Was ist die zukunft für den PC?

Genau darum glaube ich, dass der herkömmliche Schreibtischrechner in der nächsten Dekade durch Konsolen - nicht nur zum Spielen, auch zum Arbeiten, ähnlich dem aktuellen iMac - ersetzt wird. So würde beispielsweise AMD (wenn die dann noch leben) meinetwegen fünf verschiedene Stationärmodelle anbieten: Das erste als reine Officelösung, zwischendurch eine Multimediamaschine, und zuletzt eine Gamingplattform. Sämtliche Komponenten wären aus einer Hand, sodass sie perfekt aufeinander abgestimmt wären. Das hätte den Vorteil, dass die Entwickler ihre Programme nur für eine begrenzte Anzahl an Systemen optimieren müssten.
 
Das finde ich unwahrscheinlich, Kottenpipel. In der Regel sind die einzelnen Komponenten in der Hardwarewelt so kurzlebig, dass es sich gar nicht lohnt, ein 'perfekt aufeinander abgestimmtes' System zu entwickeln. Zum einen sind heutige Rechner durch die Normung der einzelnen Komponenten schon in der Lage, gut zu funktionieren. Zum anderen müsste man dann für so ein stationäres Modell eine Massenfertigung und die spezielles Marketing durchführen. Und dann besteht die Gefahr, dass die Geräte keinen Abnehmen finden, wenn man sich verkalkuliert. Daher hat Asus auch einen Lieferengpass bei seinem EEE PC gehabt. Man hat einfach nicht damit gerechnet, dass das Teil so gut ankommt.
 
hi,

wirklich schwierige Fragestellungen.

Ich sehe z.Z. 4 Varianten.

1. Die GPU wird zunehmend dominanter so daß evtl die CPU an Bedeutung verliert

2. Intel schluckt Punkt 1 so daß die GPU integraler Bestandteil der CPU wird.

3. Alles fällt sozusagen unter den Tisch, d. h., es gibt weder CPU noch GPU, sondern
der User hat nur den Bildschirm vom jeweiligen Provider. Die Geschwindigkeiten
der DSL-Leitungen (über 50 MB/s und schneller) machen die Plug and Play Lösung
möglich. Es gab schon vor Jahren diese Idee. Nur noch einen entsprechenden Bildschirm und
alles Andere wird von den Rechenzentren bereitgestellt.

4. Punkt 2 bleibt wie heute erhalten, allerdings ist der Rechner nur halb so groß wie
ein Schuhkarton.


Auf jedenfall wird entscheident Intel das Maß aller Dinge sein, wenn Punkt 3 nicht anläuft
und dies schon aus Kostengründen.

Ich persönlich glaube an die var. P3.


cya

TS
 
über kurz oder Lang wird alles in die Chips wandern.
Heutzutage braucht man noch recht viel Zusatz Beschaltung (Mainboard)

vorallem in Embedded Systemen.
z.b. bei Handys. 1 Chip dran kommt nen Akku, ne Tastatur, nen Display... und Fertig ist das Telefon.


zur Zukunft des PCs:

Ich denke Irgendwann hat man nur noch einen PC im Haus Integriert der die Leistung für alle Benutzer Bereitstellt. Diese haben nur noch ein Kabelloses/Mobiles Terminal.

Die Leistung wird dann Irgendwann so hoch sein das von mir aus 5 Spieler gleichzeitig Crisys Spielen können. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessantes Thema...

Filigranere, kleinere Teile mir größerer Leistung als heute werden zukünftig die Märkte säumen.
Eine Entwicklung die schon jahrzehnte von statten geht und an der sich nichts groß ändern wird.
Manch Komponenten mögen schrumpfen, manche mögen sich ausdehnen.
"Hintergrundhardware" (MB, GraKa, Kabel, Drucker usw...) wird zukünftig Platz schaffen, Hardware die direkten Einfluss auf den Konsum hat wird größer oder nicht kleiner als eine Mindestgröße (Monitore/ Handys).

Wie genau die Teile sich entwickeln kann wohl nur spekuliert werden, jedoch denke ich nicht das die GPU die CPU oder umgekehrt ablöst. Dafür stehen zukünftig Projekte parat, die eigentlich diesen Sprung verhindern sollten. Ein Beispiel ist der Quantenprozessor.

Die Hauptentwicklung geht in Richtung Vereinfachung, Hilfestellung und höhere Schnelligkeit.
Robotronik wird sich weiterentwickeln, was kleinere "Hintergrundhardware" unabdinglich macht.
Helfer werden entstehen die wiederum Helfer erschaffen.
Alles geleitet von unglaublicher Rechenleistung verpackt in mikrig, festen Materialien.

Spekulative Rechenzentren die uns die Hardware weltweit per zukünftigem DSL bereit stellen, da keiner sich höchstwahrscheinlich privat jemals einen QP leisten kann, ist Zukunftsmusik aber theoretisch möglich. Jedoch wirtschaftlich eventuell nicht machbar. Ich sehe die Zukunft des Heim-PC's jedenfalls nicht dort.

Der Heim-PC, als Randmodell dieser Entwicklung wird jeden Schritt ungenau mitverfolgen und kleiner sowie leistungsstärker werden. Monitore wachsen, was eine Fusion beider Geräte möglich machen würde und auch heute schon ähnlich umgesetzt wird (Laptop).

Kabel werden zunehmend verschwinden, Desktoppcs eventuell an Reiz verlieren und die Kleinentertaimentwelt gewinnt.
 
DragonGate schrieb:
Spekulative Rechenzentren die uns die Hardware weltweit per zukünftigem DSL bereit stellen, da keiner sich höchstwahrscheinlich privat jemals einen QP leisten kann, ist Zukunftsmusik aber theoretisch möglich. Jedoch wirtschaftlich eventuell nicht machbar. Ich sehe die Zukunft des Heim-PC's jedenfalls nicht dort.

Deshalb denke ich das in Zukunft nur noch 1 Potenter Rechner im Keller steht welcher zusätzlich das Haus steuert.

Eine Beliebige anzahl Clients können Kabellos mit ihm Kommunizieren.
z.b. auf einem Notebook Spielen. das Spiel läuft auf dem Hauptcomputer und der Laptop stellt lediglich die Ein/Ausgabe Geräte zur Verfügung.
 
Ja, und der client braucht auch einen prozessor, arbeitsspeicher, div. controller und eine grafikkarte um die eingehenden daten zu verwalten und wiederzugeben. und dann werden ja auch wieder signale an den hauptrechner gesendet, also noch mehr last für die CPU.
und ich denke PC-teile werden auch nicht "filigran" oder so klein dass man sie nicht mehr richtig anpacken kann.
ein PCIe-slot für grakas hat heute ja standardmäßig 16lanes. ich denke die schnelligkeit kann ganz einfach über mehrere lanes verbessert werden, also 32,64,128,256,512,1024 lanes.
also muss man die graka nicht so sehr verkleinern dass man sie nur noch mit pinzette anfassen kann.
eine normale graka wird dann hoffentlich mal wieder low-profile haben, einen normalen kühler drauf und dank energiesparender technologien wird weniger wärme abgestrahlt.
MfG
Damon
 
DaMoN1993 schrieb:
Ja, und der client braucht auch einen prozessor, arbeitsspeicher, div. controller und eine grafikkarte um die eingehenden daten zu verwalten und wiederzugeben
Man sollte aber auch im Hinterkopf behalten, dass dieses System bestehend aus CPU, RAM, HDD und so weiter, sich zwar bewährt hat, aber keineswegs das Beste sein muss. Im Grunde gehen die Rechner ja auf von Neumann zurück, arbeiten binär und haben sich die letzten 30 Jahre nicht viel verändert.
Theoretisch kann ein Computer auch kann anders aufgebaut sein. Die nächste echte Revolution erwarte ich daher bei Einführung von Quantencomputer, aber ich bin nicht sicher, ob wir das noch erleben werden. Auch wenn Moore heute noch etwas Gültigkeit besitzt, so sagt es nichts über technische Neuheiten aus, die die sprichwörtlichen Quantensprünge auslösen können.
 
DaMoN1993 schrieb:
ein PCIe-slot für grakas hat heute ja standardmäßig 16lanes. ich denke die schnelligkeit kann ganz einfach über mehrere lanes verbessert werden, also 32,64,128,256,512,1024 lanes.

Keine aktuelle Grafikkarte nutzt ihre volle Verbindung aus. Auf Intel-P35-Boards beispielsweise gibt es nur 8-Lane-CF, auf P45 16-Lane-CF, aber leistungsmäßig existiert kein Unterschied.
Und dass Karten so klein werden, dass sie nur noch mit Pinzetten anzufassen sind, halte ich ebenfalls für unwahrscheinlich. Minimal werden Grafikkarten die Größe einer heutigen CPU erreichen (sodass man sie einfach aufs Board setzen kann, statt sie einzustecken und anzuschrauben?).
Aber dergleichen Veränderungen liegen noch in weiter Ferne. Eine Radeon 9800 XT ist nicht größer als eine HD 4870.
 
Zurück
Oben