Wehrdienst/Zivildienst Pflicht zurück?

Jeder, ob Mann, ob Frau, kann den Wehrdienst verweigern. Konnte er schon in den Achtzigern.
Kann er heute, wird er in drei Jahren können., soweit wir nicht direkt angegriffen werden.
Das, was sich seit letztem Jahr fundamental geändert hat, ist die reale Bedrohung, der wir uns stellen.
 
SonyFriend schrieb:
Jeder, ob Mann, ob Frau, kann den Wehrdienst verweigern. Konnte er schon in den Achtzigern.
Dann wird sich der nächste finden den man dazu verdonnert oder glaubst du eine ganze Generation wird den Dienst verweigern und im Fall der Fälle Sozialdienst ableisten? Es geht darum was uns solches Personal überhaupt bringt, außer zusätzlichen Verwaltungsaufwand und Kosten.

Letztes Jahr gab es knapp 12000 Personen die einen solchen Dienst abgeleistet haben, von der Politik wird eine Zahl zwischen 20-30k gewünscht, die müssen bezahlt, ausgerüstet, untergebracht und versorgt werden. Das Geld wird dann halt an Stellen eingespart die es dringender bräuchten.
 
Nein, es geht nicht um Personen, ob sie uns was bringen.
Wir brauchen in den nächsten Jahren vermehrt Soldaten, die das freiwillig machen.
Man muss sie nur mit mehr Geld verpflichten.

Und und 10 Jahren, wenn die große Mehrheit immer noch an Universitäten studiert und uns das Handwerk ausgeht wird wieder vermehr auf Handwerksberufe eingegangen. Hat jetzt aber nicht mit Wehrpflicht zu tun.
 
xexex schrieb:
Da haben wir uns falsch verstanden, ich meine natürlich diejenigen die zum Wehrdienst gezwungen wurden, nicht diejenigen die das als Job machten.
Das betraf genauso auch die Wehrdienstleistenden. Alleine nicht befördert zu werden, war schon doof, nicht nur wegen der geringeren Kohle, sonder weil du wie ein Aussetziger behandelt worden wärst.
xexex schrieb:
Was wir brauchen ist eine Armee an gut ausgebildeten und sehr gut ausgerüsteten Soldaten, die bereit sind für die Verteidigung Deutschlands einzustehen und bei Bedarf den Frieden auch in anderen Ländern zu sichern. Was wir nicht brauchen ist Fußvolk, was mit veralteter Ausrüstung lernt wie man sich eingräbt und auf die "richtigen" Soldaten wartet, wie es noch zu Zeiten des kalten Krieges und Wehrpflicht der Fall war.
ja und nein. Wir brauchen gute Ausrüstung und gut ausgebildete Soldaten. Aber keine 300.000. Wer soll das bezahlen in Friedenszeiten. Schau dir das finnische Modell an, dann weißt du was ich meine. 30.000 Soldaten, 900.000 Reservisten. Wir brauchen Leute, die kämpfen können, im Fall des Falles, und dafür die Wehrpflicht, wie brauchen aber kein 300.000 stehendes Heer, dass uns im Jahr 20% des gesamten Haushaltes wegfrisst.
xexex schrieb:
Entschuldigung wenn ich das so sagen darf, aber du lebst in einer völligen Vergangenheit. Russland kann es sich vielleicht leisten zehntausende "Fleischsäcke" an die Front zu schicken, die dann von modernen Waffensystemen zu Hackfleisch verarbeitet werden, aus deutscher Sicht wäre sowas unvorstellbar. .....
Ach bitte lies meinen Text richtig v.a.
xexex schrieb:
lückenloses Schild gegen die atomare Gefahr
was soll das bitte für ein Schild sein. Das gibt es nicht. Und wenn es gehen würden, gäbe es das längst.
xexex schrieb:
Hier beißt sich aber die Katze in den Schwanz, jeder Soldat der nur die Grundausbildung durchläuft kostet Geld, ist aber an keinem modernen Waffensystem mit ausreichender Erfahrung einsetzbar. Zu meiner Zeit wurde so in der Truppe gespart, das jeder Gewehrschuss abgezählt wurde, mit der Panzerfaust nur Trockenübungen gemacht wurden und wir eine Stinger nur auf Bildern gesehen haben. Meinst du solche "Soldaten" bringen Deutschland in irgendeiner Form Sicherheit?
ich komme aus der selben Zeit, scheint mir. Klar kostet ein Wehrpflichtiger Geld. Aber erstmal nur ein paar Monate. Ein Berufssoldate kostet Jahre/Jahrezehnte bzw. bis ans Lebensende durch seine Pension und kommt im Regelfall nie zum Einsatz. Was ist wirtschaftlicher? 300.000 Leute über 40 Jahre zu zahlen oder 2Mio über 3-6Mo mit einem Bruchteil des solds.
Die Kostenfrage der abgezählten Munition hast du zudem in beiden Fällen ;)
xexex schrieb:
Was sorgt in der Ukraine derzeit für "Sicherheit"? Aufklärungssatelliten die wir nicht haben, eine Handvoll Patriot Systeme die wir in den USA zukaufen müssen, Geparde die wir aus Kostengründen längst aussortiert haben und Minen die in unserem Arsenal nicht vorgesehen sind. Nun erkläre mir mal wie ein paar tausend Soldaten die einen Grundwehrdienst absolvieren, da die Lücken schließen sollen.
ja weil der Russe nicht in unsem Land steht und wir nicht unser Land verteidigen, sondern von außen unterstützten. Es sind aber nicht nur 200k Ukrainer unter Waffen sondern über 1Mio allein schon um auch mal Fronturlaub haben zu können.
Deswegen braucht man viele Menschen, die im Fall des Falles einsatzbereit wären und wenn sie "nur" eine Drohne steuern.
xexex schrieb:
Du sagst selbst du warst bei der Militärseelsorge, keine Ahnung wie du dahin kamst, spielt jetzt aber auch nichts zur Sache. Ich war hingegen ein Quotensoldat, der wie so viele nicht wollte, aber letztlich musste.
Ich war Wehrpflichtiger bei den Panzergrenadieren 72. PanGrenBat HH Neugraben (gibt es heute nicht mehr)und nach der Grundausbildung als Geschäftszimmersoldat der Seelsorge zugeteilt.
xexex schrieb:
Die Realität? Die halbe Kompanie hatte olivgrüne Uniformen getragen, obwohl seit vielen Jahren bereits moderne Flecktarn Ausrüstung verfügbar war. Unsere G3s konnten beim besten Willen nicht mehr zielgenau schießen
Dito. Olivgrün. Mein G3 war von 1958. Und? Was hat das damit zu tun? Klar sind wehrpflichtige nicht top ausgebildetete Spezialeinheiten, sie haben aber trotzdem schon mal was mitgenommen, auf dem man im Fall des Falles aufbauen kann. Und wenn nur dazu dient, hinter der Front zu supporten.
Es ist klar, dass das Equipment erneuert werden muss. Wurde es sicher aber auch. Meine Wehrpflicht war 1999-2000.. Die Mader damals geschlachtet um Ersatzteile für neuere Mader zu haben. Heute kämpfen sie in der Ukraine und sind u.a. durch Puma ersetzt.


xexex schrieb:
Ich könnte dir noch viele Geschichten aus der Zeit erzählen, aber man erfährt auch aus den Medien genug, wie es in der Truppe trotz Einstellung der Wehrpflicht aussieht.
kann ich auch
xexex schrieb:
Ein potentieller Gegner wird sich nicht wegen 20k Soldaten gegen einen Angriff entscheiden, sondern wegen unserer Ausrüstung, Waffenstärke und der Bereitschaft zu kämpfen.
er wird sich nicht von 20k Soldaten abhalten lassen, aber von 20k + 1 oder mehr Reservisten. Ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Und die 20k sind nur ein beispiel ersetze sie durch 50k
Anders ausgedrückt, die Bundeswehr bildet die Ukraine aus. Sie sollte genauso die eigene Bevölkerung ausbilden und auf den Fall des Falles vorbereiten.

Zudem kann man die Zeiten nicht vergleichen. Damals war die militärische Gefahr quasi null. Klar war das oft unsinnig. Heute ist es aber was anders, weil die Bedrohung und Gefahr eines Angriffs deutlich größer ist. als mal mindestens die 1980er.
Ich bin auch nicht für 9Mo oder ähnliches 3 oder max. 6 Mo intensive Ausbildung reicht vollkommen.
 
Smartin schrieb:
Wir brauchen gute Ausrüstung und gut ausgebildete Soldaten. Aber keine 300.000.
Das habe ich nie behauptet!! Kriege gewinnst du nicht mit Mannschaften, wenn die Entwicklung so weiter geht, wirst du an der Front irgendwann nicht einen Soldaten sehen. Man gewinnt sie mit viel Geld und Technik, die aber vom ausgebildeten und trainierten Personal bedient werden möchte.

Dein Beispiel Finnland, wozu soll er gut sein? 900000 Reservisten die sich in Reih und Glied aufstellen und vom Gegner abschießen lassen? Das ist Gedankengut aus dem kalten Krieg, als man tausende Panzer gelagert hat, die man jederzeit mir den Reservisten hätte bestücken können.

Wie stellst du dir das in Deutschland vor? Eine Million Reservisten die gerade einmal ein Gewehr halten können, und die lassen wir dann gegen Drohnen, Raketen und Panzer antreten?

Smartin schrieb:
was soll das bitte für ein Schild sein. Das gibt es nicht. Und wenn es gehen würden, gäbe es das längst.
Schaue mal Richtung Israel. Für Deutschland würde es zunächst einmal reichen genug eigene Systeme zur Flugabwehr zu besitzen, mit ausreichend Munition.

Smartin schrieb:
Dito. Olivgrün. Mein G3 war von 1958. Und? Was hat das damit zu tun?
Ganz simpel, du wusstest schon nach der Kleiderkammer welchen Stellenwert du für Deutschland hattest. Wenn mir heute mein Arbeitgeber kein anständiges Arbeitsmittel bereitstellen könnte, würde ich mich auf der Stelle umdrehen und gehen, für die Wehpflichtigen galt das nicht, man schaffte es zu meiner Zeit nicht einmal einen Zug mit gleicher Ausrüstung auszustatten.

Hast du modernere Kampfausrüstung getragen? Mit Koppeltragegestell, vernünftigem Kevlarhelm und anständiger Bekleidung? Wir durften uns sogar die Schminke für einige Übungen selbst kaufen, weil es der Bundeswehr wohl scheinbar zu teuer war 1€ in die Wehpflichtigen zu investieren.

Smartin schrieb:
er wird sich nicht von 20k Soldaten abhalten lassen, aber von 20k + 1 oder mehr Reservisten. Ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Und die 20k sind nur ein beispiel ersetze sie durch 50k
Du könntest eine Million Reservisten haben, sie haben keinen Stellenwert in der modernen Kriegsführung, Iran hat aktuell knapp 600000 aktive Soldaten, hat sich Israel daran irgendwie gestört? Wird es die USA abhalten dort alles kurz und klein zu bomben wenn sie wollen?

Keine Ahnung wie du oder einige Politiker glauben können, mit ein paar Personen mehr auf dem Zettel würde man Sicherheit schaffen. Ich wiederhole mich, aber es ist nun mal wahr, es zählt einzig und alleine die Ausrüstung und das Personal was sie bedienen kann.

Smartin schrieb:
Anders ausgedrückt, die Bundeswehr bildet die Ukraine aus.
An modernen Waffensystemen die aus der ganzen westlichen Welt zusammengekratzt werden, ich wüsste nicht dass tausende Ukrainer alleine mit einem Gewehr bestückt, jeden Tag gegen russische Panzer, Drohnen oder Flugzeuge anrennen würden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Smartin schrieb:
du willst es nicht verstehen
Wir werden hier nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen, das habe ich schon verstanden. Deine Vorstellung ist, mit genug Soldaten schafft man Sicherheit und damit bist du leider nicht alleine. Du hast scheinbar auch andere Erfahrung gemacht während deiner Dienstzeit, auch das respektiere ich.

Du musst mir nur nichts "erklären", wenn ich einige Dinge anders sehe und völlig anders miterlebt habe. Von meiner ehemaligen Einheit wäre niemand eine Hilfe bei der Verteidigung Deutschlands gewesen. Unsere ganze Kompanie war für den Staat rausgeworfenes Geld, was an längst veralteten Equipment ausgerüstet wurde und hat nur Ressourcen gebunden die bei der aktiven Truppe fehlten.

Zum Glück kam nach der Wende ein massives Kasernensterben und zum Glück hat man sich von solchen "Ausbildungszentren" weitgehend getrennt, bis schließlich die Wehrpflicht komplett eingestellt wurde. Wenn man Menschen zu etwas motivieren will, sollte man ihnen ein attraktives Angebot unterbreiten und sie nicht in Käfige sperren, in der Hoffnung dass manche nach einiger Zeit da nicht mehr raus wollen.

Ich habe höchsten Respekt vor der Truppe und Menschen die sich dazu verpflichten Deutschland und den Frieden zu verteidigen, jedoch null Respekt davon wie von Seiten der Politik man mit der Bundeswehr umgeht, wie langsam man auf aktuelle Anforderungen reagiert oder völlig an den Anforderungen vorbei Geld rauswirft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die ausufernde Diskussion über Waffen und Geräte habe ich versenkt, weil es dann doch zu weit vom ursprünglichen Thema entfernt ist.

Bitte beim Thema bleiben. :)
 
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xexex schrieb:
Wir werden hier nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen, das habe ich schon verstanden. Deine Vorstellung ist, mit genug Soldaten schafft man Sicherheit und damit bist du leider nicht alleine
Nö. Du liest nur nicht richtig und führst dann Abseitsdiskussionen, die überhaupt nicht zur Frage stehen.
Meine 1. Aussage ist Ja wir brauchen Wehrpflicht, um wehrfähig zu sein,
2. Aussage solange wir keine automatisierte Verteidigung haben und der Soldat als solcher erforderlich sein wird
und 3. Aussage das schafft man besser mit einer kleinen schlagkräftigen Armee, die man im Verteidigungfall mit einer großen Reserve aufstocken kann, anstatt ein großes stehendes Heer zu haben, das Unsummen von Geld verschlingt, weil Soldaten finanziert werden, die in den 99,999% Friedenszeiten keiner braucht (zum Glück).
Anders gefragt, was ist günstiger, eine "freiwillige Feuerwehr", die man anlassbezogen finanzieren muss oder eine Berufsfeuerwehr, die rund um die Uhr kostet? Das heißt für mich nicht, dass man keine Berufsfeuerwehr mehr haben sollte, es ist aber vielleicht dennoch smarter im Bedarfsfall stark und vorbereitet zu sein, als riesige Ressourcen und Kosten zu binden?

Stattdessen unterstellst du mir, ich wäre rückständig und würde 10.000de Fleischsäcke an die Front schicken wollen, die sich in Reih und Glied aufstellen sollen um sich dann abknallen zu lassen. :freak:
Was soll ich zu diesem Unsinn noch sagen?

Ich habe geschrieben, dass es um die grundsätzliche Verteidigungsfähigkeit geht.
Dass Wehrpflichtige nicht sofort an der Front kämpfen, sondern ggf. auch im Hinterland unterstützen und dann schneller ausgebildet werden können, als wenn man von 0 anfängt.
Was wohl wirtschaftlicher sei, ein riesiges Heer auszubilden und zu halten oder eine riesige Reserve, die im Fall des Falles bereit stehen würde.
Das Heer ist ohnehin viel zu klein, für einen "richtigen" Krieg. von den ca. 200k sind vielleicht 120k Kampftruppen und selbst davon sind noch genug Transportfahrer o.ä.
Vom Tail-to tooth ration will ich mal gar nicht anfangen.

Stattdessen kommst du mit kruden Vorwürfen, Standardunterstellungen (Wehrpflichtige alle Lustlos, teuer unnütz bla bla) und machst die Wertschätzung für einen Wehrpflichtigen an der Zahl der Munition und der Farbe seiner Uniform abhängig. Sollen sie jeden Wpf. ne TOW für 100.000 abschießen lassen, damit er sich wertgeschätzt fühlt? Vielleicht ist es smart, bestehende alte Ressourcen erst mal zu verbrauchen, als neue einzusetzen. Oder trinkst du auch immer als erstes die frischgekaufte Milch zuerst und lässt die fast abgelaufene im Kühlschrank stehen?
Aber ja du kannst ja deine Meinung haben. Alles gut. Dann kostet das Heer demnächst standardmäßig 150mrd /anno und ist ein Investment, das im Regelfall nicht gebraucht wird.
Wir können ja noch ein paar Sondervermögen machen.
 
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Smartin schrieb:
Meine 1. Aussage ist Ja wir brauchen Wehrpflicht, um wehrfähig zu sein,
Da stehst du auch dazu, kann ich verstehen, sehe es aber völlig anders.

Smartin schrieb:
was ist günstiger, eine "freiwillige Feuerwehr",
Schlechter Vergleich, bei der Feuerwehr hat sich an der Technik seit 50 Jahren kaum was getan, wer einen Schlauch halten kann und einmal gelernt hat wie er Feuer löschen kann, wird auch mit modernster Technik eine Hilfe sein.

Smartin schrieb:
Stattdessen unterstellst du mir, ich wäre rückständig und würde 10.000de Fleischsäcke an die Front schicken wollen, die sich in Reih und Glied aufstellen sollen um sich dann abknallen zu lassen. :freak:
Was soll ich zu diesem Unsinn noch sagen?
Akzeptieren, dass Kriege heutzutage nicht mit Gewehren gewonnen werden und 1 Million Reservisten, die gerade einmal die Grundausbildung durchgelaufen haben weder in einem modernen Flugabwehrsystem, noch in einem Flugzeug, oder modernen Panzer einsatzfähig sind, vorausgesetzt wir hätten diese Geräte überhaupt vorrätig.

Wenn ein Krieg tatsächlich mal Akut werden sollte, wird der Gegner keine 10 Jahre darauf warten, bis wir irgendwann die Gerätschaften beschafft und die Soldaten darauf ausgebildet haben, zumal diese Reservisten sich überhaupt erst bereit erklären müssten in den Kriegseinsatz zu ziehen.

Ausbildung von Reservisten kostet aber Geld und genau dieses Geld fehlt um moderne Ausrüstung in ausreichender Zahl zu beschaffen, die Kampfkraft solcher Fußtruppen ist hingegen praktisch null.
Ergänzung ()

Smartin schrieb:
Was wohl wirtschaftlicher sei, ein riesiges Heer auszubilden und zu halten oder eine riesige Reserve, die im Fall des Falles bereit stehen würde.
Du kapierst es einfach nicht! Wir brauchen kein riesiges Heer.... Wir brauchen eine kleine kampfkräftige Truppe mit technisch modernsten Equipment und keine Million Reservisten ohne Ausrüstung.

Belassen wir es einfach dabei, du bist mit deiner Denkweise irgendwo im kalten Krieg stecken geblieben und versuchst schon wieder mit Soldatenzahlen dir irgendwelche Sicherheiten vorzugaukeln. Ich habe hingegen gelernt wie solche erzwungene Ausbildung völlig ineffektiv nur Geld bindet und der Wehrfähigkeit eines Landes abträglich ist.

Ich nenne dir einfach mal ein Beispiel, der Irak hatte 375000 aktive Soldaten, in wie vielen Tagen haben die Amerikaner einen kurzen Prozess mit diesem Land gemacht? Die vermeintlich hohe Anzahl wehrfähiger Soldaten hat dem Irak gar nichts genutzt, weil Gewehre nun mal nichts gegen Flugzeuge und moderne Technik ausrichten können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf SoMe werden die ersten Videos gepostet, wie die ersten Empfänger des BW Fragebogens diesen Verbrennen.
Ich mein, dein Bier, aber was bezweckt man damit? Fühlt man sich dann ala „fuck the system“ besonders heroisch?

Anstelle einfach die Verweigerung zu erklären, riskiert man ein Bußgeld. Dann ist das Geheule sicherlich wieder groß und das System ist böse und gegen einen.
 
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knoxxi schrieb:
Auf SoMe werden die ersten Videos gepostet, wie die ersten Empfänger des BW Fragebogens diesen Verbrennen.
Ich mein, dein Bier, aber was bezweckt man damit? Fühlt man sich dann ala „fuck the system“ besonders heroisch?
Naja, das ist aber „Standard“ geworden: Es geht ja darum zu „zeigen“,wie sehr man XY verachtet, um dann Likes aus der eigenen Bubble zu bekommen, damit die völlig ausgebrannten Dopaminrezeptoren noch irgendwas spüren können. Das zieht sich durch alle politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Themen. Einfach formal zu verweigern (was ja völlig konsequenzenlos ist) gibt halt keine Likes.
 
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xexex schrieb:
Da stehst du auch dazu, kann ich verstehen, sehe es aber völlig anders.
Ja und wieder liest du einen Satz und hörst danach auf. Es ist einfach sinnlos und frustrierend, mit dir zu diskutieren.
xexex schrieb:
Schlechter Vergleich, bei der Feuerwehr hat sich an der Technik seit 50 Jahren kaum was getan, wer einen Schlauch halten kann und einmal gelernt hat wie er Feuer löschen kann, wird auch mit modernster Technik eine Hilfe sein.
überhaupt kein schlechter Vergleich. 1 weil Du falsch liegst und dir wahrscheinlich jeder Feuerwehrmann was erzählen würde von wegen 50 Jahre alter Stand. Und zweitens weil du dich renitent dagegen weigerst, verstehen zu wollen, worum es geht. Es geht um WEHRFÄHIGKEIT und die erzielt man nicht mit 55 Jahre alte Berufssoldaten, sondern mit einem großen Trupp junger Reservisten. Zumal die Wehrpflichtigen aus 2026 ja nicht am technischen Stand von vor 50 Jahren ausgebildet würde. Wer hier im kalten Krieg stehen geblieben ist, ist die Frage.
xexex schrieb:
Akzeptieren, dass Kriege heutzutage nicht mit Gewehren gewonnen
nee ist klar wir gewinnen mit Seifenblasen. Gewehre sind out. Die Armeen dieser Welt haben sich vom Gewehr verabschiedet :freak:

xexex schrieb:
die gerade einmal die Grundausbildung durchgelaufen haben weder in einem modernen Flugabwehrsystem
komisch und ich dachte, man wurde beim Wehrdienst in dem Bereich ausgebildet, in dem man eingesetzt wurde. Bei mir waren es Panzerabwehr bzw. Seelsorge, andere saßen im Mader oder Leo, wiederum andere bei der Luftwaffe, du bist anscheinend nur mit 60 Jahre altem Olivgrün durch den Dreck gerobbt :freak:
Und ja mir ist klar, dass ein Wpf. nicht in einem Jet sitzt, er kann aber für die Steruerung einer Drohne oder andere Sachen ausgebildet werden.

Mir ist klar, dass ein Wehrpflichtiger nicht das gleiche Niveau haben kann wie ein Berufssoldat, das erwartet aber auch keiner. Und auch das habe ich schon mehrfach geschrieben.
xexex schrieb:
noch in einem Flugzeug, oder modernen Panzer einsatzfähig sind
Komisch, wir haben in modernen Panzern gesessen. Komisch, Ukrainer hat man in wenigen Wochen Lehrgänge geschult. Da braucht man keine 10 Jahre zu. Und was ich x-mal geschrieben habe du aber weiterhin ignorierst. Ein Wehrpflichter muss nicht unmittelbar an der Front eingesetzt werden. Wird er in der Regel auch nicht. Wenn man aber nur mal optimistisch gerechnet von einem Tooth -Tail Verhältnis von 1:5 ausgeht (realisitisch sind eher 1:10), gibt es genug zu tun, um auch Wehrpflichtige sinnvoll einsetzen zu können und zu müssen.
xexex schrieb:
Wenn ein Krieg tatsächlich mal Akut werden sollte, wird der Gegner keine 10 Jahre darauf warten, bis wir irgendwann die Gerätschaften beschafft und die Soldaten darauf ausgebildet haben, zumal diese Reservisten sich überhaupt erst bereit erklären müssten in den Kriegseinsatz zu ziehen.
und wieder ein Ablenkungsmanöver und sidediskussion. Beschäftige dich mit der Finnischen Armee, dann siehst du, dass es geht. Und die haben eine 1300km lange Grenze mit Russland.
xexex schrieb:
Ausbildung von Reservisten kostet aber Geld und genau dieses Geld fehlt um moderne Ausrüstung in ausreichender Zahl zu beschaffen, die Kampfkraft solcher Fußtruppen ist hingegen praktisch null.
Das ist schlichtweg falsch. Der größte Posten im Budget der Bundeswehr sind Lohn und Pensionsansprüche.
xexex schrieb:
Du kapierst es einfach nicht! Wir brauchen kein riesiges Heer.... Wir brauchen eine kleine kampfkräftige Truppe mit technisch modernsten Equipment
Ich sage nichts anderes, sondern genau das. Die alleine reicht aber eben nicht.
Du brauchst Leute die ausgebildet wurden, und im Fall des Falles zu Waffen greifen können. Dass man das immer noch nicht verstehen will, dass man mit 1Mio Eur/Rakete keinen Krieg gewinnen kann. Du brauchst 2026 10k Soldaten, die Drohen für 50Eur steuern können, und 10k, die die Drohnen bestücken und 5k, die sie herstellen und 5k, die sie transportierten ... und und und.

xexex schrieb:
und keine Million Reservisten ohne Ausrüstung
Wer sagt, dass sie ohne Ausrüstung sein sollen? :freak:
Außer Du, für den Reservisten unaugebildete unbewaffnete Fleischsäcke sind.
Für mich sind es Soldaten, die 6Mo Ausbildung hinter haben, schon mal eine Waffe in der Hand hatten, wenigstens theoretisch wissen, wie man kämpft (im übrigen genauso wie ein Großteil der Berufssolden der BW, denn die wenigsten mussten zum Glück bislang in den Kampf).
Hey ausserdem haben wir bestimmt noch 2Mio Olivgrünuniformen, die zum Einsatz kommen können :evillol:

Weißt du was der Unterschied zwischen uns beiden ist. Du glaubst ernsthaft, dass eine kleine Gruppe von Soldaten einen Krieg verhindern oder gewinnen kann. Dass das nicht funktionieren kann, sollte man in den letzten Jahren gesehen haben. Im Ergebnis müssen Zivilisten in den Krieg ziehen.
Ich bevorzuge es dann doch eher, die Bevölkerung auf einen Krieg vorzubereiten und wehrfähig zu machen. Das ist für mich mehr Sicherheit (die Du als falsche Sicherheiti bezeichnest) als eine kleine schlafkräftige Truppe zu haben, die beim ersten großen Angriff überrannt werden würde.

xexex schrieb:
ich nenne dir einfach mal ein Beispiel, der Irak hatte 375000 aktive Soldaten, in wie vielen Tagen haben die Amerikaner einen kurzen Prozess mit diesem Land gemacht? Die vermeintlich hohe Anzahl wehrfähiger Soldaten hat dem Irak gar nichts genutzt, weil Gewehre nun mal nichts gegen Flugzeuge und moderne Technik ausrichten können.
Und was willst du mir damit sagen? Die irakische Armee ist jeder Hinsicht technologisch unterlegen gewesen, v.a. in der Luftüberlegenheit. Du unterstellst mir, ich würde eine unversorgte schlecht ausgebildetet Armee nur mit Zahlen bestücken zu wollen. Genau das Gegenteil habe ich aber gesagt.
Das ist einfache Mathematik:
was ist effektiver

a)50k Soldaten zu monatlich 4000Eur = 2,4 Mrd
+2x 100k in einem Jahr ausbilden zu je 6Mo zu monatlich 1000 Eur oder 1500 = 100-150Mio = insg. 2,5 Mrd

oder
b)250.000 Soldaten zu monatlich 4000 = 12 Mrd

im 2. Jahr
a) hätte man am Ende 50k +400k Res = bei wiederum 2,5 Mrd Kosten, wenn du mit den ersten Reservisten eine Übung o.ä. machst, lass es 2,6Mrd sein

b) sind weitere 12 Mrd. für die gleichen Soldaten

Sind nach 2 Jahren
450k kampffähiges Personal, von dem 50k Profis sind für rund 5Mrd Kosten

bzw. 250k Profis für 24mrd Kosten
für die Differenz von 19mrd kannst du viel tolles Equipment kaufen und für den Fall es Falles einlagern.

Du kannst also die Reservistentruppe viel besser ausrüsten, weil du viel mehr Budget hast.
Zumal du die 250k Profis bis ans Ende bezahlst, auch wenn sie alt und schlechter werden. Du musst die Berufssoldaten durch neue Soldaten ersetzen, während die "ausgemusterten" Soldaten Renten und Pensionsansprüche haben.

Der Unterschied steigt also nach hinten hin immer mehr, denn die Reservisten werden "automatisch" durch neue erstetzt. Die Reservisten werden zwar auch alt, aber sie kosten nichts. Sondern werden einfach durch jüngere Reservisten ersetzt.
Klar die Profiarrmee ist am Anfang schlagkräftiger und besser, aber nach 3, 4 Jahren spätestens dreht sich das auch. denn dann steht der 250k Profiarmee eine 50k + 800k Armee gegenüber, wobei letztere 76Mrd mehr im Budget hat, also auch besser ausgebildet und versorgt werden kann.
Und noch entscheidender, man hat einen "Pool" von 800k Menschen, die im Fall sich verschärfender Lage bereit sein könnte, zu den "Profis" überzuwechseln allein schon wegen des höheren Budgets.
Für die Profiarmee ist das mühseeliger.
 
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SonyFriend schrieb:
Jeder, ob Mann, ob Frau, kann den Wehrdienst verweigern. Konnte er schon in den Achtzigern.
Und musst dann deine Zeit woanders absitzen. Vielen geht es nicht mal um den Dienst an der Waffe es geht darum überhaupt Lebenszeit mit einem Pflichtdienst zu verschwenden getoppt wird das nur ducht das Losverwahren das wenige unglückliche treffen soll.

Smartin schrieb:
Für mich sind es Soldaten, die 6Mo Ausbildung hinter haben, schon mal eine Waffe in der Hand hatten, wenigstens theoretisch wissen, wie man kämpft
Wieviel von dem gelernten ist da nach 2 nach 5 nach 10 jahren noch Übrig ?
Wenn du nach dem vorbild finnlands Wehrdienstleistende in eine Reserve überführen willst muss die regelmäsig zu Wehrübungen das muss man sich leisten wollen das ist nicht nur die Munition und Ausrüstung die Zeit die da drauf geht muss jemand bezahlen.
 
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BOBderBAGGER schrieb:
Und musst dann deine Zeit woanders absitzen. Vielen geht es nicht mal um den Dienst an der Waffe es geht darum überhaupt Lebenszeit mit einem Pflichtdienst zu verschwenden getoppt wird das nur ducht das Losverwahren das wenige unglückliche treffen soll.
Such dir doch ein Land aus, wo es keine soziale/militärische Zeit gibt.
Ich finde, dass das sehr wohl gut für die meisten jungen Erwachsenen ist.
Es ist für mich kein absitzen, sondern erleben, bilden und Verantwortung übernehmen.

Du lebst doch nicht nur für dich! Sonst kannste gleich in Wald gehen und der Menschheit ausm Weg.
 
Mich betrifft das schon lange nicht mehr aus dem Alter bin ich raus ist zum Glück auch an mir vorbei gegangen.

SonyFriend schrieb:
Es ist für mich kein absitzen, sondern erleben, bilden und Verantwortung übernehmen.
Das ist schön das du das so findest die Jungs die ich kenne fanden das nicht so prall aus dem Studium oder Berufsleben gerissen zu werden.

Wenn da (fast) alle durch müssen wie in den 70/80er Jahren, ja stinkt ist aber so aber wenn wir das nur wenigen unglücklichen aufdrücken finde ich das nicht in Ordnung.
 
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Ich hatte selber vorher auch keinen Bock auf W15 damals, in der Nachbetrachtung möchte ich auf diese Erinnerungen aber nicht verzichten.
Es ist ja wohl so, dass es viele gibt, die nicht wissen, was sie nach der Schule eigentlich wollen.
Genauso wird es vielen sehr klar sein, wie der weitere berufliche und private Weg aussehen soll.

Ich habe keine Ahnung, wie eine zeitlich Abfolge nach der Musterung jetzt in 2026 aussieht.
Wie weit wird denn auf die Wünsche der 18 jährigen eingegangen? Wie ist das geplant?
 
Smartin schrieb:
Für mich sind es Soldaten, die 6Mo Ausbildung hinter haben, schon mal eine Waffe in der Hand hatten, wenigstens theoretisch wissen, wie man kämpft
Für mich sind es Fleischsäcke, die zu nichts zu nutze sind. Man kann sie nicht an die Front schicken, sie haben keine Ausbildung an modernen Waffen oder können sie benutzen, sie wissen nicht einmal wie man modernes taktisches Infanterieequipment verwenden könnte.

Wenn die Bundeswehr genauso "viel" Geld darin investiert wie zu meiner Zeit, haben sie nicht einmal eine echte Granate geworfen, könnten eine Stinger abschießen oder sich irgendwie als Soldat nützlich machen. Bezahle den Leuten ein Jahr Mitgliedschaft in einem Schützenverein und in einem Fitnesscenter, und du kriegst eine weitaus bessere ROI.

Ich spare mir aber eine weitere Diskussion mit dir, du willst einfach nicht verstehen. Du kannst 20 Millionen Menschen unter Waffen setzen, wenn du nicht das modernste Equipment zur Flugabwehr hast und entsprechendes Personal um es zu bedienen, können sich deine Soldaten gerne irgendwo eingraben, bis der Krieg längst vorbei ist.

Smartin schrieb:
Die irakische Armee ist jeder Hinsicht technologisch unterlegen gewesen, v.a. in der Luftüberlegenheit.
Da kommen wir wieder auf einen gemeinsamen Nenner, wie viele kampffähige Flugzeuge hat Deutschland? Wie viele Patriot oder MEADS Systeme stehen uns zur Verfügung? Wie viele Systeme können wir zu Drohnenabwehr einsetzen? Schaue dir die Zahlen an, sie sind erschreckend.

Wir haben aktuell 184000 Soldaten in Uniform, das letzte was wir brauchen ist noch mehr Personal, was sich im Fall der Fälle bestenfalls dazu eignet, Sandsäcke zu schleppen und sich einzugraben.

Smartin schrieb:
50k Soldaten zu monatlich 4000Eur = 2,4 Mrd
Hier fängst du aber schon wieder mit Soldaten, Soldaten, Soldaten..... Weiß du was Geld kostet? Ein einzelnes Patriot System kostet knapp 400 Millionen, Raketen sind da noch nicht eingeschlossen. Ein Leo gilt da schon fast als Schnäppchen, mit nur 40 Millionen pro Stück, und für 19 Skyranger Systeme hat die Bundeswehr knapp 600 Millionen bezahlt.

Hier brauchen wir das Geld, nicht für Soldaten die Löcher in die Luft starren und nicht für Jugendliche die lernen wie sie auf Befehl, wie aufgescheuchte Hühner durch die Gegend rennen oder ihre Bettdecke richtig nach Vorschrift falten müssen.
Ergänzung ()

SonyFriend schrieb:
Ich finde, dass das sehr wohl gut für die meisten jungen Erwachsenen ist.
Es ist für mich kein absitzen, sondern erleben, bilden und Verantwortung übernehmen.
Im früheren Ostblock waren es drei volle Pflichtjahre, da war das Ergebnis ein völlig anderer. Im ersten Jahr hast du nicht einmal die Nasenspitze aus der Kaserne rausstecken dürfen, außer jemand in der Familie ist gestorben.

Der Wehrdienst dauert hingegen sechs Monate, wenn es so wie früher abläuft sind maximal vier Wochen davon die Grundausbildung, danach normale 40 Stunden Woche. Morgens hin, tagsüber im Dreck robben, abends wieder nach Hause, für 2600€ im Monat kein schlechter Tausch.

Wünsche ich mir Zustände wie damals in dem Ostblock? Natürlich nicht! Man sollte sich nur von dem Gedanken verabschieden, die Jungen würden bei der Bundeswehr zu Männern, man würde Kameradschaft lernen und soziale Verantwortung übernehmen. Das ist Westernromantik und hat wenig mit der Realität zu tun.

Für viele Rekruten sind es sechs Monate die schnell rum sind, man leichtes Geld für bekommt und eine Zeit überbrücken kann, bis man einen Job in seinem Interessenumfeld findet.
 
Zuletzt bearbeitet:
xexex schrieb:
Im früheren Ostblock waren es drei volle Pflichtjahre, da war das Ergebnis ein völlig anderer. Im ersten Jahr hast du nicht einmal die Nasenspitze aus der Kaserne rausstecken dürfen, außer jemand in der Familie ist gestorben.

Der Wehrdienst dauert hingegen sechs Monate, wenn es so wie früher abläuft sind maximal vier Wochen davon die Grundausbildung, danach normale 40 Stunden Woche. Morgens hin, tagsüber im Dreck robben, abends wieder nach Hause, für 2600€ im Monat kein schlechter Tausch.

Wünsche ich mir Zustände wie damals in dem Ostblock? Natürlich nicht! Man sollte sich nur von dem Gedanken verabschieden, die Jungen würden bei der Bundeswehr zu Männern, man würde Kameradschaft lernen und soziale Verantwortung übernehmen. Das ist Westernromantik und hat nichts mit der Realität zu tun.

Für viele Rekruten sind es sechs Monate die schnell rum sind, man leichtes Geld für bekommt und eine Zeit überbrücken kann, bis man einen Job in seinem Interessenumfeld findet
Ich denke kaum, dass wir hier Umstände wie früher in der DDR, UDSSR oder BRD bekommen.
Ich würde mich da eher an den nordischen Ländern orientieren.
Bleib doch bitte realistisch. Solange wir keinen Krieg im westlichen Europa haben wird es bei max. 12 Monaten bleiben.
 
SonyFriend schrieb:
Wie weit wird denn auf die Wünsche der 18 jährigen eingegangen? Wie ist das geplant?
Vermutlich garnicht und wenn du Pech hast bist du nicht 18 sondern Mitte 20. Afaik ist geplant das wie früher bis 26(?) die Option besteht zu ziehen da ist "ich weiß nicht was ich machen soll" meist vorbei.

Wie die das genau machen wollen ist aber glaube nocht nicht klar nimmt man einmal an dem Losverfahren Teil oder wirft man deinen Zettel immer wieder in den Hut ? Keine Ahnung.
 
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