Warum kein Ubuntu?

Helge01 schrieb:
Ubuntu Server ist auch ok, gerade auch wegen Ubuntu Pro.
gerade Ubuntu Pro ist fuer mich ein argument dagegen. Yooo, hier sind sicherheitspatches, aber du bekommst sie nur wenn du dich hier registrierst..
ICh frage mich wie viel Geld sie damit wirklich machen.
von Canonical Angestellten habe ich nur die Aussage bekommen, dass sie das meiste Geld mit Consulting machen.
Da kann man auch gleich Oracle Linux oder RHEL nehmen, oder auf Debian gehen
 
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Rottman schrieb:
Warum wird, wenn es um Empfehlungen in Sachen Linux Distributionen geht, nie Ubuntu genannt?
Ich bezweifle stark, dass diese Aussage der Wahrheit entspricht. Ubuntu ist immer noch eine der am weitesten verbreiteten Distros überhaupt und für viele Synonym mit Linux. Ob das in diesem winzigen Forum der Fall ist mag vielleicht sein, und wenn, dann evtl. weil:

  • Ubuntu seine snap packages pusht, anstatt wie alle anderen auf den de-facto Standard Flatpaks zu setzen
  • Canonical immer wieder mit seltsamen Aktionen auffällt (zB core-utils mit der Rust Version zu ersetzen)
  • Die dektop user seit jeher die zweite Geige spielen, hinter dem Server
 
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Rottman schrieb:
Ubuntu gibt es schon lange, da sind Ressourcen dahinter und das ist daher was langfristiges.
Naja, Linux Mint gibt es seit 2006 und Manjaro seit 2011. Wie langfristig solls denn sein? Wenn du danach gehst, kommt eigentlich nur Debian in Frage.
 
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Ich nutze schon seit Jahren, Dualboot Ubuntu LTS nun 24.04.3 und Windows 11. Beides geht gut, für meine Begriffe. Also passt beides gut zusammen.
CachyOS geht bei mir nicht, wegen SecureBoot. Daher kann ich das nichtmal probieren.
 
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CrazyT schrieb:
Weil du 10 verschiedene Linux anhänger fragen kannst was das "ideale" ist und du knapp 30 verschiedene antworten erhalten wirst...
Womit man mal wieder sieht, dass das stimmt.

Dennoch werde ich demnächst (sobald der Rechner abfällt) auch mal wieder einen Rechner voraussichtlich
mit CachyOS neben meinem Windowsrechner betreiben.
Meine letzte Linuxerfahrung stammt aus SUSE 7.

Aber warum CachyOS? Keine Ahnung, lass mich überraschen.
 
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Garmor schrieb:
Da steht doch, dass es nur das Distrowatch-Ranking ist und damit eigentlich nur aussagt, wie oft die jeweilige Unterseite auf Distrowatch aufgerufen wurde.
Es ging um die kurzen Beschreibungen der Vorzüge jeder Distri.
 
Die Firma, die Ubuntu entwickelt hat v.a. in der Vergangenheit ein paar unbeliebte Aktionen durchgezogen (Werbung, Datenschutz-Probleme). Weiterhin besteht sie auf dem unbeliebten (selbstentwickelten) snap-Format.
Ich habe mich vor dem Abschied von Windows viel informiert und einiges ausprobiert und bin dann schon bei Kubuntu, einem Ubuntu-Derivat aber mit Windows-ähnlicherer und (für mich) schickerer Oberfläche gelandet.

Mittlerweile habe ich es auch Verwandten (Alter teils 60+ ...) installiert, und sie kommen damit gut klar. Ich nehme tatsächlich überwiegend flatpak statt snaps, aber so groß sind die Unterschiede nicht und die Überbleibsel von snap stören überhaupt nicht. Meine Verwandten installieren eh nichts selbst, daher ist das für sie völlig irrelevant wie der Store aussieht.
Dennoch will ich mich wegen der großen Verbreitung und noch höheren Einsteigerfreundlichkeit zusätzlich in Mint einarbeiten.

Was ich an Ubuntu richtig toll finde, sind die Release-Names und das Artwork von Sylvia Ritter dazu. :)
 
fixedwater schrieb:
Naja, Linux Mint gibt es seit 2006
Mint baut aber eben auch "nur" auf Ubuntu auf. Gibt zwar noch eine Debian-Ausgabe... Aber im Grunde ist die Basis einer neuen Mint-Version halt immer die aktuelle Version von Ubuntu bzw. Debian.
 
Ubuntu ist mittlerweile nicht mehr "cool", und tatsächlich haben die Macher in den letzten Jahren den Desktop etwas aus den Augen verloren.

Ist aber immer noch eine grundsolide Distro, mit der man als Einsteiger nichts falsch machen kann.

Außerdem findet man in Netz viel Hilfe.

Auch wenn ich selber Tumbleweed nutze, würde ich Einsteigern weiterhin (K)Ubuntu empfehlen
 
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fixedwater schrieb:
Wenn du danach gehst, kommt eigentlich nur Debian in Frage.
Die langlebigste Distribution wäre Slackware, die erstmals etwa einen Monat vor Debian veröffentlicht wurde.
 
drake23 schrieb:
Ubuntu ist mittlerweile nicht mehr "cool", und tatsächlich haben die Macher in den letzten Jahren den Desktop etwas aus den Augen verloren.
Ich denke ein Problem ist, dass sie ihn zu lange nicht aus den Augen verloren haben und dauernd halbgare Eigenentwicklungen (beispielhaft Mir und Unity) eingebaut haben, deren performance und stabilitaet leider nicht so toll waren.
Bevor diese eine Chance hatten gut zu werden haben sie es sich jedes mal anders überlegt und das nächste Experiment gestartet.
 
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mibbio schrieb:
Die langlebigste Distribution wäre Slackware
Schon klar, aber das wollte ich einem Anfänger nun wirklich nicht nennen ;)
Ach ja, und Arch, also die Basis hinter Manjaro, Endeavour OS und CachyOS, ist übrigens älter als Ubuntu... soviel zum Thema "langfristig".
 
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kieleich schrieb:
wenn der Browser 10 Sekunden braucht zum starten

Hattest du Ubuntu in letzter Zeit mal selber probiert? Das mit dem verzögertem Start ist schon länger nicht mehr der Fall.
 
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Danke für die Antworten.

Hätte ich vor Ubuntu nicht Linux Mint, Manjaro und Bazzite ausprobiert wäre ich davon komplett abgeprallt weil mir nicht klar gewesen wäre was eigentlich alles möglich ist und was es so an Software gibt. Ohne Flatpak.org hätte ich unter Ubuntu keine Spiele von GOG zum laufen gebracht.

D.h. back to Linux Mint und vielleicht nochmal Pop_OS! probieren.
 
Linux kenne ich seit der ersten Slackware 1993 auf Disketten ;-) Seitdem hab ich wirklich alles was nach unix riecht mal gesehen oder ausprobiert, auch Ubuntu. Davon hab ich mich irgendwann verabschiedet (auch als Empfehlung), weil mir Canonical immer mehr als das Microsoft der Linux-Welt erschien. Im Unternehmensumfeld mit Support und Verträgen etc kann das noch eine gute Wahl sein, privat sehe ich das nicht.
Heute gibt es so viele gute Distros, dass du dir eine deinem Anwendungszweck entsprechende auswählen kannst. Ob Gaming, Multimedia, Musik, stabiler Office-Betrieb, diese Vielfalt schätze ich sehr.
Ubuntu hat für mich gefühlt nicht mehr die Daseinsberechtigung wie früher.
 
Thorakon schrieb:
Was ich an Ubuntu richtig toll finde, sind die Release-Names und das Artwork von Sylvia Ritter dazu. :)
Als Kunst an sich bestimmt hübsch. Aber für mich als zwar Linux-Poweruser, der jedoch kein Ubuntu nutzt, Quell maximaler Verwirrung. Ich weiß nicht, welche Version welchen Namen hat und demnach, welcher Name gerade aktuell ist. Wenn ich dann mal was recherchiere, muss ich also immer erst den Namen in eine Nummer „mappen“, um beurteilen zu können, ob das, was ich da gerade lese, zu meinem Problem passt.
 
Rottman schrieb:
das eingeschränkte Programm Angebot im hauseigenen Download Center (was ich aber dank flatpak.org beheben konnte) ist mir nichts aufgefallen was soviel schlechter wäre als bei Linux Mint oder Manjaro.
Genau das ist bei anderen Distris besser und Flatpaks sind auch nicht jedermanns Sache.
Viele mögen auch die proprietären Snaps nicht.
Manjaro ist außerdem Arch basierend und somit nicht so gut vergleichbar, da dort eine andere Philosophie (Rolling Release) dahinter steckt.
 
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Perval schrieb:
Das mit dem verzögertem Start ist schon länger nicht mehr der Fall.
Schön aber, wer deswegen gegangen ist, der ist dann halt erstmal weg. Ciao Kakao. Sowas liefert man erst gar nicht aus. Und das war auch nur eins von einigen Dingen die mir nimmer gepasst haben da

Vielleicht irgendwann wieder, das schließe ich ja gar nicht aus

Bei Linux ist eben so, man kann es wechseln wie die Socken. Was im einen Linux läuft, bekommt man auch im andern hin. Aber so reicht eben auch ein krummes Ding um zu wechseln und erstmal nimmer zurück zu gehen

bei MS ist es schwerer raus zu kommen wenn man da noch auf zig MS only Programme angewiesen ist. MS leistet sich ein Schnitzer nach dem andern aber die Leute bleiben einfach. Ubuntu hat diese Bindung für mich nicht - wär ja auch schlimm, freie Wahl bei Distro/DE/Software/... ist das was Linux mit ausmacht
 
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Ich habe für einen Monat Dual-Boot mit Nobara38(gnome), Fedora39(KDE), Manjaro(KDE) gehabt und seit Dezember 2023 ohne Windows mit Arch für 7 Monate und danach NixOS.
Ich wollte nicht von Anfang an zu Canonical Microsoft der Linux-Welt wechseln und deswegen alle buntus gemieden.
Ich würde niemandem _buntus Distributionen empfehlen.
 
kieleich schrieb:
wenn der Browser 10 Sekunden braucht zum starten
ubuntu hat einen, zum Teil gerechtfertigten, Ruf bekommen, auch wegen dieses Vorwurfs. Aber es ist nicht hilfreich, wenn man Vorwürfe an die fortschreitende Entwicklung anpasst. Und dieser Vorwurf dürfte laut meinen Infos veraltet sein.

Luftgucker schrieb:
Keine Ahnung ob das stimmt aber siehe hier:

[IMG]https://www.computerbase.de/forum/attachments/1770558660605-png.1704541/[/IMG]
Nicht schlecht, ist wie einen Menschen nach der getragenen Mode zu bewerten, kann einen ersten Einblick geben, ersetzt aber nicht, diese Person/Distro näher kennenzulernen, um sich eine bessere Meinung zu bilden.

tipmyredhat schrieb:
Ubuntu seine snap packages pusht, anstatt wie alle anderen auf den de-facto Standard Flatpaks zu setzen
Flatpak kann man auch nicht als de-facto Standard bezeichnen, auch wenn dieser diesem Begriff am nächsten liegt. Auch Flatpak muss sich noch weiterentwickeln.

tipmyredhat schrieb:
Canonical immer wieder mit seltsamen Aktionen auffällt (zB core-utils mit der Rust Version zu ersetzen)
Das würde ich nicht als negativ betrachten. Das Problem ist vielmehr, dass sie das Ganze zu schnell angehen.
 
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