News Wassermanagement: AWS will in Deutschland 370 Mio. Liter Wasser pro Jahr sparen

freschluft schrieb:
Übersehe ich da was? Im Abfluss steckt ja kein schwarzes Loch, dass das Wasser wie von Geisterhand verschwinden lässt. Es verdunstet oder versickert und kommt dann halt ein paar Jahre später an anderer Stelle gefiltert wieder raus.

Schulzeit ist ein bisschen her, aber so in etwa war doch der Wasserkreislauf?
Ja das Wasser verdampft, steigt auf und fliegt ins Weltall, weiß doch jeder!

In Wahrheit trinken wir schon das gleiche Wasser welches schon die Dinosaurier geschlürft haben.

Es gibt keinen Wassermangel, nur schlechte Verteilung. Technisch könnten wir auch durch Entsalzung mehr Süßwasser produzieren als wir je auf dem Planeten hatten.

Natürlich muss niemand 30 Minuten duschen oder täglich die Blümchen gießen aber dieses ständige Ökogequatsche gegen die einzelne Person statt mal gegen die wirklichen Verpester vorzugehen ist einfach lächerlich.
 
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freschluft schrieb:
Schulzeit ist ein bisschen her, aber so in etwa war doch der Wasserkreislauf?

long story short: ein grossteil des wassers wird aus dem lokalen grundwasser entnommen, kommt da aber nicht mehr hin zurück.
 
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Greenwashing Text mit Hilfe der eigenen KI , den Einfall hatte ich jetzt gerade eben, bestimmt als absolut Erster!
 
Es ist immer wieder faszinierend wie Leute meinen es besser zu wissen als Nobelpreisträger und führende Wissenschaftler die sich mit der Klimaerwärmung beschäftigen.

Es ist einfach sehr, sehr dumm zu glauben man wüsste es besser.

Das ist so dämlich als würde man sich bei einer schwierigen Operation für jemanden entscheiden weil die Person kein Chirurg ist, da macht das in dem Fall aber so gut wie niemand weil die Konsequenzen daraus direkt erfolgen würden.

Man sieht ja auch bei Trump wie hirnverbrannt es ist sich für einen Präsidenten zu entscheiden weil er kein Politiker ist.

Apropos Trump, die USA vernichten Eisbohrkerne mit denen man die Temperaturen auf der Erde vor über einer Millionen Jahre bestimmen kann.

https://www.srf.ch/wissen/klimawand...onen-jahre-altes-eis-ueber-das-klima-erzaehlt

Also Trump und seine Kumpanen sind nicht nur Klimakrisenleugner, sondern sabotieren zusätzlich aktiv die Klimaforschung.
 
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"Greenwashing" hin oder her: Klar, machen die das nicht aus Liebe zur Mutter Natur. Aber es zeigt doch zumindest, dass es scheinbar mittlerweile so viele Menschen gibt, denen so ein Thema nicht völlig gleichgültig ist, dass große Konzerne diesen Faktor in ihren Kosten/Nutzen-Rechnungen berücksichtigen (müssen).

Plus: Es zeigt, dass wir alle mit ein bisschen Druck auf die Konzerne durch Proteste, aber vor allem durch gezieltes ökologisch orientiertes Kaufverhalten, sogar die Big Players (ein bisschen) in die richtige Richtung schubsen können.

Und noch kurz zu den Wasserleitungen: Ich arbeite zeitweise in einer Schule (Baujahr 1970). Da sind die Wasserleitungen - und nicht nur die - so marode, dass da täglich Unmengen an sauberem Trinkwasser irgendwo im Boden verloren gehen. So ein Warnsystem würde das Problem (und die Kosten) zumindest selbst für die offenlegen, die zu dumm sind, das zu verstehen und in der Folge die nötigen Investitionen blockieren. Von solchen Gebäuden gibt es in D sicherlich Hundertausende. Wird also höchste Zeit, dass da was passiert.

Dass es jetzt gerade A ist, macht die Sache nicht sympathischer, aber auch nicht schlechter.
 
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bitte wieder mehr zum thema
 
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Mehr raus als rein​

Die beiden deutschen Initiativen sind Teil eines größeren Unternehmensziels: Amazon will bis 2030 mehr Wasser an Gemeinden zurückführen, als im eigenen Betrieb verbraucht wird.
Ergo: Um so mehr Rechenzentren gebaut werden, um so mehr Wasser haben wir!
Danke AWS! :smilederdiefüßeeinesawschefsküsst
 
konkretor schrieb:
Seit 2008 wird was von Green IT geschwaffelt, gemacht wird wenig. Reines Green Washing
Passend dazu kam 2009 ja dann auch die Nvidia Geforce 9600GT und 9800GT Green Edition mit niedrigerer TDP und leistung.
 
ruthi91 schrieb:

War auch mein erster Gedanke!
Gerade den ganzen AI-Rechenzentren wird ja vorgeworfen, massiv verschwenderisch mit Wasser umzugehen.
Ich denke damit versucht man sich hier einfach fix ein Argument zu basteln, für den Fall dass der nächste Landrat mit einer Beschwerde um die Ecke kommt dass man zu viel Wasser verbraucht. Dann kann man direkt mit "aber schau mal, mit diesen Maßnahmen sparen wir das wieder ein!" kontern.
 
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@aid0nex

Das größte Problem ist nicht der Wasserverbrauch, natürlich ist das auch ein Problem.

Ein Professor der 1975 durch eine Veröffentlichung zur Klimaerwärmung in der Science bekannt ist (mit Nature das angesehenste Wissenschaftsmagazin der Welt) hat 2012 damals in einem Interview (nicht in der Science) gesagt, das in vielleicht 10-20 Jahren, also zwischen 2022 und 2032, das aufgrund des erhöhten Wasserverbrauchs durch Trockenperioden in der Landwirtschaft die Preise für Lebensmittel stark ansteigen werden, und erst dann eventuell Leute deshalb etwas dagegen machen werden.

AAASMC: If the hottest month in history, Greenland melting, droughts and the corn crop failing don't wake people up, then what will?
Broecker:
It won't be Greenland melting; it will be difficulty in finding food. If this summer doesn't turn out to be just a fluke, they're going to have to start irrigating the corn, and of course that would use up a lot of our water supply, and be very expensive—food prices will go way, way up. Eventually, people will be ready to do something. It won't happen tomorrow, I won't be around to see it (Broecker is 80 years old) but maybe in ten or twenty years. These will be interesting times.

https://www.aaas.org/membership/scientia/interview-father-global-warming

Jetzt zu behaupten die Rechenzentren oder die Landwirtschaft wäre am Wassermangel schuld stimmt zwar teilweise aber das ist nicht der ursächliche Grund für den Wassermangel.
 
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Die beiden deutschen Initiativen sind Teil eines größeren Unternehmensziels: Amazon will bis 2030 mehr Wasser an Gemeinden zurückführen, als im eigenen Betrieb verbraucht wird.
Amazon transformiert sich zu Amazonas? Ohne zusätzlichen Regen wird es schwer, mehr Wasser der Gemeinde zurückzuführen, als man ihr entnimmt. Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass die Marketing-Experten hier wieder verdammt viel Green-Washing betreiben. Die geplante Renaturierung ist genauso wie eine mögliche Aufforstung sehr weit in der Zukunft verortet (da kann man nicht bereits heute oder nächstes Jahr von einem "Wassergewinn" sprechen).
 
rezzler schrieb:
Der lokale Wasserversorger (Thüringer Mittelgebirge) hat hier die letzten Sommer schon öfters die Hochbehälter manuell (Tank-LKW) auffüllen müssen.

IMG_8032.jpeg

Und es ist noch nicht mal Sommer.
 
@knoxxi ist das aktuell? Wenn ja, dann uff :o

Das hab ich gemeint, solche Meldungen werden auch von Jahr zu Jahr immer mehr und gleichzeitig verballern diese großen Rechenzentren gigantische Mengen Frischwasser, weil man zu geizig ist. In den USA ist das teilweise glaub ich noch schlimmer als hier.
 
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In den Staaten heißt es immer geht nicht, schon merkwürdig dass dies in DE bzw. Europa machbar ist.
Fast als wenn Gesetze Wirkung zeigen wenn man es ernst meint.

Schön dass hier zumindest versucht wird langfristiger zu planen bzw. Resourcen zu schonen.
 
HAse_ONE schrieb:
Wird eh Zeit, dass die ganzen Rechenzentren gezwungen werden, Wasser was die zur Kühlung brauchen aufzubereiten aus Regenwasser, Abwasser etc. Klar, kostet das Geld, aber mMn kann es nicht sein, dass die da abermillionen Liter Wasser verballern nur für die Kühlung, während vielerorts der Grundwasserspiegel sinkt, alles trockener wird usw.
Unternehmen wollen das bestmögliche Produkt zum niedrigsten Preis anbieten. Das erfordert einfach der Wettbewerb. Preistreibende Maßnahmen kann man gerne begrüßen. Dann darf man sich jedoch auch nicht über Restrukturierungsmaßnahmen und höhere Preise aufregen.
Gerade in Deutschland, wo Rechenzentren immer an "grüne" Projekte geknüpft sind, ist man da doch schon weitaus stärker als woanders - während man im Frankfurter Raum bis in die 2030er Jahre kein (bedeutendes) Rechenzentrum wird bauen können, weil kein Strom vorhanden ist.

Man kann natürlich mit Geld immer mehr die Abhängigkeiten von anderen Ländern schönreden. Die Trockenheit hängt nicht mit 1-2% Energiebedarf von Rechenzentren zusammen. Wärmeplanung ist gut und richtig, aber es gibt kein Free Lunch.
 
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