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News Wegen Standort-Tracking: Google muss 403 Millionen Euro Strafe zahlen
- Ersteller mischaef
- Erstellt am
- Zur News: Wegen Standort-Tracking: Google muss 403 Millionen Euro Strafe zahlen
Okay dann nimm halt ein beliebiges anderes Beispiel bei dem es einen Ermessensspielraum gibt. Außerdem heißt der Ermessensspielraum bei Mord schließlich Sicherheitsverwahrung aka Lebenslänglich wirklich Lebenslänglich und nicht mind. 15 Jahre.Balikon schrieb:Da hilft mal das Lesen des Gesetzestextes: Bei Mord verlangt das Strafgesetzbuch direkt die Lebenslange Haftstrafe. Da gibt es kein "bis zu".
Das Argument bleibt das gleiche. Wenn du gleich beim ersten mal ganz tief in die scheiße greift heist das nicht, dass du mit einer kleinen Strafe davon kommst nur weil es das Erste Mal war. Das gilt vielleicht in manchen Teilen des Jugendstrafrechts aber nicht ganz generell bei den Erwachsenen und bei Juristischen Personen AKA Firmen gibts kein Jugendstrafrecht.
Wie gesagt einer muss in den Ruin getrieben werden bevor man erst genommen wir. Wenn eine Firma wie Alphabeth wegen Insolvenz zerschlagen werden würde, wäre vermutlich nichts von wert verloren, denn alle Firmenteile würden eine neue Mutter finden und weiter Existieren, aber es wäre ein Warnschuss für alle anderen der Gehör finden würde.
EDIT @Balikon ich habe das vor deiner Ergänzung geschrieben also bitte hänge dich daran nicht auf.
"Nutzer haben das Sammeln von Daten nicht erkennen können"
Für wie bescheuert halten Politiker/Behörden eigentlich die Verbraucher? Man konnte das nicht erkennen?
Ab dem Moment das man bestätigt hat, dass sie Daten sammeln dürfen war einen das doch klar?
Und spätestens nachdem man in seinem Standortverlauf war und das schön nachvollziehen konnte.
Oder sogar selbst nachtragen, pflegen und berichten konnte.
Aber es war eine absolute Überraschung, dass diese Standortdaten überhaupt da waren?!?
Und wer sie nicht haben wollte, konnte das sogar einfach abschalten? wooow soo eine Überraschung!
Ja .. Mama Google is ne Datenkrake aber man konnte alles im Google Konto nachvollziehen.
Vieles davon sogar ohne großes Drama abschalten. Wer sich damit nicht beschäftigt, sollte halt nicht heulen.
Hauptsache es heulen dann aber wieder viele, wenn Google eine gute Funktion extra für die EU verkrüppelt.
Für wie bescheuert halten Politiker/Behörden eigentlich die Verbraucher? Man konnte das nicht erkennen?
Ab dem Moment das man bestätigt hat, dass sie Daten sammeln dürfen war einen das doch klar?
Und spätestens nachdem man in seinem Standortverlauf war und das schön nachvollziehen konnte.
Oder sogar selbst nachtragen, pflegen und berichten konnte.
Aber es war eine absolute Überraschung, dass diese Standortdaten überhaupt da waren?!?
Und wer sie nicht haben wollte, konnte das sogar einfach abschalten? wooow soo eine Überraschung!
Ja .. Mama Google is ne Datenkrake aber man konnte alles im Google Konto nachvollziehen.
Vieles davon sogar ohne großes Drama abschalten. Wer sich damit nicht beschäftigt, sollte halt nicht heulen.
Hauptsache es heulen dann aber wieder viele, wenn Google eine gute Funktion extra für die EU verkrüppelt.
@Pyrukar
Keine Sorge, ich kann mir schon denken, dass das vor meinen Ergänzungen geschrieben ist.
So ist das, wenn ich in dem hektischen Forenbetrieb einen Standpunkt klar machen will. Statt ausgereift zu schreiben, haut man schnell was raus, und erst später kommt die Verfeinerung. "Gut Ding will weile haben" ist in diesem Umfeld schwierig.
Keine Sorge, ich kann mir schon denken, dass das vor meinen Ergänzungen geschrieben ist.
So ist das, wenn ich in dem hektischen Forenbetrieb einen Standpunkt klar machen will. Statt ausgereift zu schreiben, haut man schnell was raus, und erst später kommt die Verfeinerung. "Gut Ding will weile haben" ist in diesem Umfeld schwierig.
Der Punkt war ja auch, dass sie fleißig weitergesammelt haben, selbst wenn du den Standort verlauf abgeschaltet hast ... das einzige was sich dadurch geändert hat war dass du ihn nicht mehr gesehen hast.Blutomen schrieb:Und spätestens nachdem man in seinem Standortverlauf war und das schön nachvollziehen konnte.
Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) aufgedeckt, dass Google Standortinformationen selbst dann speicherte, wenn der Standortverlauf ausdrücklich deaktiviert worden war.
und ja das ist dann Heimtükisch und wiederrechtlich Ergo Strafe.
Die Behörden gehen immer vom verblödesten Bürger aus. Deswegen kann z.B. Lego bei den Minifiguren gewinnen. Der Richter geht nicht vom informierten Klemmbaustein-Nerd aus, sondern von dem lieben Opa, der seinen Enkeln ein schönes Geschenk machen will, Minifiguren sieht und denkt "Das muss Lego sein". Egal, ob auf der Verpackung was ganz anderes steht.Blutomen schrieb:Für wie bescheuert halten Politiker/Behörden eigentlich die Verbraucher?
Solche Gesetze schützen nicht den Informierten, sondern den Unwissenden, egal, warum er unwissend ist.
Zuletzt bearbeitet:
na ja ich finds schon spannend dass inzwischen immer mehr Länder (Kanada, Australien fallen mir da auf Anhieb ein) die sich an Vorgaben der EU orientieren oder sogar noch weit reichendere Forderungen Stellen. Wenn genügend Regierungen etwas Fordern, dann findet das Gehör. Wenn es z.B. nur Belgien ist, dass Lootboxen verbietet, dann verzichten Spiele auf einen Release in Belgien ... Aber würden Publisher auch auf die Gesamte EU verzichten? vermutlich nicht - sie würden andere Monetaresierungsmöglichkeiten finden.Blutomen schrieb:Hauptsache es heulen dann aber wieder viele, wenn Google eine gute Funktion extra für die EU verkrüppelt.
Ganz generell muss halt einer vormachen was geht und was nicht.
Roblox wurde z.B. von der FSK auf 16 Jahre hochgestuft ... die PEGI ist nachgezogen und hat nichtmal die 16 oder 18 rausgeholt sondern das "!" Also ich würde hellhörig werden, wenn auf einem Spiel die alterseinstufung nicht mal mehr als Zahl da steht und "Ständige Elternkonrolle" empfohlen wird. Ist zumindest mal ein Statement, auch wenns die meiten Kinder und Eltern nicht Jucken dürfte, aber das ist das Problem der Eltern.
Ich hoffe auch dass Australien mit ihrem Kampf gegen Social Media Schule macht. Nein nicht das Jugendverbot ... Australien fordert für Social Media eine Möglichkeit Algorithmusbasierte Empfehlungen abstellen zu können. Ergo ich sehe nur noch das dem ich aktiv folge und kein "das könnte dich auch interessieren" sobald ich das abschalte. Da könnte Australien aber natürlich noch etwas Rückenwind benötigen, denn derzeit ist vermutlich die Realistischste Variante, dass sich die Firmen eben aus Australien zurück ziehen.
Wenn jetzt aber die EU das mittragen würde, dann müssten die Firmen Reagieren, denn auf den EU markt verzichtet man nicht freiwillig.
derkleinedieb
Ensign Pro
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Andreas10000
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GerryB schrieb:Wird dann auch die EU bestraft für den digitalen Euro und Altersfreigabechecks und Anruflisten und Mautkameras?
(da werden doch Daten gesammelt ohne Ende)
Nein, da Datensammeln an sich nicht komplett verboten ist sondern "nur" strengen Regeln unterliegt bzw. es Ausnahmeregelungen gibt.
Davon mal abgesehen soll der Digitale anonymisiert sein (zumindest war das mein letzter Wissenstand)
Bei Alterfreigabechecks wie sie die EU vorsieht werden auch keine Persöhnlichen Daten gespeichert, hier bekommt die Plattform nur die Rückmeldung Alt genug Ja/Nein und bei Altersvertifizierungsplattform kommt die Abfrage auch anonymisiert rein.
Sprich die Abfragende Plattfom bekommt nur rückgemeldet das du alt genug bist, und die Verifizierungsplattform weiß nur das ein Verifizierung stattgefunden hat aber nicht für was.
Ob die Abfrage jetzt für einen nicht Jugendfreien Actionfilm auf Amzon Prime ist oder ein Erotikfilm auf einer anderen Plattform ist unbekannt.
Mautkameras und Anruflisten dürfen auch nur im gesetzlich Vorgegebenenrahmen verwendet werden bzw. nur für ihren eigentlichen Zweck alles andere benötig einen Richterlichen beschluss etc.
KarlsruheArgus
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Ich hätte hier gerne, gemessen am Verlauf und der Dauer, zwei weitere Nullen gesehen.
MrBravissimo
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Es geht meines Erachtens nicht um den Rechtsstaat sondern um die Verhältnismäßigkeit der Strafe. Ein Fußballer sieht es als eine Bagatelle und das war’s dann für ihn - ich bezweifle, dass ihm das interessiert, ob er eine weiße Weste hat (bis zu einem bestimmten Grad). Abgesehen davon, dass sie teure Anwälte haben die das für ihn managen. Wäre die Strafe 100.000 Euro, das ist nicht mehr Portokasse, das schmerzt.Balikon schrieb:@MrBravissimo
Wir leben zum Glück in rechtsstaatlichen Strukturen. Für Google und den Fußballer gilt: Die Strafe ist der erste Warnschuß. Das leere Führungszeugnis ist jetzt nicht mehr leer, so dass weitere Vergehen viel teurer werden. Wenn Google das nächste mal auffliegt, reden wir bereits von 4% des weltweiten Umsatzes.
@Ruff_Ryders88
Nein, Google wird nicht dagegen vorgehen. Weißt Du, warum das 8 Jahre gedauert hat? Weil die Behörden eine wasserdichte Beweiskette für sowas brauchen, und die zauberst Du nicht mal eben aus dem Hut. Google hat sich schon oft in der Vergangenheit gewehrt, und wenn sie es jetzt nicht tun, dann, weil sie keine Chance sehen und Gefahr laufen, mehr zahlen zu müssen.
Warum sind es nur 400 Millionen? Weil sich die Summe nach dem Zeitraum des Vergehens richtet. Natürlich wäre es schöner, wenn die 400 Millionen das Google von vor 8 Jahren getroffen hätte, dann hätte die Summe ein anderes Gewicht. Aber dazu hätte die Behörde schneller und weniger genau arbeiten müssen, was die Beweiskette schwächt. Wenn der Beweis nicht lückenlos wäre, dann wäre Google auf jeden Fall dagegen vorgegangen.
Auch Google oder andere tech Unternehmen überlegen sich gut was sie tun und was nicht, dazu habe sie vermutlich am Tisch auf der einen Seite Anwälte, die ihnen klar die Auswirkungen aufzeigen und auf der anderen Seite die Finanzabteilung die ihm Gegenzug die Einnahmen prognostizieren.
Soweit ich das sehe hat Google seit 2016 etliche solche Zahlungen gehabt - da fragt man sich wo der Lerneffekt bleibt.
imperialvicar
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Gottseidank gib es Leute die sich darum kümmern
Hoffe die sind nicht bestechlich
So wie bei Cum-Ex wo sogar höchste Beamte die Verbrecher beraten haben
Hoffe die sind nicht bestechlich
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flipbubble
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Falls Google diese Strafzahlung zahlt, wohin genau gehen denn dann diese 400Mille? Ich hätte noch Platz auf meinem Konto 😬
aid0nex
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Die Erfassung und Auswertung von Daten zur Charakterisierung von Nutzern ist Googles Kern-Geschäftsmodell. Solche Strafen sind dabei Teil der Kosten/Nutzen Rechnung.
Entsprechend ist das nichts wildes, nichts besorgniserregendes für Alphabet.
Entsprechend ist das nichts wildes, nichts besorgniserregendes für Alphabet.
Ruff_Ryders88
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I doubt it! Verstösse gegen die DSGVO allein erlauben einen Strafrahmen von bis zu 4 % des weltweiten Jahresumsatzes. Das wären 16,11 Milliarden US-Dollar wenn man der Einffachheit halber auf die Zahlen vom letzten Umsatz abstellen würde.Balikon schrieb:Nein, Google wird nicht dagegen vorgehen. Weißt Du, warum das 8 Jahre gedauert hat? Weil die Behörden eine wasserdichte Beweiskette für sowas brauchen, und die zauberst Du nicht mal eben aus dem Hut. Google hat sich schon oft in der Vergangenheit gewehrt, und wenn sie es jetzt nicht tun, dann, weil sie keine Chance sehen und Gefahr laufen, mehr zahlen zu müssen.
Warum sind es nur 400 Millionen? Weil sich die Summe nach dem Zeitraum des Vergehens richtet. Natürlich wäre es schöner, wenn die 400 Millionen das Google von vor 8 Jahren getroffen hätte, dann hätte die Summe ein anderes Gewicht. Aber dazu hätte die Behörde schneller und weniger genau arbeiten müssen, was die Beweiskette schwächt. Wenn der Beweis nicht lückenlos wäre, dann wäre Google auf jeden Fall dagegen vorgegangen.
Du brauchst - egal in welchen Verfahren - eine Beweiskette. Wenn du ein Vergehen nicht beweisen kannst, gibt es keine Rechtsgrundlage um zu sanktionieren. Das ist also überhaupt kein Argument für ein wenn oder wieder eines Berufungs/Beschwerdeverfahrens. Und du stimmst mir ja implizit zu, Google wird sich bei dieser geringen Strafsumme zweimal überlegen, ob sie es überhaupt anfechten.
Land_Kind
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Und Lebenslang ist eben auch nicht Lebenslang. Theoretisch kann ein Mörder in D schon nach 15 Jahren wieder entlassen werden, wenn denn alle dafür relevanten Punkte für den Mörder im grünen Bereich liegen.Balikon schrieb:Da hilft mal das Lesen des Gesetzestextes: Bei Mord verlangt das Strafgesetzbuch direkt die Lebenslange Haftstrafe.
Grosse Unternehmen haben nicht umsonst riesige Rechtsabteilungen. Gesetze sind nicht wie Mathematik, wo 1 immer 1 ist. Manches ist schlicht Interpretationssache. Nicht umsonst existiert die Bezeichnung Gesetzesdschungel.
Salamimander
Rear Admiral
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Hui, Beitrag nicht gelesen aber tief hinten reinkriechen. Fallen deine Aktien gerade oder so?Blutomen schrieb:"Nutzer haben das Sammeln von Daten nicht erkennen können"
Für wie bescheuert halten Politiker/Behörden eigentlich die Verbraucher? Man konnte das nicht erkennen?
Ab dem Moment das man bestätigt hat, dass sie Daten sammeln dürfen war einen das doch klar?
Und spätestens nachdem man in seinem Standortverlauf war und das schön nachvollziehen konnte.
Oder sogar selbst nachtragen, pflegen und berichten konnte.
Aber es war eine absolute Überraschung, dass diese Standortdaten überhaupt da waren?!?
Und wer sie nicht haben wollte, konnte das sogar einfach abschalten? wooow soo eine Überraschung!
Ja .. Mama Google is ne Datenkrake aber man konnte alles im Google Konto nachvollziehen.
Vieles davon sogar ohne großes Drama abschalten. Wer sich damit nicht beschäftigt, sollte halt nicht heulen.
Hauptsache es heulen dann aber wieder viele, wenn Google eine gute Funktion extra für die EU verkrüppelt.
Elektrolyt
Lieutenant
- Registriert
- Nov. 2004
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- 577
Standortdaten illegal...aber freiwillige Chatkontrolle gerne gesehen...
Ach da lässt sich in Zukunft bestimmt auch etwas mit den Standortdaten machen...
Ach da lässt sich in Zukunft bestimmt auch etwas mit den Standortdaten machen...
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