estros schrieb:
als die politisch instrumentalisierten Trusted Flaggers, um Kontrolle in das Wirrwarr zu bringen.
Das Problem kommt halt mit dazu, wenn eine Plattform politisch wird.
Also quasi zwangsläufig sobald da Politiker posten.
Dann hast du deine Plattformrichtlinien die all das grobe Schindluder verbieten, z.B. mit ordentlichen Filtern bzw. mit einem bezahlten und ausreichend großen Supportteam, das auf Meldungen reagiert.
Der Knackpunkt ist aber zunehmend bei politischen Aussagen (siehe Trump Tweets), dass diese von reißerisch, aus dem Zusammenhang gerissenen Schund, über herbeigeschwurbelte Behauptungen bis hin zu plumpen Lügen reichen.
Und nun kommt eben die Grundsatzentscheidung ins Spiel, ob man da als Plattformbetreiber einfach alles laufen lässt oder ob man eingreift und wenn ja wie.
Ich selber weiß auch nicht wie ich dazu entscheiden müsste.
Aber grundsätzlich halte ich so ein "flagging" wie "Obacht, das Posting enthält Bullshit" in Ordnung.
Andererseits denke ich das Kind ist eh schon in den Brunnen gefallen, Stichwort Medienkompetenz und Aufmerksamkeitsspanne.
Die Anhänger lassen sich durch so ein flagging eh nicht stoppen, die hängen unbeirrt an den Lippen ihres Moguls und die Gegner gewinnen auch nichts dazu.
Und dann bleibt die Frage wem nun dadurch wirklich geholfen wird und ob es den Aufwand wert ist.