmen dahinraffen, somit auch alle Arbeitsplaetze und dann waere gar nichts gewonnen).

sollte sich scheinbar jeder Angestellte ohne jegliche Rücksicht dem Unternehmen verpflichtet fühlen, so dass der Unternehmer ganz nach Belieben walten kann...

mit frdl. Gruß
 
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Seine Angestellten gaslighten, sie callen den BS und du sagst dann alle haben dich falsch verstanden?

Nein, wir nennen es "hochwertige Führungsqualitäten".

Man muss Soziopath sein für solche Posten.
 
Holzinternet schrieb:
Wenn ich könnte ich würde auch direkt aufhören zu arbeiten. Ich hab mit 42 Jahren jetzt 25 Jahre gearbeitet. Reicht mir persönlich. Da ich es, aus finanzieller Sicht, nicht kann werde ich es einfach weiter reduzieren. Mein Ziel sind am Ende 15 - 20 Stunden pro Woche. 100 Prozent Homeoffice, was ich bereits habe. Dann kann ich im Garten sitzen, basteln und schaffen und nebenher ein paar Stunden arbeiten.
Exakt so sehe/mache ich das auch. Bin in der glücklichen Lage im Homeoffice arbeiten zu können und schaffe meinen 40h bezahlten Job/Woche in max. 10h/Woche und die Firma ist dennoch sehr zufrieden. Wenn ich will kann ich auch mal ins Office fahren, ist aber kein Muss. Vielen Kollegen geht es ähnlich, unserer Firma geht es aktuell sehr gut, also scheint es wohl möglich zu sein, dass eine Arbeitszeitreduktion nicht zwangsläufig dazu führen muss, dass weniger gearbeitet wird, sondern eher sinnvoller und fokussierter. Ich könnte sicherlich innerhalb der Firma nochmal "Gas geben" wie man so schön sagt, sehe aber (aktuell) keine Notwendigkeit dazu. Da man sich zudem viel Geld für unnützen Konsumquatsch spart, wird der Großteil davon investiert, so dass man mit den Jahren immer unabhängiger vom AG wird, man weiß ja nie was passiert.
Holzinternet schrieb:
Ich bin raus aus dem Laufrad. Ich brauch nicht immer mehr und größer. Ich geh vom Gas, genieße die Zeit mit Frau und Kids und lebe im Grünen. Arbeit ist nichts was, für mich, erstrebenswert ist. War es nie. Aber man muss sich, leider, etwas anpassen in dieser Welt. Und Harzen, heißt das jetzt Bürgergelden ?, möchte ich nicht.
Das hätte auch von mir sein können. :) Ich kann nur wärmstens das Buch "Ich bin raus" von Robert Wringham (Robert Westwood) empfehlen, das hat mich damals auf den für mich richtigen Weg gebracht. Ist aber auch immer wieder mal schön zu lesen, wenn man bereits dabei ist das Hamsterrad zu verlassen.

Imo hat Ubisoft viel zu lange an den Spielern vorbei entwickelt, da können die Entwickler idR eher weniger etwas für, sondern das ist halt Management Vorgabe. Für die Mitarbeiter tuts mir leid, aber wie schon gesagt, kommt so eine Situation ja nicht von heute auf Morgen, da sollte man sich schon mal vorab umgucken, wenn man das Gefühl hat, dass sich die Arbeitsbedingungen zum Schlechteren ändern. Je länger man damit wartet, desto lämnger macht man Dinge mit, die man nicht mitmachen sollte. Also besser sich lieber etwas entspannter nach anderen Jobs umgucken, wenn man merkt, dass es in die falsche Richtung auf der Arbeit geht, als lange Zeit die Zeichen zu ignorieren und dann irgendwann gezwungen zu sein, sich etwas Neues zu suchen. Dann bestimmt man nämlich immer mehr weniger selbst, sondern andere treffen Entscheidungen für einen selbst.
 
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kawanet schrieb:
sollte sich scheinbar jeder Angestellte ohne jegliche Rücksicht dem Unternehmen verpflichtet fühlen, so dass der Unternehmer ganz nach Belieben walten kann...
Vielleicht solltest Du beim naechsten Mal auf meinen gesamten Beitrag lesen und darauf eingehen, denn genau darauf bin ich eingegangen, aber es ist so viel einfacher die Wahrheit zu verdrehen, Unterstellungen zu posten und (aus ideologischen Gruenden) meinen Beitrag ins falsche Licht zu ruecken :rolleyes:.

Sorry, das geht gar nicht und damit hast Du Dich fuer eine weitere Diskussion mit mir disqualifiziert.
 
Chismon schrieb:
Mir waere es eigentlich ziemlich egal, wer Ubisoft uebernimmt, solange die Interessen von Gamern damit wieder mehr in den Vordergrund ruecken

Spricht nicht allein schon diese Aussage Bände, was deine Einstellung zu dem Thema betrifft? Ärgerlich, gelle... dass Entwickler wie Gewerkschaft das gänzlich anders sehen. :D

aber es ist so viel einfacher die Wahrheit zu verdrehen...

Soweit ich mich erinnere, habe ich mich ausschließlich auf deine getätigten Aussagen bezogen? Gerne lass ich mich aber eines Besseren belehren.

Vielleicht solltest Du beim naechsten Mal auf meinen gesamten Beitrag lesen...

Das habe ich durchaus und mir bei jeder deiner Zeilen nur verwundert die Augen gerieben...

mit frdl. Gruß
 
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kawanet schrieb:
Spricht nicht allein schon diese Aussage Bände, was deine Einstellung zu dem Thema betrifft?
Willkommen auf meiner Igorierliste und dann wuesche ich Dir noch ein schoenes Leben und eine Portion Toleranz und Reife sowie weniger Polemik/Ideologie, aber das duerfte bei Dir wohl nicht reichen (tja, Hopfen und Malz verloren, fuerchte ich).
 
scryed schrieb:
Aua. , Das die Arbeiter da aber dennoch keine 6 tage bzw mehr als 40h (ehr weniger) haben ist dir klar oder ?
Aua, scheinbar weist du nicht wie es im Handwerk läuft. Dort arbeiten die meisten 6 Tage und auch am Tag mehr als 7 stunden. Sind also deutlich über ihren 40h pro Woche.
scryed schrieb:
Und jeder der Überstunden und mehr Arbeit leisten muss soll sich nicht vom Chef oder der Firma bequatschen lassen sondern die Überstunden voll bezahlt + Überstunden Zuschläge bekommen
Ist leider auch quatsch, sieht in der Realität halt oftmals anders aus. Oft wird angespart und für evtl. Sonderfrei genutzt oder eben zu normalen Lohnbedingungen ausbezahlt. Nichts Zuschlag.
scryed schrieb:
PS.gibt immer Ausnahmen wenn welche das Glück hatten ihr Hobby zum Beruf zu machen zb oder ihre Berufung gefunden haben
p.s. wenn man nicht nur zum Rand des Bürojobs denkt, sondern weiter in die Welt schaut, dann wird man merken wie "krass" es teilweise zugeht.
 
Finde ich gut, dass die Mal wieder den ganzen Unproduktiven Ballast loswerden.
Bei uns in der Firma ist vor Zwei Jahren ein Investor eingestiegen, hat im Büro ausgemistet und solche Posten wie den Gleichstellungsbeauftragten, Umwelt Ingineur und das Marketing rausgeschmissen.
Bei uns in der Produktion sind auch einige gegangen worden. Seit dem läuft der Laden.
 
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ovi schrieb:
Manchmal fragt man sich echt, warum Studios wie EA, Activision/Blizzard, Ubisoft es nicht checken, dass Spiele in erster Linie Spaß machen müssen, um erfolgreich zu sein.
Was meinst du mit Spaß machen?
Was Spaß macht, da vesteht doch jeder etwas Anderes darunter.
 
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Bin eh gespannt wann Gaming verboten wird. Mit Klimaschutz ist das ja nicht mehr ansatzweise zu vereinbaren.
Ergänzung ()

Apropos, meine Fraundin ist über 50 und arbeitet50-60 Std. pro Woche. Im Handwerk. Das ist natürlich nix für Schneeflöcken und Millenials
 
Lupex schrieb:
meine Fraundin ist über 50 und arbeitet50-60 Std. pro Woche. Im Handwerk. Das ist natürlich nix für Schneeflöcken und Millenials

Was heißt hier Schneeflöckchen, muss das doch jeder für sich vereinbaren... Ich argumentierte ja auch nicht, warum mehr arbeiten, um sich noch mehr zu gönnen, wozu am Ende vorhersehbar eh die Zeit fehlt... und das ist noch wohlwollend ausgedrückt.

Gemessen an meinen tatsächlichen Bedürfnissen, frage ich mich, warum dem Konsum derart viel Lebenszeit opfern. Nur weil dein Herzblatt in der Arbeit ihre Erfüllung sieht, solltest du dies nicht dies als Maßstab definieren.

mit frdl. Gruß
 
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Lupex schrieb:
Bin eh gespannt wann Gaming verboten wird. Mit Klimaschutz ist das ja nicht mehr ansatzweise zu vereinbaren.
Genau, einfach alle Freizeitaktivitäten verbieten die Strom verbrauchen oder anderweitig die Umwelt belasten. Vielleicht darf man noch vor der eigenen Haustür spazieren gehen.
Wobei, ne, das verschleißt die Schuhe und neue herzustellen schadet wieder dem Klima, also kein spazieren mehr.
Einfach 18h arbeiten, 5h schlafen und 1h für sonstige Aktivitäten wie Waschen (aber ohne viel Wasser zu verbrauchen) und essen (aber nur eine Mahlzeit am Tag die das nötigste bereitstellt was man zum Überleben braucht). So macht das Leben Spaß.
 
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Ich argumentierte ja auch nicht, warum mehr arbeiten, um sich noch mehr zu gönnen
Ich sag mal so, einem Großteil der Bevölkerung stellt sich die Frage in der Form nicht. Da wird schon bis zum Anschlag gearbeitet, obs Spaß macht oder nicht, und das Geld reicht nicht um sich was zu gönnen. Unsere Gasrechnung beläuft sich sit 2 Monaten auf 400 Euro. Unser Nachbar zahlt jeden Monat 570 Euro, nur für Gas, also Heizung. Er hat 2 Kinder. Der Muss viiiel mehr arbeiten um sich was gönnen zu können
Ergänzung ()

@ Marcel: Richtig, du hast es verstanden. Deshalb, wenn du dann alle x-Jahre "deine Stimme abgeben darfst", gut drauf achten, wem.
 
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