Was gibt eurem System die meiste Sicherheit?

Was gibt eurem System die meiste Sicherheit?

  • der User?

    Stimmen: 60 72,3%
  • die Updates?

    Stimmen: 4 4,8%
  • das Backup?

    Stimmen: 5 6,0%
  • die Sandbox/VM?

    Stimmen: 3 3,6%
  • das AV

    Stimmen: 5 6,0%
  • die Firewall

    Stimmen: 1 1,2%
  • eine Suite

    Stimmen: 0 0,0%
  • ein Linux?

    Stimmen: 5 6,0%

  • Umfrageteilnehmer
    83
Ich denke einfach die Frage ist "unsauber" formuliert bzw. das Ergebnis meint nicht das, was manche hier rauslesen wollen.

Es hat nichts mit Selbstüberschätzung der User zu tun., dass dieses Ergebnis rauskommt. Aber es ist nun mal so, dass sich viele Gefahren vermeiden lassen, wenn man kritisch unterwegs ist. Will Amazon meine Kreditkartendaten wirklich verifiziert haben? Die meisten Schädlinge verbreiten sich nicht über Sicherheitslücken, sondern über die Naivität der Menschen. Wenn im Browser ein Popup kommt "Um fortzufahren müssen Sie Malware 2.0 installieren", dann klicken die halt auf ja. Und wenn nicht Windows das verbreitetste OS wäre, sondern Linux oder MacOS dann würden sie es halt dort machen...

Aber klar, Sicherheit ist als Gesamtes zu sehen, es muss ineinandergreifen. Ein aufmerksamer User bringt nichts, wenn seine Software veraltet ist und er zwar skeptisch ist beim Runterladen, aber am Ende dennoch nicht selbst entscheiden kann, ob der Download nun einen Virus enthält oder nicht.

Warum sage ich dennoch, dass der User die meiste Sicherheit gibt (geben kann)? Weil er in der Pflicht ist, das Konzept aufrechtzuhalten. Mit dem User steht oder fällt die Sicherheit. Wenn man die Umfrage anders formuliert hätte: "Wo liegt das größte Gefahrenpotential im Sicherheitskonzept?" hätte ich genauso den Benutzer genommen.

@TE:
Wie gesagt, Backups erhöhen nicht die Sicherheit des Systems, sondern der Daten. Das ist ein anderer Kontext in meinen Augen.
Und wenn die Personal Firewall eingesetzt wird, weil man den "normalen" Programmen nicht traut, dann dient es offensichtlich nicht der Sicherheit.
Aber du scheinst auch nicht kapiert zu haben, was ich damit sagen wollte: Ich habe in keiner Weise gesagt, dass das eine oder andere falsch ist. Nur leistet beides keinen wirklichen Beitrag zu der hier angesprochenen Thematik.
 
@TE:
Wie gesagt, Backups erhöhen nicht die Sicherheit des Systems, sondern der Daten. Das ist ein anderer Kontext in meinen Augen.
Das sehe ich doch etwas anders als du und es gehört für mich zu meinem "Sicherheitskonzept" mit dazu. Wenn ich doch mein Windows System für mich komplett eingerichtet habe und dieses dann in regelmässigen Abständen per Backup/Image Software sichere dann habe ich doch im Falle eines Festplattencrashs oder einer bösen Infektion durch Ukash Trojaner usw Vorsorge getragen und kann das davor saubere und funktionierende Systembackup einspielen und brauche nicht mein komprimiertes System neu zu installieren. Also habe ich doch Vorsorge getan und das zählt für mich auch zu einem "Sicherheitskonzept" weil ich mich darum kümmere mein System(und Daten)auf diese Weise abzusichern.
 
@ purzelbär:

Toll, du kannst das Systembackup zurückspielen.
Das machst du aber nur, wenn du überhaupt bemerkst, dass dein System kompromittiert ist.

Bis dahin hat ein Angreifer aber evtl schon alle dein Passwörter, die dann übrigens auf dem Backup logischerweise noch die gleichen sind.

Du hättest IMHO Recht, wenn die Frage lauten würde: "Was bringt deinen Daten die größte Sicherheit".

Aber natürlich ist ein Mix aus verschiedenen Sicherheitsmechanismen immer die beste Wahl.

Und je weniger Ahnung man von der Materie hat, desto wichtiger sind IMHO Updates, den viele User wollen sich mit dem anderen Zeug gar nicht erst beschäftigen.

Den User dagegen wollte ich nicht ankreuzen, denn auf die Frage, welches der größte Unsicherheitsfaktor des Systems ist, würde ich ebenfalls mit "der User" antworten....

Denn es kommt gelegentlich mal vor, dass man sich selbst fragt, ob man das jetzt machen sollte, und dann macht man einfach irgendwas, weil eine Recherche einfach ne ewige Menge Lebenszeit kosten würde.
 
1668mib schrieb:
Ich denke einfach die Frage ist "unsauber" formuliert bzw. das Ergebnis meint nicht das, was manche hier rauslesen wollen.

Ja, das mag sein, die Frage steht aber jetzt nun einmal so im Raum.

1668mib schrieb:
Wie gesagt, Backups erhöhen nicht die Sicherheit des Systems, sondern der Daten. Das ist ein anderer Kontext in meinen Augen.

Das kann man halten wie ein Dachdecker. Direkt hat es sicher keinen Einfluss auf die Sicherheit des Systems. Indirekt aber schon, da sich meine Daten auf selbigen befinden und es mir natürlich darum geht, diese abzusichern. Dazu gehört eine Sicherung gegen Schädlinge genau so wie eine Sicherung vor Datenverlust.

1668mib schrieb:
Und wenn die Personal Firewall eingesetzt wird, weil man den "normalen" Programmen nicht traut, dann dient es offensichtlich nicht der Sicherheit.

Zu meiner Sicherheit gehört auch die Absicherung meiner Privatsphäre. Und das schließt mit ein, das ich nicht jedem Programm erlaube sich mit dem I-Net zu verbinden. Und das schließt schon Programme ein, die mit dem OS ausgeliefert werden, also keine Downloads.

1668mib schrieb:
Aber du scheinst auch nicht kapiert zu haben, was ich damit sagen wollte: Ich habe in keiner Weise gesagt, dass das eine oder andere falsch ist. Nur leistet beides keinen wirklichen Beitrag zu der hier angesprochenen Thematik.

Ja, so bin ich eben. Ich habe absolut keinen Durchblick. Und woher weißt du denn schon genau, was ich mir beim erstellen der Umfrage gedacht habe, das du darüber Urteilen kannst, ob es zur Thematik passt oder nicht?

supastar schrieb:
Den User dagegen wollte ich nicht ankreuzen, denn auf die Frage, welches der größte Unsicherheitsfaktor des Systems ist, würde ich ebenfalls mit "der User" antworten....

Das kann man natürlich so sehen. Die Frage ist aber eindeutig formuliert. Wenn jemand dort etwas anderes hinein interpretiert, kann ich es nicht ändern.

Hier soll aber keine Diskussion über die Umfrage selbst stattfinden, sondern vielmehr zum Thema an sich.
 
supastar schrieb:
Ganz klar Updates...
denn das Wissen des Users ist ohne Updates ebensowenig wert wie eine Anti-Viren-Software ohne Updates.

Wenn man aber nicht weiß das Updates wichtig sind, dann macht man sie auch nicht... ;-)

Aber wenn man es ganz genau nimmt sind doch die Updates das A und O: man muss auch sein Wissen "updaten" und auf dem neuesten Stand bleiben, damit man alle möglichen Gefahren kennt.
 
Wenn ich ein wenig ausholen darf. Das Thema Sicherheit ist ein weites und großes Spektrum. Uns werden im Internet, PC-Zeitschriften, Foren einiges an den Kopf geworfen. Dabei handelt es sich meist um verbreitetes Halbwissen, dass um ein vielfaches schädlicher ist als die Schädlinge selbst. Das trügerische Gefühl von Sicherheit macht einen Rechner erst recht angreifbar. Viele Nutzer, um nicht zu sagen gut 70%, machen sich den Fehler zu eigen, den Schutz ihres Rechners auf einem oder mehreren Programmen aufzubauen. Das sind meist Firewalls, AV-Scanner und andere vermeintliche Schutzarchitekturen.Sicherheit ist ein sehr aufwendiges Konzept, dass sehr präzise durchdacht werden muss, um zu funktionieren.

Für mich sind folgende Punkte wichtig:
- Betriebssystem aktuell halten
- installierte Software regelmäßig auf neue Version prüfen
- einen aktuellen Virenscanner
- sichere lange Passwörter ( am besten generierte Passwörter)
- Sehr viel Skepsis beim Surfen oder beim Abruf von E-Mails

Es ist zwar ein kleines Konzept. Es verhindert trotzdem nicht, dass ein System infiziert wird. Es verringert die Chance auf eine Infektion.

Klar, wenn man sich damit nicht mit dem Thema auseinandersetzt kann ein potentielles Risiko entstehen. Man kann aber nicht von jedem erwarten, dass man sich mit jedem Thema auseinander setzt.

Ein Spruch eines Kunden: "Es gibt keine Sicherheit nur verschiedene grade der Unsicherheit" Irgendwie ist schon was dran.
 
Solange man sich bewusst ist, was man tut und sich nicht auf irgendwelchen seltsamen Seiten aufhält oder wahllos E-Mail-Anhänge anklickt, ist ein aktuell gehaltenes System und ein guter Virenscanner schon nicht schlecht.
Eine Linux-Distribution übernimmt erfreulicherweise die Software-Updates über die Paketverwaltung und Viren finden sich auch kaum welche im Umlauf, trotzdem kann es natürlich nicht immer die Lösung sein.

Nutzt man unter Windows einen kostenlosen Virenscanner, sollte man darauf achten, dass dieser eine Verhaltensüberwachung enthält. Momentan ist es nur bei AVG und Avast der Fall.
 
Nutzt man unter Windows einen kostenlosen Virenscanner, sollte man darauf achten, dass dieser eine Verhaltensüberwachung enthält. Momentan ist es nur bei AVG und Avast der Fall.
Das ist so nicht richtig powerfx;) Es stimmt schon das AVG Free und Avast Free eine Verhaltensüberwachung bieten, aber das bietet auch Comodo mit seine kostenlosen IS oder dem kostenlosen Comodo AV und mit der Comodo Firewall(Stichwort Defense+). Ausserdem bietet Panda Cloud AV Free mit der neuen Version 2 auch Verhaltensüberwachung und Verhaltenskontrolle an. Auch die Outpost Security bietet so etwas wie Verhaltensüberwachung an.
 
Ja, aber Comodo und die anderen weniger bekannten Konsorten lagen im letzten c't-Test, den ich dazu gelesen hatte (irgendwann 2010?) zu weit hinten, so dass die Verhaltensüberwachung auch nicht mehr viel nützt und sind demnach auch nicht wirklich empfehlenswert, es sei denn es hat sich in letzter Zeit irgendwas entscheidendes geändert, wovon ich aber nicht ausgehe.

So heißt es auch in den letzten FAQ (Sommer 2012):
Kostenlose Scanner bieten einen guten Grundschutz. Man sollte allerdings darauf achten, dass das Programm eine Verhaltensüberwachung mitbringt. Damit versucht der Virenwächter, auch ihm bislang unbekannte Schädlinge anhand verdächtiger Aktivitäten zu erkennen.
Von den kostenlosen AV-Programmen bringen nur Avast und AVG eine Verhaltensüberwachung mit. [...]
 
Ganz ehrlich powerfx, auf Testberichte gebe ich nicht viel, ich installiere mir das was mir gefällt und mit meinem System harmoniert und das ist schon längere Zeit bei mir entweder Avast Free(ohne installiertem VS Modul und mit deaktivierter Autosandbox)oder AVG Free(ohne installiertem IDP)und dazu die Comodo Firewall Defense+ im Modus Proactiv Security(mit deaktivierter Comodo Sandbox). Ginge es nach dem proaktiven Schutz und man würde matousec's Test's akzeptieren, dann bietet bei dessen Test's auf 64 Bit Systemen die Comodo IS(die ja Defense+ hat)den besten proaktiven Schutz: http://www.matousec.com/projects/proactive-security-challenge-64/results.php
 
Zuletzt bearbeitet:
[x] Kein Internet.
[x] Aktuelles System
[x] Virenscanner
[x] User
 
Jesterfox schrieb:
Wenn man aber nicht weiß das Updates wichtig sind, dann macht man sie auch nicht... ;-)

Dafür gibt es ja zum Glück Secunia PSI, dass kümmert sich von ganz alleine um quasi alle Updates...
 
@amdboy: Wie man sieht ist "Sicherheit" ein breit definierter Begriff.
Deshalb wäre es vielleicht nicht verkehrt, auf einen Nenner zu kommen, um welche es sich hier dreht. Gerade weil solche Threads immer zu Diskussionen führen, was wie hier ja auch sinnvoll ist.

Zumindest sind Systemsicherheit und Datensicherheit für mich unterschiedliche Dinge. Datensicherheit schließt eben Backups und auch Schutz der Privatsphäre mit ein, wobei die von mir genannten Einwände bzgl. des Vertrauens und der Wirksamkeit von Personal Firewalls wieder ein anderes Thema sind.
 
nutze nur Microsoft Security Essentials, weil unkompliziert, diskret (erinnert nicht alle 5 min mit popups an updates, scans etc...) und effektiv
 
Bei mir fängt der Schutz im Browser an (Adblock Plus, WOT, No Script u.s.w.)
2.Windows Update
3. Antivierensuite
 
in Deiner Aufzählung geben ich jetzt den user an. Ich sehe den grössten Pluspunkt an Sicherheit aber zusammen mit "inteligentem Verhalten im Internet" (andere nennen es Brain 2.0) in NoScript .

NoScript ist Gold wert!
 
Der User. Warum?

Weil der zumindest in meinem Fall dafür sorgt, dass der Virenscanner aktuell ist, Updates installiert werden und nicht alles angeklickt wird was bunt blinkt. ;)
 
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