xexex schrieb:
Da stehst du auch dazu, kann ich verstehen, sehe es aber völlig anders.
Ja und wieder liest du einen Satz und hörst danach auf. Es ist einfach sinnlos und frustrierend, mit dir zu diskutieren.
xexex schrieb:
Schlechter Vergleich, bei der Feuerwehr hat sich an der Technik seit 50 Jahren kaum was getan, wer einen Schlauch halten kann und einmal gelernt hat wie er Feuer löschen kann, wird auch mit modernster Technik eine Hilfe sein.
überhaupt kein schlechter Vergleich. 1 weil Du falsch liegst und dir wahrscheinlich jeder Feuerwehrmann was erzählen würde von wegen 50 Jahre alter Stand. Und zweitens weil du dich renitent dagegen weigerst, verstehen zu wollen, worum es geht. Es geht um WEHRFÄHIGKEIT und die erzielt man nicht mit 55 Jahre alte Berufssoldaten, sondern mit einem großen Trupp junger Reservisten. Zumal die Wehrpflichtigen aus 2026 ja nicht am technischen Stand von vor 50 Jahren ausgebildet würde. Wer hier im kalten Krieg stehen geblieben ist, ist die Frage.
xexex schrieb:
Akzeptieren, dass Kriege heutzutage nicht mit Gewehren gewonnen
nee ist klar wir gewinnen mit Seifenblasen. Gewehre sind out. Die Armeen dieser Welt haben sich vom Gewehr verabschiedet
xexex schrieb:
die gerade einmal die Grundausbildung durchgelaufen haben weder in einem modernen Flugabwehrsystem
komisch und ich dachte, man wurde beim Wehrdienst in dem Bereich ausgebildet, in dem man eingesetzt wurde. Bei mir waren es Panzerabwehr bzw. Seelsorge, andere saßen im Mader oder Leo, wiederum andere bei der Luftwaffe, du bist anscheinend nur mit 60 Jahre altem Olivgrün durch den Dreck gerobbt

Und ja mir ist klar, dass ein Wpf. nicht in einem Jet sitzt, er kann aber für die Steruerung einer Drohne oder andere Sachen ausgebildet werden.
Mir ist klar, dass ein Wehrpflichtiger nicht das gleiche Niveau haben kann wie ein Berufssoldat, das erwartet aber auch keiner. Und auch das habe ich schon mehrfach geschrieben.
xexex schrieb:
noch in einem Flugzeug, oder modernen Panzer einsatzfähig sind
Komisch, wir haben in modernen Panzern gesessen. Komisch, Ukrainer hat man in wenigen Wochen Lehrgänge geschult. Da braucht man keine 10 Jahre zu. Und was ich x-mal geschrieben habe du aber weiterhin ignorierst. Ein Wehrpflichter muss nicht unmittelbar an der Front eingesetzt werden. Wird er in der Regel auch nicht. Wenn man aber nur mal optimistisch gerechnet von einem Tooth -Tail Verhältnis von 1:5 ausgeht (realisitisch sind eher 1:10), gibt es genug zu tun, um auch Wehrpflichtige sinnvoll einsetzen zu können und zu müssen.
xexex schrieb:
Wenn ein Krieg tatsächlich mal Akut werden sollte, wird der Gegner keine 10 Jahre darauf warten, bis wir irgendwann die Gerätschaften beschafft und die Soldaten darauf ausgebildet haben, zumal diese Reservisten sich überhaupt erst bereit erklären müssten in den Kriegseinsatz zu ziehen.
und wieder ein Ablenkungsmanöver und sidediskussion. Beschäftige dich mit der Finnischen Armee, dann siehst du, dass es geht. Und die haben eine 1300km lange Grenze mit Russland.
xexex schrieb:
Ausbildung von Reservisten kostet aber Geld und genau dieses Geld fehlt um moderne Ausrüstung in ausreichender Zahl zu beschaffen, die Kampfkraft solcher Fußtruppen ist hingegen praktisch null.
Das ist schlichtweg falsch. Der größte Posten im Budget der Bundeswehr sind Lohn und Pensionsansprüche.
xexex schrieb:
Du kapierst es einfach nicht! Wir brauchen kein riesiges Heer.... Wir brauchen eine kleine kampfkräftige Truppe mit technisch modernsten Equipment
Ich sage nichts anderes, sondern genau das. Die alleine reicht aber eben nicht.
Du brauchst Leute die ausgebildet wurden, und im Fall des Falles zu Waffen greifen können. Dass man das immer noch nicht verstehen will, dass man mit 1Mio Eur/Rakete keinen Krieg gewinnen kann. Du brauchst 2026 10k Soldaten, die Drohen für 50Eur steuern können, und 10k, die die Drohnen bestücken und 5k, die sie herstellen und 5k, die sie transportierten ... und und und.
xexex schrieb:
und keine Million Reservisten ohne Ausrüstung
Wer sagt, dass sie ohne Ausrüstung sein sollen?

Außer Du, für den Reservisten unaugebildete unbewaffnete Fleischsäcke sind.
Für mich sind es Soldaten, die 6Mo Ausbildung hinter haben, schon mal eine Waffe in der Hand hatten, wenigstens theoretisch wissen, wie man kämpft (im übrigen genauso wie ein Großteil der Berufssolden der BW, denn die wenigsten mussten zum Glück bislang in den Kampf).
Hey ausserdem haben wir bestimmt noch 2Mio Olivgrünuniformen, die zum Einsatz kommen können
Weißt du was der Unterschied zwischen uns beiden ist. Du glaubst ernsthaft, dass eine kleine Gruppe von Soldaten einen Krieg verhindern oder gewinnen kann. Dass das nicht funktionieren kann, sollte man in den letzten Jahren gesehen haben. Im Ergebnis müssen Zivilisten in den Krieg ziehen.
Ich bevorzuge es dann doch eher, die Bevölkerung auf einen Krieg vorzubereiten und wehrfähig zu machen. Das ist für mich mehr Sicherheit (die Du als falsche Sicherheiti bezeichnest) als eine kleine schlafkräftige Truppe zu haben, die beim ersten großen Angriff überrannt werden würde.
xexex schrieb:
ich nenne dir einfach mal ein Beispiel, der Irak hatte 375000 aktive Soldaten, in wie vielen Tagen haben die Amerikaner einen kurzen Prozess mit diesem Land gemacht? Die vermeintlich hohe Anzahl wehrfähiger Soldaten hat dem Irak gar nichts genutzt, weil Gewehre nun mal nichts gegen Flugzeuge und moderne Technik ausrichten können.
Und was willst du mir damit sagen? Die irakische Armee ist jeder Hinsicht technologisch unterlegen gewesen, v.a. in der Luftüberlegenheit. Du unterstellst mir, ich würde eine unversorgte schlecht ausgebildetet Armee nur mit Zahlen bestücken zu wollen. Genau das Gegenteil habe ich aber gesagt.
Das ist einfache Mathematik:
was ist effektiver
a)50k Soldaten zu monatlich 4000Eur = 2,4 Mrd
+2x 100k in einem Jahr ausbilden zu je 6Mo zu monatlich 1000 Eur oder 1500 = 100-150Mio = insg. 2,5 Mrd
oder
b)250.000 Soldaten zu monatlich 4000 = 12 Mrd
im 2. Jahr
a) hätte man am Ende 50k +400k Res = bei wiederum 2,5 Mrd Kosten, wenn du mit den ersten Reservisten eine Übung o.ä. machst, lass es 2,6Mrd sein
b) sind weitere 12 Mrd. für die gleichen Soldaten
Sind nach 2 Jahren
450k kampffähiges Personal, von dem 50k Profis sind für rund 5Mrd Kosten
bzw. 250k Profis für 24mrd Kosten
für die Differenz von 19mrd kannst du viel tolles Equipment kaufen und für den Fall es Falles einlagern.
Du kannst also die Reservistentruppe viel besser ausrüsten, weil du viel mehr Budget hast.
Zumal du die 250k Profis bis ans Ende bezahlst, auch wenn sie alt und schlechter werden. Du musst die Berufssoldaten durch neue Soldaten ersetzen, während die "ausgemusterten" Soldaten Renten und Pensionsansprüche haben.
Der Unterschied steigt also nach hinten hin immer mehr, denn die Reservisten werden "automatisch" durch neue erstetzt. Die Reservisten werden zwar auch alt, aber sie kosten nichts. Sondern werden einfach durch jüngere Reservisten ersetzt.
Klar die Profiarrmee ist am Anfang schlagkräftiger und besser, aber nach 3, 4 Jahren spätestens dreht sich das auch. denn dann steht der 250k Profiarmee eine 50k + 800k Armee gegenüber, wobei letztere 76Mrd mehr im Budget hat, also auch besser ausgebildet und versorgt werden kann.
Und noch entscheidender, man hat einen "Pool" von 800k Menschen, die im Fall sich verschärfender Lage bereit sein könnte, zu den "Profis" überzuwechseln allein schon wegen des höheren Budgets.
Für die Profiarmee ist das mühseeliger.