Warum eine VPN-Verbindung?

francy_space

Ensign
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169
Hallo,

ich stelle mal eine ganz provokative Frage: Warum eine VPN-Verbindung?

Mir sind drei Antworten eingefallen:

1.) Ich surfe über meinen Heimrouter. Öffentliche WLAN-Netze sind unsicher. Das Surfen über den heimischen Router ist sicherer.
2.) Ich kann auf Geräte (IP-Kamera), die mit meinem Heimrouter verbunden sind, fernzugreifen.
3.) Ich kann im Ausland verbotene Web-Sites ansurfen, da ich über den deutschen Provider surfe.

Stimmen diese Antworten? Fallen Euch vielleicht auch andere Antworten ein?
 
Das klingt nach Hausaufgaben...
 
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1. Jein. Auch mit VPN bist du mit dem öffentlichen WLAN Netz verbunden. Deine Anfragen werden aber über den VPN Tunnel gesendet. Angreifbar bist du trotzdem. Man kann jedoch nicht kontrollieren was du surfst.
2. Kann man genereller ausdrücken. Mit VPN verbindest du dich mit dem anderen Netzwerk. Das heisst du bist dann wie dort vor Ort. Du kannst dann auf alles zugreifen. Drucker NAS etc
 
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Warum dieser Forumpost?

1.) Ich bin zu faul zum Googlen, jeder VPN-Anbieter listet die Gründe oder die Vorteile auf.
2.) Nichts weiter
 
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Das sage ich als jemand, der bereits eine VPN-Verbindung auf einem DS-Lite Router mithilfe eines Raspberry Pi's (VPN-Server) und WIreguard erstellt hat.
 
Was ist für dich denn die Definition von "VPN-Verbindung"? VPNs können ganz verschiedene Szenarien abdecken und daher kann man keine pauschalen Antworten geben, weil es eben auf den konkreten Einsatzzweck ankommt.

a) Der VPN-Server zu Hause

b) Der VPN-Server im www bei einem VPN-Anbieter wie Cyberghost, etc

c) Der VPN-Server im www auf einem eigenen gemieteten Server

Um nur mal 3 häufige Szenarien zu nennen.

Das was du als Gründe anführst, klingt nach Szenario a. Das ist aber wie gesagt nur ein Teil. Dann gibt es noch Konstellationen wie Client2Client, Client2Site, Site2Site - jeweils ganz bestimmte VPN-Konfigurationen für ganz bestimmte Zwecke.


Nicht selten werden VPNs, insbesondere die Bezahl-VPNs, unter falschen Vorstellungen eingesetzt, weil der Nutzer gar nicht genau weiß was ein VPN in welchem Szenario tut und was es nicht tut - unabhängig davon was irgendein VPN-Anbieter im www in großen Lettern verspricht....
 
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@Raijin: Ich spreche von dem VPN-Server daheim, den man eigens auf einem Raspberry Pi eingerichtet hat und wo ein Portmapper auf einem vServer aufgesetzt wurde.
 
Ich verstehe immer noch nicht was du mit der Frage bezweckst.

francy_space schrieb:
1.) Ich surfe über meinen Heimrouter. Öffentliche WLAN-Netze sind unsicher. Das Surfen über den heimischen Router ist sicherer.
2.) Ich kann auf Geräte (IP-Kamera), die mit meinem Heimrouter verbunden sind, fernzugreifen.
3.) Ich kann im Ausland verbotene Web-Sites ansurfen, da ich über den deutschen Provider surfe.

1. Ja.
2. Ja.
3. Jein. VPN ist nur eine Verbindung, aber zB DNS etwas ganz anderes. Wenn du in China bist und ein VPN nach Deutschland aufbaust, aber nach wie vor der DNS des Hotels bzw. chinesischen Providers eingestellt ist, geht der DNS-Request entweder gar nicht über das VPN (Hotel-DNS) oder über das VPN nach Deutschland und dann von deinem Heimrouter aus wieder nach China zum dortigen Provider. Die Folge: Der Propaganda-DNS der Partei meldet "Die Seite gibt's nich"


Vielleicht fängst du erstmal damit an, zu erläutern was du mit der Frage bezweckst bzw. wie du darauf kommst. Das ist einfacher als mehr oder weniger zusammenhanglos eine halbwegs selbstbeantwortete Frage zu stellen, bei der man gar nicht weiß was du überhaupt hören willst und warum. Sonst wird's schnell ein XY-Problem
 
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@Raijin: Ich frage mich, was einen Menschen bewegen sollte, einen VPN-Server bei sich daheim einzurichten. Was seine Absichten sein würden? Meine Absicht war, die IP-Kamera an meinem Router aus der Ferne zu kontrollieren. Die anderen Punkte sind für mich zweitrangig. Aber gut das ich jetzt weiß, dass eine VPN keine Garant dafür ist, im Ausland nach deutschen Gesetzen zu surfen. Das ist abhängig von anderen Punkten wie DNS. Danke.
 
Geht es nur um privat? In Firmen ist es ganz klar: Remote auf das Firmennetzwerk zugreifen. Da gibt es u.U. dutzende Dienste, auf die man lokal als Mitarbeiter zugreifen kann. Einmal VPN ist da viel einfacher und deutlich sicherer, als jeden dieser Dienste mit Anmeldung und Schutzmaßnahmen aus dem Internet erreichbar zu machen.

Und ist auch von der Userseite komfortabler. Einmal Verbindung starten, arbeiten wie lokal.
 
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francy_space schrieb:
@Raijin: Ich frage mich, was einen Menschen bewegen sollte, einen VPN-Server bei sich daheim einzurichten. Was seine Absichten sein würden?
Zugriff auf:
-Sat Receiver, im Urlaub z.B. abends die aufgenommene Lieblingssendung schauen
-NAS alle Dokumente verwalten, Fotos hoch/-runterladen
-Heizungssteuerung
-Wechselrichter auslesen
-IP Cam anschauen
-Pihole nutzen
 
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3.) Ich kann im Ausland verbotene Web-Sites ansurfen, da ich über den deutschen Provider surfe.
Stimmt so nicht, man kann den Geoblock damit umgehen z. B. ZDF online im Ausland schauen
4. über Festnetz telefonisch erreichbar zu bleiben für unterwegs
5. um andere Webinterfaces im Heimnetz verfügbar zu machen für unterwegs
6. um auf Netzwerkdrucker zu drucken zu Hause für unterwegs.
 
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