News Weg von X: Europa sucht verstärkt nach Alternativen zu Musks sozialem Netz

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LuciusVorenus schrieb:
Ein monolithisches Social Network zieht halt alle möglichen Leute an und der Krawall ist vorprogrammiert. .. Nur weil ein Dienst aus Europa kommt, heißt das nicht, dass es automatisch besser wird.
exakt das. Streiten können wir in Europa selbst gut genug. Nimm alleine mal Deutschland, alle wären bei einem Netzwerk angemeldet.
Ost gegen West. Alt gegen Jung. Reich gegen Arm. Links gegen Rechts. Frau gegen Mann. AMD-fans gegen nV-fans. Dortmund gegen Schalke... Es gibt SO viele Themenfelder, bei denen man sich in die Haare bekommen kann.


BTT: mich stört dieser absurde "Aufhänger" des Eu-Parlaments. Man kann tatsächlich mit jeder KI Bikinifotos "deep faken". Jetzt gegen X zu wettern, weil das angeblich (nachweislich falsch) NUR da möglich ist, ist scheinheilig. Das wirkt leider wiedereinmal wie ein Trick aus Ursula vdLs Mottenkiste. Da hat bislang JEDES MAL KiPo als Begründung herhalten müssen, wenn die was durchsetzen wollte.
 
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NameHere schrieb:
Wie haben die Menschen früher nur gelbt wo es noch keine soziale Netzwerke gab? Brauchen tun wir diese Heute nicht wirklich auch nicht in Zukunft. Die Menschheit hat es Jahrtausende auch ohne gut hin gekriegt.
Ich finde soziale Netzwerke sind enorm wichtig!
Es ist die einzige Möglichkeit, wie Menschen an alle Menschen mit Nachwirkung kommunizieren können und die einzige Konkurrenz zu Medien, die staatlich Kontrolliert werden oder wie Oligopolisten niemals 100% neutral berichten.

Durch soziale Medien wird buchstäblich jedes Thema abgedeckt und jeder kann sich den eigenen Interessen widmen.
Und wenn man Pech hat, sind soziale Medien die einzige Möglichkeit, auf Diktaturen oder Verbrechen aufmerksam zu machen, die vom Staat begangen werden. Siehe Länder im (Bürger-)Krieg.

News wie auf ComputerBase inkl. Forum, um mit anderen IT-Interessierten zu diskutieren, wirst du z.B. bei Tagesschau, Spiegel, Bild, usw. nicht finden.

Soziale Medien sind von Jedermann für Jedermann.
 
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Porky Pig schrieb:
Ich finde W(e)-Social gar nicht schlecht gewählt.
Naja, der erste und beste Buchstabe ist "A", damit wäre A-Sozial mal nicht schlecht... - könnte sogar funktionieren^^
 
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Gute Entscheidung!!!
Musk ist ein Europa-Hasser.

Aber bitte den Worten auch Taten folgen lassen.
 
Aus gegebenem Anlass nochmal rein in X. Die ersten Meldungen, die mir angezeigt werden natürlich von Elon himself: Die Mär des Universal High Income und Alina Lipp beschwert sich über Krieg. Der Rest geht lustig in dem Niveau weiter. Na dann herzlichen Glückwunsch zur tollen Meinungsfreiheit, die nichts anderes ist als eine Flut aus Falschinformationen, KI Fälschungen, Framings und bezahlter Lobhudelei von Despoten. Dabei hat Twitter Potenzial, wenn es um zeitnahe Verbreitung von Informationen geht. Meinungsmache über koordinierte Massenaccounts ist für mich reiner Müll, da nicht Wertstiftend. Wirkliche individuelle, begründete und gut gebildete Meinung findet man selten. Das wird in den Kommentaren klar, wo es hauptsächlich mit Beleidigungen weiter geht. Naja, für mich auf jeden Fall keine Lösung für die Zukunft, da es so nichts bringt. Alternativen wären gut, aber ich habe keine Ahnung wie sowas aussehen könnte. Ab 16 Jahren ist schon mal ein guter Anfang. Was ich gesehen hab in meinem kurzen Test ist nichts für Minderjährige (schlafende Frau wird vom Löwen gefressen, bitte?)
 
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Linuxfreakgraz schrieb:
Es gibt Bluesky und Mastodon, man braucht selber nichts neues entwickeln.
Danke, dachte mir mehrfach seit dem Musk/Twitter/X Debakel, dass die Alternativen nun populärer werden, vorallem in der EU, aber rübergewandert ist wohl nur die absolute Minderheit und politische/öffentliche Personen und Institutionen haben die letzten Jahre nur die Hände in den Schoß gelegt und gewartet.

Der jetzige Aufruf zeigt einmal mehr die Ahnungs- und Machtlosigkeit bei den Verantwortlichen.

Das Geld lieber in eine große langfristige OpenSource Kampagne stecken und dann wird ein EU OS, Mozilla usw für den öffentlichen Dienst und Politik bereitgestellt und so löst man sich von US Big Tech.
 
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Eurosky, oder Blusky, ist das wieder ein Fall von alter Wein in neuen Schleuchen, möchte man wieder eine zentralisierte Plattform mit Algorithmen haben und sich wieder abhängig machen, Werbung haben, sich vorgaukeln dass viele Folgende mit Masse statt Klasse viel Wert sind?
Muss da immer an https://digitalcourage.de/blog/2025/die-reichweitenluege denken.
Alternativen haben wir dezentral genug, Sei Es Matrix statt Discord, Jmap&JCAL statt MS Exchange für Erweiterungen zu E-Mail und für gemeinsame Kalender, das Fediverse statt Youtube, Insta, Tiktok und Ex-Twitter oder Blusky.
Teufel mit Belzebub austreiben ist ne sehr schlechte Idee.

Gebt Geld gerne aus, damit sich Produkte weiterentwickeln und Projekte tragen.
Lehrt die Leute es auch zu tun statt sich Profilieren zu lassen.
 
Myki schrieb:
Ich bin schon länger bei Bluesky und habe X gelöscht und ich vermisse nichts. Nette Atmosphäre, kaum Geschwurbel oder rechte Accounts. Allerdings bin ich ansonsten auch kaum bei Social Media unterwegs und verlange nicht viel.
Dafür halt das andere Extrem. Macht es auch nicht besser.
 
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KitKat::new() schrieb:
Also auf Mastodon (bin jetzt wohl 6-7 Jahre dabei) ist was meine Anforderungen betrifft mehr als genug los, anfangs sieht's halt etwas mau aus, weil der Algorithmus einen ja nicht von selbst versorgt.[...]
Ich bin auch seit Jahren auf Mastodon und mittlerweile fehlt mir da nichts mehr. Insbesondere die wichtigsten Informationsquellen sind für mich dort vertreten und habe so schnell und übersichtlich alles auf einen Blick.
 
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craxity schrieb:
Was andere Menschen denken ist eigentlich immer interessant.
Das ist subjektiv, hängt von der Person und vom Thema ab. Mich interessieren eher Fakten, als Meinungen. Daher schaue ich mir zwar gerne gewisse Kanäle in den sozialen Medien an wie z.B. über erneuerbare Energien oder dem Klimawandel, aber weniger die Meinungen darunter. Ganz selten gibt es dort auch mal konstruktive Gespräche, aber meist nur Beleidigungen, Polemik und Falschaussagen.
Hier lese ich ab und zu schon noch die Kommentare, weil es meist gesittet zugeht, moderiert wird und User etwas posten, weil sie einen Mehrheit zur Sache beitragen wollen. Aber sonst eher nicht.
Wer wirklich konstruktiv und sachlich Meinungen austauscht, sucht sich aber ja gerade nicht solche Plattformen aus, das geht im persönlichen Dialog noch am Besten oder bei öffentlichen Diskussionsrunden, wo man nicht darauf warten muss, ob und wann sein Gegenüber antwortet, man keine Begrenzung von Zeilen hat und man Gestik und Mimik sieht.

Was für polemische Dreizeiler irgendein User auf der anderen Seite des Globus raushaut und warum er dies tut, interessiert mich nicht im Geringsten.
 
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Die ganzen Leute, die hauptberuflich Musk-Bashing betreiben wollen viele Realitäten nicht wahrhaben ... und eine Plattform kann technisch so gut sein wie sie will ... die Nutzer entscheiden ob sie es nutzen wollen oder nicht. Und eine Plattform mit vielen Leuten = Erreichbarkeit = Relevanz.
Irgendwann gibt es den Bruch und eine neue wird interessanter - weil sich die Technik weiter entwickelt (ICQ -> whatsapp übergang z.B.) oder eine neue Generation einfach dort versammelt und unter such bleibt und die nachfolgenden Generationen drauf mitziehen.

Aber wenn dann Leute ankommen mit "ihr dürft das nicht mehr benutzen, sonst seid ihr "xxx" ... man muss gar nichts. Nutzt es nicht, hört auf es zu nutzen, erzählt es euren Freunden oder eurer Bubble ... aber irgendwelchen Leuten vorschreiben es zu dürfen oder nicht .... nope, so etwas lehne ich ganz klar ab - wer bist du, um mir mein Leben vorzuschreiben oder einer Plattform wie hier, die ihr Geld damit verdient und Angestellte bezahlen muss?
Ich hab zwar noch nie nen Twitter-Acc gehabt (wie das meiste andere), aber vorschreiben lassen?
Schlimm, ... ihr hättet auch gerne eine Gedankenpolizei, wenn die ideologisch in eure Bubble fallen, richtig?

...
Der Post wird eh nicht freigeschaltet oder landet im Aquarium.
 
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craxity schrieb:
Das klingt für mich schon etwas nach Bubble. Man braucht doch auch geistige Sparringspartner.

Kann man gerne haben. Aber Rassismus, Ausgrenzung, Antisemitismus, Schwulenhass, Frauenfeindlichkeit dazu Bots und Trolle, das hat nichts mit geistigem Austausch zu tun. Am Ende meiner Twitter-Zeit hatte ich eine unendlich lange Blockliste, man wurde überflutet mit Müll. Man kann sich gerne mit mir über traditionell-konservative Politik unterhalten, aber heutzutage gleitet es gleich in den populistischen Neu-Konservativismus ab, der irgendwo zwischen CDU und AFD versucht Stimmung gegen Bevölkerungsgruppen zu machen. Das hat teils skurrile Blüten. Letztens hat mir eine Kollegin, die ich dieser Gruppe zuordne gesagt, dass die Grünen am schlechten Internet in Deutschland Schuld sind. Was soll man auf sowas noch antworten?
 
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Was ist das bitte für eine unsinnige Aussage?
Musk hält uns auf einer Seite voller illegaler Deepfake-Pornos als Geiseln. Wir müssen jetzt europäische soziale Medien aufbauen“.
Wie wäre es so etwas wie z.B. X einfach nicht zu nutzen? Hier soll wieder Geld abgeschöpft werden, für irgendwelche "Projekte" die am Ende niemand wirklich braucht.
Davon mal ganz ab, haben wir in Europa DEUTLICH dringendere Probleme als "soziale" Medien.
 
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mtheis1987 schrieb:
Dafür halt das andere Extrem. Macht es auch nicht besser.

Welches Extrem soll das denn sein? Mir begegnet nicht in der Hälfte aller Posts Menschenfeindlichkeit.
 
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s0undjan schrieb:
Mich interessieren eher Fakten, als Meinungen.
Das eine Person oder sogar viele Menschen eine bestimmte Meinung haben, ist für sich genommen schon ein Fakt. In einer Gesellschaft, in der jeder wählen darf, ist es sogar ein wichtiger Fakt.
 
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craxity schrieb:
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dir nicht klar ist, wie gravierend sich politische Nähe einer Social-Media-Plattform auf die Meinungsfreiheit auswirken würde.
Aber das haben wir doch bei Twitter auch? Elons Ausrichtung ist doch ganz klar.
 
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Seit vielen Jahren gibt es einen regelrechten Kampf zwischen Elon Musk ("Diese EU muss sterben") und der EU.
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Für mich ist dieser "Beef" eher der Vater dieses Gedanken.
Man will den EU-Kritiker Musk & dessen Medienpower Einhalt gebieten und nimmt diesen Fall als Vorwand.

Nicht das ich hier falsch verstanden werde, ich bin kein Fan von X (habe alle SocialMedia Accounts mittlerweile gelöscht, weil ich den ganzen Mist nicht mehr ertragen wollte) und wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich alle SocialMedia ersatzlos verschwinden lassen.
Denn in meinen Augen zerstört SocialMedia mit seinen Filterblasen/Blocking/Bubble-Kämpfen das Fundament einer Gesellschaft. Aber es geht hier um Ehrlichkeit. Und es ist sehr deutlich das es nur ein Vorwand ist.

Denn wenn es der EU ernst wäre, dann würde es nicht um X an sich, sondern um Grok (also dem Ki-Modul zum Erstellen der Bilder) gehen & das Socialmedia X würde nicht mal erwähnt werden.

Und im gleichen Atemzug müsste dann auch alle anderen KI-Systeme ebenso angegangen werden.
Denn man kann auch leider alle anderen KI-Generierungssystemen für Widerwärtigkeiten verwenden, nicht nur X/Grok.

Nun will also die EU europäische SocialMedias forcieren. Die EU ist gerade nicht bekannt für unbürokratische/libertäre Gedanken (siehe die EU-Chatkontrolle for einigen Wochen) und genau das ist doch genau das Problem was eine europäisches Pendant schon jetzt zum Scheitern verurteilen würde.

Warum ist X zu erfolgreich & warum haben Bluesky und Mastadon dagegen keine Chance?
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X scheint also einen Nerv zu treffen, während die anderen Alternativen das eben nicht machen. Ein europäisches Pendant wird nur dann eine Chance haben, wenn de EU es à la China macht & knallhart Verbote ausspricht & nur die europäischen SMs erlauben.

Dann wäre man aber auch auf der Stufe des autokratischen Chinas. Auch keine tolle Aussicht.
 
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@drago-museweni
Es wirkte auf mich als ob dir eine Alternative zu irgendetwas fehlt, darum die Frage.
Das ein Wechsel bzw. auch mehr Unabhängigkeit sinnvoll ist befürworte ich.
 
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