Warum kein Ubuntu?

Ich habe Ubuntu von Mitte der 2000er bis in die 2010er-Jahre benutzt und was mich zu dieser Zeit extrem beeindruckt hat, war die gute (auch deutschsprachige) Community - ubuntuusers.de wurde ja hier bereits im Thread genannt. Ob es heute noch so ist, kann ich nicht beurteilen. Aber damals wurde wirklich das Motto "Linux for human beings" dort gelebt und jeder, der auch nur ansatzweise ordentlich gefragt hat, bekam in einem freundlichen Ton Hilfe. Selbst wenn die Antwort offensichtlich war oder es gute, und auch einfach zu findende Doku gab - dann wurde halt freundlich auf die Doku verwiesen, aber niemand wurde mit "RFTM!!11eins!!" angeblafft.
 
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Ich finde es generell wichtig, das man mit Respekt aufeinander triff. Nicht jeder kennt die Systeme gleich gut. Diese Problematik gibt es aber nicht nur bei Betriebssystemen. Viele einfache Sachen kann man zum Glück schon mit KI lösen. Mir ist bei POP_OS die Store abgeschmiert. Die 3 Konsolenbefehle hatte ich in Sekunden und das Problem war gelöst.
 
CasualP schrieb:
Ich habe Ubuntu von Mitte der 2000er bis in die 2010er-Jahre benutzt
Zu der Zeit wurde die Bedienung scheiße, zum Glück ist das bei Linux nicht alternativlos wie bei Windows.
 
Das Ubuntu 24.04lts nutzt ja nur ein angepasstes Gnome. Einiges ist tatsächlich auch besser gegenüber dem Standard Gnome. Dock anpassbar, benutzbarer Desktop wo ich endlich mal was ablegen kann usw. Ich denke, die Snap Geschichte hat Ubuntu viel gekostet. Sie halten leider weiter dran, dabei ist Flatpack bereits etabliert.
 
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bergprinzess schrieb:
Ich denke, die Snap Geschichte hat Ubuntu viel gekostet.
Ich denke nicht! Die Wahrnehmung in einem Technikforum entspricht halt nie der allgemeinen Wahrnehmung.
98% der Nutzer wissen nicht mal was das ist und im Nutzeralltag von Otto- und Erna Normaluser fällt das weder positiv noch negativ auf.
Ansonsten wird Canonical das ziemlich egal sein. Geld verdient man nicht primär am 'Desktop Markt' .
Der wirtschaftliche Hebel liegt bei Server, Cloud, IoT und Enterprise-Deployments, und dort sind Snaps funktional sinnvoller als im Consumer-Bereich.
Ist strategisch bei RedHat auch nicht anders.
 
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...mh, so hatte ich das noch nie gesehen. Wenn man sich gerade den Markt in Richtung SSD, RAM usw. anschaut ist es ja gerade ähnlich. Der Endkundenmarkt ist da vergleichsweise unwichtig geworden.
 
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@mo schrieb:
Ist strategisch bei RedHat auch nicht anders.
Doch, eigentlich ist genau das anders weil das Flatpak konzept grundsätzlich anders auf gebaut ist von der Repo-Seite her. Wie auch immer und weil ich auch gerade mit RHEL zu tun habe, dort läuft eigentlich alles via EPEL und normale Repos mit DNF, was eher so ähnlich wäre, wenn Cannonical weiter auf APT setzen würde.
 
netzgestaltung schrieb:
Doch, eigentlich ist genau das anders weil das Flatpak konzept grundsätzlich anders auf gebaut ist von der Repo-Seite her
Schon!
Ging mir aber eher um Firmenstrategien allgemein als um Snap/Flatpack speziell.
Der 'Consumer Desktop' spielt bei Canonical immerhin eine Rolle, bei RedHat selbst nicht.
 
CasualP schrieb:
ja, Unity war jetzt auch nicht so mein Ding. Daher bin ich dann auch irgendwann zu Mint abgewandert.
Und die Windows Menschen müssen fressen was ihnen von M$ vorgesetzt wird.
 
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Hallo zusammen!
Mein Sohn hat mir vor ein paar Wochen Ubuntu auf meinem PC installiert.
Dieses System ist sozusagen mein BootManager: für gentoo-stable und gentoo-unstable.
Ich bin mit Ubuntu sehr zufrieden, denn es ist stabil und liefert problemlos meine anderen Systeme.
Etwas habe ich bisher auf dem PC mit Ubuntu noch nicht gemacht: Updates, das hat mein Sohn mir dringend empfohlen.
Eines Tages habe ich dieses Ubuntu auf einen USB-Stick kopiert. das startet auch, und dort mache ich auch die Updates, um zu sehen, was da alles installiert wird. Bis jetzt startet es immer noch problemlos.
Liebe Grüße
von ManBla
 
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