News Wegen DMA und EU: Apple öffnet iOS weiter für Kopfhörer und Smartwatches

Unglaublich, was heutzutage möglich ist! Früher war das nur mit Apple möglich.
Apple ist echt ne tolle Firma, dass sie das irgendwie hinbekommen haben!

Ich hoffe der technologische Fortschritt ermöglicht es auch irgendwann, dass man triviale Iphone/Ipad Apps auch auf nicht Apple Geräten entwickelt. Ich hoffe auf die Spezialexperten von Apple!
 
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Sehr schwierige Entwicklung mit der EU
Die schränkt die EU Staaten und Firmen sehr stark ein, ich sehe das nicht unbedingt als positive Entwicklung

Natürlich hat Apple mehr Interesse daran, neue Features zu entwickeln, wenn diese exklusiv mit ihren Kopfhörern und Smartwatches funktionieren

wenn die Features mit jeder Hardware funktionieren muss, fehlt ein wenig der Anreiz, sich intensive Gedanken bezüglich neuer Features und neuer Hardware zu machen

gerade die angenehme Vernetzung der Apple Hard- und Software ist ein Kaufgrund (neben Design, Verarbeitungsqualität und seit Beginn vielen Jahren Updates)

(Bin Apple Kunde seit 2004)
 
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GucciGünther schrieb:
Aber wer besitzt denn ein iPhone und nutzt dann keine AirPods? Kenne keinen einzigen
InEars (also die AirPods Pro) nutze ich grundsätzlich nicht und die Teile zum ins Ohr hängen gibt es nur in einer Größe die bei mir nicht drin bleiben… daher musste ich zu alternativen wechseln. Leider.
 
OdinHades schrieb:
Linux ist quelloffen. Kann sich jeder alles anschauen. Gilt Linux als besonders unsicher?
Die größten Botnetzwerke sind und waren mit gekaperten Linuxmaschinen aufgebaut worden (Router, NAS, IoT-Geräte)
Quelloffen nützt überhaupt nichts, wenn man sich nicht um die Härtung des eigenen Systems kümmert. RAID ist schließlich auch kein Ersatz für Bakups.
 
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Das lustigste an dieser Diskussion:

Ohne die amerikanischen Antitrust Laws (sollen Monopole, Preisabsprachen etcpp verhindern) und Microsofts Angst vor diesen, würde es Apple heute gar nicht geben. Da sie ohne MS Geld einfach mal pleite gegangen wären.


Heute jammern deren Nutzer gegen ähnliche Gesetze. Kannst dir nicht ausdenken.
 
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Die EU blamiert sich mal wieder zutiefst. Anstatt mal etwas gegen die rasende Inflation, die unzähligen Firmenpleiten (äh, sorry die hören nur auf zu produzieren), der wachsenden Kriegsgefahr oder der zunehmenden Einschränkungen der Meinungsfreiheit zu tun, stellt man sich hier triumphierend über Apple.

Der EU-Bürger darf sich freuen, denn er kann jetzt 150€ Drittanbieter Airbuds komfortabler benutzen und bei der ersteinrichtung ein paar wertvolle Sekunden sparen.

Danke EU, ich wünsche einen guten Rutsch ins neue Jahr!
 
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Für mich als Nicht-EU Bürger gibt das alles schon massiv Stirnrunzeln. Warum macht die EU nun ein Mikromanagment und entscheidet darüber welche Kopfhörer oder Smartwatches mit welchem Telefon funktionieren sollen - und sowas wird dann auch noch mit Steuergeld finanziert.

Echt lächerlich. Politiker sollten nie Mikromanagmet betreiben, das führt nie in was positives.
 
In Zukunft könnten so etwa Smartwatches von Huawei in der Lage sein, eine WhatsApp-Nachricht anzuzeigen und direkt auf der Uhr einen Emoji zurückzuschicken.

Gib mir das Garmin! Gib mir das für meinen Radcomputer! In 90% der Fälle reicht eine Emoji-Reaction.


@EU: Bitte macht AirDrop und AirPlay endlich auf. Ganz weit auf. Nicht nur Google-Alle-Kontakte-Pixel-10 in eine Richtung auf. Ich will mit Linux auf dem ThinkPad eine Datei lokal vom iPhone bekommen. So…so…also ob es Bluetooth gäbe, mit diesem Datenaustausch. Also was Nokia gemacht hat. Und jetzt “nur” mit optionalem Upgrade auf lokales WiFi nach Aushandlung (angeblich WiFi-Direct oder AWD oder…), was Apple dran gebastelt hat.

Ihr wisst schon. So ein Papier mit einer gedruckten Dokumentation.

Und dann verbietet ihr die Vorinstallation von Windows und 80-130 Euro Microsoftgebühr. Schöne FreeDOS und Linuxoption. Also…das was Lenovo sowieso schon tut.

PS: Regulierung ist gute Schwester von Bürokratie. Sie sorgt dafür, dass sich große Konzerne anständig verhalten. Das letzte Mal als Informations-Technologie wirklich reguliert wurde, war das AT&T und die Auflage keine neue Märkte mehr betreten zu dürfen. Es folgte ein massiver Sprung in der Entwicklung (UNIX, C, Open-Source, Dokumentation) und dann hat man unter Reagan AT&T zerschlagen. Alles ging den Bach herunter. BSD verklagt. Die FSF musste GNU erschaffen. Linux und TCP/IP waren die letzten Früchte.

Könnte man alles wieder haben. Regulieren! Regulieren! Regulieren! Bürokratie auf die Konzerne. Nicht auf die Bürger. Und wenn es ausländische Konzerne sind? Mehr Regulierung!
 
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@Rote Rose
2022 hat angerufen. Sie wollen ihre Polemik zurück.
 
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BaseX9 schrieb:
Weil es für den 08/15 Enduser deutlich sicherer ist. 99% der Menschen da draußen sollten zu ihrer eigenen Sicherheit keinen Zugriff auf Sideloads haben. Internetzugriff im allgemeinen ist bei manchen schon schwierig zu verantworten.
Jetzt sind wir von der Kopfhörer-Unterstützung bei Sideloads?

Aber auch dafür gilt: 99% der Menschen werden keine Sideloads nutzen nur weil sie da sind. Und wer es nutzt geht eben ein Risiko ein. Wenn du es nicht nutzt hast du nach wie vor die volle Sicherheit.
 
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Alpirsbacher80 schrieb:
Schade. Das schöne iOS wird verwässert, damit jeder seine 20 Euro Billio-Kopfhörer anschließen kann. Alles in allem ne schlechte Entwicklung.
Immer wieder merkwürdig von Kunden zu hören die so krass in der Marketing trainiert worden sind das sie sich gegen mehr Funktionalität und bessere Verbraucherrechte stellen.

Einfach krass wie gut das Marketing einiger Firmen ist.
Ergänzung ()

Hochland Reiter schrieb:
ch kenne einige aus der IT die sagen, dass Windows sicherer als Linux ist, weil Linux eine zu hohe Abhängigkeit von zu vielen verschiedenen Entwicklern hat, die jederzeit mit einem Update etwas zerstören oder für einen Datenabfluss sorgen könnten.

Bei Windows dagegen hat man nur Microsoft als Unternehmen und eine vertragliche Verpflichtung und Haftung. Bei einem Vorkommnis kann man darauf verweisen, dass man selbst nicht schuld ist und auf Microsoft zeigen.
Bei Linux dagegen muss man jedes einzelne Paket und deren Entwickler, deren Ursprungsland, etc. selbst prüfen.

Es geht nicht darum, was theoretisch sicherer sein könnte, sondern was bei geringsten Ressourcen das vorgeschriebene Maß an Sicherheit verspricht.

Du kannst ja selbst eine Anfrage an die reichsten und größten Versicherer, Dienstleister, etc. stellen, wer genau für deine Daten letztlich verantwortlich ist. Es wird zu 99% ein Drittunternehmen sein, welches bei einer "Katastrophe" den schwarzen Peter zugeschoben bekommt und für das Image Insolvenz anmeldet, sodass das nächste Drittunternehmen eingesetzt werden kann.

Es ist immer nur eine Frage der Haftung und wessen Image geschont werden muss.
Komisch das Linux bei 80% Marktanteile weltweit bei Servern hat. Wenn doch alle Firmen wie du sagst eher nach der Haftung gehen statt theoretischer Sicherheit.
 
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BaseX9 schrieb:
Wenn ich der Meinung bin, dass das von Apple in Ordnung ist, kann ich das nicht beweisen. Period. Meine Meinung.
Meinungen ohne Argumente sind aber einfach schlechte Meinungen. Grundlos Dinge basierend auf „Gefühlen“ zu tun führt einfach zu nichts.
 
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flaphoschi schrieb:
In 90% der Fälle reicht eine Emoji-Reaction
Ein Grund wohl, warum Apple dem Emoji-Button auf der Tastatur den Vorzug gegenüber Satzzeichen gibt - sehr bezeichnend.

raychan schrieb:
Einfach krass wie gut das Marketing einiger Firmen ist.
Das Marketing von Apple ist grottig, wer schaut sich denn ernsthaft die Keynotes (all new blablabla, we pushed the boundaries even further, the best iphone we ever made) und hippe Filmchen an?

Zwei Wochen mit einem Pixel 10 Pro, Pixel Watch 4 und Pixel Buds Pro 2 als harter Apple Fanboy: oh man, Apple! Der Stillstand ist spürbar, die Konkurrenz mittlerweile gleichauf - vor allem, wenn man die Pixel Geräte nutzt.

Das iPhone lebt m.E. nur noch vom Namen und um den vermeintlichen Vorsprung zu schützen, verbarrikadiert man sich eben (zum Missfallen der EU und der Verbraucher) und versteckt das hinter "Datenschutz" und "Sicherheit".

Andererseits muss man schon ungläubig darüber lachen, dass so etwas (selbstverständliches) wie MagSafe (PixelSnap) erst kürzlich Einzug erhielt.
 
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Rote Rose schrieb:
Die EU blamiert sich mal wieder zutiefst. Anstatt mal etwas gegen die rasende Inflation, die unzähligen Firmenpleiten
Ich zitiere mich mal selber, da ich das Argument bereits vor ein paar Seiten widerlegt habe:
NJay schrieb:
Das liegt aber nicht am Digital Markets Act, ganz im Gegenteil. Der Digital Markets Act ist ein Gesetzt für Europäische Firmen (und Start-ups). An den DMA musst du dich nur halten, wenn du riesig bist, also wirklich riesig. Apples MacOS z.B. ist vom Marktanteil zu klein um unter den DMA zu fallen. Der DMA hat für Start-ups also KEINE nachteile.

Im Gegenteil. Der DMA möchte, dass große Märkte sich wieder öffnen, sodass kleinere Unternehmen (also Europäische und Start-ups) eine Chance auf dem Markt haben, damit diese gefördert werden. Um beim Beispiel des Artikels zu bleiben. Als europäisches Start-Up für Bluetooth-Kopfhörer hast du einen massiven Nachteil beim Versuch Kopfhörer für iPhones anzubieteh, da Apple eben gewisse Features wie das einfach pairen oder wechseln zwischen den Geräten für dich absichtlich sperrt, damit du als kleines Unternehmen einen Nachteil hast. Durch den DMA wird Apple gezwunen diesen Nachteil zu entfernen und du kannst deine innovative Losung fair gegen Apples AirPods antreten lassen.
 
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raychan schrieb:
Komisch das Linux bei 80% Marktanteile weltweit bei Servern hat. Wenn doch alle Firmen wie du sagst eher nach der Haftung gehen statt theoretischer Sicherheit.
Das höre ich oft, aber Server und PCs sind ein extrem großer Unterschied und der Vergleich daher völlig unbeachtlich.

Server werden konfiguriert und laufen nahezu ohne Veränderung über viele Jahre durch. Und sie werden von sehr wenigen ausgebildeten Fachleuten überwacht.

PCs allerdings werden mit zusätzlich >100 Apps und Diensten ergänzt, was das Sicherheitsrisiko enorm um ein Vielfaches erhöht. Und wie werden auch von den größten Laien bedient, welche das Sicherheitsrisiko nochmals um ein Vielfaches steigern. Selbst Warnungen vom PC werden gerne weggeklickt, ignoriert oder Anfragen von Apps zu Berechtigungen ohne auch nur eine Hirnzelle zu benutzen akzeptiert.
 
Zwenki schrieb:
Auch mit den Smartwatches klingt gut. Da ich keinen Bock habe ständig zu laden und eine Uhr auch etwas nach einer Uhr aussehen soll, kommt mir ja auch keine Apple Watch ins Haus.
Bis vor meiner Apple Watch SE 2 hatte ich so eine ganz Billige von Aldi, war ok. Ich weiß gar nicht was ihr habt, die lies sich komplett anstandslos ins System integrieren und hat das angezeigt was ich wollte und vor allem das wichtigste für mich, sie hat gerüttelt wenn ich eine Nachricht/Anruf bekam.
Die EU musste da also gar nichts ändern. Und auch meine anderen BT Geräte haben alle unter IOS funktioniert.
OdinHades schrieb:
Warum? Ist ja nicht so, als würde der Apple-Kram dadurch schlechter laufen. Für den Verbraucher hat es nur Vorteile.
Die meisten die Apple nutzen tuen das wegen des Öko-und Geschlossenen Systems. Und genau das soll Aufgebrochen werden.
Wer mit so einem System nicht zurecht kommt soll eben rüber nach Android. Jeder weiß was er bei Apple bekommt und was nicht. Wer das nicht will muss sich eben woanders Umschauen.
 
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Farrinah schrieb:
Die meisten die Apple nutzen tuen das wegen des Öko-und Geschlossenen Systems. Und genau das soll Aufgebrochen werden.
Hast du dafür Belege? Von allen Apple Usern, die ich kenne, ist nur einer wegen des Ökosystems bei Apple.
 
Am Ende freut es den Verbraucher, und das ist es, was zählt ;)
 
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BaseX9 schrieb:
Außerdem sind solche Features ein legitimer Teil der Produktdifferenzierung. Niemand wird gezwungen, Apple zu nutzen und andere Hersteller haben jederzeit die Möglichkeit, eigene Lösungen zu entwickeln oder bessere anzubieten. Innovation entsteht nicht dadurch, dass alle alles teilen müssen, sondern dadurch, dass Unternehmen sich voneinander abheben.
Solange es Alternativen am Markt gibt und kein Zwang besteht, sehe ich darin kein Monopol.
Fu hast nicht verstanden worum es beim DMA geht.
Es geht nicht um den Kunden. Sondern darum, dass die Spielregeln auf dem Marktplatz für alle gleich sind. So entsteht nämlich Innovation, denn wenn der Marktbetreiber sich selber bevorzugen kann (in dem Fall Apple), haben andere das Nachsehen.

Und die anderen können halt nicht auf den Marktplatz von Apple verzichten, denn dort wird Geld gemacht.

Denn hier geht's um den digitalen Markt. Nicht um Hardware. Und Apple muss nur zulassen, dass andere ähnliche Produkte überhaupt anbieten können. Mehr nicht.
Sie müssen einen freien und fairen Markt erlauben.
Ergänzung ()

OdinHades schrieb:
Linux ist quelloffen. Kann sich jeder alles anschauen. Gilt Linux als besonders unsicher?
Ganz im Gegenteil :D
 
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