Was ist von der neuen ".de-mail" E-Mail Adresse zu halten?

DJServs schrieb:
Wenn der Staat mitlesen kann geht die Welt unter, aber Facebook, etc geben viele ihre Daten sogar freiwillig. Wo ist der Unterschied? Müsste man nicht beidem gegenüber gleich skeptisch sein?
Der Unterschied liegt in der Freiwilligkeit - ich muss nicht, ich kann, und wenn ich es nicht will, kann ich es auch bleiben lassen. Die Skepsis sollte man aber in keinem Fall verlieren. Beunruhigender als die kommerzielle Datenverwertung finde ich sowieso eher die Tatsache, dass es neben dem einfachen Brief auch noch die Möglichkeit des Identitätsnachweises mit der .de-Mail gibt, der dann schneller als man denkt für eine ganze Menge Aktivitäten im Internet Pflicht wird (Einkaufen, jugendgefährdende Inhalte, ...) - mal schauen, wann die ersten Ahnungslosen das zur Kriminalitätsbekämpfung verwenden wollen...

lg Johannes
 
Deliberation schrieb:
Viel schlimmer. Nun ist herausgekommen, dass die verschlüsselte DE-Mail offensichtlich mehrmals auf dem Weg zwischen Sender und Empfänger ent- und wieder verschlüsselt wird

genau das hatte ich mit meinem letzten Post gemeint. Es ist leider nicht jetzt "rausgekommen" sondern schon seit Entwicklung der de-mail bekannt..

Kann man nicht gutheißen. Schade. Vielleicht hätten sie mal jemand fragen sollen, der sich damit auskennt.

Grüße
GT
 
Dein Post las sich so, als ob Du bemängelst, dass die Mail nur zwischen den Providern, nicht aber zwischen Provider und Sender bzw. Empfänger verschlüsselt wird.

Du schreibst ja auch:

GrandTheft schrieb:
Oder ist das immernoch nur unter den Providern bei der Übertragung verschlüsselt?

Und nicht einmal das ist gewährleistet, denn die Übertragung zwischen den Providern ist ebenso wenig komplett verschlüsselt, wie die Übertragung vom Provider zum Endpoint.
 
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