lowrider20 schrieb:
Montag, 7Uhr. Alles anders als Ende letzter Woche noch geplant gewesen.
Kann ich toppen. Beim Elternhaus wird die Wasserleitung in der Straße erneuert, weil man Asbest (!) im Wasser gefunden hat. Obwohl das Haus gute 25 Meter von der Straße entfernt steht, konnte man die Vibrationen der Rüttelplatte am Freitag stark spüren. Am Sonntag war ich da und habe bemerkt, dass sich an manchen Stellen im Außenputz Risse gebildet haben. Ich habe mir heute dafür spontan frei genommen und natürlich jetzt alles doppelt, dreifach, vierfach dokumentiert.
Heute früh einen Anruf Marathon gemacht:
1. Das Ingenieurbüro, das vorab Aufnahmen von dem Gebäude gemacht hat, meinte ganz unaufgeregt, dass man so etwas am Ende der Arbeiten anschauen würde. Rausgabe der Bildmaterialien wollte man nicht, genauso wenig die Bereitschaft den Schaden zu sichten. Auf die Frage, wie man weiteren Schaden abwehren kann, kam schlicht, dass man sich an die Gemeinde wenden solle.
2. Der Verantwortliche der Gemeinde kommt am Donnerstag raus, um alles zu sichten. Er selbst versucht vom Ing. Büro das Bildmaterial bis dato zu bekommen. Analog auch hier, eher abweichend, wie man möglich weiteren Schaden vermeiden kann.
3. Die Jungs vom Bau nochmals darauf angesprochen. Diese haben direkt ihren Vorgesetzen geholt, der zu uns hoch gefahren kam. Er hat sich direkt den Schaden angeschaut und angeordnet, dass mit weniger Intensität dafür mit mehreren Schichten das Erdreich verdichtet werden soll. Laut meiner Mutter ist es nun im Vergleich zu Freitag deutlich besser geworden, aber spüren tut man die Vibrationen immer noch.
Was mich aber dennoch geschockt hat war, dass weder das Ing Büro, noch die Gemeinde irgendeine Schadensabwehr betrieben hat oder zumindest mit den Jungs Vorort gesprochen hat. Meiner Meinung nach ist das absolut grob fahrlässig.