News Wegen Lizenzgebühren?: Dell und HP liefern Notebooks ohne HEVC-Decoding aus

@DKK007
Bis jetzt gerade nahm ich an, dass man sich einfach eine HEVC-Lizenz für 99 Cent kaufen kann, die man sowohl für Hardware-, als auch für Software-De- und Encoding braucht. So musste ich es auch bei meinem Desktop-Rechner (einmalig) machen, und es funktioniert prima!

Aber es geht doch in Hardware!? Du musst halt nur für 99 Cent die HEVC-Lizenz kaufen, und zwar unabhängig davon, ob du es in Hardware oder Software de- oder encodierst.

Nach dem erneuten Lesen jetzt gerade muss ich mich aber wohl korrigieren. Es scheint tatsächlich so zu sein, dass das Feature hardwareseitig vollständig deaktiviert wurde und auch mit gültiger Lizenz nicht re-aktivierbar ist, zumindest verstehe ich es nun so. In dem Fall hast du natürlich Recht und man kann es durchaus als Mangel bezeichnen!

Sollte das wirklich so sein, kann ich diesen Schritt vom Hersteller absolut nicht nachvollziehen. Ich war fest davon ausgegangen, dass man das Feature ganz einfach durch den Kauf der Lizenz (bzw. bei Windows der "HEVC-Videoerweiterungen") wieder aktivieren könne, wie es bei Desktop-Systemen auch üblich ist.

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Ich nenn mal sowas wie VLC oder MPC-HC als Alternativmediaplayer. Die haben ihre eigenen Dekoder, die auch in Hardware HEVC dekodieren können, ohne dass man die HEVC-Lizenz im Store kaufen muss. Die braucht es eh nur für den Windows Mediaplayer.

Und gegen die hier vorgestellte Sperrung der HEVC Dekodierung im UEFI hilft auch keine HEVC Lizenz im MS Store. Im grunde dürfte dann auch unter Linux keine Hardware-Dekodierung von HEVC-Content möglich sein.
 
Mal kurz nachgefragt. Seit neuestem hab ich seit der CPU wechselaktion die schief ging und immer noch nicht korrtigiert wurde auch grafikprobleme. Bei YT scheint alles OK. Aber beim streaming von Prime oder Joyn treten fortwährend framedrops oder so auf. Das bild ruckelt halt ganz leicht. Beim Zocken scheint alles beim alten.
Auch im extern installierten mint läuft streaming nicht gut. Da aber sogar schlimmer.
Aktuell ist ja immer noch der Ryzen 5 drin. Es betrifft unter Windows alle Browser und anscheinend unabhänging vom Streaminganbieter.
Ich mein es könnte mit der Hardwarebeschleunigung zu tun haben die Browser verwenden!?
Kann mir jetzt aber nicht vorstellen das es iwie hardwareseitig verbummelt wurde wie das vorliegende Threadthema.
Soll auch nicht hier geklärt werden. Da ich demnächst eh wieder an den cpu wechsel rangehe. Wüsste nur gern ob es damit oder ähnlichem zusammenhängen könnte.
Wenn es danach immer noch das Problem gibt mach ich dazu nen eigenen Thread auf.
 
qiller schrieb:
Ich nenn mal sowas wie VLC oder MPC-HC als Alternativmediaplayer. Die haben ihre eigenen Dekoder, die auch in Hardware HEVC dekodieren können, ohne dass man die HEVC-Lizenz im Store kaufen muss.
Wie und warum sollten sie so etwas implementiert haben? Die nutzen doch auch einfach die (nicht) vorhandenen Hardware-Decoder.
 
Ja, war falsch ausgedrückt. Das eigentliche Decoding übernimmt natürlich die Video-Dekodierungseinheit in der GPU (wenn nicht über Firmware/UEFI gesperrt), aber es gibt halt Player, wo man z.B. über LAVVideo eben gezielt die Hardwarebeschleunigung zuweisen kann.

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Wie man sieht, gibts hier sogar noch die Möglichkeit, über die Cuda-Cores Videostreams dekodieren zu lassen.
 
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Über die GPU ist war mal mit Qualitätsverlust verbunden. Weiß nicht, wie das heute ist.
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samuelclemens schrieb:
Aktuell ist ja immer noch der Ryzen 5 drin. Es betrifft unter Windows alle Browser und anscheinend unabhänging vom Streaminganbieter.

Wenn du den Ryzen 5 1600X aus deiner Signatur meinst, der hat doch gar keine Grafikeinheit.
 
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DKK007 schrieb:
Über die GPU ist war mal mit Qualitätsverlust verbunden.
Aber nicht beim Decoding. Was du meinst, ist das Encoding und ja, da gibts Abstriche bei der Qualität gegenüber CPU-Encoding z.B. mit x265. Wobei die Qualitätsabstriche mit NVENC2 deutlich weniger gravierend sind, wie noch bei NVENC1.
 
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