Warum haben die Lianos so eine hohe VCORE.

Hutzear

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Hi,

und zwar habe ich mir wie im Titel schon beschrieben die Frage gestellt, wieso die Lianos sone hohe Standard Vcore haben. Die Teile sind 32nm und haben ne Standard Vcore von 1,4V.

Wird da einfach nur Resteverwertung betrieben und es geht einfach darum auch die schlechten Chips loszuwerden, die eben nur mit 1,4V laufen würden. Oder sind die Dinger echt so ausgelegt, weil dann dürften rein theoretisch auch 1,5V nichts ausmachen, da eine 0,1V Erhöhung eigentlich immer problemlos weggesteckt werden müsste, wenn 1,4V ja absolut unbedenklich sind.

Habe selber nen Liano X4 641 daher die Frage.
 
Entscheidend ist nicht die Spannung alleine, sondern das Produkt aus Spannung und Stromstärke. Wenn er also wenig Ampere zieht, dann kann er meinetwegen auch 3V haben... :D

Wichtig ist halt die Kühlung. Sofern die passt und Du es mit der Spannung nicht völlig übertreibst, würde ich mir da keine Sorgen machen. Bei 1,5V zumindest nicht.
 
Ich weiß nicht genau, könnte mir aber vorstellen das es andere transistoren sind und andere speicherchips zwecks dem ECC des RAMs, oder das die einfach einen höheren schwellenwert brauchen um besser/fehlerfrei zu rechnen. Oder eine kombination aus beidem. Diese server dinger sind ja nicht mit nem mainstream i5 zu vergleichen. Aber 100% weiß ich es nicht. Interessiert mich aber auch. Vieleicht kann ja ein hightech freak was dazu sagen.

Gruß wolbe182
 
bei dem von dir genannten Llano handelt es sich um einen ohne Grafikeinheit, richtig?
Wenn ja: die brauchen shcon immer eine etwas höhere VCore, es sind teildefekte Chips.
Und im Fall von Llano allgemein: Die haben eine twas höhere VCore... fertig.
 
Protip am Rande: Die Dinger heißen Llano (zwei L), nicht Liano.
 
Ok gut zu wissen. Aber die Modelle mit der Grafikeinheit haben ja 1,4V Standard deshalb die Frage. Und die sind ja eigentlich keine Resteverwertung. Also zB. der A6-3650.

Edit: Die Versorgungsspannung haben wir dabei auf dem Standardwert belassen – also 1,40 Volt. Auf eine Steigerung der Versorgungsspannung haben wir verzichtet, da diese ohnehin schon sehr hoch ist.

Bzgl der Übertaktung des A6-3650 in diesem Test: http://ht4u.net/reviews/2011/amd_llano_a6_3650/index9.php

Ist da was dran, oder nur ne Vermutung. Ich kann mir nicht vorstellen wieso AMD die Dinger mit soner grenzwertigen Spannung laufen lassen sollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
wolbe182 schrieb:
Ich weiß nicht genau, könnte mir aber vorstellen das es andere transistoren sind und andere speicherchips zwecks dem ECC des RAMs, oder das die einfach einen höheren schwellenwert brauchen um besser/fehlerfrei zu rechnen. Oder eine kombination aus beidem. Diese server dinger sind ja nicht mit nem mainstream i5 zu vergleichen.

Von was redest du bitte?!? Llano ist von AMD und ist für das Mittelklasse-Desktop-Segment gedacht und nicht für Server ;)
 
Wie schon geschrieben:
Leistung=Volt * Ampere

Wenn das eine gegen Null geht, dann kann das andere noch so groß sein.

Ist da was dran, oder nur ne Vermutung. Ich kann mir nicht vorstellen wieso AMD die Dinger mit soner grenzwertigen Spannung laufen lassen sollte.
Wieso soll die Spannung grenzwertig sein?
Das hat doch niemand gesagt.
Du kannst doch nicht einfach die Volt Zahl von Intel mit AMD vergleichen. Die haben ganz andere Prozesse beim Herstellen der CPU.

P.S. du kannst deiner CPU ruhig bis zu 1,5 Volt geben, was aber sinnlos ist da man mit 1,4V fast immer an die Grenze des übertakten kommt. (der Sata Controller mach meistens eh nur 120-140 MHZ mit)
 
Mit den Volt*Ampere macht Sinn. Allerdings ist der Verbrauch ja meist Ähnlich insofern. Aber nur mal sone Frage. Was ist mit dem Prozess in 32nm überhaupt gemeint.

Heißt es, dass die Leiterbahnen 32nm auseinander sind, und dass es somit schneller zu ner Elektromigration kommt. Oder wie darf man das verstehen.

Achja 120-140 ist aber echt schon ne ordentliche Steigerung wenn der Standard Standard 100Mhz sind.^^
 
Elektromigration war besonders bei Northwood-Kernen ein Problem. Inzwischen hat aber auch Intel seine Fertigungsqualität soweit im Griff, dass selbst beim OC da wohl keine nennenswerte Elektromigration stattfindet. Bei AMD war das afaik sowieso noch nie ein echtes Thema (außer bei Extrem-OC).

Im verlinkten Test von ht4u sieht man sehr schön, wie viel Undervolting-Potenzial die CPUs oft haben. Das sollte man auch nutzen. Aber so erreicht der Hersteller, dass er nicht zu intensiv testen muss (Kostenfaktor!) und auch wenn eine CPU mal deutlich mehr Spannung für stabilen Betrieb braucht als der Durchschnitt oder das Board Spannungsschwankungen hat, so läuft sie nicht aus dem Ruder, wenn pauschal alle CPUs mehr Spannung bekommen als eigentlich nötig. Das ist das ganze Geheimnis. ;)
 
Die Spannung der Llanos ist mit ziemlicher Sicherheit so hoch, weil das seinerzeit die allerersten CPUs auf AMDs bzw. GFs neuem 32nm-Prozess waren, der wohl (anfangs?) nicht so ganz unproblematisch war.

In so gut wie allen Tests konnte die Spannung trotzdem ohne Probleme deutlich reduziert werden, was zu einem dramatisch niedrigerem Lastverbrauch geführt hat. Aber AMD hat die Spannung sicher nicht ganz ohne Grund so hoch gewählt. Die sind auf Nummer Sicher gegangen.
Entweder gibt es da draußen auch einzelne Llanos, die so hohe Spannungen von Anfang an brauchen, oder AMD hat zumindest befürchtet, dass nicht alle mit niedrigeren Spannungen über die ganze Lebensdauer funktionieren würden.
 
Ok also hat es eher Gründe, der Kühlung und des hohen Stromverbrauches, und nicht der Elektromigration, dass von höheren Spannungen in dem Test abgeraten werden.
 
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