Was ist eure Meinung: Ist die Pandemie endlich vorbei? Wie geht es jetzt weiter, alles wieder back to normal oder doch eher noch vorsichtig bleiben?

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Hallo

xexex schrieb:
Dann einigen wir uns einfach darauf, du bist was ganz besonderes.
Wir können uns darauf einigen das ich gesund bin, ich habe weder Vorerkrankungen noch Long Covid so wie Menschen die Probleme mit der Maske haben.

Grüße Tomi
 
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xexex schrieb:
und schwitz mir einen Wolf ab wenn ich damit in einem Bus sitze
Geh echt mal zum Arzt.


xexex schrieb:
Ganz gerne kannst auch mal 100m im Sprint laufen und das gleiche nochmal behaupten.
Warum sollte das jemand tun?




Ich trage übrigens gern ffp2 Masken beim Radfahren bei -5°C, da bleibt die Fresse warm. :D
 
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Im Gegensatz zu dir, bekomme ich keine Atermprobleme damit.

Geh mal zum Pneumologen.
 
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LochinSocke schrieb:
Im Gegensatz zu dir, bekomme ich keine Atermprobleme damit.
Beziehst dich auf einen Satz, bei dem ich das Schwitzen unter der Maske in einer warmen Umgebung kritisiere, nur um selbst im zweiten Satz zu behaupten, dass dich deine Maske sogar bei -5 Grad warm hält.
 
Ja, beim Radfahren sehr hilfreich.
 
Wer kennt die Maskenpflicht beim Joggen nicht. Besonders einschränkend und nervig fand ich die Maske übrigens beim Bahnen schwimmen im Schwimmbad oder unter der Dusche.
 
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Lästig immer daran zu denken, lästig die Maske an und abzuziehen, aber keineswegs einschränkend. Müssen jetzt Situationen konstruiert werden um die Position zu verteidigen? Wenn es im Sommer heiß ist schwitzt man halt. 100m Sprints in großem Gruppen im Hallensport sind wohl eher eine Seltenheit.
 
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Vor allem gibts doch auch quasi keine Maskenpflicht mehr? Und selbst im Krankenhaus bzw. medizinischen Bereich fällt diese bald?

Mal abgsehen davon dass mich das Ding nie gestört hat. Bin teilweise draußen mit dem Ding rumgelaufen aus dem einfachen Grund dass ich nach der Bahnfahrt oder nach dem einkaufen vergessen habe, dass ich die Maske aufhabe und es einfach nicht gestört hat.

Zum Thema: Für mich ist Corona schon seit langem vorbei. Man hat in der Öffentlichkeit keinerlei Maßnahmen mehr (außer beim Zug fahren, da hats echt lang gedauert). Es gab im beruflichen Alltag keine Testpflicht oder sonst was mehr (was mich nebenbei bemerkt auch nie gestört hat).

Und vor allem ist alles wieder geöffnet und alles wieder machbar. Siet dem Zeitpunkt hatte ich nicht mehr das Gefühl mich in einer Pandemie zu befinden.
 
Tomislav2007 schrieb:
Wir sprachen von Einschränkungen durch die Pflicht eine Maske zu tragen und nicht davon das du freiwillig eine Maske trägst wo es nie vorgeschrieben war.
Wie war das damals beim Sportunterricht in der Halle? Soweit ich mich erinnere gab es damals ein Maskentragegebot.
 
Wirklich einschränkend fand ich nur ffp2 (und das eher aufgrund der Unmöglichkeit, sich bei der Arbeit an die Trageempfehlungen zu halten ... ich kann halt keine Pausen machen) ... ansonsten war es halt einfach nervig und genau das dürfte auch der Grund sein, weshalb im ÖPNV die Masken nun echt selten geworden sind ... es hat einfach nur noch genervt und man sah eigentlich keinen echten Sinn mehr darin, eine Maske tragen zu müssen.
Vor allem, als die Pflicht wirklich nur noch im ÖPNV galt. Arztpraxen und Krankenhäuser suche ich nicht alltäglich auf ... aber den ÖPNV nutze ich meist mehrmals täglich.

Ich habe mich wirklich gefragt, was das soll ... in Supermäkten wurde nichtmal mehr auf Abstand hingewiesen, Maske trug da schon länger keiner mehr, an den Ständen zum Weihnachtsmarkt standen die Leute ohne Maske wie die Sardinen, bei Fussballspielen das gleiche Bild ... Massen eng an eng ... und alle ohne Maske ... aber im Bus musste man noch Maske tragen ... auch, wenn man der einzige Fahrgast war. Nur im Airbus galt das irgendwie nicht.
So wirklich leicht zu verstehen fand ich das nicht und natürlich hat das den Nerv durch diese gefühlt ziemlich exklusive Maskenpflicht für ÖPNV-Nutzer noch verstärkt.
 
Tomislav2007 schrieb:
Was ist mit Artikel 2 Absatz 2 des Grundgesetz ? "Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit."
Ich habe im Krankenhaus wegen Corona so viele Tote gesehen wie ich sie in meinem ganzen Leben nicht sehen wollte.

Dabei gibt es zwei Aspekte:
-Einerseits ist das prinzipiell ein Abwehrgrundrecht, das heißt, der Staat darf nicht von sich aus diese Rechte verletzen (bspw. Todesstrafe, Folter usw.). Eine allumfassende Fürsorgepflicht erwächst daraus aber nicht, sprich der Staat hat nicht die Pflicht, zu gewährleisten, dass jedermann gesund ist und besonders lange lebt. Ansonsten müssten ja gefährliche Handlungsweisen verboten werden, unter anderem der Straßenverkehr, wenn jeder immer zu Fuß gehen würde, gäbs weniger Tote.
Die Annahme, die du hier schreibst, würde ja eine Art Vollkaskomentalität postulieren, wo es Aufgabe des Staates ist, jedermann bestmöglichst vor üblichen Lebensrisiken zu schützen - und Infektionskrankheiten waren eben schon immer ein ganz normales Lebensrisiko.
Bspw. könntest du dich morgen mit einer tödlichen Krankheit anstecken (es gibt neben Corona ja hunderte Krankheiten), was mit einem Dauerlockdown hätte verhindert werden können. Trotzdem gibt es keinen Dauerlockdown.

-Andererseits gibt es in Deutschland, selbst wenn man behaupten würde, es gäbe wegen Art. 2 Abs. 2 GG ein "Recht auf Infektionsschutz", noch andere Grundrechte. Die Grundrechte sind alle gleichrangig, es gibt kein Supergrundrecht, das über den anderen steht. Daher ist auch dann noch eine Abwägung mit den anderen Grundrechten - wie der allgemeinen Handlungsfreiheit - nötig.


Tomislav2007 schrieb:
Welche Handlungssfreiheit (außer evtl. einem Blowjob) wird denn mit einer Maske eingeschränkt ?

Die Freiheit, keine Maske aufzusetzen.

Generell umfasst die allgemeine Handlungsfreiheit jede Handlung und die Unterlassung jeder Handlung. Nur weil keine "spürbaren" Nachteile erfolgen, ist das keine Rechtfertigung für eine Pflicht zu einer bestimmten Handlung.

Bspw. könnte man ja sonst vorschreiben, dass man nur noch mit mit Schminke angemalten Backen rumlaufen darf oder nur mit Hut.
Die Logik "schadet ja nicht" ist keine Begründung, wieso der Staat etwas vorschreiben darf.

Vielmehr muss jede Art der Vorschrift gut begründet, verhältnismäßig und unbedingt erforderlich sein (es darf also kein milderes Mittel geben).
Konkret ist es nunmal so, dass "möglichst viele Infektionen verhindern" kein rechtlich erlaubtes Ziel ist, sondern nur "stark erhöhte Belastung des Gesundheitssystems verhindern" (und selbst das ist umstritten).
 
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j-d-s schrieb:
Vielmehr muss jede Art der Vorschrift gut begründet, verhältnismäßig und unbedingt erforderlich sein (es darf also kein milderes Mittel geben).
Was bei der Maske halt gegeben ist und keine reine Willkür darstellt...
j-d-s schrieb:
Konkret ist es nunmal so, dass "möglichst viele Infektionen verhindern" kein rechtlich erlaubtes Ziel ist
Sagt wer? Art. 2 GG sagt was anderes und daraus entwächst, entgegen deiner Aussage nicht direkt eine Vollkaskomentalität.
j-d-s schrieb:
das heißt, der Staat darf nicht von sich aus diese Rechte verletzen
Nein, dieses Recht gilt generell auch für Privatpersonen und juristische Personen.
j-d-s schrieb:
Eine allumfassende Fürsorgepflicht erwächst daraus aber nicht, sprich der Staat hat nicht die Pflicht, zu gewährleisten, dass jedermann gesund ist und besonders lange lebt.
Natürlich keine allumfassende, das hat nie jemand behaupte. Er hat dennoch die Pflicht, dafür zu sorgen, dass ich möglichst gesund und möglichst lange leben kann und nicht beispielsweise durch vermeidbare Umweltverschmutzung oder infektiöse Krankheiten gefährdet werde. Hier muss er abwägen, was bei der Maske auch getan wurde. Die Einschränkung des Einzelnen war hier deutlich geringer in ihrer Tragweite.


Du argumentierst und tust hier so, als wäre das, was du schreibst, die gültige Rechtsmeinung unter Juristen und es ein unumstößlicher Fakt wäre. Dabei schreibst du einfach nur deine laienhafte Sicht der Dinge...
 
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j-d-s schrieb:
[...]Die Annahme, die du hier schreibst, würde ja eine Art Vollkaskomentalität postulieren, wo es Aufgabe des Staates ist, jedermann bestmöglichst vor üblichen Lebensrisiken zu schützen - und Infektionskrankheiten waren eben schon immer ein ganz normales Lebensrisiko.[...]
Das Infektionsschutzgesetz ist doch schon uralt, da gab es schon immer Meldepflichten und Maßnahmen wie Quaratäne. Wieso hat da vorher keiner erfolgreich dagegen geklagt?
 
Erkekjetter schrieb:
Er hat dennoch die Pflicht, dafür zu sorgen, dass ich möglichst gesund und möglichst lange leben kann und nicht beispielsweise durch vermeidbare Umweltverschmutzung oder infektiöse Krankheiten gefährdet werde.
Nein! Dann wäre der Staat auch berechtigt alle zwangszuimpfen, sofort jeden Fleischkonsum zu verbieten und alle wegen eine Grippewelle in einen Lockdown zu schicken. Wie bereits geschrieben wurde, es ist nicht die Aufgabe des Staates dich zu einer besseren Gesundheit zu erziehen.
 
Die staatlichen Stellen haben aber die Aufgabe die Ausbreitung von Infektionskrankheiten zu bekämpfen...

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Wie soll man das bei einer Pandemie mit einem neuartigen Erreger (mit relativ hoher Letalität) anders machen als mit Abstand und Maske?
 
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xexex schrieb:
Nein! Dann wäre der Staat auch berechtigt alle zwangszuimpfen, sofort jeden Fleischkonsum zu verbieten und alle wegen eine Grippewelle in einen Lockdown zu schicken
Nö, das ergib sich daraus nicht. Stichwort Verhältnismäßigkeit. Die von dir genannten "Maßnahmen" würde tiefgreifend in andere Rechte der Menschen eingreifen. Eine Maske nicht. Auch ist ein Lockdown wegen Grippe, einer bekannten und damit weitgehend kalkulierbaren Krankheit, etwas anderes als es bei Corona war.
 
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Erkekjetter schrieb:
Die von dir genannten "Maßnahmen" würde tiefgreifend in andere Rechte der Menschen eingreifen. Eine Maske nicht.
Das ist nur deine Auslegungssache. Ein Vegetarier würde vermutlich ein Fleischverbot nicht als Eingriff in die Persönlichkeitsrechte empfinden und ein Radfahrer den Verbot von Autos ebenfalls nicht. Eine Armbinde zu tragen ist nach deiner Auffassung bestimmt auch kein tiefgreifender Eingriff, na dann nur zu. Es hat schon seine Gründe wieso solche fundamentalen Dinge bei uns im Grundgesetz verankert wurden.
 
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