News DSGVO-Verstöße: Beschwerde gegen Google wegen Standort-Tracking

public_agent schrieb:
Ist das wirklich so? Ist das überhaupt erlaubt? Oder ist das wieder so eine Verschwörungstheorie du Rabulist? Ich bin mir sicher, dass diese Daten anonym bleiben müssen und auch sind.

Wie kannst du dir da so sicher sein?

Die Frage ist, ob es Google zum Einen interessiert, vielleicht weil die Strafen nur Kleingeld kosten würden und zum Anderen ob nicht diverse Behörden daran beteiligt sind und es damit "geheim" zulassen.

Google ist durch Straßen gefahren und hat Passwörter von Routern auf der Strecke gespeichert.
Google hat vollen Zugriff auf E-Mails und kann diese im Klartext unverschlüsselt lesen.
Google speichert GPS Daten, selbst wenn man GPS deaktiviert hat.
Google hat einen integrierten Keylogger in Android, um die Tastatur und den Assissant zu verbessern.
Google verarbeitet Bilder und Text in Bildern die du in die Cloud lädst.
Google nutzt Daten von Mastercard und deren aufgekauften Unternehmen, um dein Kaufverhalten zu analysieren und Werbung anzupassen.
Google hat dich im Chrome selbst ohne Anmeldung automatisch angemeldet.

Und das sind nur ein paar wenige Dinge die verboten sind, Google aber trotzdem gemacht hat und macht.
Und das sind alles nur Beispiele gewesen, für die es eindeutige Belege und/oder Verfahren gab.
Jeder kann sich in einer ruhigen Minute selbst denken, wozu ein Konzern wie Google in der Lage ist, womit die ihr Geld verdienen und was die getan haben und vor allem mit Sicherheit noch tun und tun werden.

Das ist kein Unternehmen aus Nächstenliebe. Es wurde auch nachgewiesen, dass nicht alle Daten zur direkten Profitsteigerung beitragen, sondern einfach nur so gesammelt werden, weil man damit in Zukunft irgend etwas anstellen könnte.
Google will ganz offensichtlich ein Informationen Monopol und da dies das wichtigste Gut von allen ist, werden die mit Sicherheit alles in ihrer Macht mögliche tun, um diesem Ziel näher zu kommen.

Die Bürger interessiert es nicht oder haben keine Ahnung wie das Ganze funktioniert oder zusammenhängt. Sie können auch oft keine Zusammenhänge erkennen, wenn die sich mit dieser Thematik einfach nie beschäftigt haben.
Wenn hier keine Regulierungsbehörden oder Gesetze Einschränkungen machen, aber vor allem Strafen konsequent und hoch verhängen, wird es niemals zugunsten des Nutzern gehen.
Auf der anderen Seite sind das allen Dinge, die jeder Staat selbst von seinen Bürgern möchte, was die ganze Sache sehr viel schwieriger gestaltet.
Das kann man sehr gut daran erkennen, dass bekannte oder nur dem Staat bekannte Sicherheitslücken lieber ausgenutzt, statt gemeldet und geschlossen werden.
 
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@DerPessimist
Wow. Wenn das wirklich stimmt ist Googles Ansehen bei mir sehr gesunken. Heftiger Tobac. Ich werde das in Zukunft kritischer betrachten. Warum machen die das? Wenn das alles stimmt, ist es ja nur all zu offensichtlich was die vorhaben. Kann doch nicht sein, dass man da nichts machen kann. Furchtbar. Das ganze System besteht nur aus Geld und Korruption.
Danke für deinen Beitrag!
 
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0screamer0 schrieb:
Du verstehst wohl nicht das Goggle kein Interesse an der einzelnen Person als Person hat sondern nur an Daten allgemein um Werbung perfekt bereitzustellen.

Und nicht wie du der jetzt am liebsten alles über mich wissen möchte.
Es geht dich nix an z.B welche Partei ich wähle.
Google würde mir mit den wissen nur Wahlwerbespots zeigen.

Vielleicht, aber auch nur vielleicht, hast du damit in Bezug auf Google aktuell Recht.

Doch wie wird das in Zukunft aussehen?
Wenn man bedenkt, dass ein US-Unternehmen sich an US-Gesetze halten muss und diese Gesetze unter anderem dem Staat erlauben die Daten einzusehen, geht es über die Werbung bereits hinaus.
Einige Daten werden pauschal mit dem Geheimdiensten bereits permanent geteilt bzw. haben diese Zugriff darauf. Andere Daten müssen (offiziell) mit richterlichem Beschluss herausgegeben werden.

Die NSA Affäre ist nicht lange her und da wurde gezeigt, dass die Geheimdienste über viele Jahre hinweg sich an kein einziges Gesetz gehalten und ganz einfach sämtliche Möglichkeiten ausgenutzt haben die es gibt.
Selbst die streng verbotene Spionage Verbündeter oder der eigenen Bevölkerung war Standard.

Abgesehen von ein paar politischen Distanzierungen oder Kritik, ist nichts passiert.
Ganz im Gegenteil, selbst Deutschland hat die Zusammenarbeit mit den Geheimbehörden der USA verstärkt und die gegenseitige Unterstützung ausgebaut.
Zum Einen durch die Nutzung der Dienste und Progamme von NSA und Co. und zum Anderen durch den weiteren Zugriff des Netzwerk-Knotenpunktes in Europa, von dem aus alle Daten abgegriffen werden können.
Und wie man jedes Jahr sehen kann werden, besonders bei ablenkenden Veranstaltungen wie Fußball, neue Gesetze zur einfacheren Überwachung und mehr Möglichkeiten und Rechte für Geheimdienste und Polizei durchgesetzt. Meist in undurchsichtigen Bezeichnungen, sodass es in den Medien unter den ganzen Fußball Nachrichten untergeht und sowieso die meisten nicht verstehen.

Eine wichtige Frage ist, was genau mit unseren Daten passiert und warum Gesetze ignoriert werden.
Die wichtigste Frage ist aber, was genau mit unseren Daten in Zukunft passieren wird.
Da alle Daten von Unternehmen wie Google für immer gespeichert bleiben, sind rückwirkend geltende neue Gesetze kein Hindernis.
Ich kann mir gut vorstellen, dass man irgendwann Bußgelder zahlen muss, weil man etwas geschrieben oder gemacht hat, was noch in die Grauzone fällt.
 
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0screamer0 schrieb:
Du verstehst wohl nicht das Goggle kein Interesse an der einzelnen Person als Person hat sondern nur an Daten allgemein um Werbung perfekt bereitzustellen.

Und nicht wie du der jetzt am liebsten alles über mich wissen möchte.
Es geht dich nix an z.B welche Partei ich wähle.
Google würde mir mit den wissen nur Wahlwerbespots zeigen.
Woher weißt du, dass Google kein Interesse an dir als einzelner Person hat oder haben wird? Damit wird der gesammelte Datensatz wesentlich wertvoller. Und das soll sich Google (auch in Zukunft) weiterhin entgehen lassen?
Außerdem wie sollen sie kein Interesse an einer einzelnen Person haben, wenn sie ein Profil mit vielen Details über diese einzelne Person erstellen, sodass diese Person letztendlich identifizierbar ist?

public_agent schrieb:
@DerPessimist
Wow. Wenn das wirklich stimmt ist Googles Ansehen bei mir sehr gesunken. Heftiger Tobac. Ich werde das in Zukunft kritischer betrachten. Warum machen die das? Wenn das alles stimmt, ist es ja nur all zu offensichtlich was die vorhaben. Kann doch nicht sein, dass man da nichts machen kann. Furchtbar. Das ganze System besteht nur aus Geld und Korruption.
Danke für deinen Beitrag!
Werden wir etwa zum Aluthutträger? Bisher hast du alle ausgelacht, denen das nicht so ganz geheuer war...
 
public_agent schrieb:
Eine Automatisierung hat zwangsläufig nicht mehr Arbeitslose zur Folge. Ich glaube nicht, dass eine steigende Automatisierung mit positiv mit einer höheren Arbeitslosigkeit korreliert.
Ganz im Gegenteil, es werden mehr und mehr Arbeitsplätze geschaffen, zumindest bleibt der Stand gleich. Ich hatte dazu mal irgendwas gelesen, weil mich das auch interessiert hat.
Die neuen Jobs werden 100%ig nicht alle weggefallenen Jobs ersetzen können. In der Industrie und im Transportwesen wird ja eben so viel auf Autonomie und Automatisierung gesetzt, um am Ende irgendwo Geld zu sparen. Würde die Automatisierung und Autonomie am Ende nicht irgendwo Geld sparen, würde man sich den Aufwand garnicht machen.

Zumal die neuen Jobs dann tendenziell in die Richtung hochspezialisierte Technik und vorallem ins Soziale gehen - zwei Tätigkeitsfelder, wo nicht jeder zu in der Lage ist - nicht mal unbedingt vom Wollen, sondern auch vom Können.

public_agent schrieb:
Aber schau mal: auch heute gibt es Berufe, die mehr und mehr aussterben. Damals waren es der Böttcher, Buchbinder, Hufschmied usw. Heute sind es Fleischer, Schuhmacher und Tischler die mehr und mehr aussterben. In Zukunft wird es keine Busfahrer, LKW-Fahrer oder Postboten mehr geben, weil das irgendwann alles über Drohnen laufen wird. Das steht fest. Die Frage ist nicht ob es passiert, sondern wann es passiert.

Frage dich mal, weshalb automatisiert wird, weshalb Maschinen selbst lernen und warum autonom gefahren werden soll. Es soll unter anderem zeit gespart werden. Egal in welchem Beruf, überall zählt nur noch Zeit, Zeit und Zeit. Immer mehr Menschen haben einen Burnout und unser Konsumverhalten begünstigt das Ganze: so viel wie möglich soll so schnell wie möglich an möglichst vielen Orten verfügbar sein.
Und du glaubst, wenn dieses ganze Zwischenmenschliche wegfällt wird das mit der Burnout- und Stressproblematik besser? Wenn durch die neuen, anspruchsvolleren Jobs der Leistungsdruck und Ausbildungsaufwand trotz berechtigter Zukunftsängste in vielerlei Hinsicht immer weiter steigt? Und immer mehr Leute nicht mehr mithalten können und hinten runterfallen?

Diese ganze Problematik haben wir doch erst durch die ganze neue ausufernde Technik - weil man immer und überall erreichbar ist und alles immer komplexer wird... Da alles verträgt halt eine zunehmende Anzahl an Leuten nicht mehr problemlos.

Der zunehmende Leistungsdruck (besonders durch die immer weiter ausufernden Ausbildungsanforderungen und -zeiträume) bei gleichzeitig immer geringeren Entlohnungen für die ganzen Mühen (Arbeit, Ausbildung, ggfs. Weiterbildung) spielt mMn. aber auch eine große Rolle.

Gefühlt stehe ich jetzt schon dank der gefühlt nicht enden wollenden Schule vor einem Motivations- und Nervezusammenbruch... Insgesamt 17 Jahre Schule und Ausbildung bis ich 23 bin - wofür? Eine unsichere Zukunft (Arbeit, Politik, Rente/Altersarmut, sinkende Löhne bei steigenden Lebenshaltungskosten, drohende Unruhren). Und die einzige Motivation die man hat wird durch die drohende Automatisierung kaputt gemacht...

Wenn man noch mehr Technik einsetzt und damit die Mühen von Menschen bedroht, wird es nur noch schlimmer. Lieber sollte man mal die Digitalisierung an sinnvollen Stellen einsetzen - z.B. in Schule und Ausbildung und endlich mal die steinzeitlichen Lernmethoden hinter sich lassen.

Achja... Zeit = Geld. Würde es nur rein um die Zeit gehen, würden die Unternehmen genügend Personal einstellen und die Arbeitsbedingungen verbessern. Dann hätte sich die Burnout-Problematik von selber erledigt.

public_agent schrieb:
Stichwort Amazon Prime und rollende Lager. Viele können gar nicht mehr 2-3 Tage auf ein Paket warten. Einkaufszentren haben bis 22 Uhr und länger geöffnet. Und warum? Weil Mama und Papa nach ihren Überstunden und dem Abendbrot noch einkaufen müssen.
Naja, länger wie auf ein Paket warten bei etwas was ich am liebsten sofort haben will kann ich auch nicht. Deshalb kaufe ich bevorzugt im Einzelhandel - da habe ich vor Ort einen menschlichen Ansprechpartner, Vor-Ort-Service und kann den Kram auch sofort mitnehmen.

Wieso die Läden und EKZ immer länger geöffnet haben? Weil immer mehr Leute in den Abend und vorallem in Schicht arbeiten müssen. Die müssen auch irgendwann einkaufen können - netter Nebeneffekt der längeren Öffnungszeiten sind auch mehr Arbeitsplätze.

public_agent schrieb:
Die Gesellschaft wird immer schnelllebiger und konsumiert mehr und mehr in immer kürzeren Zyklen. Schaue dir zum Beispiel mal die Produktzyklen von Autos in den 90ern an und wie lange heute ein "neues" Auto vom nächsten Modell abgelöst wird. Der Golf I wurde ganze 9 Jahre gebaut, beim Gold IV waren wir schon bei nur noch 6 Jahren und beim Golf VI bei 4 Jahren. Das machen die nicht, um Kohle zu scheffeln, sondern weil Autos immer schneller altern weil immer schneller neue Technik kommt (z.B. Sicherheitstechnik und Assistenten) und am Ende das auch durch uns nachgefragt wird.
In Zeiten immer schnelleren Klimawandels, immer größerer Umweltverschmutzung und drohenden Fahrverboten für den motorisierten Individualverkehr finde ich dieses Beispiel mal wieder passend für die absolute Dummheit der Menschheit.

Würde man es nicht so völlig mit der Technik übertreiben (die ab einem gewissen Grad eben kein Geld einspart, weil sie den Wartungsaufwand stark erhöht und öfters ersetzt werden muss) und technische Neuerungen bspw. statt in stärkere Autos in sparsamere Autos stecken, hätten wir bspw. die Problematik mit Fahrverboten nicht.

public_agent schrieb:
Autonomes fahren: wir können schon auf dem Weg zur Arbeit anfangen mit arbeiten. Am Ende geht alles um Zeitersparnis und Effektivität.
Der Weg zur Arbeit ist mir hoch und heilig um Morgens überhaupt erstmal auf die Beine zu kommen. Da werde ich wohl einen Teufel tun, schon auf dem Weg zur Arbeit Arbeit zu erledigen. Wie war das mit Burnout nochmal? Jetzt schon auf dem Weg zur Arbeit arbeiten...?

public_agent schrieb:
Ich glaube daher nicht, dass diese Entwicklungen rein aufgrund von Geldgier und Faul-/Dummheit der Leute stattfinden. Das hat das in manchen Fällen zur Folge, ich muss hier wirklich an Wall-E denken, dass wir irgendwann gar nicht mehr laufen, sondern uns rumfahren.
Wiegesagt, ich sehe das anders: Für mich ist das durch Faulheit der "Normalen" und durch Geldgier der Reichen begründet.

Ganz ehrlich: Ich kann es auch im Gegensatz zu vermutlich vielen anderen einschätzen wie furchtbar öde es ist, ohne Beschäftigung ewig nur Zuhause rumzuhocken. Für mich stellt die Arbeit da die gewisse tägliche Aufgabe dar. Ich zumindest habe das Glück einen Job zu haben, der mir sogar viel Spaß macht und wo ich sogar sage, das mache ich nicht nur, um über die Runden zu kommen.

Das Glück hat zweifelsfrei nicht jeder... Und nicht jedem unterstelle ich auch, keinen Bock zum Arbeiten zu haben (und trotzdem alles haben zu wollen). Es motiviert halt auch nicht besonders über Unannehmlichkeiten oder einen unpassenden Job hinwegschauen zu müssen, wenn nicht mal das Geld stimmt.

... wo wir wieder an der Wurzel des Übel wären: Geld.
 
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Linux Mint/Ubuntu (mit abgestöpselter Win7-Platte für den Fall der Fälle), SteamProton, LineageOS, OSM, Threema&Conversations, Startpage/DuckduckGo, gitlab statt github.
Es ist schon so einiges möglich um den Datenfluss zu minimieren. Es kostet mit Sicherheit etwas Zeit sich da reinzuarbeiten, aber das zahlt sich am Ende definitiv aus.
Und wenn jemand Spiel XYZ oder Messenger XYZ verwenden möchte, was aber nicht auf Linux läuft/zu viel Daten weitergibt, dann wirds halt nicht gemacht. Man befördert sich dadurch nicht ins soziale Abseits. Man selektiert vielleicht eher, zwischen Menschen, die sich wirklich für einen interessieren (und die Meinung, insbesondere zur Weitergabe eigener Daten)/denen man etwas bedeutet, und Menschen bei denen die Freundschaft bei "kein Instagram" aufhört.
Es muss ja nicht gleich jeder die gleiche Einstellung haben, aber eine gewisse Toleranz kann man durchaus erwarten, da es objektive gute Gründe für den Datenschutz gibt.
 
Ob Google die Daten des Einzelnen nur zum Wohle des einzelnen nutzt oder gegen ihn verwendet bzw. missbraucht ist erst einmal gar nicht so wichtig. Die Datensätze bedeuten Wissen und Wissen ist bekanntlich Macht. Je umfassender das Wissen desto größer die Macht. Und Google weiß seine Mcht doch bereits jetzt für sich gewinnträchtig einzusetzen. Und das Schlimme ist doch, dass Google immer mehr Lebensbereiche durchdringt, die Menschen von ihren Diensten abhängig macht. Das sieht man doch bereits hier, wieviel der Komfort der Dienste den Leuten Wert ist. Mn will einfach nicht darauf verzichten, kann es sich kaum noch ohne vorstellen.
Und so bestimmt Google ( ein einzelner Konzern) schon jetzt das Leben der Menschen in einem Umfang, den es bisher noch nie gegeben hat. Und dieser Konzern entzieht sich immer mehr der rechtlichen Kontrolle. Selbst finanzielle Sanktionen interessieren Google heute kaum noch. Das ist mehr als bedenklich.
 
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Wie wärs mal mit Quellen statt Verschwörungstheorien, die die Pseudonymisierung der Inputs ausschließen?
Datenerhebung kann nur bei Missbrauch Schaden und damit Freiheitseinschränkungen bewirken. Und dafür gab es noch keinen Beweis für Google.
Gerade im Rechtsstaat wo man von der Unschuld ausgeht, bis die Schuld bewiesen ist, sollten die lokal seßhaften, closed minded Philosopher das wissen.

Selbst wenn die Daten in NN zum Training benutzt werden, ist es unwahrscheinlich und vor allem macht es keinen Sinn, die verteilten Accounts als mit allen Features(zb nachname) zu übernehmen. Die Rechenleistung nimmt zu und die Aussagekraft der Dimension sollte im Beispiel dem Zufall entsprechen. Klar kann mans trotzdem machen, aber zurück in die Verarbeitung kann bisher immer noch niemand mehr schauen und dort sind die Daten dann automatisch vollständig anonymisiert.

Btw zu dem lustigen mit dem screenshot blabla google zeigt immernoch standort an wenn vpn opt out usw . JA, weil du deine auf deinem PC gespeicherten Daten nicht gelöscht hast.... :(

Mehr Verschwörungen helfen euch nur euch tiefer reinzureiten in eure „Pseudo“-Freiheit, die ihr mit diesem Mindset NIE erreichen könnt.
Ihr werdet immer was neues finden, und wenn es der Postbote ist, der euren Namen auf dem Briefkasten gelesen hat. Das Problem ist leider nicht Google oder die Data Science, das Problem kommt aus der fehlenden Kontrolle über alle anwesenden Reize der heutigen Zeit.


Und klar ist Wissen Macht. Das war schon so als der erste Autobauer das Automobil gebaut hat, weil er mehr Wissen hatte. Nun gibt es IT-Unternehmen, die die ersten KIs mit euren Daten entwickeln. Das ist 1:1 dasselbe mit den heutigen Technologien. Mit Unwissen über den aktuellen Stand der Wirtschaft, der Kultur und den Fortschritt der angewendeten Techniken, ist jetzt zu sagen, dass man dabei Rückschlüsse auf einzelne Personen auswertet.

Bah :vomit:
 
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Zero_Point schrieb:
Werden wir etwa zum Aluthutträger? Bisher hast du alle ausgelacht, denen das nicht so ganz geheuer war...

Meinst du mich? Ich habe noch nie jemanden deshalb ausgelacht. Du kannst das alles selbst prüfen, da das alles bereits in den Medien war und es dafür ganz eindeutige Belege und Verfahren gibt.

Meiner Meinung nach ist es naiv jemanden mit Aluhutträger abzustempeln, da das alles nachgewiesene Fakten sind und man sich den Rest selbst denken kann.
 
Im Übrigen kann Google anonym gesammelte Daten über ihr Tracking Netzwerk später einem Google Konto zuordnen und deanonymisieren. Z.B. wenn man eine Weile im Netz unterwegs ist, nur ein paar Webseiten aufruft und sich anschließend in der selben Browser Session in sein Google Konto einloggt.

Hier ist noch eine sehr interessante Lektüre für alle die des Englischen mächtig sind und etwas Zeit zum Lesen haben.

https://digitalcontentnext.org/wp-content/uploads/2018/08/DCN-Google-Data-Collection-Paper.pdf
 
GrovyGanxta schrieb:
Man kanns auch übertreiben.. langsam gehts mir aufn sack..
Jop, Google geht langsam echt zu weit. Ich deaktiviere das Tracking im Smartphone und Google lügt mir kackdreist ins Gesicht, indem sie trotzdem jederzeit sehen wo ich bin. Facebook und CA haben damit wunderbar gezeigt, wie sicher unsere Daten bei diesen tollen hippen Unternehmen tatsächlich sind. Hut ab vor der technischen Innovation, die Google uns brachte und noch immer bringt, trotzdem mache ich mich doch nicht zum Bückstück für die US Industrie und für wen auch immer (im Zweifel US Ministerien und Leuten mit Geld).
 
Die ganze Diskussion ist mit der Grund, warum ich Google streets nur im Ausland benutzen kann. In Deutschland macht man immer eine Zeitreise....
 
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public_agent schrieb:
Langsam wird es echt immer lächerlicher und bizarrer. Schaltet doch alles ab, am besten das ganze Internet, dann kommt auch niemand an die ach so heiligen Daten! Mit Street View haben wir es schon geschafft, dass Deutschland ein weißer Fleck in Europa ist, nur aufgrund von Paranoia. Google sollte alles abschalten in der EU und dann sind wir digital wieder im Jahr 1980. Die halbe Welt lacht uns aus, die DSGVO ist das Schlimmste was uns passieren konnte, damit wird digitaler Fortschritt im Keim erstickt. Alle anderen Länder ziehen an uns vorbei. Einfach nur traurig. Und weshalb das Ganze? Nur weil jemand Angst hat, dass ein Katholischer beim Kindesmissbrauch in der Kirche überführt werden kann wenn man seine Daten zurückverfolgt :evillol: Vorsicht: der letzte Satz enthält Zynik.

Das ist doch Quatsch. Google sammelt doch die Daten weil sie diese direkt oder indirekt verarbeiten um Profit daraus zu ziehen. Sie machen also mit Daten Geld zu denen sie keine Genehmigung zur Nutzung vom Nutzer erhalten haben. Hört sich für mich nicht nach einem gesunden und fairen Geschäftsmodell an.

Es geht hier nicht darum ob man bestimmte Services einem Nutzer anbietet die bestimmten Regelungen (eigene AGB und Gesetze) unterliegen. Es geht darum, dass zur Laufzeit einige Daten erhoben werden müssen um die Funktionalität einer Applikation gewährleisten zu können und zur Funktionsweise ist es eben nicht notwendig diese erhobenen Daten zu speichern. Es gibt einfach keinen Anlass für die dauerhafte Speicherung außer man möchte aus den so unerlaubt gewonnenen Daten Profit machen.
 
DerPessimist schrieb:
Google ist durch Straßen gefahren und hat Passwörter von Routern auf der Strecke gespeichert.
Korrigiere: Google ist durch Straßen gefahren und hat die öffentlichen WLAN-SSIDs auf der Strecke gespeichert.
DerPessimist schrieb:
Google hat vollen Zugriff auf E-Mails und kann diese im Klartext unverschlüsselt lesen.
https://www.blog.google/technology/safety-security/ensuring-your-security-and-privacy-within-gmail/
tldr: Die Anwender selbst gewähren oder verwähren DSGVO konform den Zugriff
DerPessimist schrieb:
Google speichert GPS Daten, selbst wenn man GPS deaktiviert hat.
1. GPS Daten ohne GPS... aha
2. Wenn dann speichert Google Standort-Daten anhand des WLAN/Internet Zugriffspunkts. Auch dafür holt sich Google DSGVO konform die Erlaubnis.
DerPessimist schrieb:
Google hat einen integrierten Keylogger in Android, um die Tastatur und den Assissant zu verbessern
1. DSGVO konform mit Einverständnis den Nutzers
2. Kann man einfach eine Tastatur verwenden die das nicht tut.
DerPessimist schrieb:
Google verarbeitet Bilder und Text in Bildern die du in die Cloud lädst.
DSGVO konform mit Einverständnis den Nutzers.
DerPessimist schrieb:
Google nutzt Daten von Mastercard und deren aufgekauften Unternehmen, um dein Kaufverhalten zu analysieren und Werbung anzupassen.
https://www.heise.de/newsticker/mel...aten-an-seine-Online-Werbekunden-4153015.html
tldr: Opt-In. DSGVO konform.
DerPessimist schrieb:
Google hat dich im Chrome selbst ohne Anmeldung automatisch angemeldet.
Auf Android. Mit ihrem eigenen Browser. Nach der Zustimmung des Benutzers. Was soll daran nicht erlaubt sein?
DerPessimist schrieb:
Und das sind nur ein paar wenige Dinge die verboten sind, Google aber trotzdem gemacht hat und macht...
Google ist ein Opt-In Service und hat alle DSGVO Anforderungen lange vor Ablauf der Übergangsfristen erfüllt. Google setzt die DSGVO, im krassen Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen, vorbildlich um.
Es steht dir frei die gesammelten Daten einzusehen und löschen zu lassen und Google einfach nicht mehr zu nutzen.
Das was die Verbraucherschützer der genannten Länder aber völlig korrekt kritisieren ist das es den Nutzern zum Teil sehr schwierig gemacht wird den Opt-Out den Google auch bietet zu konfigurieren oder zu nutzen. Das ist aber nicht Googles Problem weil es dafür (leider) auch keine Vorschriften in der DSGVO gibt.
Aber noch einmal: Niemand zwingt dich diese Services überhaupt zu nutzen.
 
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Habt ihr auch mal über ein Produkt mit Freunden geredet und hattet 5-10 Min später eine Werbung auf dem Smartphone über genau das Produkt. Glaube langsam, das Smartphone hört mich ab.
 
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@met:Also meines Wissens nach waren es alle ssid.

public_agent schrieb:
Du scheinst ein bisschen zu viel von George Orwell gelesen zu haben. Zeige mir bitte mal auf, wie das in der Praxis gehen soll? Versteckt der Chef heimlich einen GPS Tracker in der Arbeitstasche? Wie soll dieser auf Standortdaten deines Handys zugreifen, sofern du ihn nicht bei "Freunde finden" drin hast ;) Hast du schonmal was von Risperidon gehört?
Wenn Du ein Diensthandy hast, hast Du Dienstsoftware drauf. Über Zugriff auf Server kann dann auch Deine Position gefunden werden.

Lix schrieb:
Ich gebe eben nur die Daten an Google welche ich auch jedem anderen geben würde.

Aber jedem das Seine. Letztlich ist es eine Frage des Vertrauens. Wie sehr möchte man diesen Konzernen (ist ja nicht unbedingt nur Google) vertrauen?
D.h. auf Deinem Handy sind ausschließlich Daten, die Du jedem geben könntest? Dann ja, ich denke aber, das dies nicht der Fall ist.
 
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Recht so, google geht viel zu weit.
Wenn ich mein Handy als Navi nutze habe ich auch kein Problem meine Daten mit den anderen zu teilen, so wie sie mit mir teilen. Aber danach ist Schluss. Wenn ich das tracking abschalte soll google auch definitiv aufhören mich zu tracken!
Man kann ja in Maps nicht mal seinen Wohnort eintragen, wenn man nicht auch bereit ist, dass google jegliche Web & App Aktivitäten aufzeichnen darf. Mehr in your face geht ja nicht. (nicht dass google meinen Wohnort nicht eh längst kennt). :grr:
 
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Ja, das haben sie mit dieser Pendler Funktion eingeführt. Wenn du das Feature aktivieren willst dann musst du deine Web & App Aktivitäten aufzeichnen. Warum bitte sehr?

Und wer hier nicht sieht was das Problem ist, dem kann man auch einfach nicht helfen.
 
public_agent schrieb:
Die halbe Welt lacht uns aus, die DSGVO ist das Schlimmste was uns passieren konnte, damit wird digitaler Fortschritt im Keim erstickt.

Der wohl naivste Beitrag den ich zu dem Thema seit langem gelesen habe. Welchen digitalen Fortschritt meinst du genau? Die Kommerzialisierung persönlicher Daten?
 
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