News WD My Passport SSD: Externe Datenträger erstmals mit NAND-Flash

MichaG

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#1

hudini9911

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#2
Absolut hässliches Design. Keine Ahnung was die sich dabei gedacht haben. Die Geschwindigkeiten bringen auch nicht viel bei den beworbenen Speichergrößen.
 
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#3
Bei den Preisen bietet sich auch ein Eigenbau aus SSD und USB3-Gehäuse an.
 

Retro-3dfx-User

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#4
Es müsste sehr kleine M.2 mäßige Gehäuse geben die in USB3.0/1 Münden und schon passt es...
 
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#5

roterhund07

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#6
Nicht ganz, die unterstützt nur mSATA. Was mit m.2 2242 SATA im USB Stick Format wäre schon cool.
 
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#8
Yeap dartbomber, zusammen mit einer Crucial MX300 (1 TB) spart man gegenüber der WD 25%... und hat ein gefälligeres Design in der Hand.
 

Rios

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#9
Es ist billiger, das stimmt. Aber leider ist der Eigenbau auch mit erheblich größeren Risiko des (nicht sofort bemerkbaren!) Datenverlustes verbunden.

Ich kenne mich mit der Thematik nicht gut aus, aber als ich genau das gleiche tun wollte und hier im Forum um Kaufberatung für ein externes SSD Gehäuse bat, rieten mir versierte User (u.a. Holt) davon ab. Es hat wohl etwas mit dem USB Protokoll und dem Stromverbrauch zu tun. Die 'fertigen' externen SSD's von Samsung&Co erfüllen alle Voraussetzungen, SATA SSD + SSD Gehäuse nicht.
 
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#10
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#11
@Rios

Das Datenverlust-Risiko würde ich erstmal als gleich einschätzen bei Fertig- gegen Eigenbau.
Die Konstruktion ist ja meistenfalls die gleiche: USB-SATA/mSATA/M.2-Bridge + Laufwerk + Gehäuse.

Beim Rest fehlen mir schlichtweg die Erfahrungswerte. Ich hab den Eigenbau nur in den Raum geworfen, weil ich das selbst nur noch so mache und es im gegebenen Fall weniger Kosten verursacht. Warum das jetzt schlechter sein soll, als Fertiglösungen, will mir in Anbetracht standardisierter Protokolle und Anschlüsse dennoch nicht einleuchten.
 

cruse

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#12
Ich benutze ein Sata->USB 3.1 kabel und schließe SSDs ohne extra Gehäuse an den rechner (~540mb/s).
ne 500gb 750evo kostet ~150 € - 50€ billiger als das WD Teil hier

in meinen augen schrott
1. nur usb 3.0
2. das micro usb kabel hält nicht lange - damit hat man 4-10 Monate spass, danach hat man nur noch usb2.0 wenn man Pech hat (hatte ich schon 2x)

hab leider noch nix gesehn was usb 3.1 voll ausnutzen kann. alle m.2 Gehäuse sind nur usb3.0
aber wird sicherlich noch was kommen
 
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#13
Selbst USB3.1 ist mit den aktuellen M.2-SSDs überfordert. Nur Thunderbolt 3 bietet ausreichend Bandbreite.
Für SATA-SSD ist USB3.0 bissl knapp, aber nicht unbrauchbar.

Ansonsten weiß ich nicht, wie du mit deinen Kabeln umgehst. Meine schon etwas betagten USB3-Gehäuse und deren Strippen funktionieren nachwievor einwandfrei. So ein USB3-Kabel muss man ja schon arg vergewohltätigen, um es zu beschädigen.
 
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roterhund07

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#14
USB 3.1 mag zu lahm sein um eine PCIe SSD voll auszunutzen, ist aber auch egal. Gibt eh keine PCIe zu USB Bridgechips, insofern finde ich sowas nur interessant mit M.2 SATA oder mSATA SSDs.
 

Holt

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#15
Das Datenverlust-Risiko würde ich erstmal als gleich einschätzen bei Fertig- gegen Eigenbau.
Nein, denn die SSDs können durchaus mehr Strom bauschen als eine USB Schnittstelle liefern muss, die das sind bei USB3 nur 900mA. Gerade beim Schreiben können SSDs aber auch mehr als die 4,5W brauchen und mSATA und M.2 SSDs werden obendrein nur mit 3,3V versorgt, USB bietet aber 5V und damit hängt es auch noch an der Effizienz der Spannungswandler und wenn man Pech hat ist auch nur ein billiger Spannungsregler verbaut. Nur sind unerwartete Spannungsabfälle gerade während Schreibvorgängen Gift für SSDs!
Die Konstruktion ist ja meistenfalls die gleiche: USB-SATA/mSATA/M.2-Bridge + Laufwerk + Gehäuse.
Das mag sein, aber die FW der SSD muss nicht identisch sein, selbst bei USB Platten ist sie das nicht immer im Vergleich zu denen die für den internen Einbau gedacht sind, da tauscht man dann etwas mehr Anlaufzeit gegen eine geringere Stromaufnahme beim Anlaufen ein und ähnlich ist es auch bei SSDs möglich die maximale Leistungsaufnahme per FW einzuschränken, was dann ggf. auf die Performance geht und natürlich nicht bei SSDs gemacht wird die für den internen Einbau gedacht sind. Auch wenn es also im Prinzip die gleiche Konstruktion ist, muss es nicht im Detail gleich sein und Details können einen großen Unterschied machen.

Die USB Ports liefern meist mehr Strom als von der Spezifikation vorgeschrieben wird, es muss aber nicht so sein und dann hat man plötzlich an einem anderen Rechner ein Problem, Notebooks sind da oft besondern kritisch und da kann es sogar davon abhängen ob diese am Netz hängt oder auf Akku läuft.Es kann also hunderte male gut gehen, aber auf einmal sind die Daten weg und im schlimmsten Fall ist die SSDs unbrauchbar.
Selbst USB3.1 ist mit den aktuellen M.2-SSDs überfordert. Nur Thunderbolt 3 bietet ausreichend Bandbreite.
Bei M.2 SSDs muss man zwischen den M.2 SATA und den M.2 PCIe SSDs unterscheiden. Für M.2 PCIe SSDs gibt es sogar tatsächlich eine Lösung für USB, aber die unterstützt nur solche die das AHCI Protokoll nutzen, also nicht die wirklich neuen und interessanten Modelle wie die Samsung 960, die alles M.2 PCIe NVMe SSDs sind, also NVMe statt AHCI als Protokoll nutzen. Das eine Gehäuse ist auch teuer und schwer zu bekommen, also praktisch hat roterhund07 daher recht und man kann nur M.2 SATA SSD über USB anschließen. Auch von daher ist es eben wichtig bei M.2 SSDs zwischen M.2 SATA und M.2 PCIe zu unterschieden!
 

Rios

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#16
Genau, danke für die Erklärung nochmal @Holt. Ich hoffe ja immer noch, dass die T3 bald mit 4TB rauskommt.
 
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